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Ökologie und Moderne – eine gute Symbiose. Foto: Fotolia/KB3

Ökologische Massivholzhäuser erfreuen sich im Bergischen Land steigender Beliebtheit. Nicht nur Allergiker und Asthmatiker wissen die Vorteile des in solchen Bauten besonders gesunden Raumklimas zu schätzen. Anbieter vor Ort realisieren von Bergisch Gladbach bis Gummersbach, von Lindlar bis Wuppertal immer mehr „grüne“ Gebäude.

Als „grünes“ Gebäude bezeichnet man ein Haus, das unter dem Leitgedanken der Nachhaltigkeit entwickelt wurde. Die Gebäude charakterisieren sich unter anderem durch eine hohe Ressourceneffizienz in den Bereichen Energie, Wasser und Material.

Solartechnik zur Stromgewinnung auf dem Dach. Foto: Fotolia/4th Life Photography

Gleichzeitig werden schädliche Auswirkungen auf die Gesundheit und die Umwelt reduziert. Der Leitgedanke setzt sich dabei idealerweise über alle Phasen des Gebäude-Lebenszyklus von der Projektentwicklung, der Planung und der Konstruktion über den Betrieb, die Wartung und die Demontage fort.

Holzfassaden als ökologischer Grundbaustoff. Fotolia/Kalle Kolodziej

Wenn man ökologisch bauen will, wird man letztlich jedes einzelne Produkt, das man beim Bauen verwendet, kritisch auf seine ökologischen Eigenschaften prüfen.

Um als Bauherr nicht grenzenlos überfordert zu werden, empfiehlt es sich, das Ziel ökologisches Bauen gemeinsam mit einem Architekten oder Fachbetrieb zu verwirklichen.

Zehn Gründe sprechen für ein Haus in ökologischer Bauweise

  • Sie entscheiden, wie Ihr individuelles Haus aussehen wird.
  • Sie bauen Ihr Haus umweltbewusst mit dem nachwachsenden Primärrohstoff Holz und anderen ökologisch sinnvollen Baustoffen wie Zellulose.
  • Sie bauen energiesparend und übertreffen aufgrund dessen die Vorgaben der neuen Energieeinsparverordnung (EnEV).
  • Sie wohnen gesund und behaglich durch zweischaligen diffusionsoffenen und damit atmungsaktiven Wandaufbau mit natürlichen Baustoffen ohne chemischen Holzschutz.
  • Sie investieren zukunftssicher und wertbeständig mit hochwertigen und baubiologisch anerkannten Materialien, extern kontrolliert durch die Bundes-Gütegemeinschaft Montagebau und Fertighäuser e. V.
  • Sie bestimmen den Grad des Ausbauzustandes mit Ihren handwerklichen und finanziellen Möglichkeiten.
  • Sie realisieren nahezu jede architektonische Stilrichtung, Gebäude- und Dachform.
  • Sie sparen Zeit und Geld. Die trockene Bauweise erspart das Austrocknen und der hohe Grad an Vorfertigung ermöglicht eine kürzere Bauzeit und damit eine geringere Doppelbelastung durch Zins und Miete.
  • Sie erhalten ein Haus, das mitwächst. Nachträgliche Umbauten oder Erweiterungen sind durch die Holzrahmenkonstruktion problemlos realisierbar.
  • Gesundes und individuelles Wohnen.

Fachbetriebe im Bergischen Land realisieren Ihren Traum vom ökologischen Bauen mit Kompetenz und Sachverstand.

Christian Eckl

Umfassende Nutzung des Tageslichts für die Beleuchtung. Foto: Fotolia/js-photo

Hintergrund: Maßstäbe für das ökologische Bauen

  • Gewinnung von Strom durch Solartechnik auf dem Dach
  • Naturbaustoffe (Lehm, Ziegel, Natursteine aus der Umgebung, Holz, Strohballen, Pflanzen zum Beispiel zur Dachbegrünung)
  • Natürliche Dämmstoffe aus nachwachsenden Rohstoffen (z. B. Holzfaserdämmplatte, Flachsfaser, Hanffaser, Schafwolle, Stroh) oder Recyclingmaterial (z. B. Zellulose aus Altpapier)
  • Anbringen einer sehr guten Wärmedämmung
  • Naturfarben, Klebstoffe und Lacke auf Pflanzenbasis ohne Lösungsmittel und mit geringem Anteil flüchtiger organischer Verbindungen
  • Mehrfachisolierte Fenster aus lokalen Hölzern statt Kunststoff
  • Möglichst umfassende Nutzung des Tageslichts für die Beleuchtung des Gebäudes (wo keine Fenster möglich sind, kann es mit Lichtleitsystemen – das heißt, einem System aus Röhren und Spiegeln – an den Bestimmungsort geleitet werden)
  • Natürliche Bodenbeläge (z. B. Kork, Massivholzdielen und Holzparkett aus regional gewachsenem Holz, Linoleum)
  • Warmwassererzeugung mittels thermischer Solaranlage bei Bedarf ergänzt durch alternative Heizsysteme (z. B. Geothermie, Pelletheizung)
  • Warmwasseranschluss für die Waschmaschine
  • Nutzung des sogenannten Grauwassers (Abwasser aus Badewanne, Dusche und Waschmaschine) für die Toilettenspülung, Nutzung des Regenwassers nach Grobfilterung zum Waschen der Wäsche. Dies bedeutet konkret ein Zweikammersystem (Grauwasser und Regenwasser werden separat aufgefangen). Das Regenwasser muss auch gefiltert werden oder man leitet das erste Regenwasser nach langer Trockenheit ab und nutzt das Regenwasser erst dann, wenn das Dach schon rein gewaschen ist (nach längerem Regen)
  • Wenn die örtlichen Gegebenheiten dies erlauben: Bau einer Pflanzenkläranlage, Nutzung der anfallenden Biomasse als Dünger im eigenen Garten, eine Alternative wäre der Bau einer solchen (Klein)-Kläranlage gemeinsam mit mehreren Nachbarn
  • Beim Bau von Mehrfamilienhäusern besonders wichtig: Schaffung von Möglichkeiten zur Mülltrennung, überdachte Fahrradstellplätze Quelle: Wikipedia

Dieser Beitrag ist in der Ausgabe Juli/August 2019 der „Bergischen Zeitung WohnenBauenLeben” im Heider Verlag zuerst veröffentlicht worden. Die digitale Ausgabe können Sie hier lesen.

Bergische Zeitung BauenWohnenLeben
Joh. Heider Verlag GmbH,
Paffrather Straße 102 – 116, 51465 Bergisch Gladbach
Tel.: 02202 95 400, Mail – WebsiteFacebook

Die nächste Ausgabe der „Bergischen Zeitung WohnenBauenLeben” erscheint am 21.9.2019.

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Heider gibt wieder eine „Bergische Zeitung” heraus

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Bergische Zeitung BauenWohnenLeben

Die „Bergische Zeitung BauenWohnenLeben" erscheint im Heider Verlag Bergisch Gladbach. Sie ist die regionale Zeitung mit aktuellen Nachrichten aus der Region und Verbraucherinformationen rund ums Haus für die Kreise RheinBerg und Oberberg.

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