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Journalist, Volkswirt und Gründer des Bürgerportals. Mail: gwatzlawek@in-gl.de.

5 Kommentare zu “Umweltausschuss macht Klimaschutz zur Priorität”

  1. Herr Nuding, Sie sprechen nicht nur mir aus der Seele! Genau dahin zielte die Ironie in meinem weiter unten stehenden Kommentar.
    Natürlich sollte Herr Flügge darauf verzichten, die Bezirksregierung jetzt noch mit Zielabweichungsverfahren, z.B. in Sachen Neuborner Busch, in Verlegenheit zu bringen. Ich fürchte jedoch, dass er mit einer hanebüchenen Begründung daran festhalten und ihn keine Mehrheit unseres gewählten Rates einbremsen wird. Es sei denn, dieser erkennt doch noch die Zeichen der Zeit. Immerhin gibt sein Umweltausschuss dem Klimaschutz Priorität und hat bereits beschlossen, dass “alle Fachbereichsleiter verpflichtet (sind), den Klimaschutz als vorrangige Querschnittsaufgabe zu bearbeiten.“
    So sehen es wohl auch die viele Wähler.

  2. Sie schreiben: “Am Ende wurde ein Klimaschutzkonzept verabschiedet”. Dies ist leider nicht richtig. Soweit sind wir noch nicht. Es soll ein Konzept und ein Zeitplan zur Erstellung eines integrierten Klimaschutzkonzeptes erstellt werden um die Kosten abzuschätzen und die Förderfähigkeit zu prüfen. Das ganze kann also durchaus damit enden, dass ein Klimaschutzkonzept nicht finanzierbar ist.

    Und selbst wenn ein Klimaschutzkonzept erstellt wird bedeutet das erst einmal gar nichts. Erinnern wir uns an das Mobilitätskonzept oder den Lärmaktionsplan, von denen fast nichts umgesetzt wurde.

    Viel wichtiger als ein neues Konzept wäre es, wenn Klimaschutz wirklich in den Köpfen ankommen würde. Herr Flügge hat bewiesen, dass das bei ihm nicht der Fall ist (“mit dem Thema beschäftige sich die Verwaltung doch schon seit den 80er Jahren”).

    Die erste sinnvolle Maßnahme wäre, keine Änderung des Regionalplanes zu beantragen und auf die Bebauung der von der Bezirksregierung beanstandeten Flächen zu verzichten. Mehrere Hektar Grünfläche könnten so vor der Versiegelung geschützt werden und Kaltluftentstehungsgebiete würden erhalten.

    Ein Klimaschutzkonzept bedeutet ja nur eine Abwägung. Wie das ausgeht haben wir beim Flächennutzungsplan gesehen. Die Probleme für Natur, Klima, Verkehr usw. werden erkannt, aber in Abwägung ….. muss halt doch bebaut werden.

    Es bringt wenig, über Klimaschutz zu reden, wenn keine Taten folgen.

  3. Das Statement von Harald Flügge „man beschäftige sich mit dem Thema bereits seit den 1980er Jahren“ ist bezeichnend für das Problem einiger Amtsträger, dass man das Problem des Klimawandels weder in seinem Ausmaß wahrnimmt, noch tatsächlich an praktikablen und effektiven Lösungen interessiert ist. Sehe ich mir alleine die Entwicklungen im Bereich Mobilitätskonzept bzw. Mobilitätswende an, liegt es auf der Hand das notwendige Entwicklungen viel zu langsam bis garnicht in Bewegung kommen. Beispiel Stärkung des Radverkehrs… wer ist der Meinung, das eine Handvoll auf der Fahrbahn aufgemalter und teils viel zu schmaler Schutzstreifen zur Verbesserung der Infrastruktur für den Radverkehr ausreichen? Ich bin es nicht!

  4. Da dürften jetzt die Bäume im Neuborner Busch und die neben der Brüderstraße aber ganz schön erleichtert sein,…….oder?

  5. Zu viele glauben, Wir tun doch schon alles – genau deswegen braucht es den Klimanotstand auch in GL und für GL

    Am besten hat Herr Flügge dargelegt, warum der Klimanotstand beschlossen werden sollte, ja muss. Denn nach seiner Sicht tut die Verwaltung schon seit den 80er Jahren alles, was machbar/nötig ist, und der Erfolg???

    Es geht hier um den zu oft benutzten aber hier angemessenen Begriff Paradigmenwechsel (!) und der hat, wie wir angesichts der Diskussionen zu Flächennutzung und Verkehr sehen in GL sicher noch nicht stattgefunden. Wer das nicht wahr haben will, der hat vielleicht die Tragweite des Problems und die Eingriffstiefe der Lösungen noch nicht erkannt. Daher bitte, bitte den Klimanotstand ausrufen, nicht als Verweis auf “höhere Instanzen” sondern als Leitlinie für das eigene Handeln vor Ort!

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