Nachrichten, Hintergründe, Termine und Service aus Bergisch Gladbach

Berg ist eine Abkürzung für „Bensberg erlebbar gestalten". Dafür setzen uns als private Initiative Bensberger Bürger ein. Gemeinsam mit den Klima Freunden Rhein Berg, einer weiteren privaten Initiative.

10 Kommentare zu “Schlossstraße: Bürgerfragen sind nur lästig”

  1. Herr Havermann, es gibt keine Forderung der Händler oder der Immobilieneigentümer Bäume zu fällen, damit mehr Parkplätze entstehen. Das ist ein Märchen, das der Planer mit seiner Äüßerung in die Welt gesetzt hat, die Bäume müssten weg, weil die Autos immer größer würden. Die Baumproblematik wurde seit Anfang an von ISG und IBH thematisiert. Als aufmerksamer Leser von in-gl.de sollten Sie das eigentlich mitbekommen haben. Unabhängig davon ist die Schloßstr. eine Einkaufsstrasse – und ja die benötigt auch Parkplätze. Das Eine gegen das Andere auszuspielen kann nicht die Lösung sein!

  2. Da bekommt der Begriff “Volksvertreter” doch einen ziemlich schalen Beigeschmack, wenn das Volk auf diese Weise mit Füssen getreten wird. Aber warum sollte man in Bensberg aus den Fehler in Bergisch Gladbach lernen. Wie auch in Köln (Deutzer Bahnhof, Rheintreppen) dominiert Beton, Beton, Beton … das Grün verschwindet immer mehr – so wird es auch hier kommen. Für mich bedeutet das, in Bensberg immer weniger einzukaufen und in attraktivere Nachbargemeinden zu fahren!!! Vielleicht denken Stadt und Händler da mal drüber nach.

  3. Welchen Grund gibt es, Ihren Kommentar anonym abzugeben? Ganz ehrlich, es fällt uns schwer, „Mutzepuckel 1″ ernst zu nehmen – und das wird anderen Lesern wahrscheinlich genauso gehen.

  4. Ich hoffe das viele an der jetzigen Entscheidung beteiligten mal in den Genuss kommen werden mit einem Rollator bei 40 Grad in der Sonne ohne Schatten die Schlossstraß 3 mal ohne Pause hoch und runter zu flanieren. Vielleicht hilft ja dann ein Blick nach oben…..

  5. Es gäbe ja immer noch die Möglichkeit wie es in anderen Städten ja auch schon angewandt wurde die Bäume nicht zu Fällen sondern auszugraben und zu versetzen. Das Wissen und die nötigen Maschinen ist bestimmt nicht erst in den nächsten Jahren für die Stadt erreichbar. Aber es wird wie immer wohl zu spät sein. Die neuen Bäume brauchen halt nun mal wieder lange Zeit um groß zu werden und wir sitzen inzwischen dann in der prallen Sonne weil die Bänke wie in Gladbach falsch aufgestellt sind.

  6. Das Vorhaben der aufgefrischten Freien Wähler bzw. von Herrn Nuding samt Mitstreitern ist ebenso ehren- wie begrüßenswert und angesichts der insgesamt leider üblich traurigen Umtriebe in Sachen sog. „Flächennutzungs(?)plan(?)“ oder nun auch strikt planvollen Verunstaltung der Bensberger Schlossstraße weniger verwunderlich als vielmehr NotWendig, dennoch ist / wird das noch so nachvollziehbare Aufbegehren gegen die einschlägigen und hier wahrstwörtlichen Betonköpfe kein Selbstläufer.
    Der hiesig politische Geist ist eher genügsam, das (auch hiesige) politische Gedächtnis eher kurzweilig, die ein- und durchgesessenen Beharrungskräfte (innerhalb wie außerhalb der Politik) sind bewährt träge.
    Der kommend kommunale Urnengang findet erst in einem Jahr statt, eine lange Zeit zum Wiedereinschlafen allen kritischen Elans, eine kurze Zeit für diejenigen, die aus jenem jetzt noch (partiell) wachen kritischen Elan eine wirksame (!) politische Stadtkraft in schlüssig kommunaler Konzentration entwickeln wollen.
    Dazu kommt der ggf. bis auf die kommunale Ebene durchschwappende „großideologische” Wellenschlag, der das gerade auch angesichts dessen desto sinnvollere Projekt einer ebenso unabhängigen wie fokussierten Stadtpartei überspülen könnte, weil sich Unmut und Kritik andere Ventile suchen.
    Fazit: Wenn die besagt aufgefrischten Freien Wähler in einem Jahr einen hiesig relevanten Erfolg erzielen wollen, dann beginnt eine (beinahe kaum zumutbare) „Voll-Teilzeitarbeit“ möglichst vieler Aktiver jetzt (einschließend die intelligente Vernetzung aller Krâfte, die sich einen tatsächlichen politischen Reset in / für GL wirklich vorstellen kõnnen und wollen).
    In dem Sinn – Glück auf!
    HG Ullmann

  7. Wer ist eigentlich die Stadt Bergisch Gladbach ?
    Die Bürger oder ein paar ________ ?

    A.Thiesmeyer

  8. Wer dachte, mit den schon beim FNP wider die Bevölkerung handelnden Gestalten von Verwaltung und Rat in Bensberg mehr erreichen zu können, sieht sich schwer getäuscht. Wieder einmal ruht man sich in der Verwaltung auf der Behauptung aus, man hätte die Bürger “beteiligt”, eine ebenso freche wie maßlose Übertreibung wie beim FNP. Der Verwaltung ist lediglich an einem nach ewiger Verzögerung möglichst schnellen Fortgang gelegen. Versprechen Richtung Bürgerschaft hindern da nur. Da unterliegt man lieber den Forderungen des Handels und der Immobilieneigentümer, eine “Einkaufsstraße” zu schaffen und keinen “Park”.

    Es ist schändlich, wie die Verwaltung mit den Bürgerinnen und Bürgern umgeht – und der Rat schläft dazu. Ich glaube, ich werde mich kaum irren, wenn ich behaupte, dass spätestens die nächste Kommunalwahl den Politikern die Rechnung präsentieren wird.

  9. Ich kann die Aussagen von Benno Nuding nur bestätigen. Verwaltung und Politik orientiert sich leider nicht an den Bürgerinteressen und am Bürgerwillen sondern vor allem an profitorientierten Interessen von Wirtschaft und Handel. Bäume stören doch nur. 100 Stellplätze statt 65. die Schlossstr. ist ja schließlich kein Park sondern eine Einkaufsstraße.

    Die Neugestaltung der Schlossstr. wird dem Leitbild „Ort der vielen Begegnungen“ leider nicht gerecht und sollte in Parkstr. umbenannt werden. Die Eigentümer der Schlossstr. sollen entgegen ihrem Willen zur Finanzierung der öffentlich finanzierten Stellplätze herangezogen werden. Traurig aber wahr … die etablierten Parteinen sind leider keine Volksparteien mehr sondern dienen lediglich den Partikularinteressen von Wirtschaft und Handel.Kein Wunder, dass neben AfD Grüne und Bürgerparteien an Bedeutung gewinnen.

  10. “Eine Einflussnahme der Bürgerschaft ist (leider) nur über Proteste möglich”
    Das mag im Moment noch richtig sein, wird sich aber hoffentlich ändern. Deshalb haben wir die Freie Wählergemeinschaft Bergisch Gladbach wiederbelebt.
    Unser Ausgangspunkt war das rigorose Durchziehen des Flächennutzungsplanes gegen die Bedürfnisse und Interessen vieler Bürger dieser Stadt.
    Diese Missachtung der Bürgerschaft war für uns der Anlass, politisch in Form einer unabhängigen, freien Wählergemeinschaft aktiv zu werden.
    Unser Programm ist von zwei Leitgedanken geprägt:
    Wird die Wohn- und Lebensqualität der Bürgerschaft in Bergisch Gladbach gefördert oder ihr Erhalt sichergestellt?
    Ist die Bürgerschaft in ausreichendem Maße in die kommunalpolitischen Entscheidungen einbezogen worden?
    Wir hoffen, dass wir ab der nächsten Kommunalwahl diese Leitgedanken auch im Stadtrat vertreten können.

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