Tag 1 der Corona-Ferien läuft. Die Schule ist dicht. Die Entscheidung ist richtig. Da wir „nur“ Eltern aber keine „Schlüsselpersonen“ sind müssen wir uns organisieren.

Kind 1 bleibt zuhause. Wir testen das Angebot von „Schule daheim“ auf ARD Alpha. Im Live-Programm kommen uralte Filme à la Telekolleg. Nichts für Grundschüler.

In der Mediathek des Senders sind indes spannende Kurzreportagen zu finden. Sie ergänzen den Sachkunde-Unterricht ganz gut. Schauen wir uns an. Leben in Zeiten von Corona heißt unter diesen Umständen dann auch, dass Zeitbudget für die Mediennutzung der Kinder nach oben anzupassen.

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Unsere Grundschule in Heidkamp meldet sich schon früh am Morgen. Infos über Unterrichtsmaterialien werden durchgegeben. Super, das klappt wie am Schnürchen.

Auch die Weitergabe von Infos über die Whats App-Gruppen der Schulpflegschaft läuft prima. Die Whats App-Gruppen, die vorher als loser Zusammenschluss eher sporadisch Infos boten, erweisen sich jetzt als extrem nützliche Infokanäle!

Überhaupt hilft das Internet jetzt weiter. Dort finden wir zum Beispiel Infos, dass der Unterricht an der städtischen Musikschule ausfällt. Stadt und Kreis informieren gut, schnell und transparent.

Im Web schreibt unser Zahnarzt, wie wir vorgehen sollen BEVOR wir in die Praxis kommen. Hier wird auf Eigenorganisation und Verantwortung gesetzt. Wir bestehen den kurzen Selbsttest und können zur geplanten Behandlung in die Praxis fahren.

In der Serie „Leben mit Corona“ berichten unsere Reporter, wie sich ihr persönliches Leben verändert. Teilen Sie Ihre Erfahrungen mit uns, siehe unten!  
Alle aktuelle Infos zum Coronavirus in unserem Liveblog. 
# Mehr Hintergrund zum Thema auf unserer Schwerpunktseite.

Wie geht es diese Woche weiter? Gestern haben wir bereits mit Freunden gesprochen, wann sich die Kinder zum Spielen treffen. Dabei kam es nicht zuletzt zu Diskussionen: Fällt ein Treffen der Kinder bereits unter die angeratene Einschränkung der Sozialkontakte?

Sollen sich die Kinder besser nicht treffen um das Virus im Zaum zu halten? Oder riskieren wir Verabredungen um die Kinder abzulenken? Für beide Varianten gibt es gute Gründe. Wir entscheiden uns für Besuche in Maßen, aber nicht wahllose Treffen quer durch den gesamten Freundeskreis. 

Tag 1 der Corona-Ferien lief ok. Home Office und Kinderbetreuung, das bedeutet Laptop und Lego. Und der Fernseher läuft auch etwas länger als mir lieb ist.

Sind Sie berufstätig? Organisieren Sie nun auch den Alltag für sich und die Kinder in Zeiten von Corona? Schreiben Sie uns wie Sie vorgehen! Welche Tipps haben Sie? Oder gibt es Fragen?

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Holger Crump

ist freier Journalist und vielseitig interessierter fester Mitarbeiter des Bürgerportals.

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2 Kommentare

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  1. Seh ich genauso. In Bensberg die Cafés voll, Bäckereien voll, hauptsächlich sehr alte Leute zum Kaffee/Kuchen, für die wir versuchen, uns komplett zurückzuziehen. Spielplätze voller Kinder. Gruppen von Menschen im Wald….. das kann nicht Sinn der Sache sein!! Daher wird das Ausgehverbot nötig werden.

  2. Das kann nicht der Sinn sein. Kaufland überfüllt. Hezenegger überfüllt. Spielplätze bis zu 20 Kinder. Kein Abstand in den Menschenschlangen. Die armen Mitarbeiter die sind hilflos ausgesetzt. So wird der freie Tag als Einkaufspsrtie mit Kind und Kegel. Danke. Das kann nicht gutgehen.