Gottesdienste wird es vorerst nicht geben, zum Teil werden die Kirchen abgeschlossen. Nun suchen die Gemeinden neue Formen der Gemeinsamkeit, symbolischer und digitaler Art. Zum Beispiel in St. Johann Baptist, in der Gnadenkirche oder in St. Nikolaus.

In den katholischen Kirchen läuten im ganzen Erzbistum jeden Abend um 19:30 Uhr die Glocken. Die Kirchengemeinde St. Johann Baptist Refrath/Frankenforst lädt mit den Glocken ihrer Pfarrkirche zu einem Gebet in den eigenen vier Wänden ein. 

„Durch das Glockengeläut und das zeitgleiche, persönliche Gebet verbinden wir uns miteinander“, erläutert Pfarrer Winfried Kissel. Dazu hat er ein Gebet verfasst, das die Gläubigen gemeinsam beten.

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Gnadenkirche. Foto: Thomas Merkenich

Die Gnadenkirche folgt der Empfehlung der evangelischen Landeskirche und schließt die Kirche ab. Als Zeichen der Verbundenheit schlägt Pfarrer Thomas Werner vor, zum abendlichen Geläut eine Kerze als Licht der Hoffnung ans Fenster zu stellen. 

„Zum Klang der Glocken beten wir in ökumenischer Gemeinschaft für unsere Stadt und Region, für unser Land und die Welt. Jeder Haushalt für sich. Beim gemeinsamen Vaterunser wissen wir uns mit allen verbunden und von Gott gehalten“, sagt Werner. Die Gemeinde bereite derzeit digitale Alternativen für Gottesdienste vor.

Die evangelischen Kirchengemeinden in Bergisch Gladbach läuten abends traditionell um 19 Uhr. 

Für die telefonische Beratung und Hilfe stellt die Gnadenkirche eine Liste von Telefonnummern zur Verfügung.

St. Nikolaus hat den Gottesdienst bereits ins Internet verlegt: Täglich um sieben Uhr feiert Pfarrer Andreas Süß feiert die Heilige Messe und um 20 Uhr ein Abendgebet live aus der Bensberger Kirche im Internet auf Youtube:

Redaktion

des Bürgerportals. Kontakt: info@in-gl.de

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  1. Die Evangelische Kirche in Deutschland lädt alle Menschen ein, um 19 Uhr Fenster und Türen zu öffnen und gemeinsam das wunderbare Abendlied „Der Mond ist aufgegangen“ in die Dämmerung hinaus zu singen, zu spielen, zu hören.