Größere Martinsumzüge wird es in diesem Jahr nicht geben.

Die Grundschulen haben mit Blick auf Corona von sich aus alle Umzüge zu St. Martin abgesagt und beschränken sich allenfalls auf Veranstaltungen auf dem eigenen Gelände. Der städtische Krisenstab empfiehlt den Kitas, diesem Vorbild zu folgen.

In der Sitzung des Stabes für Außergewöhnliche Ereignisse der Stadt Bergisch Gladbach stand in dieser Woche der Umgang mit den bevorstehenden Martinszügen auf der Tagesordnung. Es ergibt sich folgender Sachstand:

Von Seiten der Grundschulen wurden laut Schulverwaltung alle Umzüge abgesagt. Ggfs. finden Sankt-Martins-Aktivitäten auf dem Schulgelände statt. Die Veranstaltungen verantworten alle Schulen selbst.

Für die Kindergärten gilt ebenfalls, dass der Umzug oder eine alternative Veranstaltung vom jeweiligen Träger als Veranstalter organisiert und ein Hygienekonzept aufgestellt werden muss.

Die Stadtverwaltung empfiehlt, auf größere Umzüge im Straßenraum zu verzichten, da die Zahl der Teilnehmer schwierig zu begrenzen ist. Die Fachberaterinnen für die Kindertagesstätten im Jugendamt stehen zur Beratung zur Verfügung.

Sollte eine Veranstaltung mit einem Martinsfeuer durchgeführt werden, muss dies wie bisher bei der städtischen Feuerwehr frühzeitig angezeigt werden. Die Feuerwehr entscheidet dann, ob eine Brandwache gestellt wird.

Pressestelle Stadt BGL

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3 Kommentare

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  1. Das macht mich so wütend.
    Martinsumzüge finden draußen an der frischen Luft statt. Es ist super einfach hier Klassen und Gruppen zu trennen.
    Was soll das?
    Für mein Kind ist das Martinsfest und besonders der Laternenumzug eins der schönsten Feste im Jahr.
    Hauptsache alle Erwachsenen können sich weiter in Biergärten und Restaurants gemeinsam treffen, das kann mir doch niemand erklären warum die Kinder immer am stärksten leiden müssen.

  2. Martinszüge abgesagt. Muss man unseren Kindern wirklich jede Freude nehmen. Wer verantwortet das. Jene, sollten mal einen Zug Nachts durch die Kölner Alt-Altstadt machen, dann können sie sehen wie ihre Maßnahmen befolgt werden. Ich halte das für unverhältnismäßig.

  3. Wie sieht es mit den Martinszügen von Vereinen aus? Haben sich die Vereine schon entschieden? Vielleicht mit Alternativen?