Die evangelischen Seelsorger:innen der Stadt wenden sich in einem Appell an die Bürger:innen: Im Kampf gegen Corona gehe es um den Schutz jedes und jeder einzelnen. Daher bitten sie um Rücksicht, um Verzicht und um Vernunft.

Nächstenliebe ist ein zentrales christliches Anliegen und das Gebot der Stunde. Es geht um den Schutz jedes und jeder einzelnen als unverwechselbares Geschöpf Gottes – darunter besonders auch die Schwachen und Gefährdeten.

Deshalb bitten die evangelischen Seelsorger:innen in Bergisch Gladbach alle Bürgerinnen und Bürger, in diesen Tagen und Wochen verstärkt Rücksicht zu nehmen, sorgfältig auf die eigene und die Gesundheit der anderen zu achten und da, wo es nötig ist, auf liebgewordene Gewohnheiten zu verzichten. 

„Haltet in derselben Gesinnung zusammen und habt Mitgefühl füreinander!“ (1. Petrusbrief 3,8)

Sie bitten darum, sich nicht von Verschwörungstheorien blenden zu lassen, sondern Geduld zu entwickeln und hoffnungsvoll zu bleiben. Dafür pflegen und fördern die Gemeinden jede zurzeit mögliche Form der Kommunikation und Verbundenheit. Dazu gehört auch das Gebet in Wort und Tat für die Stadt, die Region und das Land. 

Die Seelsorger:innen laden alle ein, soweit sie sich darauf einlassen können, sich daran zu beteiligen.

Sie danken für das große Engagement in den vielen sozialen Einrichtungen der Stadt, in den Verwaltungen, in allen Kirchen und Gemeindezentren und in der Bürgerschaft. Vom Rückhalt im Gottvertrauen und vom Mitgefühl in allen Aktivitäten lebt der Zusammenhalt, der die Krise überwinden kann.

Kontakt: Hier finden Sie die Kontaktadressen der evangelischen Seelsorger der Kirchengemeinde Bergisch Gladbach , der Kirchengemeinde Bensberg und der Kirchengemeinde Schildgen.

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