Die Schulen (hier die IGP) bleiben vorerst weitgehend leer, nur die Abschlussklassen dürfen zum Unterricht kommen, für alle anderen gibt es Distanzunterricht. Foto: Thomas Merkenich

Der Schulbetrieb ändert sich einmal mehr – bis zu den Osterferien: Ab kommenden Montag dürfen u.a. Schüler der Sekundarstufe 1 zurück in den Präsenzunterricht. Die konkrete Planung und Organisation erfolgt vor Ort durch die Schulleitungen. Den Rahmen setzt das NRW-Schulministerium. Wir dokumentieren die wichtigsten Vorgaben.

Grundsätzlich setzt das Schulministerium auf einen Mix aus Präsenz- und Distanzunterricht. Kleine Unterschiede, zum Beispiel bei der Vorgabe zu Lerngruppen, gibt es je nach Schultyp. Für die konkrete Organisation sollen wie gehabt die Schulleitungen vor Ort sorgen.

Die wichtigsten Eckpunkte führen wir hier auf, Details zur Aufnahme des Präsenzunterrichts ab dem 15. März 2021 gibt es in der aktuellen Schulmail des NRW-Schulministeriums.

Weiterführende Schulen

Ab Montag kehren Schüler der Sekundarstufe 1, der gymnasialen Einführungsphase und die entsprechenden Semester der Weiterbildungskollegs in einen eingeschränkten Präsenzunterricht zurück. Das bedeutet zunächst bis zu den Osterferien:

  • Aufteilung der Klassen in zwei Lerngruppen
  • Wechsel aus Präsenz- und Digitalunterricht
  • Kein Schüler sollte länger als eine Woche ohne Präsenzunterricht sein
  • Konstante Lehrgruppen sollten eingehalten werden, z.B. bei Sprachunterricht oder Religion
  • Notbetreuung für Schüler der Klassen 5 und 6 im Rahmen des Stundenplans
  • Study halls je nach räumlichen und personellen Ressourcen der Schulen
  • Kein regulärer Ganztagsbetrieb bis zu den Osterferien
Abertus-Magnus-Gymnasium, Bensberg. Auch hier wird es ab dem 15. März wieder lebhafter. Foto: Thomas Merkenich

Laut Schulmail solle der Unterricht vor Ort so organisiert werden, dass die Abschlussklassen bis zu den Osterferien unverändert beschult werden könnten. Zugleich sei das größtmögliche Maß an Präsenzunterricht für die übrigen Schüler zu ermöglichen, heißt es im Ministerium.

Im Fokus solle weniger die Leistungsüberprüfung stehen, sondern vielmehr die Aufarbeitung der vergangenen Wochen sowie die Vorbereitung auf mehr Präsenzunterricht nach den Osterferien. Das Ministerium geht also von einer weiteren Öffnung der Schulen im Anschluss an die Ferien aus.

Tipp: Im Unterstützungsportal der Schulpsychologie finden Schulen, Eltern sowie Schülerinnen und Schüler unter dem Stichwort „Schule und Corona“ konkrete Inhalte und Materialien, die für die derzeitige Situation, den Schul(neu)start, aber auch die nachfolgenden Tage und Wochen hilfreich sein können.

Förderschulen

Aufgrund der kleineren Klassengrößen ist Präsenzunterricht im Klassenverband möglich.

Bei einer begründeten Sorge vor eine Infektion können Eltern ihre Kinder vom Präsenzunterricht befreien lassen. Hierzu ist ein ärztliches Attest erforderlich.

Berufskollegs

Auch hier sieht das Schulministerium einen Wechsel von Präsenz- und Digitalunterricht vor. Dabei sollen Schwerpunkte auf Klassen gelegt werden, die beim nächstmöglichen Termin zu Prüfungen anstehen (nicht die aktuellen Abschlussklassen). Einen Überblick zu den verschiedenen Bildungsgängen finden Sie unter diesem Link.

Generell gelten für den Hybridunterricht folgende Empfehlungen:

  • Schüler, die zuhause oder im Ausbildungsbetrieb dem Distanzunterricht nicht folgen können, sollen hierzu Möglichkeiten in den Schulen erhalten
  • Die Pflicht zur Teilnahme am Unterricht gilt ausdrücklich auch für den Distanzunterricht
Grundschule Frankenforst: In dieser wie den anderen Grundschulen bleiben die bestehenden Regelungen für den Wechselunterricht bis zu den Osterferien bestehen. Foto: Thomas Merkenich

Bei den Grundschulen sowie den Abschlussklassen gibt es keine Änderungen in der Planung. Hier gilt unverändert die Schulmail vom 11. Februar 2021. Sie hat bis zu den Osterferien Gültigkeit.

Grundschule

Seit Montag, 22.Februar 2021, befinden sich die Schüler der Grundschulen in einem Wechsel aus Präsenz- und Digitalunterricht. Es gelten die normalen Stundenpläne, unterrichtet wird in festen Lerngruppen. Der Fokus liegt auf Deutsch, Mathematik und Sachunterricht.

Weiterführende Schulen – Abschlussklassen

Auch für die Abschlussklassen in den weiterführenden Schulen bleiben die Regelungen vom 11. Februar 2021 wie bisher bestehen:

  • Präsenzunterricht in Klassenstärke
  • Teilung in Lerngruppen möglich
  • Auch Hybridmodelle mit Wechsel aus PRäsenz- und Digitalunterricht möglich
  • Orientierung an den Stundenplänen und Kernlehrplänen

Redaktion

des Bürgerportals. Kontakt: info@in-gl.de

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1 Kommentar

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  1. Es ist schön zu beobachten wir Sozialleisteungen verbrannt werden. Bin in einer Umschulung zum Mechatroniker. Seit dem 15. November in Distanzuntericht welcher wie folgt aussah. 2 Wochen nix. dann auf einer elearning plattform zig Themen ohne Stundenplan oder Angaben bekommen. keine Möglichkeit auf kollaboratieves Lernen wobei der Träger noch damit wirbt in 2 namhaften Programmen fortzubilden. 7€ für ein Monatsabo sind nicht drin für die Umschüler zwecks Kommunikation oder Lerngruppe. Dozenten müssen Freeware mit zeitlimit nutzen, wenn 1 mal im monat live 1 Stunde unterrichtet wird. 3 tage vor weihnachten Unterricht Grundrechenarten. Im Janaur Technische Mathematik jeden Tag neues Thema ohne Wiederholung oder Vertiefung. Trägerschaft unter der Führung vom DGB. Anfragen werden ignoriert. Keine Partnerbetriebe für Praxistraining oder Praktikum verfügbar. 28 Monate Laufzeit und dafür über 250.000€ einstecken bei 8 Personen. So kommen Wir hier weiter in Deutschland.