Um das Impftempo zu erhöhen, werden nun jahrgansgweise Menschen unter 80 Jahren geimpft. Begonnen wird mit dem 79-Jährigen. Ab dem 6. April können sie einen Impftermin vereinbaren, für sich und ihre/n Lebenspartner:in.

Das Land NRW will mehr Druck beim Impfen machen. Nachdem ein Großteil der Über 80-Jährigen bereits geimpft worden ist, stehen nun die Menschen über 70 Jahre an. Die Personengruppe macht 1,6 Millionen Menschen in NRW aus. Daher plant das Land nun eine besondere Vorgehensweise.

Wir klären die bisher bekannten Details:

Wer wird geimpft?

Begonnen wird mit dem 79-Jährigen. Das Land geht jahrgangsweise vor. So will NRW eine Überlastung der Systeme zur Terminbuchung vermeiden. Gemeinsame Buchungen mit dem Lebenspartnber sind wie bisher möglich.

Was muss ich tun?

Der Kreis versendet laut Gesundheitsministerium eine schriftliche Einladung an die 79-Jährigen. Wann dies erfolgt ist noch nicht bekannt. Das Schreiben ist jedoch keine Voraussetzung für die Buchung eines Impftermins, erklärt die Kassenärztliche Vereinigung.

Interessenten erhalten einen Termin unter der Rufnummer 0800 116 117 01 oder im Internet https://termin.corona-impfung.nrw bzw. www.116117.de (hier zum Bundesland weiterklicken).

Ab wann können Termine vereinbart werden?

Impftermine können ab dem 6. April vereinbart werden. Die ersten Impftermine werden laut Gesundheitsministerium ab dem 8. April ermöglicht.

Wo wird geimpft?

Genaue Informationen liegen dazu nicht vor. Es ist davon auszugehen dass die Impfungen im Impfzentrum in der Rhein Berg Galerie erfolgen.

Wann werden die Menschen unter 79 Jahren geimpft?

Sobald genügend Impfstoff zur Verfügung steht, werden die weiteren Geburtenjahrgänge geimpft. Die Buchungsmöglichkeiten für diese Personengruppen sollen dann ebenfalls jahrgangsweise freigeschaltet werden.

Redaktion

des Bürgerportals. Kontakt: info@in-gl.de

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6 Kommentare

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  1. Sehr geehrter Herr Bopp, das „bisher“ im zitierten Satz bezieht sich darauf, dass sich Ehepaare, die sich beide in der entsprechenden Altersgruppe befinden, einen gemeinsamen Termin buchen können. Das war auch bisher möglich.

  2. Ihre Mitteilung zum Impfstart für 79-Jährige, daß gemeinsame Buchungen mit dem Lebenspartner w i e b i s h e r möglich seien, trifft – jedenfalls in NRW – n i c h t zu. Bei Buchung meiner (80+) Termine im Februar war die Mitbuchung eines Termins für meine Frau (<80) n i ch t möglich und kann laut KVNO jetzt auch nicht nachgeholt werden. Sie muß abwarten, bis ihr Jahrgang dran ist. Anders wäre es, wenn ich (80+) noch nicht geimpft wäre. Dann könnte ich jetzt einen Termin für uns beide buchen.

  3. Leider hält es keiner für notwendig klar zu kommunizieren, wie man als Vorerkrankter mit Priorität 2 zu einem Termin kommt. Auf der Webseite des RBK steht dazu nichts, bei der Impfhotline läuft ein Band und man ist nach 16:00 natürlich im Feierabend.

  4. “Diese Terminvergabe läuft dann wieder über die kassenärztlichen Vereinigungen. Betroffene bekommen eine schriftliche Nachricht. Um ein Chaos wie bei den über 80-Jährigen zu vermeiden, werden die Senioren über 70 jahrgangsweise angeschrieben, beginnend mit den 79-Jährigen. Jüngere Partner können gleich mitgeimpft werden.”
    Dann kann ich als 71jähriger ja mit einem Impftermin im Juli rechnen, Huraa

  5. … Begonnen wird mit dem 79-Jährigen. Ab dem 6. April können sie einen Impftermin vereinbaren, für sich und ihre/n Lebenspartner:in. …

    Meine Frage dazu: Und wie können sich nun die Lebenspartner/-innen der ü80-Jährigen um einen Impftermin kümmern? Und was heißt Lebenspartner/-in? Gilt das auch für erwachsene Kinder, die mit einem Elternteil ü79 in einem Haushalt leben. Das sind doch auch “Lebenspartner”, schon von Geburt an. Wer definiert denn den Begriff der Lebenspartnerschaft?