Die Kreisverwaltung weist darauf hin, dass sie die Vermittlung von Impfterminen bereits am 6. Mai eingestellt hat. Die Buchungen für das Impfzentrum in der RheinBerg Galerie sind seither nur noch über das Callcenter und das Onlineportal der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein zu buchen. Gleichzeitig bekommen die Hausärzte einer immer größere Rolle in der Impfkampagne.

Nach der Wiederaufnahme der Öffentlichkeitsarbeit arbeitet die Kreisverwaltung Themen auf, die in den vergangenen Wochen liegen geblieben waren. Dazu gehört auch die Mitteilung, dass das NRW-Gesundheitsministerium bereits Anfang Mai entschieden hatte, dass alle Impfbuchungen über die Plattformen der KNVO abgewickelt werden müssen. Dies sei im Rheinisch-Bergischen Kreis seit dem 6. Mai der Fall.

Hinweis der Redaktion: Berechtigte Personen erhalten die Impftermine auf dem Online-Portal der KV Nordrhein oder telefonisch über die kostenlose Rufnummer 0800 116 117 01.

Gleichzeitig sind aber auch die Hausarztpraxen seit Wochen verstärkt eingebunden worden. Die Impfungen von über 60-Jährigen vorwiegend mit dem Impfstoff von AstraZeneca sollen künftig ausschließlich die Hausärzte übernehmen.

Nachdem die Impfpriorisierung für Astrazeneca vor einer Woche aufgehoben worden war können sich aber auch Personen unter 60 Jahren unabhängig von ihrer Priorisierung mit Astrazeneca in ihrer Hausarztpraxis impfen lassen. Voraussetzung sei eine individuelle Risikoanalyse und sorgfältige Aufklärung durch den impfenden Arzt oder die impfende Ärztin. Diese Termine werden direkt mit den jeweiligen Arztpraxen vereinbart.

Das Impfzentrum werde sich bis Ende Mai auf den Abschluss der Erstimpfungen bestimmter Berufsgruppen der Priorität 2 fokussieren, erläutert die Kreisverwaltung weiter. Dazu zählen neben Lehrer:innen und Kitabeschäftigten inzwischen auch die Mitarbeiter des Lebensmittelhandels.

Wie bekannt können seit dem 6. Mai erste Personengruppen aus der Priorität 3 über das Portal der KVNO einen Impftermin vereinbaren. Zudem organisiere der Kreis in Abstimmung mit den Trägern die Impfung von Personen, die in Einrichtungen zur gemeinschaftlichen Unterbringung von Geflüchteten leben oder tätig sind sowie obdachlosen Menschen oder Personal und Bewohnerinnen von Frauenhäusern. Diese Impfungen sollen ebenfalls bis Ende Mai abgeschlossen sein.

Die Kreisverwaltung weist daraufhin, dass die Impfstoffe im Mai nach wie vor knapp sind. Daher müsse man damit rechnen, dass die Terminbuchungen sowohl bei der KVNO als auch bei den Hausärzten nur mit einem gewissen Vorlauf möglich sind.

Der Kreis informiert auch weiterhin unter der Impf-Hotline 02202 13 2006 montags bis donnerstags von 8 bis 16 Uhr sowie freitags von 8 bis 14 Uhr und auf der Webseite.

Redaktion

des Bürgerportals. Kontakt: info@in-gl.de

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