Ab den 16. März müssen Einrichtungen mit schutzbedürftigen Menschen, von Arztpraxen bis zu Pflegeheimen und Krankenhäusern diejenigen Mitarbeiter an das Gesundheitsamt melden, die nicht geimpft sind. Zu diesem Stichtat schaltet der Rheinisch-Bergische Kreis ein eigenes Meldesystem frei – und erläutert jetzt, wer genau von der Impfpflicht betroffen ist.

Das Gesundheitsamt stellt den von der Impfpflicht betroffenen Einrichtungen im Kreis ab Mitte März ein eigenes Meldesystem zur Verfügung. Darin können sich die betreffenden Einrichtungen registrieren und anschließend ihre Meldungen eintragen.

Derzeit befindet sich das Meldetool noch im Aufbau, es wird pünktlich zum 16. März zur Verfügung stehen. Daher wird darum gebeten, dass die entsprechenden Einrichtungen beim Gesundheitsamt aktuell noch keine Meldungen oder Unterlagen einreichen.

Die Frist für die Meldung läuft dann laut aktuellem Erlass des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales (MAGS) bis zum 31. März 2022. Bis zu diesem Stichtag müssen alle Meldungen vollständig erfolgt sein. Die Einrichtungen werden vom Gesundheitsamt zeitnah informiert, sobald das System verfügbar ist.

Die einrichtungsbezogene Impfpflicht gilt nur für Personal in Einrichtungen mit schutzbedürftigen Menschen, beispielsweise in Krankenhäusern, Tageskliniken, Arzt- und Zahnarztpraxen oder auch Hospizdiensten.

Die Einrichtungen müssen Mitarbeitende, die nicht geimpft sind, beim Gesundheitsamt melden. Das entsprechende Gesetz zur Stärkung der Impfprävention gegen COVID-19 ist am 12. Dezember 2021 in Kraft getreten.

Weitere Informationen zur Meldepflicht der Einrichtungen werden auf der Webseite des Kreises zur Verfügung gestellt und laufend aktualisiert.

RBK

Rheinisch-Bergischer Kreis

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