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Donnerstag, 14.4.2022

+ Innerhalb von vier Wochen 20 Tote +

Die Kreisverwaltung hat die 14 Todesfälle, von denen wir gestern und heute früh berichtet hatten, bestätigt. Aufgrund von Personalausfällen habe die Erfassung der Fälle aus den vergangenen Wochen erst jetzt gebündelt erfolgen können.

Die Daten des Landeszentrums Gesundheit zeigen, das in den vier Wochen zwischen dem 16.2. und dem 15.3. sogar 20 Personen im Kreis an Corona verstorben sind (von denen einige bereits zuvor bekannt gegeben worden waren). Besondere Vorkommnisse, die für diese ungewöhnliche Häufung verantwortlich seien könnten, nennt der Kreis nicht.

Bei den neu gemeldeten 14 Fällen handele es sich um sechs Personen auf Bergisch Gladbach, vier aus Wermelskirchen, drei aus Rösrath und eine aus Overath. Elf von ihnen litten unter Vorerkrankungen. Zwei waren zwischen 60 und 70 Jahre alt, sechs über 90 Jahre.

+ Positivrate bei Schnelltests nach wie vor hoch +

Die Zahl der durchgeführten Schnelltests ist in der vergangenen Woche deutlich von 64.300 auf 47.100 gesunken. Das geht aus der wöchentlichen Statistikmeldung der Kreisverwaltung hervor. Die Rate der Tests, die positiv ausfallen, ist mit 7,28 Prozent nach wie vor ungewöhnlich hoch. Sie liegt seit fünf Wochen über sieben Prozent – was für ein starkes Infektionsgeschehen spricht.

+ Kreis schließt stationäre Impfstellen zum Teil wieder +

Die Nachfrage nach Corona-Impfungen ist auch im Rheinisch-Bergischen Kreis drastisch zurück gegangen, daher schränkt die Kreisverwaltung ihre Impfangebote noch weiter ein. Wir listen auf, wo Sie sich in Bergisch Gladbach und Rhein-Berg noch impfen lassen können:

+ RKI meldet 13 Todesfälle für Rhein-Berg auf einem Schlag +

Das RKI weist heute früh für den Rheinisch-Bergischen Kreis 13 weitere Todesfälle in Folge einer Corona-Infektion aus. Die Kreisverwaltung hatte über diese ungewöhnlich hohe Fallzahl nicht vorab informiert.

Grundsätzlich werden Todesfälle erst dann gemeldet, wenn die Todesursache auf Basis des Totenscheins zweifelsfrei nachgewiesen ist, was immer wieder zu langen Verzögerungen führt. Hinzu kommt, dass das überlastete Lagezentrum in der Vergangenheit die Todesfälle lange liegen gelassen und dann en bloc abgearbeitet hat. Ob das auch jetzt zu dieser ungewöhnlich hohen Fallzahl geführt hat, ist nicht bekannt.

Seit Beginn der Pandemie sind in Rhein-Berg 243 Menschen an den Folgen von Corona gestorben.

+ 419 Neuinfektionen in Rhein-Berg +

Das RKI meldet für Rhein-Berg 419 Neuinfektionen. Sie wurden in weit überwiegender Zahl in den vergangenen drei Tage aus den Laboren gemeldet und relativ zeitnah erfasst. Die offizielle Inzidenz erhöht sich damit wieder leicht von 734 auf 742. Zwei Wochen zuvor war sie noch fast doppelt so hoch.

Die reale Inzidenz inklusive der Nachmeldungen hat sich inzwischen bei etwa 800 eingependelt.

Mittwoch, 13.4.2022

+ Weiterer Todesfall – Inzidenz sinkt +

Das RKI weist für den Rheinisch-Bergischen Kreis einen Todesfall aus, damit steigt die Zahl der Toten seit Beginn der Pandemie auf 230.

Zudem wurden 529 Neuinfektionen gezählt. Allerdings sind darunter einige Uralt-Fälle, die bereits vor bis zu 35 Tagen im Labor festgestellt und jetzt nachgetragen wurde. In die Berechnung der Inzidenz gehen die nicht mehr ein; die offizielle Inzidenz sank von 754 auf 734.

Dienstag, 12.4.2022

+ Rhein-Berg geht 35 Tage weit zurück +

Das Lagezentrum des Rheinisch-Bergischen Kreises hat gestern 313 weitere positive Tests in die Statistik aufgenommen. Allerdings sind davon nur knapp die Hälfte in den vergangenen sieben Tagen aus den Laboren gemeldet worden und gehen in die Berechnung der Inzidenz ein; die geht von 776 auf 754 zurück.

Die anderen Labormeldungen liegen bis zu 35 Tage zurück und gehen damit gar nicht mehr in die 7-Tage-Inzidenz ein; alleine für den 21. März wurden gestern 121 Fälle nacherfasst.

Montag, 11.4.2022

+ 185 Neuinfektionen in Rhein-Berg am Sonntag +

Das Landeszentrum Gesundheit weist für den Rheinisch-Bergischen Kreis am Sonntag 185 Neuinfektionen aus. Die offizielle Inzidenz erhöht sich minimal von 766 auf 776. Die reale Inzidenz ist auf Werte zwischen 800 und 900 zurück gegangen.

+ Bundesweite Inzidenz geht leicht zurück +

Das RKI hat bundesweit 30.789 Neuinfektionen gemeldet, 10.340 Fälle weniger als vor einer Woche. Die Inzidenz sinkt von 1098 auf 1080. 13 weitere Menschen starben.

Sonntag, 10.4.2022

+ Inzidenz steigt leicht an +

Nach fünf Tagen mit rückläufiger Inzidenz steigt der Wert wieder an, von 714 auf 766. Das Landeszentrum Gesundheit weist für Rhein-Berg 307 Neuinfektionen aus.

Samstag, 9.4.2022

Nach Angaben des Landeszentrums Gesundheit geht die Inzidenz in Rhein-Berg weiter auf 741 zurück.

Freitag, 8.4.2022

+ 433 Neuinfektionen in Rhein-Berg +

Das Landeszentrum Gesundheit weist für Rhein-Berg 433 neue positive Tests aus, die offizielle Inzidenz geht damit von 829 auf 783 zurück und auch die reale Inzidenz mit den Nachmeldungen hat jetzt den Schwellenwert 1000 erreicht.

Allerdings musste das Lagezentrum erneut 30 Fälle um 17 bzw. 18 Tage zurück buchen, sie fallen ganz aus der Inzidenzberechnung heraus.

Donnerstag, 7.4.2022

+ Inzidenz geht im Kreis weiter zurück +

535 Neuinfektionen weist das LZG für den Rheinisch-Bergischen Kreis aus. Ein Großteil davon wird auf die vergangenen drei Tage gebucht, allerdings reicht ein kleinerer Teil der Fälle bis zu 17 Tage zurück und fällt damit erneut auch der Berechnung der realen Inzidenz heraus.

Die offizielle Inzidenz geht von 879 auf 829 zurück, die reale Inzidenz setzt den Abwärtstrend fort und liegt jetzt bei etwa 1100.

Mittwoch, 7.4.2022

+ Rhein-Berg meldet 415 Fälle – Inzidenz sinkt deutlich +

415 Neuinfektionen hat das Lagezentrums des Rheinisch-Bergischen Kreises gestern erfasst, nahezu ausschließlich für die beiden Vortage. Die Inzidenz sinkt nach dem Auf und Ab der vergangenen Tage wieder deutlich, von 998 auf 879. Die reale Inzidenz inklusive der Nachmeldungen geht auf gut 1100 zurück und zeigt einen deutlichen Abwärtstrend.

Dienstag, 6.4.2022

+ Weiter Maskenpflicht in städtischen Einrichtungen +

Die Stadtverwaltung macht von ihrem Hausrecht Gebrauch und verlangt von Besucher:innen in Verwaltungsgebäuden und Kultureinrichtungen, weiterhin eine Maske zu tragen. Das habe der städtische Krisenstab heute entschieden, teilt die Stadt mit.

Damit soll bei hohen Infektionszahlen das Infektionsrisiko in den Innenräumen reduziert werden; insbesondere bei der hochansteckenden Omikron-Variante habe sich das Tragen von Masken bewährt, begründet die Stadt.

Kinder bis sechs Jahre sind sind von der Maskenpflicht befreit, ebenso die Teilnehmer:innen sportlicher Veranstaltungen.

Die 3G-beim Zugang zu städtischen Einrichtungen gilt nicht mehr.


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Redaktion

des Bürgerportals. Kontakt: info@in-gl.de

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