Heike Behrendt, Jana Latschan
Heike Behrendt und Jana Latschan treiben das Klimaschutzkonzept der Stadt Bergisch Gladbach voran. Foto: Thomas Merkenich

Auch Bergisch Gladbach will Klimaschutz und -anpassung systematisch voranbringen. Das geschieht im Rahmen von Workshops, die im August starten und an denen sich alle beteiligen können. Alternativ können mit Online-Ideenkarten Ideen und Anmerkungen eingereicht werden, die ins Klimaschutzkonzept einfließen.

Deutschland soll 2045 klimaneutral werden. Bis 2030 soll der Treibhausgasausstoß um mindestens 65 Prozent im Vergleich zu 1990 sinken. Dies alles geschieht vor dem Hintergrund, die Erderwärmung auf 1,5 Grad und die Auswirkungen des Klimawandels zu begrenzen.

Auch Bergisch Gladbach hat sich auf den Weg gemacht, Klimaschutz und -anpassung systematisch voranzubringen. Mit der Auftaktveranstaltung am 30. Mai sowie der Online-Ideenkarte sind die ersten Schritte in der Erstellung eines „Integriertes Klimaschutzkonzept mit Handlungskonzept Klimaanpassung“ getan.

mehr zum thema

Goldgräbermentalität soll Klimaschutz in GL voran bringen

Für die Klimawende ist Bergisch Gladbach formal gut aufgestellt: Beim Beigeordneten für den Klimaschutz gibt es inzwischen zwei gut qualifizierte Klimaschutz-Managerinnen mit einem klaren Auftrag der Ampelkoalition. Jetzt soll rasch ein Klimaschutzkonzept mit effektiven Maßnahmen erarbeitet werden – unter Aufbietung aller Kräfte, die die Stadt bei diesem Thema zu bieten hat.

„Mit den geplanten Workshops fängt nun der Prozess erst richtig an. Alle sind aufgerufen, sich daran zu beteiligen. Diese geschieht im Rahmen von Workshops, an denen sich alle beteiligen und ihre Vorstellung und Ideen einbringen können“, so Heike Behrendt und Jana Latschan, Klimaschutzmanagerinnen der Stadt Bergisch Gladbach.

Die Workshops zu den Handlungsfeldern finden an folgenden Terminen statt:

  • Mobilität: 25.08.22, 17-20 Uhr, im technischen Rathaus Bensberg, Raum 111, erste Etage, Wilhelm-Wagener-Platz, 51429 Bergisch Gladbach
  • Klimaanpassung: 29.08.22, 17-19 Uhr, im technischen Rathaus Bensberg, Ratssaal, Wilhelm-Wagener-Platz, 51429 Bergisch Gladbach
  • Klimabildung, Netzwerke und Öffentlichkeitsarbeit: 01.09.22, 17-20 Uhr, im technischen Rathaus Bensberg, Raum 111, erste Etage, Wilhelm-Wagener-Platz, 51429 Bergisch Gladbach.
  • Gewerbe und Unternehmen: 12.09.22, 19:30 – 21 Uhr, Kreishandwerkerschaft (Haus der Wirtschaft), Altenberger – Dom – Straße 200 in Schildgen.
  • Bauen und Sanieren + Stadtentwicklung inkl. Erneuerbare Energien: 15.09.22, 17 – 20 Uhr, im technischen Rathaus Bensberg, Ratssaal, Wilhelm-Wagener-Platz, 51429 Bergisch Gladbach.

Wer nicht an den Workshops teilnehmen kann, kann sich bereits jetzt schon aktiv einbringen. Mit der Online-Ideenkarte werden Ideen und Anmerkungen gesammelt und in die Erstellung des Klimaschutzkonzeptes einbezogen. Interessierte können auf einer interaktiven Karte die Idee verorten und beschreiben. „Es handelt sich dabei um ein ergänzendes Angebot zu den Workshops“, so die Klimaschutzmanagerinnen weiter.

Weitere Informationen zum Klimaschutzkonzept, Anmeldung zu den Workshops und die Online-Ideenkarte finden Interessierte unterwww.bergischgladbach.de/integriertes-kommunales-klimaschutzkonzept

Die Örtlichkeiten gelten stets vor dem Hintergrund der bisher eingegangenen Anmeldungen und können sich noch ändern. Die Workshops finden jeweils unter den zurzeit gültigen Pandemie-Verordnungen statt.

image_pdfPDFimage_printDrucken

Pressestelle Stadt BGL

Hier werden offizielle Pressemitteilungen der Stadtverwaltung veröffentlicht. Sie geben nicht die Meinung des unabhängigen Bürgerportals iGL wieder.

Reden Sie mit, geben Sie einen Kommentar ab

1 Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

  1. Wünschen wir den beiden Damen mit Ihren Klima Workshops viel Erfolg getragen von der Hoffnung, dass nicht eine uneingeschränkte Wissenschaftsgläubigkeit der Wirtschaft in unserem Land mehr als unvermeidbar schadet.