Konsumverzicht und klimagerechtes Spenden gehören ganz wesentlich zur Agenda der noch neuen Initiative Klimagerecht Leben. Daher startet sie in der (Vor-)Weihnachtszeit eine entsprechende Spendenaktion. 

Unser „westlicher“ Wohlstand und Reichtum basieren auf der Verbrennung von Kohlenstoff. Die Leidtragenden der Klimakatastrophe sind meist aber jene Menschen in armen Ländern des globalen Südens, die kaum oder gar nicht zur Erderhitzung beigetragen haben.

Deswegen startet die Initiative eine Online-Spendenaktion für die Hilfsorganisation Aktion gegen den Hunger: AKTION KLIMA GERECHTES SPENDEN

Eine Spende ist daher ein Beitrag für mehr Klimagerechtigkeit! Die Initiative selbst sammelt grundsätzlich keine Spenden für sich, sondern ruft auf zu klimagerechten Spenden an anerkannte Hilfsorganisationen.

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Was Klima mit Gerechtigkeit zu tun hat

Roland Vossebrecker von der neuen „Initiative Klimagerecht leben“ erklärt im Interview, warum der Klimawandel eine eklatante Ungerechtigkeit ist, dem Globalen Süden und unseren Kindern gegenüber – und wie wir uns jetzt gerechter verhalten können.

Offener Klimatalk am Donnerstag

Beim „Offenen Klimatalk“ am Donnerstag, 8. 12. um 19:00 im Café Richtig Schloßstr. 87, 51429 Bergisch Gladbach-Bensberg, sind noch ein paar Plätze frei. Interessierte sind herzlich willkommen für einen offenen Austausch über alles, was uns im Klima-Thema bewegt.

Anmeldung erwünscht: initiative@klimagerecht-leben.de

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2 Kommentare

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  1. Klimagerechtigkeit ist eine der wichtigsten Fragen der Menschheit, weil die Schäden für die Leidtragenden und die Profite der Verursacher sehr unterschiedlich verteilt sind. Viele Staaten (z.B. Bangladesch) haben nur starke Klima-Schäden und kaum CO2-Nutzen. Einige Staaten (z.B. Russland) haben sogar eher Klima-Vorteile und viel CO2-Nutzen. Einige Staaten (z.B.) haben beides, aber der CO2-Nutzen übersteigt den Klima-Schaden. In einigen interessanten Fällen (z.B. USA) heben sich Klima-Schäden und CO2-Nutzen etwa die Waage. Wenn wir in einer gerechten Welt leben würden, müssten die Menschen in Deutschland die Menschen in Bangladesch entschädigen. Das müsste auf der Ebene der großen Politik geschehen, gewisse Klimafonds scheinen mir immer noch zu klein ausgestattet zu sein.

    Es liegt aber trotzdem nahe, in der Adventszeit zu Spenden zu diesem Zweck aufzurufen. Wenn der ein oder andere alte weiße Mann dadurch schlechte Laune bekommen sollte, kann man da auch nichts dran machen.

  2. Die deutsche Sprache ist wahrlich voller Rätsel. Der Begriff „KLIMAGERECHTIGKEIT“ verknüpft zwei Bereiche, die nur eines gemeinsam haben, nämlich daß sie nicht allgemeinverbindlich definiert werden können, weder in Bergisch Gladbach noch auf dem Globus insgesamt. Das hindert dann aber keinen, billige bis fragwürdige Schuldzuweisungen zu formulieren, die bestenfalls notorischen Flagellanten helfen. Gerechtig- keit ist der nicht-menschlichen Natur wesensfremd, ganz gleich wie viele Rechte der Tierwelt von do-goodern zugeeignet werden. Warum nicht auch Gerechtigkeit für Seeanemonen und dann Pflanzen? Und das Klima global „gerecht zu machen“ ist ein Witz, der leider leicht ins Totalitäre umschlägt, siehe z.B. die „Klimakleber“.