Benno Nuding, war seit 2020 Vorsitzender der Fraktion der FWG. Foto: Thomas Merkenich

Die geplante Verlängerung der Linie 1 von Bensberg bis Kürten-Spitze lehnt die FWG nicht grundlegend ab – sieht aber viele offene Fragen. Nach ihrer Einschätzung hatten sich die anderen Fraktionen im Verkehrsausschuss für das Projekt ausgesprochen, ohne wichtige Informationen zu kennen.

Die FWG wendet sich nicht prinzipiell gegen eine Shuttle-Trasse als Lösung für die Verkehrsprobleme zwischen Spitze und Bensberg. Um eine sinnvolle Entscheidung für oder gegen dieses Projekt  zu ermöglichen, müssen aber die Vor- und Nachteile gegeneinander abgewogen werden. Dies ist bisher nicht möglich gewesen, da dem Ausschuss nicht alle Informationen zur Verfügung gestellt wurden.

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Der ausführliche Abschlußbericht zu dem Verkehrssystem wurde bereits vor der Sitzung des Ausschusses für Mobilität und Verkehrsflächen am 18.4. vom Rheinisch-Bergischen Kreis veröffentlicht. Die FWG erhielt erst am Morgen des Sitzungstages darüber Kenntnis. Den anderen Fraktionen schien der Bericht überhaupt nicht bekannt zu sein.

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Kommunal, kurz & knapp: Shuttle, Straßenbau, Schildgen, Schlossstraße

Der Ausschuss für Mobilität und Verkehrsflächen gibt grünes Licht für eine Verkehrsmittel der Zukunft: autonome Shuttle sollen in zehn Jahren Bensberg mit Moitzfeld und Kürten verbinden. Schwerer tut sich die Stadt mit dem Verkehr der Gegenwart: Straßensanierungen werden aufgeschoben, um Tempo 30 heftig gerungen. Wir fassen alle Debatten und (überraschend einmütigen) Entscheidungen zusammen.

Auf der einen Seite handelt es sich um ein innovatives System, dass die Mobilität verbessern kann, auf der anderen Seite stehen die immensen Kosten (mindestens 69 Mio €) und die ökologischen Schäden, die damit verbunden sind.

Annahmen der Wirtschaftlichkeitsrechnung bekannt?

Die durchgeführte Berechnung der Wirtschaftlichkeit geht davon aus, dass alle Flächen aus der Flächennutzungsplanung, ungeachtet des Planungsfortschrittes berücksichtigt werden. Unter dieser Vorgabe wird die Fahrgastentwicklung berechnet. 

Hätte die CDU für dieses Projekt gestimmt, wenn ihr bekannt gewesen wäre, dass die Umsetzung des Gewerbegebietes Spitze Grundlage für die positive Wirtschaftlichkeitsberechnung ist?  Mit Meldung vom 1.3.23 schreibt die CDU  jedenfalls „Wir sagen nein zu einem Gewerbegebiet Spitze“ auf ihrer Homepage.

Hätten die Grünen für dieses Projekt gestimmt, wenn ihnen bekannt gewesen wäre, dass alle Flächen des FNP umgesetzt werden sollen?

Der Verwaltung muss sich den Vorwurf gefallen lassen, wichtige Informationen vorenthalten zu haben. 

Die FWG hat in der Ausschusssitzung auf den Bericht hingewiesen und ausdrücklich gegen den Beschluss gestimmt, weil eine ausreichende Abwägung  ohne genaue Kenntnis des Berichtes nicht möglich ist. Die zustimmenden Fraktionen müssen sich fragen lassen, wie sie der weiteren Planung eines so teuren Projektes zustimmen konnten, ohne ausreichend informiert worden zu sein.

Eingriffe in private Grundstücke

Wenn es zum Bau der Trasse kommt, sind in mehreren Streckenbereichen Eingriffe in private Grundstücke notwendig. Daran scheitert bereits seit etwa 15 Jahren der Bau eines Fahrradweges, der sicher einen wesentlich kleineren Flächenbedarf hat. Müssen Eigentümer, die sich trotz eines angemessenen Angebotes nicht freiwillig von Grund und Boden trennen wollen, dann mit einem Enteignungsverfahren rechnen?

Auch hier müsste vor der Planung geklärt werden, ob es einen politischen Konsens zu solchen Maßnahmen gibt.

Die FWG fordert die Verwaltung auf, den Bericht der Trasse allen Fraktionen zur Verfügung zu stellen und folgende Fragen zu beantworten: 

  1. Wie wird die Bewirtschaftung der landwirtschaftlichen Flächen, die durch die Trasse geteilt werden, sichergestellt?
  2. Um Eingriffe in private Grundstücke zu vermindern, wird an mehreren Streckenbereichen eine einspurige Trassenführung vorgeschlagen. Wurde die Verlängerung der Fahrzeit in die Fahrzeitberechnungen berücksichtigt?
  3. In mehreren Streckenbereichen sind Eingriffe in private Grundstücke notwendig. Werden hier Enteignungsverfahren gegen Eigentümer, die sich trotz eines angemessenen Angebotes nicht freiwillig von Grund und Boden trennen wollen, durchgeführt?
  4. Welche Annahmen zur Entwicklung der Anteile des Homeworkings wurden bei den Fahrgastprognosen vorausgesetzt? 
  5. Welche Fahrgaststeigerungen sind für die Linie 1 Richtung Köln laut KVB möglich? 
  6. Bei den Hochrechnungen der Arbeitsplätze werden für den Technologiepark 1500 zusätzliche Arbeitsplätze und für Milenyi 2500 zusätzliche Arbeitsplätze angesetzt. Auf welchen Flächen sollen die Arbeitsplätze entstehen?
  7. Wurde berücksichtigt, dass wahrscheinlich bei einem Teil der neuen Arbeitsplätze die Tätigkeit im Homeworking erledigt wird?
  8. Die Berechnungsvariante 2016+ wurde nur für den Ohnefall 2 (mit Bebauung aller FNP Flächen) / Mitfall2 (Verkehrskonzept mit autonomen Shuttlebussen) berechnet, weil dies die vielversprechendste Variante sei. Ohnefall 2 berücksichtigt alle Flächen aus der Flächennutzungsplanung, ungeachtet des Planungsfortschrittes und berechnet daraus die Fahrgastentwicklung. Wie kommt die Verwaltung bzw. die TransportTechnologie-Consult Karlsruhe GmbH (TKK) zu der Annahme, dass die Umsetzung aller FNP-Gebiete die vielversprechendste Variante sei?
  9. Wie hoch ist der Förderanteil an den Planungs- und Erstellungskosten?

Bei der Sitzung des AMV wurde die Verwaltung beauftragt, die nächsten Schritte zur Implementierung eines Verkehrssystems autonomer Shuttle auf der beschriebenen Verkehrsachse in Abstimmung mit den beteiligten Kommunen und weiteren Projektpartnern auf den Weg zu bringen.

Laut Bericht der TKK sind zur Umsetzung von Szenario 2 (Verkehrskonzept mit autonomen Shuttlebussen) mehrere Umsetzungsschritte erforderlich:

► Erstellung Planungs- und Finanzierungsvereinbarung

► Grundlagenermittlung und Vorplanung (Leistungsphasen 1 und 2 nach HOAI) 

► Standardisierte Bewertung (in Absprache mit Fördermittelgeber)

► Entwurfsplanung (Leistungsphase 3 nach HOAI)

► Planfeststellungsverfahren (Begleitung in Leistungsphase 4 nach HOAI)

► Ausführungsplanung, Ausschreibung und Vergabe (Leistungsphasen 5 bis 7 nach HOAI)

Welche Umsetzungsschritte des TKK Berichts beinhaltet der  Wortlaut „nächste Schritte zur Implementierung eines Verkehrssystems autonomer Shuttle“?

Die Planung darf jetzt nicht zum Selbstläufer werden, sondern bedarf der begleitenden politischen Diskussion, die vor dem Hintergrund immenser Investitionen bislang ungenügend erfolgt ist. Wir hoffen, dass die anderen Fraktionen das Thema noch nicht abgehakt haben. 

Wird eine eigene Trasse überhaupt benötigt?

Unabhängig von den im Ausschuss für Mobilität und Verkehr getroffenen Entscheidungen stellen sich für uns aber auch weitere Fragen nach der Objektivität der bei den unterschiedlichen Verkehrsarten vorgenommenen Bewertung.

Unberücksichtigt bleibt, dass sich nach einer Planungszeit von 10 Jahren für den ersten Abschnitt bis zum Technologiepark das autonome Fahren generell durchsetzen wird. Der dadurch verstetigte Verkehr könnte eine eigene Trasse überflüssig machen.  Auch die angeführte Vorbildfunktion der Shuttle ist ein Nice to have, aber eigentlich kein objektiver Bewertungsgegenstand.

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  1. Update:
    Jeder der heute Handelsblatt liest der sieht wie viel im Moment über Autonomes Fahren gesprochen wird. Zwar nicht von Cubonic aber von Tesla. Vor allem die Mängel bei Tesla kommen gerade raus.
    Und Tesla ist ein Gigantisches Unternehmen mit über 100.000 Mitarbeitern. Es verkauft MILIONEN von Autos jedes Jahr und hat Umsätze im zwei bis dreistelligem Milliardenbereich.

    Wenn man im Personenschutz eine Dorf-Disko beschützen möchte. Dann heuert man irgendeinen halbstarken Türsteher an der sich benehmen kann.
    Wenn man einen Bundespolitiker beschützen möchte dann sucht man sich schon harte und erfahrene Profis. Sie sind selten und teuer.
    Und wenn man Personen wie Joe Biden oder Wladimir Putin beschützen möchte dann heuert man die härtesten und besten Personenschützer der Welt an.

    So ist es auch in der IT. Wenn Cubonic Erfolg haben wird dann könnte es sein das sie damit reich werden. Denn autonomes Fahren ist so komplex, dass die Technik immer noch nicht ganz fertig und sicher ist.
    Wer also als erstes die Hürden überwindet der wird sich eine Goldene Nase verdienen.
    Sicher sind Shuttles etwas anderes als Automobile im Straßenverkehr. Aber es geht ja nicht um die Art sondern auch um das WIE.

    Dieser Markt ist sehr umkämpft. FORD,TESLA, MERCEDES….. Alle forschen und investieren große Summen. Und wenn Sie hören dass in Bergisch Gladbach einer Erfolg hat dann wird sicherlich der ein Oder andere Deal abgeschlossen.
    Das wäre dann ein Wegweisendes Projekt. So wie bei Ford etwa die Tin Lizzy.

    Sie wären von jetzt auf gleich Große Player in Sachen Autonomes Fahren. Hätte, Könnte, würde…..
    So oder so. Ob das Ding nun Steuerverschwendung ist oder eine Goldgrube. Das liegt noch in den Sternen. Aber so allmählich verstehe ich warum der ganze Aufwand.
    Es ist spannend das alles mitzuverfolgen hier im kleinen BGL :)

    1. Der Vergleich eines Shuttle-Systems wie dem hier angedachten mit autonom fahrenden Autos ist wie der von Äpfeln mit Birnen. Automatische spurgeführte Transportsysteme (und das sind nicht nur Rad/Schiene-Systeme wie fahrerlose U-Bahnen) sind nichts Neues. Es gibt sie in verschiedenen Ausführungen und Größen und sie werden schon an etlichen Standorten international betrieben. Zwei Systembeispiele:
      https://de.wikipedia.org/wiki/V%C3%A9hicule_automatique_l%C3%A9ger
      https://de.wikipedia.org/wiki/Mitsubishi_Crystal_Mover

      Die ersten Hürden sind längst überwunden.

  2. Liebe FWG, in der Beschlussvorlage für den AMV heißt es:

    „Da zwischenzeitlich der Beschluss im Rat getroffen wurde, die Wohnbaufläche As2 aus dem FNP nicht in den Regionalplan zu übernehmen, kann diese Fläche nicht mit in die Nutzen-Kosten-Betrachtung eingerechnet werden. Auch ohne dies Fläche As2 kommen die beauftragten Büros zu dem Schluss, dass der Nutzen-Kosten-Indikator über 1 liegen wird.”

    Der Vorwurf ist also völlig ungerechtferigt.

    Wir sind in einer sehr frühen Projektphase und in einem ersten Schritt wurden nur die verschiedenen Verkehrsträgeroptionen durchgespielt. Fragen nach Flächenverfügbarkeiten müssen nun im Folgenden geklärt werden.

    Wir haben zwei Möglichkeiten, wenn wir die Verkehrsströme nach Herkenrath/Spitze betrachten: entweder man läßt alles wie es ist, weil man schon im Vornherein davon ausgeht, dass sich keines Projekte verwirklichen lässt -oder man betrachtet wenigstens einmal detaillierter die möglichen Optionen.

    Genau dies passiert im Moment.

    1. Hallo, die einzige vorliegende Berechnung beruht auf der Annahme, dass alle FNP Flächen in diesem Bereich umgesetzt werden. Wenn die TKK annimmt, dass auch ohne AS2 der Kosten-Nutzen-Faktor über 1 liegen wird, sollte dies erst einmal durch eine erneute Berechnung überprüft werden.

      Bei der Abstimmung über ein mindestens 69 Mio € teures Projekt sollten alle notwendigen Informationen vorliegen, eine sorgfältige Abwägung ist sonst nicht möglich.

  3. Wer engere Taktzeiten mit mehr Bussen auf dieser Strecke anregt, kennt die Lage nicht. Busse können auch nicht über den oft stehenden Verkehr schweben. Dass die Probleme, die die FWG mannigfaltig schildert, alle anderen Parteien weitgehend ignorieren, ist nicht neu. Augen zu und durch, egal, ob es dann 100 Millionen kostet oder mehr. Oder meint jemand, dieses Projekt könnte zu den prognostizierten Kosten fertige gestellt werden?

    Was bisher kaum berührt wurde ist die Frage, wer für den sicheren Betrieb der Shuttle-Busse verantwortlich zeichnen will? Diese Verkehrsmittel sind nirgendwo im Alltagsbetrieb eingesetzt, was mich an Herrn Musk mit seinen Versuchen, autonom fahren zu lassen, erinnert. Das ging bisher grünflich in die Hose. Ein neues System ohne gründliche Prüfung auf die Menschen loszulassen, scheint mir mehr als riskant.

  4. Wir haben also ein Projekt in der Engsten Auswahl was:
    1. Mit 65,80 oder gar 100 Millionen Euro eine giganitische Summe kostet.
    2. Ein Projekt das es in dieser Art weder in NRW noch in Deutschland noch in Europa gibt.
    3.Das von einem Unternehmen entwickelt wird was ein frisch gegründetes Start Up ist
    4. Es keinen Prototypen gibt.
    5. Und noch dazu Anwohner eventuell Grundstücke verlieren ?

    Obwohl man nebenbei einfach ein paar Buslinien für ein Bruchteil des Geldes fördern könnte
    Es gibt eine Simpsons Folge wo einer den Bau einer Mono Rail vorschlagt. ALLE feiern diese Idee und so geht Springfield bankkrott und der Buisnessmann zählt das Geld

    Erlich. Mit Marketing kann man fast alles im Markt erreichen.
    In den Supermärkten gab es lange Zeit Leitungswasser für 2,5 €/ Becher,
    Handtaschen oder T Shirts mit Namen und Tieren drauf für 500€.
    Ja es gibt sogar Menschen die verkaufen Mondgrundstücke und verdienen sich damit Geld.

    Mich wundert nichts mehr.
    Habe zuerst gedacht das das alles Satire ist.
    So wie damals als jemand einen Hafen an der Strunde bauen wollte und zwichen bensberg und Heidkamp eine Mauer bauen wollte.
    Heute käme er eventuell damit durch wenn das marketing stimmt dann gibt grünes Licht

    1. Die Shuttle-Trasse wird nicht von einem Unternehmen und schon gar nicht von einem Start-Up entwickelt. Sondern von Stadt und Kreis, die damit entsprechende Planungs- und Baufirmen beauftragen wird. Wer den Betrieb der Shuttles übernimmt ist völlig offen, das ganze Projekt steht noch ganz am Anfang.

    2. Es gibt schon jetzt 4 Buslinien zwischen Bensberg und Moitzfeld. Problem dabei: Die Busse stehen staendig im Stau, bieten also keine schnelle und zuverlaessige Verbindung.
      Die einzige auf lanegere Sicht sinnvolle Loesung ist m.E. eine Verlaengerung der Linie 1. Bis es soweit ist, darf gerne eine Seilbahn aufgestellt werden – das waere auch eine nette ‘Touristenattraktion’. Oder eben (notfalls) zusaetzliche Busse.

      1. Stimmt da oben ist immer Stau

        Seilbahn, Roboter-Shuttles….. Ich finde es amüsant was man alles hier bauen will.
        Aber jedes große Projekts fängt mit einer Vision an.

        Stellt euch mal vor was die Menschen in Solingen damals gedacht haben als jemand die Müngstener brücke vorschlug zu bauen ?
        Ich hätte wahrscheinlich damals den Initiator belächelt. Heute ist es ein Erfolg.

        Oder die Wuppertaler Schwebebahn.
        Oder der Eurotunnel. Oder die große Brücke in Schweden.

        Das Projekt ist interessant und hat Potenzial. Ich selber bin leicht dagegen wegen dem Steuergeld und weil ich K.I. skeptisch bin.

        Dennoch könnte es trotz der Hohen Kosten und der ungewöhnlichen Idee zum Erfolg werden.
        Weil da Experten und Profis arbeiten und nebenbei ist Milteny einer der wichtigsten Arbeitgeber in der Region. Der wird denke ich schon wissen was er tut.

        Und nebenbei so ganz Einzigartig ist die Idee von Farerlosen Shuttles. Sie werden in abgewandelter Form schon häufig benutzt. Siehe die Entwicklungen in Japan oä.

        Und ja mit dem Start Up da habe ich übertrieben. Es ist teil von Polemik und Überspitzung die mir nicht ganz gelungen ist. Ich werde es neugierig beobachten.

  5. Besten Dank für die Bereitstellung des Abschlussberichts.

    Bei der Untersuchung der verschiedenen Transportsysteme kam keines der 5 System auf eine “gute” Tauglichkeit, die beiden besten Syteme, darunter das Shuttle, erreichten eine neutrale Bewertung.
    Das beste System bleibt die “Stadtbahn” also Bus oder Bahn durch geringere Investitionskosten als ein Shuttle mit einer gerade mal guten Bewertung.

    Der andere Punkt, der ins Auge sticht:
    Bei Betrachtung der Trassen für spurgebundene Systeme fahren diese auf einer Trasse,die durch die Hintergärten der Anwohner führt. Auch wenn ein autonomes Shuttel leise sein mag, ist es doch ein essentieller Eingriff in die Privatsphäre der Anwohner, denen die freie Sicht auf die Natur sicher ein Grund für das Wohnen dort ist.
    Es gibt auch diverse Kreuzungspunkte mit der Hauptverkehrstrasse, die nicht baulich gelöst werden. Untertunnelung, oder Ampelgesteuerte Kreuzung mit hohem Gefährdungspotential.
    Der als Stärke im Bericht dargestellte personenlose Busssteuerung steht eine unbekannte Komponente gegenüber, wie so ein System vom Volk aufgenommen wird, was im Bericht unerwähnt bleibt.