Die sogenannte Lena-Wiese am Lückerather Anger wird als Blumen- und Bienenwiese genutzt; der Streifen an den Straßen Am Fürstenbrünnchen / Am Pützchen ist baurechtlich bebaubar.

Den Bau einer weiteren Kita an der Straße „Am Fürstenbrünnchen“ hatte der Stadtrat vor fast einem Jahr beschlossen, konkrete Pläne für die sogenannte Lenawiese legte die Stadt jetzt der Nachbarschaft vor. Die Bürgergemeinschaft Lückerath fühlt sich jedoch übergangen, reagiert mit einem offenen Brief – und lehnt das Projekt aus mehreren Gründen ab.

Die Frage, ob in Lückerath eine oder gleich zwei weitere Kitas gebaut werden sollen, ist im vergangenen Jahr im Stadtrat intensiv und kontrovers diskutiert worden – am Ende setzte sich die CDU durch: Zusätzlich zum mittelfristig angelegten Bau auf dem Carpark-Gelände an der Bensberger Straße soll rasch eine Kita auf der Lenawiese an der Straße „Am Fürstenbrünnchen“ errichtet werden.

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Anfang Juni hat die Stadtverwaltung die konkretisieretn Pläne bei einer Infoveranstaltung vor Ort vorgestellt, danach tagte die lokale Bürgergemeinschaft – und stellt sich nun „empört“ und „in großer Geschlossenheit“ in einem offenen Brief gegen das Projekt: „Die Bürgergemeinschaft Lückerath fordert die Politik und die Verwaltung der Stadt Bergisch Gladbach auf, den Maßnahmebeschluss aus zurückzustellen.“

Dabei führt die Bürgergemeinschaft vier Argumente auf:

  • Es fehle an einer Beteiligung der Öffentlichkeit, die Nachbarschaft sei bei der Informationsveranstaltung vor vollendete Tatsachen gestellt, aber nicht angehört worden.
  • Eine Verkehrserschließung der Kita sei in dem engen und ohnehin belasteten Wohnviertel nicht zu realisieren.
  • Die Lenawiese sei komplett als Biotop vom Landschaftsschutz geschützt.
  • Der Bedarf an Kita-Plätzen „der Bürger Lückeraths“ werde durch eine Kita auf dem Carpark-Gelände gedeckt.

Diese Bedenken waren im Stadtrat sowie seinen Ausschüssen diskutiert, zum Teil ausgeräumt und zum Teil überstimmt worden. So hatten Bürgermeister Frank Stein, die SPD und Grünen sowohl auf die Verkehrsbelange als auch auf die Umweltschutzaspekte hingewiesen.

Am Ende hatte sich die CDU bei Abstimmung im Stadtrat mit Hilfe von FDP, FWG, AfD und Bergischer Mitte durchgesetzt, mit dem Argument der Dringlichkeit: Lückerath und die angrenzenden Stadtteile litten besonders am Defizit bei Kita-Plätzen. Diese könnten mit dem Projekt auf dem Carpark-Gelände nicht rasch genug gedeckt werden, weil dort zunächst der Bebauungsplan geändert werden muss. Der nördliche Teil der Lenawiese ist dagegen nach $34 des Baugesetzbuchs sofort zu bebauen.

Ein Argument, dass die Bürgergemeinschaft nicht gelten lässt: „Der Glaube der Politik, eine KiTa könne auf der bislang unberührten Lenawiese schneller als auf dem bereits baulich genutzten und teilweise versiegelten Carpark-Gelände realisiert werden ist mit gesundem Menschenverstand nur schwer nachvollziehbar.“

Die Kita-Ausbaupläne im Detail

Sofortkita Innenstadt

An der Jakobstraße hinter dem Bahnhof in der Innenstadt ist die alten Flüchtlingsunterkünfte abgerissen worden Auf dem 3800 qm großen Grundstück wird eine vierzügige Kita mit rund 70 Plätzen gebaut, später ist dort auch ein Spielplatz vorgesehen. Fertigstellung ist für Juni 2025 geplant.

Sofortkita Schildgen „Nittumer Weg“

Am Nittumer Weg in Schildgen liegt ein städtisches Grundstück mit 940 qm, das zur Zeit als Parkplatz genutzt wird. Hier entsteht eine dreizügige Kita mit rund 50 Plätzen; die Parkplätze fallen weg, ein Teil der Fläche wird entsiegelt. Fertigstellung: 1. Quartal 2026

Sofortkita Sand

An der Schulstraße in Sand, neben dem Friedhof und hinter dem Schotterparkplatz, wird eine Wiese bebaut, die als Reservefläche für den Friedhof vorgesehen war. Das Grundstück mit 1700 qm reicht ebenfalls für eine vierzügige Kita mit weiteren 70 Plätzen. Geplante Fertigstellung: März 2025

Sofortkita Lena-Wiese / Am Fürstenbrünnchen

Für den Bau einer Kita am Rand der Bienen- und Blumenwiese am Lückerather Anger an der Straße „Am Fürstenbrünnchen“ hatte es schon 2020 einen Beschluss gegeben, der nach der Kommunalwahl zurückgestellt worden war. Im September 2023 setzte die CDU durch, diesen Standort ebenfalls im Sofort-Kita-Programm voran zu treiben. Derzeit geplante Fertigstellung: Herbst 2025

Weitere Sofortkita (noch offen)

Der Standort einer möglichen weiteren Sofortkita ist noch offen, ein Grundstück im Bereich Moitzfeld / Bensberg / Lückerath werde geprüft, hatte die Stadt im Juni 2023 erklärt.

AWO-Kita Mondsröttchen / Am Reiser (Bensberg/ Kaule)

Die vierzügigen Kita Mondsröttchen mit 90 Plätzen befindet sich bereits in Bau und soll laut Planung ab dem 1.8.2024 schrittweise in Betrieb gehen. 

Kita auf dem Carpark-Gelände (Lückerath)

Auf dem ehemaligen Areal der belgischen Armee an der Bensberger Straße in Lückerath soll nun doch eine große Kita gebaut werden, auf der Grünfläche zwischen Flüchtlingsunterkunft und dem Seniorenwohnheim. Dazu müssen zunächst der Flächennutzungs- und der Bebauungsplan geändert werden.

Kita mit Kompetenzzentrum Autismusspektrum-Störungen (Hebborn)

Diese Kita, ebenfalls von der AWO betrieben, soll auf dem brachliegenden Grundstück gegenüber der Grundschule Hebborn an der Odenthaler Straße entstehen, die Ausschreibung steht bevor.

Kita Weig-Gelände (Zanders-Areal)

Pläne für eine Grundschule und Kita auf dem Gelände der ehemaligen Weig-Kartonagenfabrik am Rande des Zanders Areals an der Cederwaldstraße parallel zu einer Grundschule 21 haben sich inzwischen zerschlagen, weil das Gebiet hochwassergefährdet ist.

Die Stadtverwaltung hat nun eine Vorplanung für das knapp fünf Millionen Euro teure Projekt vorgelegt. Demnach soll die Kita in einer kompakten 2,5-geschossigen Bauweise mit einem sehr großen Außengelände 50 Kinder aufnehmen, und das möglichst schon ab Ende des kommenden Jahres.

Zwar werde ein Teil der Wiese versiegelt, doch achte die Planung „auf eine bestmöglichste Klimabilanz“. So werde das Gebäude aus Holz errichtet, das Dach begrünt und die Energie durch eine Photovoltaikanlage sowie eine Wärmepumpe gewonnen. Ein separates Umwelt- oder Verkehrsgutachten ist bisher noch nicht Teil der vorgelegten Dokumente.

Für den Betrieb der Kita ist ein freier Träger vorgesehen, der über eine europaweite Ausschreibung gesucht werden soll. Anders als zunächst vorgesehen soll der Betreiber „eigentümerähnlich gestellt werden“ und nicht als Mieter auftreten. Damit könne der Betreiber das Gebäude mit mehr Freiheiten bewirtschaften.

Dokumentation:

Der Offenen Brief der Bürgergemeinschaft Lückerath

Die Beschlussvorlage der Stadtverwaltung

Journalist, Volkswirt und Gründer des Bürgerportals. Mail: gwatzlawek@in-gl.de.

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  1. 1. Am Fürstenbrünnchen gibt es bereits eine KiTa. Den Nummernschildern der Elterntaxis nach zu urteilen, ist die wohl eher für Kölner Eltern. Was soll das?
    2. Am Pützchen ist eine Einbahnstraße. Wo genau soll die KiTa hin? Vorne ans Fürstenbrünnchen, oder weiter hinten Am Plützchen?
    Der Bereich war bis vor wenigen Jahren eine Anliegerstraße. Und das aus gutem Grund! verkehrstechnisch ist die Stelle nicht besonders geeignet.
    3. Gibt es überhaupt ausreichend Erzieher für eine neue KiTa?
    4. Warum dauert ein solches Projekt eigentlich so lange? Die Lenawiese ist schon seit mehreren Jahren für eine KiTa im Gespräch. Genauso lange ist auch das Gelände der ehemaligen belgischen Kaserne im Gespräch. Und jetzt fällt der Stadt auf, dass das Gelände gar nicht der Stadt gehört? Was wurde denn eigentlich in den letzten Jahren gemacht?

    1. Zu 1.: Schon mal dran gedacht, dass viele Eltern in Köln arbeiten und eine Reihe davon von ihren Arbeitgebern einen Dienstwagen gestellt bekommen? Der hat dann ein Kölner Kennzeichen. Oder das Auto kommt aus einem leasingähnlichen Langzeitmietvertrag und der Autovermieter hat seinen Sitz in Köln. Oder die Eltern sind aus Köln zugezogen und haben das Auto noch nicht umgemeldet bzw. haben das Kölner Kennzeichen behalten (was inzwischen möglich ist). Oder, oder, oder …

      Generell nehmen „Kindertageseinrichtungen in Bergisch Gladbach in der Regel zunächst die Kinder mit gewöhnlichem Aufenthalt in Bergisch Gladbach auf“.
      (Quelle: https://www.bergischgladbach.de/xxv.pdfx )

      1. Tja, wir wohnen hundert Meter entfernt, unsere Kinder wurden nicht genommen, Familien aus Köln wurden genommen. Das weiß ich von der Nachbarin, deren Kinder dort hin gingen. Nix Dienstwagen, Leasingfahrzeuge, oder kürzlich zugezogen.

      2. Diese Kita nimmt definitiv jeden Bekannten und Verwandten auch aus Köln oder weiterer Umgebung aber NICHT vorwiegend die nahe wohnenden Kinder auf, das städtische Programm der Stadt zur Bewerbung/Anmeldung (LittleBird) wird ignoriert.
        Das ist eine Tatsache und kein Hörensagen.
        Aus diesem Grund eine weitere Kita in derartiger Verkehrslage zu bauen ist absolut unverantwortlich für alle Radfahrer (übrigens hauptsächlich Schulkinder!) aber auch für alle Anwohner die pünktlich mit dem Auto zur Arbeit fahren wollen/müssen.

      3. Wenn es tatsächlich so wäre, dann würde ja in dieser Gegend erst recht eine Kita fehlen. Die Bequemlichkeit der Anwohner ist da eher zweitrangig.

      4. Guten Morgen,
        ich kann mir auch nicht vorstellen, dass die Stadt das Risiko eingeht unnötig von Eltern verklagt zu werden. Die zuständigen Mitarbeiter der Stadt haben doch überhaupt keinen persönlichen Vorteil darin, die Plätze an Kinder aus Nachbargemeinden zu vergeben. Warum sollten sie das tun. Wenn Sie es jedoch vermuten, dann gehen Sie doch mit Ihrem Anliegen an den Stadtrat heran und lassen die Vergabe der Kindergartenplätze mal überprüfen. Die CDU wird es sicherlich sehr gerne aufnehmen.

      5. Die Stadt betreibt selbst keine Kindergärten und vergibt daher auch keine Plätze, das machen die Träger in eigener Verantwortung.

    2. Frage 3 ist mit Nein zu beantworten. Der schnellstmögliche Ausbau von Betreuungsplätzen würde darin bestehen, die offenen Stellen in den bestehenden Einrichtungen zu besetzten. Das ist aber nicht möglich, weil auf dem Arbeitsmarkt keine Fachkräfte verfügbar sind. Natürlich ändert der Neubau nichts daran. Deswegen kann der Neubau auch keine drohenden Zwangsgelder bei Klagen von Eltern verhindern, auch wenn das meiner Meinung nach in der Risikobewertung der Beschlussvorlage angedeutet wird. In diesem Punkt ist die Beschlussvorlage der Stadt meiner Meinung nach auch falsch. Die Zahlungen der Zwangsgelder wären nicht an Eltern zu entrichten, die einen Kita-Platz einklagen. Die Zwangsgelder würden an das Land gehen.

  2. Wieso haben die besorgten Bürger eigentlich so viel Zeit sich gegen jede positive Veränderung zu wehren? Ich habe drei Kinder und Gott sei Dank Plätze in einer Betriebskita bekommen. Sonst wären wir in Bergisch Gladbach verloren gewesen. Wer soll später Mal ihre Rente erwirtschaften und sie pflegen? Ich hätte mir das Leben auch sehr einfach machen können. Double income no kids macht ein sehr komfortables Leben mit dem man sich über fehlende Kinder hinweg trösten kann. Vielleicht sollte ich mir ein Beispiel machen und nur an den Eigennutz denken. Und es wird nicht besser werden, die größte Anzahl Wähler ist über 60 und hat keine Kinder mehr oder nie welche gehabt. Das Häuschen steht, beide Autos stehen vor der Tür. Da will man keine Veränderung mehr.

    1. Hallo Tobias Bell, es freut mich, dass Sie sich für Kinder entschieden haben. Ich denke aber nicht, dass Sie bei der Familienplanung den Kinderwunsch hatten und eine persönliche an Ihrem Nachwuchs haben. Und ich finde es nicht korrekt Menschen ohne Kinder (versteckt) zu beschimpfen. Es gibt Paare, bei denen “klappt” es mit dem Kinderkriegen nicht, andere finden nicht den passenden Partner oder können aufgrund ihrer Lebenspartnerschaft kein Kind bekommen. Die Welt ist bunt.

    2. Schauen Sie sich die Stelle, an der der Kindergarten gebaut werden soll, einfach mal an. Dann verstehen Sie, warum die Anwohner protestieren. Das ist verkehrstechnisch ganz großer Käse. Das Gelände an der Bensberger Straße ist wesentlich besser geeignet. Das wurde auch vor Jahren schon so von der Stadt festgestellt. Aber so wie es aussieht hat die Stadt sich dann nicht weiter mit dem Thema beschäftigt. Es kann doch nicht sein, dass die Bräsigkeit der Stadt auf Kosten der Einwohner geht.
      P.S: ich bin kein betroffener Anwohner, wohne aber in der Nähe und kenne die Stelle sehr gut.

  3. Mir scheint das sog. Carpark-Gelände prinzipiell geeigneter für eine neue Kita. Eigentlich.
    Doch die Gretchenfrage ist tatsächlich der Zeitpunkt der (möglichen) Fertigstellung. Für das Carpark-Gelände würde nicht nur ein neuer Bebauungsplan benötigt – es ist auch völlig offen, wie lange das Grundstück noch für die Unterbringung von Geflüchteten benötigt wird. Der akute Bedarf an Kita-Plätzen lässt sich hier nicht decken.

    Die Einwände der Bürgergemeinschaft sind teilweise berechtigt (Verkehr, Naturschutz), waren aber bei Beschlussfassung lange bekannt. Die Diskussion zur Lenawiese sollte sich jetzt m.E. auf das ‘Wie’ der Umsetzung konzentrieren: Wie kann die Versiegelung minimiert werden? Wie kann ein schönes Außengelände für die Kinder mit dem Naturschutzziel in Einklang gebracht werden? Und wie lässt sich erreichen, dass möglichst wenige Eltern ihre Kinder mit dem Auto kutschieren?

  4. KITA: Ja, wenn die Stadt dort einen Hundeauslauf oder Parkplätze bauen würde, das wäre schon etwas ganz anderes. Muss ich mir so den „häßlichen“ Deutschen (unsolidarisch, egoistisch) vorstellen?

    Ich hoffe, dass die Kinder, die immer phrasenhaft als unsere (also auch die der Lückerather Anwohner) Zukunft bezeichnet werden – anders aufwachsen können: Mit Empathie, am Gemeinwohl orientiert, fröhlich und gelassen.

  5. Jedes Kind ist unser Aller Zukunft und muss sofort einen Kindergartenplatz erhalten.
    Frühkindliche Bildung und die Möglichkeit der Berufstätigkeit für Mütter sowie eine Chancengleichheit werden erreicht

    1. Na ja, sagen wir mal „muss sofort einen Kindergartenplatz angeboten bekommen können“. Es gibt gar nicht wenige Kinder, die bei ihren Eltern zu Hause bessere Startchancen bekommen als in so manchen Kitas.

  6. Das Argument der Verkehrsbelastung durch 50 Autos + x (die der Mitarbeitenden) kann nicht gelten. Bergisch Gladbach befindet sich ja inmitten der Verkehrswende und alsbald sind die Wege für die Radfahrenden so super und ausgebaut, dass wohl alle Kinder mit den Rad sicher zur Kita gefahren werden.

    1. inmitten der Verkehrswende..? …hää…?…
      Sollte wohl ein Scherz sein…?
      Ich sehe keine Verkehrswende: überall nur MEHR Autos und SUV Panzer, und nicht weniger.
      In Refrath schon allein dadurch, dass anstelle von vielen kleinen Häuschen ganze Wohnanlagen nebst je 1-2 Autos pro Wohnung entstehen.

      1. Ja, Herr Thiel, wir wissen, dass ihr ehemals leeres Refrath zugebaut wird.
        Sie sind aber bisher die Antwort schuldig geblieben, wo die Leute sonst bauen sollen und wie sonst der Wohnungsmangel behoben werden kann.

        Wenn es Ihnen im Speckgürtel nicht gefällt, ziehen Sie aufs Land.

      2. Ach, da wüsste ich schon was: Südlich des Ostfriedhofs gibt es ein Wiesen-Areal, das komplett aus Grasstoppeln, Trampelpfaden und geschätzten drei bis vier Schichten Hundekot besteht. Da würden locker 100 bis 200 Reihenhäuser drauf passen, wahrscheinlich mehr. Da wohnt man dann zwar technisch gesehen in Köln, dafür ist aber die Düngung des Gartenbodens auf Jahrzehnte hinaus gesichert.

      3. Südlich des Ostfriedhofs von Köln ist die sog. “Hundewiese”. Der Hundekot wird gern mit PKW, oft mit SUV, bis kurz vor die Wiese transportiert. Hier würden 100 neue Häuser auch nicht viel mehr PKW Verkehr induzieren.

      4. Das sind eben die Leute, die es nicht nur als ihr liebstes Hobby betrachten, ihrem Tier beim Defäkieren zuzusehen, sondern die es auch noch dorthin kutschieren, damit der geliebte Zeckenmagnet sich nicht die Sohlen flachlaufen muss.

  7. Die Ablehnung ist rein egoistisch geprägt. Die Argumentation ist schräg!
    Soziale Verantwortung sieht anders aus. Die notwendige Veränderungskompetenz gerade auch in diesem Punkt ist fern. Alles machen- nur nicht bei mir. Ich kann „Drucker“ zum Floriansprinzip nur zustimmen!

  8. “NIMBY” Als Bürger der Lückerather Nachbarschaft finde ich den KITA-Bau und die schnelle Umsetzung gut. Viele würden auch sagen, besser dort als bei uns. Die Argumentation der Bürger wirkt aufgesetzt, um eine notwendige neue KITA in der Nachbarschaft zu verhindern. Kinderfreundlich geht anders.

  9. Für diesen Teil:
    “eng und zugeparkt” zwischen Lückerather Straße und Am Pützchen gibt es eine ganz einfache Lösung.
    -> Parkverbot auf beiden Seiten.
    Schaut man sich TIM-online an und ist vor Ort, sieht man, dass es reichlich Platz in Einfahrten, Garagen oder neu zu errichtenden Stellplätzen auf den Grundstücken gibt.

    Optional an der Ecke Fürstenbrünnchen/Am Pützchen einen kleinen Kreisverkehr, wobei das für ein paar Elterntaxis zu viel des guten wäre.

    Und wenn man den Bericht so liest, denk man, dass das letzte Fleckchen grüne Erde dort verschwindet. Schaut man auf die Karte, so sieht man, dass es nur ein kleiner Teil der Grünflächen, in diesem Teil der Stadt ist.

    In meinen Augen zu verkraften, wenn wir damit anderen Eltern die Sorgen nehmen können und die Organisation des frischen Familienlebens erleichtern.

  10. Kitaplätze werden händeringend gesucht und jeder ist dafür – aber bitte nicht vor der eigenen Haustür! Das Sankt-Florians-Prinzip in Reinkultur.