Das künftige Stadthaus an der Bensberger Straße in einer Visualisierung. Foto: Stadt GL

Auf die Verzögerung bei der Sanierung des neuen Stadthauses reagiert die CDU-Fraktion überrascht und besorgt. Das Verhalten des Vermieters sei nicht nachvollziehbar. Von der Stadtverwaltung fordert sie Antworten auf vier Fragen zu den Konsequenzen ein.

Wir veröffentlichen einen Beitrag der CDU-Frakion

Die CDU-Fraktion zeigt sich überrascht und besorgt über die erhebliche Verzögerung beim Projekt „Neues Stadthaus“. Die Stadtverwaltung teilte heute mit, dass die ursprünglich für den 1. Dezember 2025 geplante Übergabe des Gebäudes nun erst für Mitte September 2026 vorgesehen ist – eine Verschiebung um rund zehn Monate.

„Dass uns der Eigentümer erst viereinhalb Monate vor dem geplanten Übergabetermin über eine fast einjährige Verzögerung informiert, ist nicht nachvollziehbar und wirft viele Fragen auf“, erklärt Michael Metten, Vorsitzender der CDU-Fraktion im Stadtrat. „Die Stadt muss nun dringend klären, welche Auswirkungen diese Entwicklung auf die Verwaltung, die Finanzen und die vertraglichen Beziehungen zum Vermieter hat.“ 

Die CDU-Fraktion fordert die Stadtverwaltung auf, bis zur nächsten Ratssitzung am 8. Oktober 2025 Antworten auf folgende Fragen vorzulegen: 

  1. Informationspolitik des Eigentümers: Warum wurde die Stadt erst so kurzfristig über die Verzögerung informiert? Und wie konnte es zu einer so erheblichen zeitlichen Verschiebung kommen?
  2. Vertragliche Unklarheiten: Welche konkreten Probleme bestehen zwischen der Stadt als Mieterin und dem Eigentümer als Vermieter, insbesondere im Hinblick auf nicht vertraglich geregelte Punkte?
  3. Finanzielle Auswirkungen: Mit welchen zusätzlichen Kosten muss die Stadt nun rechnen – sowohl im Hinblick auf die Übergangszeit als auch auf mögliche Anpassungen im Projekt?
  4. Schadenersatzansprüche: Welche rechtlichen Möglichkeiten hat die Stadt, um gegenüber dem Vermieter Schadenersatz geltend zu machen?

„Die Bürgerinnen und Bürger haben ein Recht darauf zu erfahren, warum sich ein zentrales Projekt der Stadtverwaltung so massiv verzögert und welche Konsequenzen das hat“, so Metten weiter. „Wir erwarten eine vollständige und transparente Aufarbeitung der Ursachen und eine klare Strategie, wie die Stadt mit dieser Situation umgehen will.“

Die CDU-Fraktion wird sich weiterhin konstruktiv in die Diskussion einbringen und sich für eine zukunftsfähige Lösung im Sinne der Stadt und ihrer Bürger einsetzen. 

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  1. „Die CDU-Fraktion wird sich weiterhin konstruktiv in die Diskussion einbringen“ – herrlich!

  2. Ich finde es sehr traurig, dass nichts mehr klappt in Bergisch Gladbach. Was ist mit dem Gebàude, wo der Markkauf drin war? Das kann bald abgrissen werden,denn es verkommt. Und nun mit dem Stadhaus, bekommt ihr das wenigsten in den Griff?

    60 Jahre wohnte ich in Bergisch Gladbach und nun werde ich wieder zurùck kommen, weil ich es vermisse GLÀBICH. WIE SCHOʻN WAR GLADBACH 1964 BIS 1980. UND JEZT, NA ja.

    Ich komme wieder weil ich fest glaube, dass es endlich mal ein Bùrgermeister gibt, der Glàbich wieder das was es mal war, eine schöne Stad mit Erinerungen. Wie uns altes Glàbich.

    1. Das Gebäude des Marktkauf gehört einen Immobilieninvestor im Besitz der arabischen Halbinsel. Es kann sich zwischenzeitlich auch schon wieder geändert haben, offenbar wird/wurde das Objekt öfter zwischen Gesellschaften verschoben. Bzw. die Objektgesellschaft wurde verschoben, ansonsten wären ja Grunderwerbssteuern fällig… ;)
      Auf jeden Fall sind alle Pläne mit dem Objekt aktuell auf Eis gelegt.
      Gibt einen älteren Artikel hierzu: https://in-gl.de/2023/11/16/offene-fragen-zur-rheinberg-passage/

      Die Stadt hat den Kauf leider nicht in Betracht gezogen, so dass sich das nähere Umfeld Richtung Grüne Laden Straße und parallel zur Jakobstraße zu einer Art Angstraum entwickelt hat.

      IMHO: Das Objekt würde sich super für einen Indoorspielplatz mit Eventflächen im OG für Kindergeburtstage o.Ä. eignen.