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Journalist, Volkswirt und Gründer des Bürgerportals. Mail: gwatzlawek@in-gl.de. Twitter: @gwatzlawek

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4 Kommentare zu “Obereschbach: Blaupause für Gewerbegebiete in GL”

  1. Rolf Havermann

    Obereschbach als Erfolgsmodell zu sehen zeigt die Gesinnung der Herren Flügge und Westermann. Nach 18 Jahren sind 4,6 ha immer noch nicht ganz verkauft. Bei angeblich 118 konkreten Anfragen konnte man nur 10 (in Wahrheit zum jetzigen Zeitpunkt erst 6) Grundstücke tatsächlich verkaufen, und das an einem hervorragenden Standort, wie man hört. Ich fabuliere jetzt auch mal und behaupte, dass man in 20 Jahren (Dauer des nächsten FNP) rechnerisch ebenfalls nur etwas mehr als 4,6 ha neues Gewerbegebiet benötigt. Selbst wenn man die Vermarktung auf die letzten 5 Jahre rechnet, würde das 18,4 ha in 20 Jahren entsprechen. Entweder zieht es die Unternehmen nicht nach Bergisch Gladbach oder die Vermarktung ist nicht ausreichend oder der Bedarf geht zurück. In jedem Fall fragt man sich, warum 55 ha für einen Zeitraum von 20 Jahren vorgehalten werden sollen.

    Wenn das mit zu vernachlässigenden Umwelt-, Verkehrs- und Landschaftsschutz-Einschränkungen ginge, ließe sich drüber diskutieren. Nur werden 55 ha zusätzliches Gewerbegebiet das Abholzen von Wäldern, negative Umweltbeeinflussung und starke Gesundheitsgefährdung der Menschen verursachen, von den zusätzlichen Verkehrsproblemen ganz zu schweigen.

    Die Nutzung von Brachflächen im Stadtgebiet käme oft nicht infrage, “weil Wohngebiete zu nahe angrenzen”, sagt Flügge. Wie lässt sich diese Aussage denn auf das neulich sogar verdoppelte Gewerbegebiet an der Brüderstraße anwenden? Wie schon so oft in Bezug auf den FNP wird immer das Argument herbei gezerrt, was gerade passt. Ob es an anderer Stelle genau das Gegenteil bedeutet, merkt der Bürger ja nicht, weil er die Sachlage ja gar nicht durchdringen kann.

    Im KSTA von heute steht: “30 ha zusätzlicher Gewerbefläche plant die Stadt Bergisch Gladbach für die Zukunft”. Das sind schon 25 weniger als z.Zt. im FNP-E. stehen. Kann das zur Hoffnung Anlass geben, die Planer hätten erkannt, das 55 ha nicht möglich sein werden?

  2. Huusmeister

    @Michael – Danke für den freundlichen Hinweis. Die 6,4 Hektar sind die Bruttofläche, verkauft werden kann nur die Nettofläche von 4,6 Hektar; der Rest sind Böschungen, Straßen, etc. Das wären (6,4 – 4,6) 1,8 Hektar. Die sind und bleiben frei.

  3. Michael

    6,4 Hektar in 18 Jahren in Obereschbach, von denen aktuell nur 4,6 Hektar verkauft sind. Defacto stehen also immernoch 1,2 Hektar frei.

    Die Hochrechnung daraus ergibt für die kommenden 20 Jahre einen Flächenbedarf von 26 Hektar an Gewerbefläche.

    Wohl in der Schule nicht aufgepasst!

  4. Frank

    18 Jahre Entwicklungszeit und noch nicht alle Grundstücke tatsächlich verkauft und bebaut? Ein Schelm der böses über den FNP denkt!

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