PresseschauMiniaturNEU

Guten Morgen, liebe Leser. Das sollten Sie wissen:

Die Stadtbücherei reagiert auf Beschwerden von Berufstätigen und verlängert ihre Öffnungszeiten. Damit ist die Bibliothek an vier Abenden immerhin bis 19 Uhr geöffnet. Eine Samstagsöffnung wird erst für 2019 angepeilt. iGL

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Das Team der Gnadenkirche setzt beim 500. Jubiläum der Reformation einen weiteren spektakulären Akzent: der Künstler Philipp Geist verwandelt die Außenhaut der Kirche mit einer Lichtkunst-Installation. iGL

Nachgetragen: Die Verkehrsprobleme in Bergisch Gladbach werden mit wachsendem Wohnraum und Industrieflächen wachsen, warnte IHK-Vizegeschäftsführer Ulrich Soénius in einem Vortrag auf Einladung der ILA. Der Stadtrat habe mögliche Lösung jahrelang verschleppt. Daher sei der Autobahnzubringer notwendig; allerdings werde der Ausbau der S11 und des Kölner Autobahnrings, die Ortsumgehung Overath, der Neubau der Leverkusener Brücke und die geplante Rheinquerung im Kölner Süden den Kreis RheinBerg entlasten. KSTA/BLZ, s.a. iGL 20.10.

Korrektur: Die dreitägige halbseitige Sperrung der Bensberger Straße befindet sich nicht auf Höhe des Zanders-Bads, sondern in Heidkamp, berichtigt die Stadtverwaltung. iGL

Bergische Köpfe

Hermann-Josef Tebroke, Christian Lindner, Roland Hartwig und Harald Weyel habe ihre Arbeit als Bundestagsabgeodnete in Berlin aufgenommen. RadioBerg

Ralf Berger, Mitglied im Ortsvorstand der FDP und Sachkundiger Bürger im Ausschuss für Anregungen und im Sozialausschuss, ist nach schwerer Krankheit im Alter von 57 Jahren gestorben. FDP

Norbert und Frank Wielpütz wollen zwei Jahre nach dem Ausstieg bei den Labbesen jetzt mit „Pütz und Bänd” wieder in den Karneval einsteigen und setzen dabei auch auf Akkordeonspieler aus der Region. KSTA/BLZ, Hintergrund

Wolfgang Heuwinkel (79) hat ein neues Logo für den Strundetal-Verein entworfen, mit einer S-förmigen Welle und einem Verlauf von Blau nach Grün. KSTA/BLZ

Joachim Wissler, Chef des Restaurant Vendôme auf Schloss Bensberg, beansprucht für sich, die neue deutsche Küche mit ins Leben gerufen und dem Schwein einen Platz in der 3-Sterne-Küche erobert zu haben. wein.com

Die lieben Nachbarn

In Odenthal hält der Flächennutzungsplan (von 2006) zwar Bauflächen von 35 Hektar vor, im Besitz der Gemeinde und damit entwickelbar ist aber nur eine Fläche in der Schulstraße in Blecher. Eine Wiese am Nothauser Feld am Ortseingang Scheuren würden CDU und FDP gerne bebauten, die befindet sich aber in Privatbesitz. In einer Debatte über den Regionalplan der Bezirksregierung nannte die CDU weitere Grundstücke, die für eine Bebauung in Frage kämen, in Oberodenthal, Parzellen an St. Michael in Neschen und in der Krämersgasse, in Eikamp an der Straße Zur alten Linde, am Oberkäsbacher Weg und in Nussbaum sowie in der Ortsmitte die Ponywiese und das Gelände an der Baumschule Korff. Die SPD hält einen Wachstum des Ortes auf bis zu 20.000 Einwohner für sinnvoll. KSTA/BLZ

In Overath drängt der Stadtrat die Verwaltung, die vor zwei Jahren beschlosssene Neuaufstellung eines Flächennutzungsplans endlich in Gang zu bringen. Der alte FNP ist 37 Jahre alt. KSTA/BLZ

Overath will mit Raumluftmessungen kurzfristig klären, ob es in den Grundschulen eine Gesundheitsgefährdung durch PCB geben könnte. KSTA/BLZ

In Kürten will die IG das Essensangebot auf dem Weihnachtsmarkt erweitern. KSTA/BLZ, Website

Das könnte Sie interessieren 

Die Zufahrt zur Paffrather Straße über die Johann-Wilhelm-Lindlar-Straße ist wie angekündigt seit gestern bis zum Ende der Herbstferien gesperrt, am Kreisel an der Reuterstraße gibt es eine Baustellenampel. iGL

Beim nächsten Stammtisch des Seniorenbeirats sind die Herren Seburschenich und Sturmberg von der Stadtverwaltung zu Gast, um über das Thema Patientenverfügung und Vollmachten zu informieren. Der Stammtisch findet im November nicht am 1., sondern ausnahmsweise am 2. Mittwoch statt. Per Mail 

Zu einer Ökumenischen Vesper im Altenberger Dom zu „500 Jahre Reformation“ mit Erzbischof Rainer Maria Kardinal Woelki, Präses Manfred Rekowski sowie Ministerpräsident Armin Laschet und einem großen Musikalischen Programm lädt die evangelische Kirche am 31.10. ein. Website

Die Kreisverwaltung nimmt am kommenden Montag einen Brückentag und bleibt mit allen Dienststellen geschlossen. Per Mail

Der Wochenmarkt in Gladbach am kommenden Mittwoch fällt ersatzlos auf, eine Verlegung auf Dienstag ist aufgrund des Reformationsfeiertages nicht möglich. Per Mail

Blitzer: Ferrenbergstraße, Lustheide, An der Wallburg, Heidkamper Straße

Heiß diskutiert: Darf das alte Stadtarchiv/Arbeitsamt abgerissen werden?

Meistgeklickt: Kleinwagen kracht in parkendes Auto

Das bringt die Woche

Mittwoch
13:00 Smartphone Kurs, Begegnungsstätte Mittendrin

Donnerstag
10:00 Wanderung entlang der Erztrasse
19:00 Spaziergang nach Syrakus, Villa Zanders

Freitag
8:30 Wanderung für Kinder im Grundschulalter
10:00 Abschlußturnier des Fußballcamps Gronau-Hand.
13-15:15 Smartphone Kurs, Begegnungsstätte Mittendrin

Samstag
9-14:00 Lichttest 2017, Bensberg
15:00 Fahrrad-Codierung durch den ADFC, Radstation
15:00 Nucki und der Mann mit dem spitzen Hut, Puppenpavillon
15:30 Schnuppertour Bensberg, Treffpunkt Innenhof Rathaus Bensberg
18:30 Abschlussveranstaltung Roots & Routes, Ufo Jugendkulturhaus

Sonntag
09:30 Wanderung zwischen Agger und Sülz
10:00 Radtour “Mühlental-Runde”, Radstation
14:00 Führungen durch das Bergische Museum, Bergisches Museum
15:00 Doppelkopfturnier, Begegnungsstätte Mittendrin

Aktuelle Ausstellungen:
AdK Werkschau 2017 , Atelier 24 (5. bis 19.11.) 
„Freunde treffen sich – revisited”, Villa Zanders (bis 20.11.)
Bibelausstellung, Ev. Gemeindezentrum Herkenrath (bis 12.11.)
Wolfgang Hundhausen: Begegnungen, Himmel un Ääd (bis 17.11.)
Lena Kürten: Farbenfrohe Acryl-Bilder, Mittendrin (bis Okt.)

K. Kaufhold: „Stimmungsvolle Landschaften“, Annahaus (bis Okt.)
„Stadtansichten”, Rathaus Bensberg (bis 31.12.)
“Im guten Glauben”, Kreishaus, (bis 2. 11.)

Alle Ausstellungen in GL

Hier finden Sie weitere Termine der nächsten Wochen und Monate

„Der Tag in Bergisch Gladbach”: Wir schicken Ihnen die Presseschau morgens früh um 7 nach Hause, per Mail, optimiert für Smartphone und Tablet. Oder als aktualisierte Abendzeitung „Das war der Tag in BGL” um 18 Uhr.  Freitags fasst „Die Woche in BGL“ alles Wichtige zusammen. Hier können Sie alle drei Newsletter kostenlos bestellen. Sie finden das Bürgerportal auch auf WhatsApp, Instagram, Twitter und Facebook.

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Pütz-Roth: Bestattungen und Trauerbegleitung

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  1. Wie kann man sich als stellvertretender Geschäftsführer der IHK öffentlich derart auslassen, wenn man ganz offensichtlich von den Gegebenheiten hier vor Ort überhaupt keine Ahnung hat?

    Da preist der “Standortprofi” Soénius den Autobahnzubringer über den Bahndamm als Lösung der Bergisch Gladbacher Verkehrsprobleme.

    Ganz offensichtlich ist ihm nicht bewusst, dass die Landesplanungen lediglich bis zur Kölner Straße reichen, der weitere Anschluß von dort an die A4 noch gar nicht geklärt ist.

    Aber: Sogar gleich mehrerere Autobahnanschlüsse an die A4 müssen her, meint er – und ignoriert dabei vollkommen, dass das Bundesverkehrsministerium bereits vor etlichen Jahren einen weiteren Autobahnanschluß für Bergisch Gladbach kategorisch abgelehnt hat – diese Ablehnung ist zudem vor gerade mal drei Wochen vom Verkehrsminister NRW, Hendrik Wüst, im Rahmen seines Besuches in Bergisch Gladbach deutlich wiederholt worden.

    Solche Tatsachen sollte man wissen, bevor man öffentlich behauptet, nur eine “Minderheit” stemme sich gegen diese angebliche “Lösung”.

    Und Wohnraum und Gewerbegebiete werden knapp in Bergisch Gladbach?
    Erstaunlich, wenn man weiß, dass die Stadt Bergisch Gladbach zusammen mit Hinterecker Immobilien! seit Jahren jedes Jahr auf der Münchener Immobilienmesse Expo Real für Bergisch Gladbach als Standort für neue Industrie sowie auch Investoren im Wohnungsbau mit dem Slogan “Wir sind der Speckgürtel von Köln” wirbt.

    Übermäßiger Zuzug von Neubürgern nach Bergisch Gladbach – ein hausgemachtes, gewolltes Problem!

    Es fragt sich, wer den Nutzen hat.

    Unter all diesen Aspekten ist es für mich kein Wunder, dass wieder einmal ein Sprecher der IHK kundtut, wie dumm die Bürger sind, die sich wehren und wie lauter und klug unser Bürgermeister!

  2. Presseschau in-gl 25.10.2017/KStA v.25.10.2017
    Nachgetragen: Die Verkehrsprobleme in GL…..

    Warnung vor dem drohenden Verkehrsinfarkt

    Man kann sich nur erschrocken die Augen reiben, wenn ein mobilisierter Funktionsträger der IHK Köln antritt, kein Neuling, jemand der schon seit über 20 Jahren die Entwicklung der Region von der IHK aus mit bestimmt hat, wenn also dieser Mensch antritt den Räten und Ausschüssen der Nachbarstädte die Leviten zu lesen und vor dem drohenden Verkehrsinfarkt zu warnen. Diese Drohung gilt natürlich vor allem dem Rheinisch Bergischen Kreis und hier ganz besonders der Stadt Bergisch Gladbach. Der Auftritt war kontraproduktiv und absolut überflüssig, keine Informationen mit Neuigkeitswert.

    Mal abgesehen davon, dass es nicht ausreichend ist für eine Führungskraft, sich mit nur “halbgaren” Informationen zu einem solchen Thema zu äußern, es ist auch unverantwortlich in der vorgetragenen Art und Weise. Sich zu dem über Jahre gewachsenen Mobilitätsproblem in der Region mit besserwisserischen Vorschlägen einzubringen, das geht gar nicht. Das erfordert schon tiefgreifende Sachkenntnis der Örtlichkeit und eine intensive Beschäftigung mit dem Thema Mobilität insgesamt, hier scheint mir Nachholbedarf zu sein.

    Lieber Herr Ulrich Soènius wo war Ihre Stimme denn lautstark zu hören, bevor das Merheimer Kreuz „zurück gebaut“ wurde? Bergisch Gladbach ist auch noch von A 1 und A 3 umgeben, es gibt also mehr Optionen als nur die A 4. Wir waren schon einmal weiter in der Region mit Verkehrslösungen und den Ball in das Feld der Nachbarn zu kicken entspricht weder der Problemlage noch dem Engagement aller Beteiligten im Ringen um die beste Lösung für die Menschen der Region.

    Ihre Wortmeldung kommt mir geradezu so vor, wie die eines Kannibalen, der seine Eltern gefressen hat und sich nun beklagt, dass er ein Waise ist.

    Auch wenn immer wieder der Bahndamm als Lösung des Verkehrsproblems der Stadt genannt wird, richtiger wird es durch ständiges Wiederholen nicht. Die zu beauftragenden Studien werden den Nachweis erbringen, so sie denn fachlich und nicht politisch erarbeitet und geprägt werden. So wünschenswert eine Reduktion des Verkehrs auf der Dolmanstraße und der Bergisch Gladbacher/Bensberger Straße auch ist, die Straße über den Bahndamm würde nur das innerstädtische Naherholungsgebiet zerstören und als dritte Staufläche dienen.

    In den nächsten 5-8-10 Jahren wird sich die „Durchlaufzeit“ auf der Rheinschiene in unserer Region durch den sich weiter verstärkenden Nord-Süd Verkehr mehr als verdoppeln. Die Schweizer Nachbarn haben dafür den Gotthardtunnel gebaut. Wie bisher auch, wird den Bürgern Sand in die Augen gestreut, mit der Aussage, dass der „Bahndamm“ das Problem löst.
    Ein anderes Mobilitätsverhalten ist angesagt, das trifft nicht nur die Lösung für „just in time“, auch der modale Split ist zwingend zu ändern, wenigstens da scheinen wir ja dann immerhin überein zu stimmen. Wobei Verhaltensänderung die schwierigste aller Übungen ist.
    Man stelle sich nur vor, wir hätten die gleiche Problemsituation bei einer intakten und gepflegten Verkehrsinfrastruktur. Wer hat da eigentlich seinen Job nicht gemacht und wer hat dabei zugesehen?

  3. Zu den Auslassungen Herrn Soénius‘ zum Bahndamm und Sonstigem:, wie sie im KSTA -Artikel stehen:

    „Es ist schon erstaunlich, dass ein IHK-Vizegeschäftsführer das Lied von Bürgermeistern und Verwaltungen singt und wie offen er Partei nimmt. Die bösen Ratspolitiker sind die Ursache allen Übels. Man möchte den Spieß rumdrehen und behaupten, alle Außenstehenden, die mit Ihrer Argumentation beweisen, dass sie keine , aber auch gar keine Ahnung von den Zuständen vor Ort haben, befeuern die falschen Vorhaben der von Ihnen gelobten Verwaltungsspitzen und deren Erfüllungsgehilfen.

    Wer trägt denn eine große Mitschuld an der Situation, wie Herrn Soénius‘ sie darlegt? „Wir (?) sind an der Belastungsgrenze. Die Region ist gnadenlos verstopft . . .“ Der Kölner Autobahnring leidet unter Dauerverstopfung, der Tunnel im Kalk soll erst, dann nach 4 ½ Jahren, Ende 2018 fertig werden, die Kölner Brücken sind marode und bedürfen längstens einer Sanierung, wenn das reicht. Dies alles führt auch zu Staus in Bergisch Gladbach und Bensberg. Soénius überschrieb seinen Vortrag vor der Kreishandwerkerschaft mit „Stadtentwicklung im regionalen Kontext“. Eine reine Forderung an Bergisch Gladbach, denn von einer Mitwirkung Kölns ist nirgendwo die Rede.

    Und dann kommt das Schlagwort, weswegen der Mann von ILA, Kreishandwerkerschaft, Bahndammlobby und Verwaltung so gerne gehört wird:

    BAHNDAMM!!!

    Es könne nicht angehen, dass eine „Minderheit“ – keine Ahnung hat der Mensch – Entscheidungen blockiere, meint Soénius und spricht von einer „gute(n) Alternative auf dem Bahndamm zur Entlastung überlasteter Achsen und notwendig für die Stadt“. Hier wird der große Mangel an Ortskenntnis und Detailwissen deutlich, von denen alle befallen sind, die meinen, von außen die Verkehrsprobleme unserer Stadt lösen zu können. So blauäugig reagiert noch nicht einmal die Bahndammlobby, die weiß, dass Düsseldorf lediglich bis zur Kölner Straße planen will. Hybris lässt grüßen.

    Es ist schon sehr auffällig, wie Herr Soénius unseren Bürgermeister meint, aus der Schusslinie nehmen zu müssen und den Ratspolitikern die Schuld an den vertrackten Situationen aller Art zu gibt. Karrieristen wie IHK-Obere, die selten bis nie ein Wort mit den Menschen wechseln, die tagtäglich unter den Fehlurteilen und postfaktischen Behauptungen auch von Bürgermeistern zu leiden haben, sollten sich nicht erdreisten, Ratspolitiker, die ihrem Job in der Freizeit ohne entsprechendes Salär nachgehen, zu diffamieren.

    Und nun kommt eine Wissenslücke in der Aussage Herrn Soénius zutage, die wirklich fassungslos macht. Er fordert „zusätzliche Autobahnauffahrten (Plural !!!), obwohl das BVM in Berlin bereits vor Jahren eine vierte Auffahrt auf 4 km in Höhe Bensbergs kategorisch abgelehnt hat. Lebt der Mann im Gestern oder meint er vielleicht die Ertüchtigung des Mehrheimer Kreuzes mit entsprechender Zufahrt aus Gladbach? In diesem Fall findet er unsere volle Unterstützung.

    ZU einer Stadtentwicklung gehört die Entwicklung neuer Gewerbeflächen, soweit so gut. Auch Söénius behauptet, die Zahl entwickelter Flächen stagniere seit 1994. Nicht richtig. Es müsste heißen, die seit damals angebotenen Gewerbegrundstücke lassen sich in Bergisch Gladbach weit schwieriger an die Firma bringen, als man gehofft hatte. In Oberschbach, wo man versucht, seit 18 Jahren die neugeschaffenen Gewerbegrundstücke zu vermarkten, sind 6 von 11 verkauft. 3 weitere sollen in Endverhandlungen sein, was seit vergangenem Jahr behauptet wird, für das 10. soll ein auch schon vergangenes Jahr verlangtes Gutachten immer noch nicht vorliegen und das 11. hat keinen Interessenten, was sich aber inzwischen geändert haben könnte. Den Unsinn mit angeblich über 500 Nachfragen potenter Firmen, die sich unbedingt in BGL ansiedeln oder sich, schon hier ansässig, vergrößern müssen, halten wir für postfaktisches Wunschdenken. Es gibt jedenfalls keinerlei Anzeichen oder gar Belege dafür.

    Das es an bezahlbarem Wohnraum fehlt, ist unzweifelhaft. Dazu werden neue Wohn-Potentialgebiete ausgewiesen werden müssen. Nur darf bezweifelt werden, dass davon wirklich Flächen für den bezahlbaren Wohnraum genutzt werden oder ob alles schon von der Immobilien-Industrie, die scheinbar immer besser informiert ist als jeder Wähler seines Sprengels, längst unter sich aufgeteilt wurde. Warum meidet die Verwaltung samt Ratspolitikern ein Statement über die Zukunft des Zandergeländes wie der Teufel das Weihwasser? Dort könnte auf 13 ha ein neues Stadtviertel entstehen mit immissionsfreiem Gewerbe, bezahlbarem Wohnraum, Einkaufsmöglichkeiten, Kitas usw., was unserer Stadt erheblich aufwerten würde.

    Weiter heißt es schon wieder, „die Bürgermeister seien durchweg offen“. Die Frage ist nur, für wen? Nur die Räte wären das Problem. Wieder ist die hohe Ignoranz zu spüren, die fast schon an Beleidigung grenzt, was die Räte anbelangt.

    Vielleicht kann Herr Soénius Köln helfen, dessen Industrie und Verkehrsplanung, seinen Beitragszahlern, obwohl das immer mehr in Zweifel gesetzt wird. Eins aber scheint sicher zu sein: Für Bergisch Gladbach und seine Bevölkerung können wir in Vortrag und Meinung Herrn Söénius‘ nicht den Hauch einer Unterstützung erkennen. Interessant ist seine Nähe zum Bürgermeister.“

    Rolf Havermann
    BBi-GL – Presse