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ist Journalist aus Syrien und lebt seit 2014 in Bergisch Gladbach. Er ist Teilnehmer des Projektes newscomer.de und freier Mitarbeiter des Bürgerportals.

13 Kommentare zu “Ausgepresst wie eine Zitrone”

  1. Worum geht es hier? Um Fluchtursachen? Um Kritik an der Entscheidung zur Flucht? Oder um einen simplen, m.E. sehr interessanten Vergleich der öffentlichen Verkehrsverhältnisse?

  2. Danke für den Link zur Studie der Hanss-Seidel-Stiftung. Die sagt, dass lediglich 15% der Flüchtliche von Ihren Familien geschickt werden. Nahezu 80% flüchten vor “Kriegerischen Auseinandersetzungen” und “Angst vor Krieg und Gewalt”.
    Insofern ist der Einwand von Herrn Schreiner nicht unberechtigt. Frauen und Kinder in Ländern zurückzulassen in denen Gewalt und Unterdrückung herrscht, und das nicht nur auf Kriegsschauplätzen, sondern auch im Alltag, bereitet auch mir unbehagen.

  3. Sehr geehrter Herr Schreiner, ich habe die deutsche Fassung des Textes gemeinsam mit meinem Kollegen Adham Seef Aldin erarbeitet. Daher weiß ich, dass die Wörter „bleiben besser” eine Beschreibung und keine weltanschauliche Aussage sind. Er schreibt auf, wie die Verhältnisse sind. Schlecht, da stimmen wir überein.

    Unbehagen bereitet mir dagegen, wie Sie das Wort Männer in Anführungszeichen setzen. Es gibt inzwischen gut untersuchte Gründe, warum die Familien zuerst versuchen, jungen Männern die Flucht zu ermöglichen. Syrien ist da übrigens eine Ausnahme. Dazu gibt es eine gute Studie der Hanss-Seidel-Stiftung: hss.de/download/publications/Asylsuchende_in_Bayern.pdf

  4. Lieber Wilfried Goesgens, in diesen Ländern können wir keine Fahrräder oder Motorräder benutzen, weil die Straßen und die Verhältnisse dafür nicht geeignet sind. Man muss es ehrlich sagen: Die Straßen sind bei uns richtig schlecht.

  5. Vielen Dank für die Schilderung dieser Eindrücke.

    Leider zeigt der folgende Abschnitt sehr deutlich das aktuelle Problem und die Wahrnehmung der Männer aus diesem Kulturkreis:

    “Frauen, Kinder und ältere Menschen bleiben in der Rushhour besser außerhalb des Ringes. Manchmal lässt ein freundlicher Fahrer die Frauen zuerst rein. Aber oft bleiben sie einfach stehen. Es kommt vor, dass Frauen und alte Leute zwei oder mehr Stunden warten müssen, um ihr Ziel zu erreichen.”

    Da wundert man sich nicht, dass diese “Männer” Familien und Kinder zurücklassen und Ihr eigenes persönliches Wohl in den Vordergrund stellen. Jeder, der Frau und Kinder zurücklässt, sollte sich schämen.

  6. Hallo Herr Aldin,
    danke für den erfrischenden Vergleich! Wirklich zu schaetzen wusste ich meinen unklimatisierten Arbeitsplatz mit Blick auf die Abfahrt der A4 in Untereschbach auch erst, als ich eine Woche im Fensterlosen Meetingraum mit vereinzelten Ausfluegen in die Cubicle-farm in China zugebracht hatte.

    Da der Leidensdruck bei den ÖPNV-Benutzern unter diesen Umständen deutlich höher sein muss als hierzulande wuerde mich interessieren, wer warum diese Busse benutzt. Man wird wohl davon ausgehen koennen, das ein eigenes Auto zu teuer sein duerfte; wie sieht es hier mit Motorrad/Fahrrad aus?

  7. Ich fand den Artikel interessant und freue mich auf die nächsten Vergleiche zwischen den hiesigen uns arabischen Verhältnissen. Es geht ja nicht darum festzustellen was “besser” ist, sondern nur die Schilderung von Dingen des täglichen Lebens hier und dort. Mich interessiert so etwas, zumal ich es selbst nicht erlebt habe oder erleben werde. Vor allem ist der Artikel von einem Menschen für Menschen geschrieben und nicht vom Fremdenverkehrsamt für Konsumenten. Die Bemerkung von Tiffy ist einfach nur hirnlos!

  8. Ich kann mich leider nicht vorstellen.dass Sie syrichen Verkehrsmittel wie in Deutschland Vergleichen haben .
    Ohne schieße Deutschland ist Deutschland und Arabische Länder sind arabische Länder

  9. An Milko Murat: Eine rhetorische Frage, um zu einem netten Ende zu kommen.

    An alle: Bitte bemühen Sie sich um eine sachliche Auseinandersetzung. Wenn Ihre Kommentare ernstgenommen werden sollen wäre es hilfreich, nicht anonym zu schreiben. Eine Löschung von Kommentaren behalten wir und vor.

  10. Aus dem Land der Dichter und Denker scheinen Ihre Vorfahren wohl nicht zu kommen, liebe Tiffy, denn Ihnen fällt ja schon das lesen und verstehen einfacher Texte außerordentlich schwer. Ihre Vorfahren wurden vielleicht auf einem Stück Treibholz in die Zivilisation gespült und jetzt können wir uns alle an Ihrem Hass auf die Menschheit erfreuen, weil Sie weder in der Schule, noch im Leben zu Bildung gekommen sind.
    Herzlich Willkommen in Deutschland, liebe Tiffy.
    Wie können wir Ihnen helfen Ihr eigenes Gehirn zu entdecken?

  11. Lieber Adham Seef Aldin, ein wirklich bemerkenswerter “Vergleichstest”. Danke dafür! Ist die Frage “Was jetzt besser ist?” wirklich ernst gemeint…?

  12. Auf Wiedersehen,ab nach Hause wenn da alles so viel besser ist als im bösen Deutschland!!!

  13. Ja, stimmt, man muss bitten, dass einem ein Sitzplatzt frei gemacht wird. Aber wenn man das freundliche tut, habe ich noch nie erlebt, dass die Bitte abgeschlagen wird. Im Gegenteil, Kinder springen sofort auf, wenn man fragt. Hier muss man halt “den Mund aufmachen”, wenn man etwas braucht, auch wenn es der Sitzplatz in Bus und Bahn ist. Nur Mut! Sie schaffen das auch! :)

    Busfahren bei Schulschluss müsste sie ja dann an Ihre Heimat erinnern. :) Da braucht man auch die Ellenbogen und es ist voll und unbequem, wie in einer Sardinendose.

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