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4 Kommentare zu “Bündnis Heideterrasse: 66 Argumente gegen den FNP”

  1. Wir Bürger sind froh, dass uns einmal dezidiert und ausführlich die Vergehen der Planer des FNP-E. vor Augen geführt werden. Viele fragwürdige Auslegungen in der Planung sind ebenso bekannt wie die gesetzlichen Verstöße, die schamlos begangen werden. Nun aber wird uns beschrieben, wie stark auch die unverantwortlichen bis zu gesetzeswidrigen Eingriffe gegen Natur, Umwelt und Menschen im Gebiet des FNP-E. und darüber hinaus in unser Leben eingreifen.

    Klar zum Ausdruck bringen die Argumente der “Heideterrasse” die Fehler und Verstöße des Entwurfs, keine Anlehnung an den Landschaftsplan Süd NRW, keine bewiesenen Bedarfe an Flächen, für die Umwelt und Natur geschändet werden müssten. Die fehlende Kenntnis der Planer führt zu einem nicht schlüssigen Umweltbericht, in dem Text und Wirklichkeit in bemerkenswerter Weise auseinanderklaffen. Es werden wesentlich mehr Flächen geplant, als eine kenntnis- und sachgerechte Prüfung zulassen würde. Die gesetzlich vorgeschrieben Kompensation dieser Flächen ist nicht einmal möglich und wird einfach ignoriert. Die Induzierung vieler Flächen ist künstlich herbeigeführt und ihr Verbrauch bis 2035 nicht nachweisbar, also auch wieder postfaktisch motiviert. Sollte dieser FNP-E. verabschiedet werden, ist er wie die folgenden Baupläne jederzeit und erfolgreich juristisch angreifbar.

    In vielen Gebieten hat die Verkehrsdichte bereits 100% der aufnehmbaren Größenordnung überschritten. Die Planung bleibt den Beweis für die Aufnahme weiteren, zusätzlichen Verkehrs ebenso schuldig wie es überhaupt kein Verkehrskonzept fehlt. Gleichfalls weiß niemand in Bergisch Gladbach – kein Bürgermeister, kein 1. Beigeordneter, kein Verwalter und kein Politiker – wie unsere Stadt 2035 aussehen soll. Es gibt kein Leitbild, frühere, teuer gekaufte Pläne wie ISEK 2000 werden bewusst ignoriert, Anordnungen von Landes- oder Bundesplänen nicht berücksichtigt.

    Wir müssen diesen Entwurf des FNP verhindern, aus dem Plan müssen alle erwähnten Verstöße, postfaktischen Zahlen und unverantwortlichen Eingriffe in Natur und Umwelt getilgt werden. Darum möchte ich Sie alle aufrufen, Eingaben an die Stadt zu richten, die verlangen, diesen Plan genehmigungsfähig zu machen und den belangen der Bevölkerung gerecht zu werden. Die Bürgerinitiativen werden Ihnen dabei helfen.

  2. Was ist mit den Flächen in Moitzfeld und Steinacker?? Völlig wahnsinnig dort einen P&R Parkplatz auf der Streuobstwiese und Gewerbe in der Grube Weiß zu genehmigen. Die Friedrich Ebertstrasse ist wie aus zahlreichen Gutachten erkennbar jetzt schon völlig überlastet, es gibt keine Infrastruktur.

  3. Ihr Kommentar spricht mir aus der Seele. Der gegenwärtige Entwurf des Flächennutzungsplans ist nicht nur fehlerhaft, sondern auch hochgradig unsozial. Er verstößt gegen das Gemeinwohl. Eine Bebauung des Nußbaumer Feldes wäre nur – wie im Nußbaumer Bungert – mit Einfamilienhäusern möglich. Hiervon würden nur sehr wenige Reiche profitieren, während gleichzeitig hunderttausende Arme geschädigt werden. Nur wohlhabende Bürger könnten sich eines der 12 teuren Grundstücke/ EFH auf dem Feld leisten. Aber die armen Bürger ohne Garten, ohne Balkon, ohne Geld für Urlaub/ Wellness und ohne Auto werden um die lebensnotwendige Erholung betrogen. Sie haben oft nur diese uneingezäunte Wiese zum Spielen mit ihren Kindern/Hunden, zur Naturbeobachtung und zum Sonnen. Der Wanderweg, der direkt übers Feld geht, verbindet Odenthal und Bergisch Gladbach, ist für Fußgänger und Radfahrer notwendige und zeitgemäße Infrastruktur. Diesen Weg zuzubauen wäre dumm und unsozial, da er Autofahrer bevorteilt. Aus diesem Grund sollte man Nu7 ganz aus dem FNP-E entfernen.

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