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4 Kommentare zu “BI Nussbaum: Nu7a & 7b müssen aus dem FNP raus”

  1. Lothar Eschbach

    Dazu noch eine Ergänzung von der Eröffnung des „Newsrooms“ beim Kölner Stadt Anzeiger im November 2017
    „Wir haben den Anspruch, auch künftig über alle Kanäle hinweg ein realitätsgetreues Bild der Wirklichkeit zu zeichnen, Zusammenhänge zu erklären, einzuordnen und zu priorisieren“.
    Christian DuMont Schütte, Herausgeber des „Kölner Stadt Anzeiger“ 10. November 2017
    Mit diesem Anspruch können sich durchaus auch die Bürgerinitiativen, andere Leser und Leserbriefschreiber identifizieren. An der Erfüllung dieses Anspruchs muss bei der Redaktion Rhein Berg noch hart und heftig gearbeitet werden aus Sicht der BI‘s.
    Dazu ist noch anzumerken, dass dieses gesellschaftliche Engagement der Bürger wie beim FNP-E für ihre Stadt genau das ist, was nicht nur von den Parteien gefordert wird. Wie wollen wir Bürger leben und arbeiten in unserer Stadt? Großartig, dass fast zeitgleich die neue Medienwelt dieses Engagement mit entsprechenden „Werkzeugen“ unterstützt. Wie gut, dass es auch das Bürgerportal als Plattform gibt. Der Leserbriefschreiber bestimmt, wann was veröffentlicht wird zum Thema, wenn er denn die Spielregeln einhält, nicht die Redaktion.
    Die Kommunikation ist sehr viel einfacher und natürlich auch mit größerer Effizienz möglich. Wobei bei diesen „Mobilisierungsthemen“ selbstverständlich neben der Geschwindigkeit auch die „Reichweite“ entscheidend ist, die technische Infrastruktur und ihre Kenntnis vorausgesetzt. Bei einer modernen und selbstbewussten „Informationsgesellschaft“ erledigen sich die Themen nicht mehr wie früher häufiger durch liegenlassen oder in dem man keine oder nur eine eingeschränkte oder aber tendenziöse Berichterstattung zulässt durch die Redaktion. Das Zulassen unterschiedlicher Sichten auf ein Thema stärkt die Akzeptanz des Ergebnisses.
    Die „Information“ sucht sich den Weg in die Öffentlichkeit auf vielen Wegen und es werden zunehmend mehr. Das geht nicht vorbei, die volle Wirkung dieser Neuerung kommt erst noch.

  2. Bensberger

    Dass der Stadt-Anzeiger gerne auch mal selbst Politik machen möchte, ist ja auch nicht ganz neu. Sicherlich liegt das auch immer im Auge des Betrachters, aber was von Herrn Franken zum Bahndamm zu Papier gebracht wird, ist auch nicht immer die Krone der neutralen Berichterstattung.

  3. Schmitz,Rolf-Albert

    Zustimmung zu Rolf Havermann : auch ich finde , dass der Kölner Stadt Anzeiger nicht immer respektvoll und fair über die Arbeit der Bürgerinitiativen berichtet. Das Netzwerk der BI vertritt
    immerhin fast 10.000 Bürger unserer Stadt; deren Meinung muß deutlich in der öffentlichen Presse dargestellt werden. Ich hoffe in 2018 auf eine gute und faire Lokalpresse.

  4. Rolf Havermann

    In der Anmoderation zu diesem Artikel muss ich Ihnen, Herr Watzlawek, widersprechen.

    Natürlich sind die Bürgerinitiativen in der Berichterstattung zu kurz gekommen. Zwar nicht im Bürgerportal, das sehr oft über uns berichtet, sondern im KSTA, was ich mehrfach der Redaktion mitgeteilt habe. Mit 2 Mitstreitern hatte ich eine Unterredung mit der Redaktionsspitze, in der wir versuchten, die Unterschiede in den Betrachtungsweisen, wie unabhängiger Journalismus und sachgerechte Berichterstattung auszusehen hätten, zumindest anzunähern. Wir sind dort weggegangen in der Überzeugung, etwas bewegt zu haben.

    Wenige Tage später mussten wir einen Bericht im KSTA über die Ausschusssitzung am 20.Dezember im Löwen lesen, in dem davon die Rede war, dass “die Bürgerinitiativen wohl zufrieden sind” und im Kommentar vom geleichen Verfasser “die Luft ist raus” stand.

    Das ist ein Schlag ins Gesicht der Bevölkerung und der Bürgerinitiativen, die sich seit mindestens 2 Jahren mit dem FNP-E. befassen und für eine weiterhin grüne und liebenswerte Stadt (Wahlspruch der Stadt) kämpfen. Der Wahrheitsgehalt dieses Berichtes und des Kommentars tendiert in Teilen gegen Null.

    Darüber hinaus wird die Bevölkerung weitaus stärker von den Bürgerinitiativen darüber informiert, was die sogenannten Stadtväter mit unserem Bergisch Gladbach anstellen wollen. Dies wäre m.E. eine der vordergründigen Aufgaben einer Zeitung, leider der einzigen, die es in BG noch gibt.

    Rolf Havermann
    BBI-GL – Presse

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