Guten Morgen, liebe Leser. Das sollten Sie wissen:

Für die Schaffung neuer Kita- und OGS-Plätze hat die Stadt die kurzfristigen Möglichkeiten weitgehend ausgeschöpft, berichtet Bürgermeister Lutz Urbach – und legt detaillierte Zahlen und Maßnahmen vor. Dennoch wachse die Zahl der fehlenden Plätze weiter. Daher soll bis Jahresende ein umfassender Schulentwicklungs- und Jugendhilfeplan erarbeitet werden. iGL, KSTA/BLZ

Für den Ausbau der Ausbau der Psychosomatischen Klinik am Schlodderdicher Weg hat der Stadtentwicklungsausschuss die Öffentlichkeitsbeteiligung (9. April bis 8. Mai)  einstimmig beschlossen. Zwar gab es bei den Grünen naturschutzrechtliche Bedenken. Aber alle Fraktionen sprachen sich für die gesellschaftliche Verantwortung aus, Plätze für die Suchttherapie bereit zu stellen. iGL**

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2370 Einwände wurden bei der zweiten Offenlage des Entwurfs für den Flächennutzungsplan eingereicht, teilte Stadtbaurat Harald Flügge im Stadtentwicklungsausschuss mit. iGL**

Nach dem Urteil zu Diesel-Fahrverboten stehen nach Ansicht der Grünen auch Köln und Bergisch Gladbach in der Pflicht. Die von „Runden Tisch Rechtsrheinisch” vorgelegten Maßnahmen griffen jedoch zu spät, zudem funktioniere die interkommunale Zusammenarbeit nicht. iGL

Die Arbeitslosenquote in RheinBerg ist im Februar gegenüber dem Vorjahr von 6,3 auf 5,6 Prozent gesunken. KSTA/BLZ

Der zweite Wahlgang bei der Landratswahl im Herbst hat 97.000 Euro zusätzlich gekostet. KSTA/BLZ

Für die Generalprobe von Don Giovanni heute ab 18 Uhr gibt es noch Karten für sieben Euro. Sneak-Preview, Hintergrund

Die lieben Nachbarn

In Untereschbach ist die Mehrzweckhalle umfassend saniert worden. KSTA/BLZ

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Die Hebammen und Ärzte im Vinzenz Pallotti Hospital betreuen auch angehende Eltern, deren Kind tot geboren wurden. Für sie gestaltet das VPH zwei Gedenkfeiern. Zudem gibt es einen Gesprächskreis. iGL

Zur gemeinsamen Putzaktion unter dem Motto „Bergisch Gladbach putz(t)munter“ rufen RadioBerg und die Stadtverwaltung am 17. März auf. Bürgermeister Lutz Urbauch schwingt zur Belohnung die Grillzange. iGL

Die Badminton-Crew des TV Refrath ging nicht sehr optimistisch in das Spiel gegen den TSV Trittau, der in Bestbesetzung antrat. Aber nach gut drei Stunden blickte man in glückliche Gesichter. iGL

Die Thomas-Morus-Akademie lädt an drei Abenden im März zu besinnlichen Fastenimpulsen mit unterschiedlichen Themen nach Bensberg ein. iGL

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Heiß diskutiert:  Ist ein Ponyhof ein Ponyhof? (Spoiler: Ja)

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Das bringt die Woche

Donnerstag
JOBS!live, Technologiepark Bensberg
11:00 Fahrradcodierung. ADFC, Radstation
14:00 Freier Eintritt in der Villa Zanders
16:00 Offene Beratung: Inklusion in der Freizeit, InBeCo/Jugendagentur
17:00 Haupt- und Finanzausschuss, Rathaus Bensberg
18:00 Don Giovanni, offene Generalprobe. Bergischer Löwe
19:00 Vortrag Restaurierungsplanung Rommerscheider Hof, Geschichtslokal Bensberg
19:00 Infoabend für werdende Eltern, EVK

Freitag
19:00 NCG-Kultur 2018, NCG-Aula
19:00 Aulin Quartett, Konzert, St. Clemens
18:00 Ausstellungseröffnung “Menschen auf der Flucht”, Kulturhaus Zanders
20:30 Galeriekonzert Tango-Nuevo, Villa Zanders

Samstag
10:00 Flohmarkt rund ums Kind, Ev. Kita Hand
11:00  Schlaftraining, Workshop der Kath. Familienbildungsstätte
18:00 Premiere: Don Giovanni. Bergischer Löwe
19:00 Lieder von Jürgens bis Sinatra, Eine-Welt-Benefiz. Rathaus Bensberg
19:00 NCG-Kultur 2018, NCG-Aula

Sonntag
11:00 Streichermatinee “Saite an Saite”, Musikschule
11:00 Tag der offenen Tür im Stadtarchiv
17:30 Geburtstagskonzert H&Ä, Herz-Jesu-Kirche
18:00 Don Giovanni. Bergischer Löwe
19:00 Lieder von Jürgens bis Sinatra, Eine-Welt-Benefiz. Rathaus Bensberg

Hier finden Sie weitere Termine der nächsten Wochen und Monate

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  1. Eine Sondergenehmigung für den östlichen Teil der „Schlodderdichen Wiese“, die die „Gemeinnützigen Werkstätten Köln“ (GBK) mangels Bebauung nicht in Anspruch nahm, hätte zur Rückkehr zum Landschaftsschutz – wie der Rest der Wiese – führen müssen. Im Gegenteil wurde daraus im 1. FNP-E. in vorauseilendem Hinweis auf die Hilfe der Stadt ein „Sondergebiet für Gesundheitsdienstleistung“ (SfG), obwohl die Psychsom. Klinik noch keinen Bauantrag gestellt hatte. Eine andere Grundlage dafür ist den Anwohnern nicht bekannt.

    Man darf wohl vermuten, dass die Trägergesellschaft der Klinik bereits in der Stadt vorstellig geworden war, mit Investitionen gewunken hat, vielleicht sogar die Erschließung des Gebietes versprach, worauf die Stadt eine „vorhabenbezogene“ Planung begann.

    Es gibt weder eine patientengebunde Notwendigkeit für die Klinikerweiterung – genügend Plätze für Suchtkranke sind im Raum vorhanden – noch die Möglichkeit, eine Brache sinnvoll zu bebauen. Hier geht es alleine um kommerzielle Ziele. Eine Einrichtung des Trägers soll vom Bergischen Land neben die hier bestehende Klinik verlegt werden, um daraus Synergien zu erzielen.

    In der Sondergenehmigung für die GWK wurde auf bestimmte Restriktionen wie Schutz des relevanten Strundeabschnittes – der bereits heute nicht den „Europäischen Wasserrahmenrichtlinie“ auch nach der Forderung, dies zu verbessern, entspricht – und damit auf ein Bauverbot für gewisse Teile der Wiese hingewiesen. Eben diese Flächen befinden sich nun im SfG, wofür weder eine allgemeiner Vorteil noch ein gesetzlicher Zwang vorliegt.

    Die Zuwegung zu diesem Gelände stellt eine erhebliche Position im Verkehrschaos Bergisch Gladbachs dar, die durch eine Erhöhung der ZU- und Abfahrts-Kapazität der Klinik weiter verschärft würde.

    Die zahlreichen Verstöße gegen den FNP-Vorentwurf, die von der örtlichen Bürgerinitiative am 09.10.2016 in einem Schreiben der Stadt vorgehalten wurden, fanden bisher im Bereich der Wiese keine Veränderung. Auch zum Umweltbericht im Rahmen des Vorentwurfes FNP bestehen erheblich Diskrepanzen, die nicht oder nicht schlüssig erklärt oder bewiesen wurden.

    Die Verwendung neuer Gebäude der Klinik sollen der der bisherigen Praxis folgen. Das bedeutet u.a. zusätzlichen Verkehr, wie bereits erwähnt, vor allem aber zusätzliche Belästigung der Anwohner, wie bereits die Polizei im Jahre 2015 feststellte. Die anwohnende Bevölkerung sieht sich sehr oft Anpöbeleien der Suchtkranken ausgesetzt, Kinder finden benutzte Spritzen, Lärm und laute Musik sind nicht selten.

    Dies alles in einem Teil unserer Stadt, der der naturnahen Erholung dienen soll, einen Kaltluftabzug und einen Klimaaustauch im Umweltverbund darstellt, der seltene Pflanzen und Tiere beherbergt, alles für eine kommerzielle Nutzung, der die Stadt wohl sehr gerne Vorschub leistet.

    Wie an anderer Stelle steht hier das Interesse der Wirtschaft im Vordergrund, nicht das der Bevölkerung, wie es das Bundesbaugesetz von Weiterentwicklung und Zukunftsorientierung einer Stadt verlangt.