Guten Morgen, liebe Leser. Das sollten Sie wissen:

Bergisch Gladbach ist nicht Essen: Die Armut trifft hier auf eine gut funktionierende Tafel. Verteilungskämpfe gibt es nicht, das Angebot ist mehr als ausreichend. Dennoch hat auch die Bergisch Gladbacher Tafel ein großes Problem; es mangelt an Nachfrage. iGL

Drei Monate vor dem geplanten Abschluss der Bauarbeiten für „Strunde hoch vier” zeigen sich Stadt und Strundeverband zufrieden: Angesichts komplexen Aufgaben blieben die Verzögerungen im normalen Rahmen. Die Kosten sind auf rund 30 Millionen Euro gestiegen. Ein paar Dinge sind bis zum Sommer noch zu erledigen, am Markt und auf der Odenthaler Straße geht es erneut los. iGL, KSTA/BLZ

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Ein Antrag des Bündnisses der Bürgerinitiativen (BBi GL), einen sachkundigen Bürger in den Flächennutzungsplan-Ausschuss zu entsenden, ist vom Beschwerdeausschuss gegen eine Stimme der Grünen bei Enthaltung von LKR abgeschmettert worden; CDU und SPD pochten auf die repräsentative Demokratie und empfahlen, sich in den Parteien einzubringen. Ein weiterer Bürgerantrag, keinen Ratsentschluss über den FNP-Entwurf zu fassen, wurde einstimmig abgelehnt. iGL**, Antrag 1, Antrag 2

Ein Antrag des ADFC-Vorsitzenden Bernhard Werheit, die Scheidbachstraße in eine Fahrradstraße umzuwandeln, wurde vom Beschwerdeausschuss inhaltlich abgelehnt, aber in den Verkehrsausschuss weiter geleitet. Dort soll über Fahrradstraßen nachgedacht werden, die im Mobilitätskonzept vorgesehen sind. Die Verwaltung brachte die Idee ein, die geplante Querspange mit Radwegen zu versehen. iGL**, Antrag

Die Verspätungen der S11 nahmen 2017 zu; die durchschnittliche Verspätung der S-Bahnen im Rheinland stieg laut NVR um 28 Prozent; besonders stark betroffen seien neben der S 19 die Linie S 11. KSTA/BLZ

Der ÖPNV und die Verknüpfung der Verkehrsmitteln: Diesen Themen muss sich Mobilitätskonzept RheinBerg stellen. Das ergab eine große Regionalkonferenz, die mehr als 120 Ideen erarbeitete. iGL

Das Netzwerk Wohnungsnot bei der Caritas hat 2017 knapp 500 Personen geholfen; ebensoviele waren es im Vorjahr. RadioBerg

Bergische Köpfe

Markus Bollen und sein Bündnis „Blühendes GL“ zur Rettung der Bienen kommt voran: Am Freitag wird der Hobbyimker gemeinsam mit Bürgermeister Lutz Urbach den Startschuss für die Einrichtung eines Bienenpark geben. iGL

Claudia Rottländer, Steuerexpertin bei Dornbach, erläutert, welche Steueränderungen sich die neue alte Große Koalition vorgenommen hat. iGL/bezahlter Beitrag

Wolfgang Heuwinkel ist durch Arbeiten mit aufgeweichtem Zellstoff bekannt geworden. Das Kunstmuseum Villa Zanders zeigt seine Werke und macht auf ein Recyclingprojekt aufmerksam. iGL

Rosel Vogt, Brigitte Bilski und Werner Haas sind seit vielen Jahren für den Kinderschutzbund ehrenamtlich aktiv. Für ihren Einsatz wurden sie jetzt mit der Ehrennadel der Stadt ausgezeichnet. iGL

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Am stadtweiten Putztage beteiligen sich am Samstag 13 Vereine, Initiativen und Einrichtungen. Stadt GL

Nach der Fusion von MKH und VPH arbeiten die Bergisch Gladbacher GFO Kliniken enger mit Engelskirchen zusammen: Ein Chefarzt koordiniert die Anästhesiologie für drei Standorte. iGL

Was machen eigentlich die diversen Rettungsdienste? Wie sieht ihre Arbeit genau aus? Darüber können sich Besucher beim Blaulichttag ausführlich informieren. Dazu gibt es spannende (Mitmach)-Aktionen. iGL

87 junge Anlagenmechaniker sind bei der Lossprechungsfeier der Innung für Sanitär- und Heizungstechnik offiziell aus der Ausbildung entlassen worden. KSTA/BLZ*, Handwerk direkt

„Bewegung ist Belebung” heißt das Sport- und Freizeitangebot der Caritas für suchterkrankte, abstinent lebende Menschen. Das Begegnungscafé Himmel un Ääd unterstützt das Projekt mit Spenden. iGL

Bei der Razzia gegen eine Leverkusener Familie wurden auch in Gladbach und Bensberg zwei Wohnungen durchsucht. KSTA/BLZ*

65-Jährige wegen Betrugs an Bergisch Gladbacher Senioren verurteilt. KSTA/BLZ

Blitzer: Hilgersfeld, Dellbrücker Str.,Diepeschrather Weg

Heiß diskutiert: Wie reich ist Bergisch Gladbach wirklich?

Meistgeklickt: Reiche Stadt, arme Bürger

Das bringt die Woche

Donnerstag
11:00 Fahrradcodierung. ADFC, Radstation
15:00 Kunst, Kaffee und Kuchen – Decollage, Villa Zanders
16:00 Offene Beratung: Inklusion in der Freizeit, InBeCo/Jugendagentur
19:30 Essen und Trinken am Lebensende, Vortrag, Engel am Dom
19:30 Offener Stammtisch der Grünen, Weinbar Petit Bisou
19:30 Schulung rund um Wiederbelebung, EVK

Freitag
18:30 Klänge der Stadt: Meet & Greet, Interview, Ratssaal Bensberg
19:00 Persönlichkeit, Bildung und Schule, Vortrag OHG
19:30 Vortrag “Jenseits von Shining India, Himmel un Ääd
19:30 Tangoabend: “Un abrazo”, VHS
19:30 Weinabend des Ganey-Tikva-Vereins
20:00 8 Richtige mit “Digital, Ideal! Genial!”, Theas
20:00 Escht Kabarett, Engel am Dom

Samstag
ganztags Frühjahrsputztag im Stadtgebiet
09:45 Tag der offenen Tür, Fachhochschule der Wirtschaft (FHDW) 
10:00 Reparaturcafé, Caritas im RBS Haus
10:00 Interkulturelles Frauencafé, die Kette
14:00 feierliche Eröffnung Bewegungsparcours, Saaler Mühle
15:00 Puppentheater Papperlapupp! mit Hänsel und Gretel, Theas
15:00 Die gestohlenen Ostereier, Puppenpavillon,
15:00 Ciacomo Meyerbeer, Vortrag, Kath. Bildungswerk
18:30 Klänge der Stadt, “New York! Rio! Tokio! Gläbbisch”, Ratssaal Bensberg,
19:00 TheaterWeltenErschaffen spielt „Astoria”, Kirche zum Frieden Gottes
19:30 Weinabend des Ganey-Tikva-Vereins
20:00 ReimbergSlam, Q1

Sonntag
09:30 Königsforst-Marathon
09:30 Wanderung bei Wipperfeld, Zanders Parkplatz
09:30 Kinderkleiderbörse, Hl. Drei Könige, Hebborn,
11:00 Klaviermatinée, Ratssaal Bensberg
13:00 Spielzeug- und Kleiderbörse, Kita Quirl
13:00 Charlottes Abenteuer, Ballett, Bergischer Löwe
17:00 Indianische Märchen, Erzählkonzert, Mach-Bruch-Schule
17:00 Keine Hände – keine Langeweile, Kabarett, Andreaskirche Schildgen
19:00 TheaterWeltenErschaffen spielt „Astoria”, Kirche zum Frieden Gottes

Hier finden Sie weitere Termine der nächsten Wochen und Monate

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  1. Das Bündnis der Bürgerinitiativen ist sehr enttäuscht von der Entscheidung des Beschwerdeausschusses. Die Politiker und die Verwaltung verzichten damit auf die Expertise mehrerer tausend Bürgerinnen und Bürger.

    Haben die Ausschuss-Mitglieder Angst vor ihren Wählern? Dieser Eindruck könnte aufkommen, wenn man sich die Wortbeiträge in der gestrigen Sitzung angehört hat. Wir haben schließlich eine repräsentative Demokratie, hieß es. Oder es fehle die Zeit, wenn jeder Antragsteller in den Ausschüssen reden wolle.

    Es ist bedauerlich und unverständlich zugleich, dass man mit der gestrigen Entscheidung den über 2.300 Stellungnahmen zum Flächennutzungsplan nicht die gebotene Würdigung zukommen lässt. Das Bündnis der Bürgerinitiativen wäre in der Lage, ein umfassendes Bild der Situationen vor Ort gegenüber den politischen Mandatsträgern darzustellen, mit großer Sachkenntnis und Sachlichkeit.

    Jetzt überlässt man allein der Verwaltung und dem von ihr beauftragten Dortmunder Planungsbüro die Sichtung und Zusammenfassung der Stellungnahmen.

    Immerhin hat ein Ausschussmitglied die Tragweite solcher Entscheidungen erkannt, indem er die Parteienverdrossenheit der Bürger zumindest leise mit der fehlenden Mitwirkungsmöglichkeit in der Politik begründet hat. Sein Abstimmungsverhalten hat das aber leider nicht beeinflusst.

    Rainer Röhr, Pressesprecher des Bündnis der Bürgerinitiativen BBi GL

  2. Die gestrige Debatte, zu dem Antrag auf Entsendung eines sachkundigen Bürgers in den Flächennutzungsplanausschuss, war aus meiner Sicht schon bemerkenswert.

    Zunächst entstand einem der Eindruck, man befinde sich auf einer Veranstaltung von CDU und SPD zur Mitgliederwerbung.

    Interessant war dann aber die Begründung von Herrn Samirae von DIE LINKE mit Bürgerpartei GL, warum der Antrag zurückgewiesen werden sollte.

    Er führte u. a. sinngemäß aus, dass weitere Mitglieder im Flächennutzungsplanausschuss bedeute, dass diese dann auch das Recht haben, zu jedem Tagesordnungspunkt drei Redebeiträge zu fünf Minuten zu halten. Dies könnte dann zu einer Verlängerung der Sitzungen führen.

    Dieser Hinweis, aus dieser Richtung, brachte mich echt zum schmunzeln!

    Vergeblich habe ich darauf gewartet, dass Herr Samirae seine Wortmeldung mit „Bazinga“ (Dr. Dr. Sheldon Lee Cooper / The Big Bang Theory) beendet!