Ricardo und Christian Althaus, Beratungsgesellschaft Faktor Wir, Bergisch Gladbach

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Ricardo und Christian Althaus

Lohnt es sich bei diesen hohen Preisen noch, ein Haus zu kaufen? Diese Frage hören wir sehr oft. Das hängt von vielen Faktoren ab – daher sollten Sie folgende Fakten kennen. 

In der Tat sind die Preise für Immobilien in den letzten Jahren deutlich gestiegen. Die anhaltend günstige Zinspolitik der Europäischen Zentralbank und mangelnde Anlagenalternativen haben die Immobilie weiter ins Zentrum der Investitionen gerückt.

Aber seit mehr als einem Jahr kann man in diversen Blogs, Pressemitteilungen und Zeitschriften immer die gleiche Schlagzeilen lesen. „Die Party ist bald vorbei“, „Es droht ein Verfall der Preise“, „Ende des Immobilienbooms“. Wenn wir uns die Entwicklung des Hauspreisindex ansehen scheinen, diese Aussagen nahe zu liegen.

Schauen wir uns aber dazu einmal die Entwicklung in anderen Ländern an, so fällt auf, dass Deutschland mit der Preisentwicklung lediglich im mittleren Feld liegt.

Nicht ohne Grund investieren vermögende Russen, Chinesen und Inder ihr Geld nach wie vor noch in deutsche Immobilien.

Hohes Einkommen und Vermögen

Das Durchschnittseinkommen ist im Verhältnis zu den Immobilienpreisen immer noch sehr gut. Und es gibt genug Menschen in der Bevölkerung, die sich auch in Zukunft hohe Preise leisten können. Auch das Pro-Kopf-Vermögen steigt Jahr für Jahr an.

Hinzu kommt, dass immer mehr Menschen erhebliche Werte erben. Bereits jetzt stecken 70 Prozent der der Vermögen in Deutschland in Immobilien – daher ist davon auszugehen, dass diese Erben auch weiterhin Immobilien als Anlage nutzen werden.

Aus eigener Erfahrung wissen wir, dass bereits heute schon Premium-Immobilien oft in bar und ohne eine Finanzierung gekauft werden.

Die Federal Reserve Bank of Dallas veröffentlichte zu dem Thema einen Erschwinglichkeitsindex (ESX). Dieser sagt letztlich aus, wie sich das Nettoeinkommen um Verhältnis zu den Immobilienpreisen entwickelt. Daraus ergibt sich, wie viel Immobilie sich die Menschen weltweit von ihrem Einkommen leisten können. Je höher der Indexwert, desto mehr. In Deutschland hat sich diese „Erschwinglichkeit” wie in Japan und China verbessert.

DIE Frage ist, wo Sie Ihre Immobilie kaufen

Eine Überhitzung der Preise ist seit Jahren in den Großstädten und Metropolen wie München, Berlin und Köln zu beobachten. Metropolen sind begehrt und für junge Menschen attraktiv. Die Einwanderungspolitik, Urbanisierung und steigende Attraktivität dieser Städte – auch im internationalen Vergleich – wird auch für zukünftiges Wachstum (wenngleich in geringerem Ausmaße) führen.

Eine Studie der Postbank zeigt eindrucksvoll, wie wichtig die Lage für die Werthaltigkeit der Immobilienpreise ist. Besonders in den Orten mit geringer Infrastruktur und fehlenden ökonomischen Anreizen, in denen recht einfach neue Baugebiete in der Zukunft erschlossen werden können, droht eine Preiskorrektur bei negativen Marktenwicklungen.

Ganz anders schätzen wir die Situation in der Peripherie von Großstädten ein. Als Beispiel nehmen wir Bergisch Gladbach. Eine Stadt mit knapp 115.000 Einwohnern und einer hervorragenden Anbindung an Köln.

Zinswende wird noch auf sich warten lassen

Die EZB möchte weiter niedrige Zinsen. Niedrige Zinsen beleben die Wirtschaft. Weiterhin sind viele europäische Länder (z.B. Portugal, Frankreich und Italien) hoch verschuldet und wären bei schnell steigenden Zinsen nicht in der Lage, ihre Schulden zu zahlen.

Um die Wettbewerbsfähigkeit der Eurozone zu verteidigen wird also versucht, die Inflation in Deutschland zu erhöhen, damit sie zum Teil an die anderen Euroländer angepasst wird. Dafür forciert die EZB weitere Wertpapier- und Anleihenkäufe.

Unser Fazit

In der Zukunft werden die Hotspots in Großstädten wie Köln, München, Berlin und Hamburg zunehmend teurer und bleiben den reichen Erbengenerationen und den Top-Verdienern vorbehalten. Eine Investition wird sich – das passende Eigenkapital vorausgesetzt – auch dort weiterhin lohnen, wenn man sein Geld „parken“ will. Hier sollte allerdings mit einer geringen Fremdkapitalquote finanziert werden.

In den Speckgürteln der Großstädte und in Gebieten mit guter Infrastruktur werden die Preise weiter leicht ansteigen, wenngleich nicht wie im gleichen Ausmaß wie in der Vergangenheit. Diese sogenannten B- und C-Lagen werden zunehmend in den Fokus junger Familien rücken. Hier sehen wir noch Potential, um wertstabile, kreditfinanzierte Immobilien kaufen zu können.

Aufpassen sollte man in den Regionen, die eher ländlich geprägt sind. Schauen Sie sich die Bevölkerungszuwächse in der Region an und ob Möglichkeiten bestehen, weitere Bauflächen zur Verfügung zu stellen. In diesen Regionen sollten Sie mit Verlusten kalkulieren.

Gern stehen wir Ihnen für Ihre Finanzierungsanfrage zur Verfügung. 

Tipps finden Sie auch in unserem Blog „Faktor Wir Finanzwissen” und in unserem Newsletter.

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Finanzwissen muss nicht langweilig sein. Wir möchten Ihnen mit dieser Kolumne nützliche Tipps an die Hand geben und vielleicht zu dem ein- oder andern „Aha“-Erlebnis beitragen.

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