Die Grünen lehnen den Flächennutzungsplan mit zahlreichen Argumenten ab. Sie wollen verhindern, dass über den Regionalplan zunächst abgelehnte Flächen doch noch aktiviert werden. 

Wir, Bündnis 90/ Die Grünen bedauern die Entscheidung der Bezirksregierung Köln, den FNP zu genehmigen. Ökologische und klimatische Auswirkungen durch die erheblichen Flächenausweisungen wurden beim nun vorliegenden FNP in keiner Weise berücksichtigt. Bauen auf der grünen Wiese in diesem Ausmaß führt zu unverantwortlicher Flächenversiegelung mit allen negativen Folgen.

Bestandsgebäude-Nutzung ist stets sinnvoller als die Errichtung von Neubauten und dem damit verbundenen Flächenverlust, zumal es in Bergisch Gladbach auch keine Ausgleichsflächen mehr gibt.

Dies gilt ebenso für Gewerbeflächen und den sparsamen Umgang mit Boden, z.B. durch die Überbauung von ebenerdigen Parkplätzen.

Weiterhin fehlen grundsätzliche Vorüberlegungen, die für eine zügige Umsetzung der Verkehrswende notwendig sind.

Die Verwaltung will die Zeichen der Zeit offenbar nicht erkennen, So spricht die Herausnahme von 10 Flächen durch die Bezirksregierung eine deutliche Sprache. Leider fehlt die Ablehnung der Erweiterung der Psychosomatischen Klinik, die unter den Gesichtspunkten Klimaschutz, Naturschutz, Gewässerschutz und Verkehrserschließung äußerst kritisch zu sehen ist.

Regionalplanänderungen halten wir für völlig verfehlt und klimaschädlich. Wir werden daher entsprechend auf unsere grünen Vertreter im Regionalrat einwirken.

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Redaktion

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