Unbekannte habe in der Nacht auf Samstag den Büroeingang der AfD in der Hauptstraße mit einem Slogan in großen roten Buchstaben besprüht. Die Partei spricht von einem „linksextremistisch motivierten Anschlag”. 

Die AfD im Rheinisch-Bergischen Kreis unterhält seit Ende 2018 ein Büro in der Hauptstraße. Neben der Geschäftsstelle sind dort auch Büros der Bundestagsabgeordneten Harald Weyel und Roland Hartwig untergebracht.

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In einer Pressemitteilung weist die Partei darauf und veröffentlicht ein Foto. Es zeigt die Eingangstür in der Gasse von der Hauptstraße zur Buchmühle mit der Aufschrift „Kein Platz für Nazis. Antifa”.

Die AfD wertet die Tat als „linksextremistisch motivierten feigen Anschlag”. Solche Taten hätten „die Absicht, den politischen Gegner einzuschüchtern und den Diskurs zu verhindern,” erklärt der Kreisvorsitzende Thomas Kunze. Die AfD lasse sich nicht „aus der Mitte Bergisch Gladbachs” vertreiben. Nach einer Anzeige der Partei ermittele der Staatsschutz.

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1 Kommentar

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  1. Zuerst ist die Schmiererei kein Mittel, gegen rechtsgerichtete Parteien etwas auszurichten. Im Gegenteil, begibt man sich damit auf deren Niveau.

    Von “linksextremistisch motovierten feigen Anschlag” zu reden, den Gegner zu versuchen, “einzuschüchtern”, ist alleine Vokabular der AFD und deren Gesinnungsgenossen, normale Parteien kennen so was nicht. Sich als Nazis bezeichnen zu lassen, müssen die Braunen wohl über sich ergehen lassen. Wenn sie das nicht wollen, sollten sie die Kumpelei mit denen, die Gewalt, Fremdenhass und Negierung unseres Staates für ihr Gedankengut halten, schleunigst beenden!