Bei der Information über das Coronavirus setzt die Stadt auf moderne Medien, aus soziale Medien – und auf ganz Wege: Jetzt schickt sie auch Lautsprecherwagen los.

Nicht nur über die Medien und das Internet verbreitet die Stadt Bergisch Gladbach ihre Botschaften an die Bevölkerung, um die Ausbreitung des Corona-Virus zu bremsen. Auch ein Lautsprecherfahrzeug der Feuerwehr, besetzt mit einem Kollegen der Ordnungsbehörde, erinnert die Bürgerinnen und Bürger an die wichtigsten Vorkehrungen, die sie selber treffen können, um dieses Ziel zu erreichen.

So fährt das Fahrzeug täglich durch die Zentren und auch durch die Fußgängerzonen, wo die Menschen auf diese Weise freundlich, aber unüberhörbar angesprochen werden: „Bleiben Sie wenn möglich zu Hause“; „Machen Sie nur die nötigsten Wege“ oder „Halten Sie Abstand zueinander“.

Dabei geht es nicht darum, Verstöße aufzuspüren, sondern um den Menschen auch auf diese Weise den Ernst der Lage nahezubringen. 

Die Durchsage über Lautsprecherfahrzeuge weist in der Regel auf akute Gefahrenlagen wie Luftverunreinigungen oder Bombenentschärfungen hin. In der Bedrohung der Bevölkerung durch das Corona-Virus sieht der Stab für Außergewöhnliche Ereignisse der Stadt ebenso großen Handlungsbedarf, möglichst viele Bürgerinnen und Bürger zu erreichen und zu sensibilisieren. 

Die Fahrten mit dem Lautsprecherfahrzeug werden in den nächsten Wochen zu unterschiedlichen Zeiten in Bergisch Gladbach fortgesetzt.

Pressestelle Stadt BGL

Hier werden offizielle Pressemitteilungen der Stadtverwaltung veröffentlicht. Sie geben nicht die Meinung des unabhängigen Bürgerportals iGL wieder.

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3 Kommentare

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  1. @Irene Schmidt
    Mich würde interessieren von welchen Wäldern sie genau sprechen.
    Im Königsforst erlebe ich es das die Spaziergänger mehr als ausreichend Abstand voneinander halten, teilweise mehr als das.
    Auf dem Großteil des dortigen Wegenetzes begegnet man eh wenig bis sehr wenig Menschen.
    Einzig auf den Wegen entlang der A 4 ist ein kleines bisschen mehr los,
    aber auch da halten sich die Leute an die aktuellen Regelungen.
    Auf den Bänken saß keiner.
    Statt wie sonst üblich mündlich zu grüßen, nickt man sich eher zu.

  2. Die Wälder sind voll von Menschen, die dicht im Pulk spazieren gehen. Man schafft es gar nicht , mit dem Hund gebührend Abstand zu halten. Auf Bänken sitzen ältere Menschen dicht an dicht. Kinder sind in Gruppen unterwegs. Wir müssen mit dem Hund rausgehen und versuchen ständig anderen Menschen auszuweichen.

  3. Hallo liebes in-gl.de-Team / liebe Leser,

    auch wenn das Ganze seitens der Stadt und der Feuerwehr sicher gut gemeint ist, finde ich es ehrlich gesagt “too much”.
    Jeder der nicht grad Tomaten auf den Augen hat, wird die aktuellen Regelungen mitbekommen haben.
    Sei es durch Onlinemedien, TV, Radio, Printerzeugnisse, behördliche Anordnungen, u.a. Quellen.
    Wer es bis heute nicht verstanden hat, der wird es auch nach der Lautsprecherdurchsage nicht verstehen.

    Beim Einkauf von Lebensmitteln habe ich diesen Lautsprecherwagen erlebt
    und ich fand es vom Tonfall eher angstmachend als informierend.
    Einem Passant war das sogar zuviel so dass er dem Wagen “Sperrt endlich die Alten ein” hinterherschrie, was sich natürlich nicht gehört und fehl am Platz ist.

    Die Bergisch Gladbacher Bevölkerung wirkt auf mich gut informiert
    und die Regeln einhaltend.
    Es wäre nett wenn man den Leuten ein bisschen eine “psychische Verschnaufpause” im aktuell traurigen Alltag geben könnte,
    in dem man sie wenigstens in Ruhe einkaufen oder spazieren gehen lässt.

    Viele Leute haben schon jetzt massive Ängste und Sorgen.
    Durch die aktuelle Krise bin ich ebenfalls betroffen durch massive
    Einkommensverluste und der Tatsache das aufgrund von Grenzschließungen viele Familienmitglieder gefühlt aktuell unerreichbar sind.

    Bestraft lieber jene Bürger die sich nicht an die Regeln halten,
    anstatt allen pauschal die Nichteinhaltung von Regeln zu unterstellen.

    Gruß und schönes Wochenende !