Die steigenden Corona-Zahlen haben die Prüfung der Interessensgemeinschaft Stadtmitte abgekürzt: Angesichts der sich verschärfenden Rahmenbedingungen sei die Durchführung des Weihnachtsmarktes organisatorisch und wirtschaftlich nicht machbar.

Nach der Absage von Frühlingsfest, Stadtfest und Martinsmarkt habe sich die IG Stadtmitte entschieden, in diesem Jahr keinen Weihnachtsmarkt in der Innenstadt von Bergisch Gladbach zu veranstalten, erklärt der Vorsitzende Mark Peters.

Trotz vieler Planungen und Gesprächen mit dem Organisator Markus Stümper, einigen Ausstellern, dem Gesundheitsamt, der Stadt und weiteren Beteiligten sei eine Durchführung „unter den aktuellen, und sich zukünftig sicher weiter verschärfenden Rahmenbedingungen der Corona-Schutzverordnung NRW, organisatorisch und wirtschaftlich nicht möglich.”

Davon sei auch das traditionelle Turmblasen am Heiligabend betroffen, es fällt ebenfalls aus.

Das Land NRW hatte in einem eigenen Kapitel der Corona-Schutzverordnung Anfang Oktober die Weihnachtsmärkte zwar grundsätzlich erlaubt, aber hohe Hürden für die Zugangskontrolle, Abstands- und Hygieneregeln aufgestellt. Die Umsetzung würde viel Geld kosten; zudem ist kaum abschätzbar, wie viele Besucher:innen sich auf den Weihnachtsmarkt trauen würden.

Eine Weihnachtsbeleuchtung der Innenstadt soll es dennoch geben, zudem denkt die IG über „weitere kleine weihnachtliche Akzente in der Fußgängerzone“ nach.

Ob und in welchem Umfang die Möglichkeit genutzt wird, an bis zu fünf Sonntagen vor und nach Weihnachten die Geschäfte offen zu halten, sei derzeit noch offen, sagt Peters. Um den Einkäuferstrom in der Adventszeit zu entzerren sei das sinnvoll, aber auch hier müsse man noch die Klärung der genauen Rechtslage abwarten.

Redaktion

des Bürgerportals. Kontakt: info@in-gl.de

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