Knapp die Hälfte der IHK-Mitglieder im Rheinisch-Bergischen Kreis bewerten ihre Lage als schlecht, deutlich mehr als in Köln und den umliegenden Kreisen. Schlimmer noch: nur ein Drittel der Teilnehmer der Konjunkturumfrage in RheinBerg rechnet damit, dass 2021 besser wird als das Corona-Jahr 2020. Das wirkt sich auch auf den Arbeitsmarkt aus.

„Hatten wir im Sommer noch die Hoffnung, dass die Erholung in Form eines V stetig nach oben gehen würde, erleben wir jetzt einen weiteren Dämpfer“, sagt Eva Babatz, Leiterin der Geschäftsstelle Leverkusen/Rhein-Berg der IHK Köln.

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Hauptrisiken für die Unternehmen seien die Nachfrage und die Rahmenbedingungen. „Ohne Planungssicherheit wird keine Erholung möglich sein, dies wird von der Weiterentwicklung der Pandemie abhängen,“ sagt Babatz.

Der IHK-Konjunkturklimaindikator hatte im Frühjahr mit 49,3 Prozentpunkten den Tiefststand erreicht. Im Juni stiegen die Erwartungen und der Indikator kletterte auf 88,1 Prozent. Im Herbst jedoch fiel er wieder auf 85,5 Prozentpunkte und bleibt damit deutlich im negativen Bereich (unterhalb der Null-Linie bei 100 Punkten).

In Rhein-Berg bewerten 47,4 Prozent der Unternehmen ihre Lage als schlecht. Das sind deutlich mehr als im gesamten Kammerbezirk (38 Prozent). Nur 14,5 Prozent der Firmen in Rhein-Berg sprechen von einer guten Lage, das sind immerhin etwas mehr als im Sommer (11,3 Prozent).

Diese Auswertung gilt für den ganzen Kammerbezirk

Für das kommende rechnen in Rhein-Berg 30,3 Prozent der Unternehmen mit einer positiveren Entwicklung. 27,6 Prozent stellen sich auf einer schlechtere Entwicklung ein. Nur 7,9 Prozent wollen mehr Personal einstellen, dagegen planen 44,7 Prozent mit weniger Personal als zuletzt.

An der Umfrage haben 699 Unternehmen beteiligt, sie wurde vom 17.08. bis zum 11.09. durchgeführt. 

Redaktion

des Bürgerportals. Kontakt: info@in-gl.de

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