Die Pandemie und die Corona-Impfung sind mit vielen Fragen, Unsicherheiten und Ängsten verbunden. Menschen mit Behinderungen haben oft spezielle Fragen, die in diesem Video von einem Facharzt beantwortet und von einer Gebärdendolmetscherin übertragen werden.

Wie wir das Virus übertragen, wie erkennt man eine Infektion? Ist eine Impfung mit Gefahren verbunden, welche besonderen Risiken drohen Menschen mit einer Behinderung?

Diese Fragen und einige mehr beantwortet Dr. Jan Werner, Internist und Kardiologe mit einer hausärztlichen Praxis in Kürten-Dürscheid, auf Einladung des Vereins „einfach gemeinsam“ in diesem Video.

Der Verein hatte die Fragen zuvor bei Menschen mit Behinderung eingesammelt; im Video werden sie von Jürgen Münsterteicher, Vorsitzender von „einfach gemeinsam“ stellvertretend gestellt.

Der gesamte Vortrag wird von Katharina Rerich, einer staatlich geprüften tauben Gebärdensprachdolmetscherin begleitet. Damit können sich auch gehörlose Menschen gut informieren.

Hinter der Kamera stand Ramona Kahl, auch sie staatlich geprüfte Gebärdensprachdolmetscherin, die den Text von Dr. Werner an Rerich weiterleitete.

Das (ausführlichere) Manuskript von Dr. Werner können Sie hier nachlesen:

Anspruch auf Gebärdendolmetscher bei der Impfung

„Menschen mit Hörbehinderung leben häufig ‚unsichtbar’ zwischen uns und verstehen sehr viel nicht. Trotzdem haben sie Angst. Vielleicht bekommen sie durch dieses Video Mut, sich Impfen zu lassen,“ sagt Hildegard Allelein, die stellvertretende Vereinsvorsitzende.

Sie weißt darauf hin, dass Menschen mit einer Hörbehinderung inzwischen Anspruch auf die Begleitung eines Gebärdendolmetschers ins Impfzentrum haben. Diese müssen von den Betroffenen zwar selbst mitgebracht werden, die Kosten werden aber vom Impfzentrum übernommen.

Begleitung: Von der Terminvereinbarung bis zum Impfen

Der Verein „einfach gemeinsam“ bietet selbst eine Impfbegleitung an: er hilft Menschen mit Behinderung dabei, einen Impftermin zu vereinbaren, füllt die entsprechende Formulare für die Impfung mit ihnen aus und begleitet sie auch in das Impfzentrum.

In Abstimmung mit dem Rheinisch-Bergischen Kreis hat „einfach gmeinsam“ ein Hygienekonzept erarbeitet, dass die ehrenamtlichen Begleiter:innen und die zu unterstützenden Personen schützt. Weitere Informationen zur Impfbegleitung finden Sie hier.

Der Vorstand von „einfach gemeinsam”

einfach gemeinsam e.V.

Der Verein richtet sich an Menschen ohne und mit Behinderung aller Art sowie mit chronischen Erkrankungen. Gleichzeitig sieht er sich als Anlaufstelle, um die Arbeiter vieler Initiativen und Selbsthilfegruppe zu vernetzen.

Kontakt
einfach gemeinsam e.V.
Telefon: 02202-2728467
E-Mail info@einfachgemeinsam.gl

Der Verein unterhält zudem einen Treffpunkt in der Bensberger Str. 180 in Bergisch Gladbach-Heidkamp. Dort sind die Vereinsmitglieder von Montag bis Freitag von 10 bis 12 Uhr und 15 bis 17 Uhr ansprechbar.

einfach gemeinsam

ist ein Verein, der sich an Menschen ohne und mit Behinderung aller Art sowie mit chronischen Erkrankungen richtet. Gleichzeitig sieht er sich als Anlaufstelle, um die Arbeiter vieler Initiativen und Selbsthilfegruppe zu vernetzen.

Reden Sie mit, geben Sie einen Kommentar ab

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.