Dieser Liveblog ist geschlossen, Sie können hier die Entwicklung in der Woche vom 29. März bis 4. April nachlesen. Den aktuellen Liveblog finden Sie hier.

+ 11:20 Gesundheitsamt bestätigt 22 Fälle in Rhein-Berg +

Nach Angaben des Gesundheitsamtes sind am Samstag im Rheinisch-Bergischen Kreis 22 weitere Corona-Fälle bekannt geworden: 3 in Bergisch Gladbach, 3 in Burscheid, 2 in Kürten, 7 in Leichlingen, 1 in Overath, 2 in Rösrath und 4 in Wermelskirchen.

Die Inzidenz erhöhte sich im Kreis um acht auf 82 Fälle je 100.000 Einwohner. In der Stadt Bergisch Gladbach stieg sie um drei auf 80 Fälle. Das geht jedoch darauf zurück, dass der Kreis am Sonntag vor einer Woche überhaupt keine Fälle gemeldet hatte.

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Demnach gelten 36 weitere Personen als genesen. 637 als aktuell infiziert. Es befinden sich 933 Personen in Quarantäne, das sind 37 weniger als am Vortag. 

+ 8:55 Knapp zwei Millionen Impfdosen für NRW im April +

Laut Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann erwartet das Land NRW im April 1.995.900 Impfdosen für die Impfzentren. Hinzu kämen Impfdosen, die vom Bund direkt an die Hausärzte gehen. Die Impfungen bei den Hausärzten starten direkt nach Ostern, am 6.4. beginnt auch die Terminvergabe an die 79-Jährigen.

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+ 8:45 Zwei Drittel der Termine an 60-Jährige vergeben +

Am Samstag wurden in NRW im Landesteil Nordrhein 100.063 Impftermine mit AstraZeneca an (über) 60-Jährige vergeben, in Westfalen-Lippe waren es 113.117, teilt das Gesundheitsministerium mit. Damit standen Samstagabend noch 104.687 Impftermine für Nordrhein und 46.883 für Westfalen-Lippe zur Verfügung.

Das Land hatte kurzfristig 450.000 Dosen freigegeben, weil der Impfstoff von Astrazeneca zur Zeit nicht bei Personen unter 60 eingesetzt wird. In das Buchungssystem der Kassenärztlichen Vereinigungen seien davon 364.750 eingestellt worden. Die übrigen 85.250 Dosen seien auf Wunsch der Kreise und kreisfreien Städte „über kommunale Strukturen oder Hausärzte“ an über 60-Jährige vergeben worden.

Einzeln Städte oder Kreise wie zum Beispiel Hagen hatten selbst Dienstleister mit der Vergabe der Termine beauftragt; vor allem das Buchungssystem der KV Nordrhein (KVNO) war gestern massiv überlastet. Die Anmeldung für (über) 60 Jährige ist auch heute möglich, online oder telefonisch (0800 116 117 01). Mehr Infos dazu finden Sie hier.

+ 8:29 LZG meldet 23 Fälle für Rhein-Berg +

Nach Angaben des Landeszentrums Gesundheit wurden am Samstag im Rheinisch-Bergischen Kreis 23 Fälle erfasst. Die 7-Tage-Inzidenz steigt damit um acht auf 82 Fälle. Der deutliche Sprung geht allerdings darauf zurück, dass der Kreis am Sonntag vor einer Woche überhaupt keine Fälle gemeldet hatte.

In NRW geht die Inzidenz um drei Fälle auf 125 zurück. In Köln steigt der Wert um drei auf 139, in Oberberg sinkt er um zwei auf 179.

+ 8:12 Bundesweit geht Inzidenz leicht zurück +

Das RKI hat am Samstag 12.196 Corona-Neuinfektionen erfasst, 5.000 weniger als vor einer Woche. Die 7-Tage-Inzidenz geht damit um vier auf 127 Fälle je 100.000 Einwohner zurück. Zudem wurden 68 Todesfälle verzeichnet.

+ 8:00 Guten Morgen +

Der Liveblog startet. Für Sie heute im Dienst: Holger Crump und Georg Watzlawek.

Hier beginnt der Liveblog von Samstag, 3.4.

+ 18:30 KVNO hat rund die Hälfte der Termine vergeben +

Die Kassenärztliche Vereinigung Nordrhein (KVNO) hat nach eigenen Angaben bis zum Nachmittag an rund 104.000 Personen Impftermine vergeben. Im Rheinland stehen insgesamt 200.000 Termine zur Verfügung, berichtet der WDR. Bei der Vergabe der Termine gab es eine starke Überlastung des Systems; Betroffenen berichten von vielen Abbrüchen und langen Wartezeiten.

+ 15:58 Anmeldung der (über) 60-Jährigen verläuft schleppend +

Nach Angaben der für die Terminvergabe zuständigen KVNO läuft die Terminvergabe „trotz sehr vieler Zugriffe auf das Online-Buchungssystem gut. Auch die Terminbuchung über das Callcenter läuft größtenteils einwandfrei“. In den sozialen Medien läuft gleichzeitig eine Welle der Empörung, weil viele Menschen seit Stunden ohne Erfolg einen Termin zu buchen versuchen. Die Seite ist immer mal wieder nicht erreichbar, auch mitten im Buchungsprozess gibt es immer wieder Abstürze.

Laut KVNO waren „zweieinhalb Stunden nach der Öffnung des Buchungsfensters „bereits 33.000 Termine vergeben“.

Das Gesundheitsministerium nannte dagegen andere Zahlen. Demnach waren um 13 Uhr (fünf Stunden nach dem Start) in Nordrhein erst 22.120 Termine vergeben. In Westfalen waren da schon viermal mehr Termine vermittelt worden. Die KV Westfalen hat eine Telekomtochter mit der Aufgabe beauftragt, die KV Nordrhein verwendet nach wie vor ein selbst entwickeltes System.

+ 12:34 Inzidenz unverändert im Kreis, steigt aber in GL +

Die 7-Tage-Inzidenz beträgt im Kreis unverändert 74 Fälle je 100.000 Einwohner. In der Stadt Bergisch Gladbach stieg sie dagegen von 74 auf jetzt 77 Fälle. In den Nachbar-Städten und Kreisen werden deutlich höhere Werte ausgewiesen, siehe unten.

+ 12:13 Gesundheitsamt bestätigt 37 neue Fälle +

Nach Angaben des Gesundheitsamtes wurde am Freitag im Rheinisch-Bergischen Kreis 37 weitere Corona-Fälle bekannt: 14 in Bergisch Gladbach, 1 in Burscheid, 1 in Kürten, 2 in Leichlingen, 1 in Odenthal, 2 in Overath, 10 in Rösrath und 6 in Wermelskirchen.

Es gelten 55 weitere Personen als genesen, 651 sind aktuell infiziert. Es befinden sich 970 Personen in Quarantäne, das sind 45 weniger als am Vortag.

Das Bürgerportal berichtet nicht nur über Corona, sondern über alles, was in Bergisch Gladbach und im Rheinisch-Bergischen Kreis relevant ist: Lokalpolitik, Kultur, Wirtschaft, Sport, Vereine. Hier kommen Sie zu unsere Startseite. Und hier können Sie unseren täglichen kostenlosen Newsletter per Mail bestellen.

+ 9:36 Gesundheitsministerium: Terminvergabe läuft +

Nach Angaben des NRW-Gesundheitsministeriums (MAGS) sind die System zwar überlastet, die Vergabe der Termine laufe aber. In der Region Nordrhein seien bereits 13.000 Termine vermittelt worden. Insgesamt stehen 450.000 Termine in NRW zur Verfügung.

+ 9:04 KVNO-Seiten überlastet +

Zum Start der Terminvergabe an die 60-Jährigen im Rheinland ist die Online-Buchungsseite überlastet bzw. nicht zugänglich. Es wird lediglich Anzeigen eingeblendet, dass zur Zeit bzw. in Kürze neue Termine eingestellt werden. Die Telefonnummer 0800 116 117 01 ist dauerbesetzt.

+ 8:31 In der Region steigt die Inzidenz kräftig +

Im Oberbergischen Kreis hat sich die ohnehin schon hohe Inzidenz weiter gesteigert; sie legte um 4 Fälle zu und wird jetzt mit 174 angegeben. In Köln legte der Wert um 16 zu und liegt laut Landeszentrum Gesundheit jetzt bei 136. In Remscheid stieg die Inzidenz um 32 auf 201, in Solingen um 18 auf 200 und in Leverkusen um zwei auf 122.

+ 8:22 Weitere 38 Corona-Fälle in Rhein-Berg +

Das Landeszentrum Gesundheit meldet für Freitag im Rheinisch-Bergischen Kreis weitere 38 Ansteckungen mit dem Corona-Virus. Das sind so viele wie vor einer Woche, die 7-Tage-Inzidenz verändert sich nicht und wird mit 74,1 Fälle je 100.000 Einwohner angegeben.

+ 8:05 RKI registriert 18.129 Neuinfektionen +

Am Freitag hat das RKI in Deutschland 18.129 Corona-Neuinfektionen erfasst, gut 2000 weniger als vor einer Woche. Die 7-Tage-Inzidenz ging von 134,0 auf 131,4 zurück. Zudem wurden 120 neue Todesfälle verzeichnet. Der 7-Tage-R-Wert hatte sich am Freitag von 0,99 auf 1,03 erhöht.

In NRW hat sich die 7-Tage Inzidenz nicht verändert, sie liegt bei 128 Fällen je 100.000 Einwohnern.

Hier beginnt der Liveblog von Freitag, 2.4.

+ 18:22 Qurantäne dauert jetzt immer mindestens 14 Tage +

Mittlerweile hat die hochansteckende britische Virus-Variante den ursprünglichen Corona-Typ auch in Rhein-Berg nahezu verdrängt. Daher ordnet die Kreisverwaltung jetzt an, dass die Quarantäne aller Personen, die positiv getestet wurden, zwei Wochen dauert. Das gilt auch für Personen im gleichen Haushalt. Die Details zu beiden neuen Verfügungen finden Sie in diesem Beitrag.

+ 10:42 Inzidenz geht in Kreis und Stadt deutlich zurück +

Die 7-Tage-Inzidenz geht im Rheinisch-Bergischen Kreis deutlich von 86 auf jetzt 74 Fälle je 100.000 Einwohner zurück, auch in der Stadt reduziert sie sich auf 74.

+ 10:30 Gesundheitsamt bestätigt 35 Fälle, 19 in GL +

Nach Angaben des Gesundheitsamtes sind am Donnerstag im Rheinisch-Bergischen Kreis 35 weitere Corona-Fälle bekannt geworden: 19 in Bergisch Gladbach, 1 in Burscheid, 4 in Leichlingen, 1 in Odenthal, 2 in Overath, 3 in Rösrath und 5 in Wermelskirchen.

Es gelten 58 weitere Personen als genesen, 669 sind aktuell infiziert. Es befinden sich 1.015 Personen in Quarantäne, das sind 6 mehr als am Vortag.

Den Angaben zufolge befinden sich 34 Corona-Patienten in Krankenhäusern im Kreisgebiet in stationärer Behandlung, davon drei in intensivmedizinischer Betreuung und davon niemand an einem Beatmungsplatz.

+ 9:42 Landeszentrum meldet nur 35 Fälle für Rhein-Berg +

Für Donnerstag weist das Landeszentrum Gesundheit für den Rheinisch-Bergischen Kreis nur 35 Fälle aus; das sind deutlich weniger als vor einer Woche, daher sinkt die 7-Tage-Inzidenz von 86 auf jetzt 74 Fälle je 100.000 Einwohner.

+ 9:23 Bundesweit 21.888 Neuinfektionen +

Das RKI hat für Donnerstag 21.888 Neuinfektionen gemeldet. Das sind 315 mehr als vor einer Woche. Die 7-Tage-Inzidenz sinkt minimal von 134,2 auf 134,0. Zudem wurden 232 weitere Todesfälle gemeldet.

In NRW sankt die Inzidenz von 136 auf 128 Fälle.

Hier beginnt der Liveblog von Donnerstag, 1.4.

+ 18:59 NRW führt Testpflicht an Schulen ein +

Auch NRW führt nach den Osterferien eine Testpflicht an Schulen ein. Künftig sollen alle Schüler:innen zweimal in der Woche auf Corona getestet werden. „Verpflichtende Selbsttests als zusätzliche Sicherheit tragen dazu bei, das Dunkelfeld von symptomlos Erkrankten aufzuhellen und die weitere Ausbreitung der Pandemie zu verhindern“, teilte Schulministerin Yvonne Gebauer mit.

+ 18:44 Impfzentrum arbeitet durch +

Das Impfzentrum in der RheinBerg Galerie ist auch an Karfreitag und den Osterfeiertagen geöffnet, jeweils von 8 bis 19 Uhr. Rund 1100 Personen können dort pro Tag geimpft werden, teilt die Kreisverwaltung mit.

Am Donnerstag war es zwischenzeitlich zu langen Warteschlangen gekommen; nach Informationen des Bürgerportals hatte die KVNO nicht ausreichend Impfärzte eingeteilt, um die vergebenen Termine rasch abarbeiten zu können. Derzeit werden im Impfzentrum die Über-80-Jährigen, Personen mit speziellen Vorerkrankungen und Angehöriger besonderer Berufsgruppen geimpft.

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+ 18:32 Nur 7.390 Impfdosen für 65.000 60-Jährige +

Knapp zwei Tage vor Beginn der einmaligen Terminvergabe an 60-Jährige zur Impfung mit Astrazeneca durch die KVNO warnt der Kreis vor einer Überlastung der Systeme zur Terminbuchung. Für diese Sonderaktion stelle das Land dem Kreis Rhein-Berg 7.390 Impfdosen zur Verfügung, es gebe aber 65.000 Personen in dieser Altersgruppe.

Die Terminbuchung läuft wieder über die Hotline und Website der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein (KVNO), die bereits zum Impfstart große Probleme hatte: 0800 116 117 01 oder www.116117.de. Vorsorglich verweist die Kreisverwaltung darauf, dass sie für die Terminvergabe nicht zuständig ist, Beschwerden per Mail oder Telefon also zwecklos sind.

Ab Dienstag startet auch die Terminvergabe an die 79-Jährigen, zudem können dann auch Hausärzte impfen. Einen Überblick über alle derzeit laufenden Impfkampagnen gibt es hier.

+ 17:30 Merkel appelliert: Ostern im kleinen Kreis +

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) an die Bevölkerung appelliert, Kontakte zu reduzieren und auf Reisen zu verzichten. „Es wird leider noch einmal ein Ostern mit Einschränkungen sein müssen“, sagte die Kanzlerin in ihrem Videopodcast.

+ 15:43 Bislang 10,4 Prozent der Personen in Rhein-Berg geimpft +

Nach Angaben der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein wurden in Rhein-Berg bis zum 31. März insgesamt 37.358 Impfungen durchgeführt, davon 26.690 Erstimpfungen. Das ergibt eine Impfquote von 10,4 – womit der Kreis ungefähr im Landes-Schnitt von NRW liegt.

Im einzelnen wurden 7.074 Erstimpfungen mit Astrazeneca. 19.065 Erstimpfungen und 10.648 Zweitimpfungen mit Bionttech sowie 553 Erstimpfungen und 18 Zweitimpfungen mit Moderna durchgeführt. Diese Zahlen wurden von der Kreisverwaltung mitgeteilt, ausdrücklich „unter Vorbehalt“.

+ 14:10 Stadt gibt kurzfristig Antrag für Modellprojekt ab +

Wie berichtet hat sich Bergisch Gladbach als Modellstandort für eine Corona-Öffnungsstrategie beim Wirtschaftsministerium NRW beworben. Das Ministerium habe am 30. März einen Aufruf an die Städte veröffentlicht, mit einer Frist zum 31. März. Daher enthalte der Antrag nur „eine erste grundsätzliche Projektskizze“, teilte ein Sprecher der Stadt auf Anfrage mit.

Im Kern gehe es „um eine digital basierte Strategie ‚Testen – Erkennen – Isolieren‘, um gleichzeitig für tagesaktuell negativ Getestete einen Zugang zum öffentlichen Leben zu ermöglichen“. Die Stadt geht davon aus, dass es nun erst einmal einen fachlichen Dialog mit dem Ministerium gibt, bevor das Projekte konkret ausgestaltet wird.

+ 12:10 Inzidenz sinkt in Stadt und Kreis weiter unter 100 +

Mit den 21 Fällen von Donnerstag geht die 7-Tage-Inzidenz in der Region gegen den allgemeinen Trend deutlich zurück. Im Kreis Rhein-Berg sinkt sie von 104 auf 86, in der Stadt von 90 auf 77 Fälle je 100.000 Einwohner.

Auf die Frage, ob auch in Rhein-Berg die Notbremse greift, hat das zunächst keinen Einfluss, weil das ohnehin frühestens nach den Osterfeiertagen möglich wäre.

+ 11:32 Gesundheitsamt bestätigt 21 Neuinfektionen +

Nach Angaben der Kreisverwaltung sind am Mittwoch im Rheinisch-Bergischen Kreis 21 weitere Corona-Fälle bekannt geworden: 10 in Bergisch Gladbach, 6 in Kürten, 1 in Leichlingen, 2 in Rösrath und 2 in Wermelskirchen.

Es gelten 13 weitere Personen als genesen, 692 sind aktuell infiziert. Es befinden sich 1.009 Personen in Quarantäne, das sind 15 weniger als am Vortag.

Über die Anzahl der stationären Patienten macht der Kreis heute keine Angabe. Laut DIVI Intensivregister werden auf den Intensivstationen der vier Krankenhäuser im Kreis fünf Corona-Patienten behandelt.

Am Mittwoch  wurden im ganzen Kreis 3228 Schnelltests durchgeführt, davon waren laut Gesundheitsamt zwölf positiv. Das sind noch einmal 200 Tests mehr als am Vortag.

+ 11:01 35.000 Hausärzte starten Impfung nach Ostern +

In ganz Deutschland haben 35.000 Hausarztpraxen Impfstoffe angefordert, jeweils 940.000 Dosen werden für die kommenden zwei Wochen geliefert und sollen ab Dienstag verimpft werden, teilte Bundesgesundheitsminister Spahn mit. Fach- und Privatärzte sollen erst später dazu kommen, wenn mehr Impfstoff verfügbar ist.

Die Hausarztpraxen werden in den nächsten zwei Wochen ausschließlich mit Biontech-Impfstoff versorgt. Danach sollten zunächst Biontech und Astrazeneca, eine weitere Woche später dann auch Johnson & Johnson als dritter Impfstoff an die Praxen geliefert werden.

Wer bereits einen Impftermin im Impfzentrum habe, solle diesen nicht absagen, sagte Spahn.

+ 6:55 Lockerungen für Ostern treten in Kraft +

In NRW werden die Corona-Regeln für die Feiertage an und vor Ostern etwas gelockert. Von heute an bis Ostermontag dürfen sich bis zu fünf Menschen aus zwei Haushalten treffen, egal wie hoch die Inzidenz vor Ort ist. Alle aktuellen Coronaregeln finden Sie hier.

+ 6:31 Nur 20 weitere Fälle in Rhein-Berg +

Das Landeszentrum Gesundheit meldet in Rhein-Berg 20 Neuinfektionen am Mittwoch. Die 7-Tage-Inzidenz in Rhein-Berg geht damit deutlich um 18 auf 87 Fälle je 100.000 Einwohner zurück. Nach zwei Tagen liegt die 7-Tage-Inzidenz damit wieder klar unter 100.

+ 6:20 RKI meldet bundesweit 24.300 Neuinfektionen +

Bundesweit hat das RKI für Mittwoch 24.300 Neuinfektionen erfasst, 1643 mehr als vor einer Woche. Die 7-Tage-Inzidenz steigt von 132,3 auf 134,2 von 132,3. Zudem sind 201 weitere Menschen gestorben.

Der bundesweite 7-Tage-R-Wert sank von 1,01 auf 0,97.

Hier beginnt der Liveblog von Mittwoch, 31.3.

+ 19:45 Kassenärzte warnen vor Überlastung der Buchungssysteme +

Die Kassenärztlichen Vereinigungen Nordrhein und Westfalen warnen gemeinsam, dass das gewählte Verfahren die Anmeldesystem wahrscheinlich überfordern werden – da es nur 380.000 Impfdosen für rund vier Millionen Personen zwischen 60 und 70 in NRW geben. Sie hatten dafür plädiert, die zusätzlichen Dosen von Astrazeneca über die Hausärzte zu verimpfen.

Sobald alle 380.000 verfügbaren Termine verbucht sind, werde das Impfangebot für diese Personengruppe zunächst wieder eingestellt, betonten die KV.

+ 19:10 Region Nordrhein verfehlt Impfziel für 80 Jährige bei weitem +

Die EU hatte das Ziel ausgegeben, bis Ende März alle Menschen über 80 Jahre zu impfen. Laut RKI haben Deutschland und die meisten Bundesländer das Ziel verfehlt, die Region Nordhein ist mit 59 Prozent Schlusslicht in Deutschland, berichtet der WDR.

+ 14:24 NRW vergibt 380.000 Termine an 60-Jährige +

Da der Impfstoff von Astrazeneca zur Zeit nicht mehr an Personen unter 60 Jahren verimpft wird macht das Land NRW jetzt einer weiteren Altersgruppe ein Angebot: Jede Person ab 60 kann sich ab Samstag um einen Impftermin bemühen – und sich mit etwas Glück mit Astrazeneca impfen lassen. Personen unter 60 erhalten jetzt den Impfstoff von Biontech.

+ 12:12 Inzidenz steigt, in Bergisch Gladbach deutlich +

Die 7-Tage-Inzidenz ist im gesamten Rheinisch-Bergischen Kreis von 100 auf 104 Fälle gestiegen und liegt damit zum zweiten Tag in Folge über dem Schwellenwert von 100. Auf diesem Niveau bewegt sich die Inzidenz bereits seit zehn Tagen.

Die sogenannte Notbremse greift jedoch erst, wenn die Inzidenz an drei aufeinander folgenden Tage über 100 liegt – und dann erst am übernächsten Werktag. Mit neuen Einschränkungen ist daher in Rhein-Berg vorerst weiter nicht zu rechnen.

Grafik und Berechnung: Hilger Müller

In Bergisch Gladbach erhöhte sich die Inzidenz noch deutlich, sie kletterte weiter von 78 auf 90 Fälle je 100.000 Einwohner.

Noch deutlich höher ist der Wert in Burscheid, Rösrath, Wermelskirchen und Overath. Selbst Odenthal erlebte in den vergangenen Tagen einen raschen Anstieg von 20 auf jetzt 87 Fälle, hochgerechnet auf 100.000 Einwohner.

+ 11:43 Gesundheitsamt bestätigt 45 Neuinfektion +

Nach Angaben des Gesundheitsamtes wurden am Dinestag im Rheinisch-Bergischen Kreis 45 weitere Corona-Fälle bekannt: 23 in Bergisch Gladbach, 2 in Burscheid, 1 in Kürten, 5 in Leichlingen, 1 in Odenthal, 6 in Overath, 3 in Rösrath und 4 in Wermelskirchen.

Den Angaben zufolge gelten 44 weitere Personen als genesen, 685 Personen sind aktuell infiziert. Es befinden sich 1.024 Personen in Quarantäne, das sind 88 weniger als am Vortag.

Über die Anzahl der stationären Patienten sowie die Anzahl der im Impfzentrum des gestern durchgeführten Impfungen macht der Kreis heute keine Angaben.

+ 11:30 Zahl der Schnelltests steigt weiter +

In den Schnellteststellen im Rheinisch-Bergischen Kreis sind am Dienstag  3.068 Corona-Antigentests durchgeführt worden, teilt der Kreis mit. Das ist erneut mehr als in den Vortagen. Sechs Testergebnisse waren positiv und werden jetzt mit einem PCR-Test überprüft.

+ 11:17 Feuerwehr bietet Schnelltests in Stadtteilen an +

Inzwischen gibt es fast 20 Stellen für kostenlose Schnelltests, aber nicht alle Stadtteile sind gleich gut versorgt. Daher springt die Feuerwehr der Stadt Bergisch Gladbach ein und ist mit einem mobilen Testzentrum v.a. in Außenbezirken unterwegs. Auch die Obdachlosen werden berücksichtigt.

Hier finden Sie Termine und Standorte des mobilen Testzentrums der Feuerwehr.

Und hier alle Apotheken und Arztpraxen, die ebenfalls kostenlose Schnelltests anbeiten.

+ 9:34 Laschet hält Testpflicht für Schüler:innen für möglich +

NRW-Ministerpräsident Armin Laschet kann sich eine Testpflicht für Schüler:innen vorstellen, sagt er in einer Talkshow. Das Land stellt für alle Schüler:innen nach den Osterferien zwei Schnelltests pro Woche zur Verfügung. Bislang können Eltern das ablehnen, davon machen laut Laschet rund 20 Prozent gebrauch.

+ 6:32 Landeszentrum meldet 44 Fälle in Rhein-Berg +

Für Dienstag hat das Landeszentrum Gesundheit für den Rheinisch-Bergischen Kreis weitere 44 Corona-Infektionen gemeldet. Damit steigt die 7-Tage-Inzidenz im Kreis um 3,5 auf 103,8 Fälle je 100.000 Einwohner.

+ 6:21 RKI meldet 17.051 Neuinfektionen +

Nach Angaben des RKI wurden am Dienstag bundesweit 17.051 Neuinfektionen in Deutschland erfasst. Eine Woche zuvor waren es knapp 16.000 neue Fälle. Zudem wurden 249 Todesfälle gemeldet.

Die 7-Tage-Inzidenz für Deutschland wird jetzt mit 132 angegeben, das ist ein leichter Rückgang gegenüber dem Vortag.  Der 7-Tage-R-Wert ging von 1,10 auf 1,01 zurück.

Hier beginnt der Liveblog von Dienstag, 30.3.

+ 19:00 Astrazenca nur noch für Personen ab 60 +

Der Corona-Impfstoff von Astrazeneca soll nach einem Beschluss der Gesundheitsminister von Bund und Ländern ab Mittwoch nur noch für Personen ab 60 Jahren eingesetzt werden. Den Ländern sei freigestellt, bei den Impfungen von der bisherigen Priorisierung abzuweichen. Bei Personen unter 60 Jahren könnte die Impfung mit Astrazeneca für die Prioritätengruppen eins und zwei nach ärztlicher Beratung ebenfalls fortgesetzt werden. Dies soll nur noch in Hausarztpraxen geschehen.

+ 18:45 Köln sperrt Rheinboulevard ab 18 Uhr, Ostern ab 12 Uhr +

Aus Infektionsschutzgründen sperrt die Stadt Köln nachts und an Feiertagen den beliebten Rheinboulevard. Bei gutem Wetter seien die Abstandsregeln dort faktisch unmöglich, teilt die Stadt mit. Daher werde der Treffpunkt am Rheinufer ab Mittwochabend unzugänglich zu machen. Die Sperrung gilt von 18 bis 2 Uhr in der Nacht, über die Ostertage bereits ab 12 Uhr.

+ 17:56 FDP: Kreistag soll bei Notbremse mitreden +

Die Fraktion der FDP im Kreistag regt an, dass das Gremium über den Ältestenrat eingebunden wird, wenn darüber entschieden wir, ob im Rheinisch-Bergischen Kreis bei einer dauerhaften Inzidenz von mehr als 100 die Notbremse greift oder die Test-Option gezogen wird.

+ 17:20 Dreimal mehr Kita-Kinder infiziert +

Die Zahl der Kita-Kinder mit Corona-Infektionen hat sich in NRW innerhalb weniger Wochen verdreifacht, bei Beschäftigten in Kindertageseinrichtungen hat sie sich mehr als verdoppelt. Das gehe aus aktuellen Zahlen des Familienministeriums hervor, berichtet der WDR.

+ 15:55 40 Kommunen wollen Modellregion werden +

Nach Angaben von Landeswirtschaftsminister Andreas Pinkwart wollen mehr als 40 Kommunen in NRW bei den Modellprojekten für Öffnungen des gesellschaftlichen Lebens mitmachen In der Woche nach Ostern sollten sechs bis acht ausgewählte Kommunen bekannt gegeben werden Auch Bergisch Gladbachs Bürgermeister Frank Stein hatte dafür plädiert, sich zu beteiligen.

Für die Teilnahme gelten laut Pinkwart jedoch strenge Kriterien. Es sollten konkrete Projekte aus Bereichen wie Sport, Jugend und Freizeit, Theater und Kultur, Handel oder Außengastronomie ausgewählt werden.

+ 15:10 Rhein-Berg schränkt Verwendung von Astrazenca ein +

Auch der Rheinisch-Bergische Kreis hat vorsorglich heute um 14 Uhr die Impfung von Frauen unter 55 Jahren mit dem Impfstoff des Herstellers Astraseneca ausgesetzt. Diese Vorsichtsmaßnahme wurde unter Beteiligung der leitenden Impfärzte und der Abwägung der Risiken, nicht zu impfen, getroffen.

Anlass sind zwei Fälle im Kreis Euskirchen, wo es nach einer AstraZeneca-Impfung zu Komplikationen kam. Daher wird es voraussichtlich eine Überprüfung der bekannten Nebenwirkungen durch das Paul-Ehrlich-Institut geben.

Davon betroffen sind vor allem Grundschullehrerinnen und Erzieherinnen, die zur Zeit im Impfzentrum mit dem Stoff von Astrazenca immunisiert werden.

+ 11:23 Britische Mutante inzwischen dominant +

Bereits Mitte März ging 86 Prozent aller Corona-Infektionen im Kreis Rhein-Berg auf die hochansteckende britische Virus-Variante zurück, teilt das Gesundheitsamt mit.

+ 11:03 Weniger Impfungen am Montag +

Die Zahl der Impfungen im Impfzentrum ist am Montag hinter den Zahlen der Vortage zurückgeblieben. Statt der üblichen 1100 bis 1200 Impfungen wurden laut Gesundheitsamt nur 926 durchgeführt; vor allem die Zahlen der Immunisierungen mit dem Stoff von Astrazeneca ging auf 275 deutlich zurück. Von Biontec wurden 651 Dosen verimpft, ingesamt waren es damit 926.

+ 10:54 Gesundheitsamt bestätigt 42 Fälle in Rhein-Berg +

Das Gesundheitsamt hat am Montag im Rheinisch-Bergischen Kreis 42 weitere Corona-Fälle bestätigt: 19 in Bergisch Gladbach, 2 in Burscheid, 6 in Kürten, 3 in Leichlingen, 2 in Odenthal, 6 in Overath, 3 in Rösrath und 1 in Wermelskirchen.

Das Landeszentrum Gesundheit hatte heute früh 72 Fälle berichtet; darin waren die 32 von Samstag und Sonntag enthalten, die der Kreis nachmelden musste (siehe unten). Geringe Differenzen zwischen den Zahlen des Gesundheitsamts und des LZG sind üblich, weil beide Behörden unterschiedliche Erfassungszeiträume zugrunde legen.

Die offizielle 7-Tage-Inzidenz liegt nun bei 100,3 Personen je 100.000 Einwohner im Kreis Rhein-Berg. In Bergisch Gladbach erhöhte sie sich von 64 auf 78 Fälle.

Laut Gesundheitsamt gelten 16 weitere Personen als genesen, 685 Personen sind aktuell infiziert. Es befinden sich 1.112 Personen in Quarantäne, das sind 85 mehr als am Vortag.

24 Corona-Patienten werden den Angaben zufolge in einem der vier Krankenhäuser im Kreisgebiet stationär behandelt, davon sechs auf der Intensivstation, zwei davon werden invasiv beatmet.

+ 9:20 Corona-App soll eine Funktion zum Einchecken bekommen +

Die Corona-Warn-App soll bald eine Event-Funktion bekommen, mit der man sich beim Besuch von Geschäften, Restaurants oder Veranstaltungen durch das Scannen eines QR-Codes anmelden kann. Wird später einer der Gäste positiv getestet, werden alle anderen über die App gewarnt. Das Update soll nach Ostern kommen. Damit könnte die Luca-App überflüssig werden.

+ 6:30 Inzidenz steigt in Rhein-Berg auf 100 Fälle +

Für Montag weist das Landeszentrum Gesundheit zum ersten Mal seit drei Tagen wieder reguläre für den Rheinsisch-Bergischen Daten aus. Demnach wurde am Montag im Kreis 71 Corona-Fälle erfasst. Darin enthalten sind die Fälle, die der Kreis für Samstag und Sonntag nachgemeldet hat, die aufgrund einer technischen Panne nicht erfasst worden waren (siehe unten).

Die Inzidenz steigt damit auf 100,3 Fälle je 100.000 Einwohner.

Am Montag hatte der Kreis selbst eine Inzidenz von 89 berechnet, sie steigt jetzt um elf Fälle. Die vom LZG ausgewiesene Steigerungsrate (+24) bezieht sich auf die gestern aufgrund der Datenpannen falsch ausgewiesene Inzidenz.

+ 6:12 RKI erfasst 9549 Neuinfektionen +

Das RKI hat bundesweit 9549 neue Ansteckungsfälle registriert, 2000 mehr als vor einer Woche. Die Sieben-Tage-Inzidenz erhöhte sich von 134 auf 135. Es wurden 180 neue Todesfälle gemeldet.

In NRW erhöhte sich die Inzidenz um zwei auf 132 Fälle je 100.000 Einwohner.

Hier beginnt der Liveblog von Montag, 29.3.

+ 18:33 Senioren können Partner zur Impfung mit anmelden +

Nicht nur die 79-Jährigen, die sich ab nächster Woche zur Impfung anmelden dürfen, sondern auch die (über) 80-Jährigen können ihre Lebenspartner:innen für die Impfung anmelden, unabhängig von deren Lebensalter. Sofern die Umstände es zulassen soll das auc für die Ü80 gelten, die bereits einen Termin haben. Alle Details zur Impfanmeldung finden Sie in diesem Beitrag.

+ 18:03 Tebroke plädiert für die Notbremse +

Nach Bürgermeister Frank Stein und MdL Rainer Deppe gibt der Bundestagsabgeordnete Hermann-Josef Tebroke seine Einschätzung zur Pandemie ab – und was jetzt zu tun ist. Er plädiert für den Einsatz der Notbremse: Die Lage und die bevorstehende Entwicklung sei so ernst, dass eine Rücknahme der Lockerungen erforderlich sei. Um die dritte Welle zu brechen müsse aber ein Vielzahl von Instrumenten eingesetzt werden, die er konkret benennt.

+ 17:02 Auch am Wochenende täglich knapp 1200 Impfungen +

Auch am Freitag, Samstag und Sonntag wurde im Impfzentrum in der RheinBerg Galerie jeden Tag zwischen 1100 und 1200 Impfungen durchgeführt, je zur Hälfte mit dem Impfstoff von Biontec und Astrazeneca, teilt die Kreisverwaltung mit.

Mit Astrazeneca wurde am Sonntag genausoviele Impfungen wie am Freitag durchgeführt; die um knapp zwei Stunden verzögert Öffnung am Sonntag (siehe unten) hatte sich offenbar nicht spürbar ausgewirkt.

+ 16:35 Nicht alle Selbsttests von Grundschülern abgeholt +

Die Testkits der Stadt sind nicht von allen Grundschülern abgeholt worden. Zwischen 50 und 100 Prozent der Eltern hätten die kostenlosen Spucktests in den Schulen abgeholt, hieß es auf Anfrage des Bürgerportals bei den Grundschulen in der Stadt.

Da wo Elternpflegschaften die Verteilung übernommen hätten, wäre die Verteilquote höher gewesen. „Eine Schule hat die Tests nicht verteilt, da nicht für alle Kinder Tests ausgeliefert waren“, hieß es weiter.

Hintergrund: Das Land hatte den Schulen Corona-Selbsttests zugesagt, kam jedoch in Lieferverzug. Die Stadt Bergisch Gladbach hatte daraufhin den Schulen Selbsttests zur Verfügung gestellt, die vor Ort eingesetzt wurden. Die Grundschulen hatten sich einheitlich gegen eine Testung in den Schulen ausgesprochen. Die Test-Kits der Stadt wurden daraufhin zur Anwendung zuhause an die Schüler:innen verteilt.

Auch bei Grundschülern wurde von Problemen mit der Durchführung von PCR-Tests berichtet. Diese werden angewandt, um positive Selbsttests zu überprüfen. So sollen Kinder für den PCR-Test ins Testzentrum Leverkusen überwiesen worden sein. Laut Vorgaben des Landes sollen diese Tests jedoch von Haus- und Kinderärzten vor Ort durchgeführt werden.

+ 16:20 Test-Kits des Landes auch für Lehrer:innen +

Erleichterung für Lehrer:innen: Diese erhalten bereits in der ersten Woche nach den Osterferien zwei Corona-Selbsttests pro Woche vom Land NRW. Dies geht aus einer Pressemitteilung des NRW-Schulministeriums hervor.

Bislang konnten sich Lehrer:innen zwar kostenlos testen lassen, mussten dazu jedoch eine Arztpraxis aufsuchen. Dies führte zu Kritik an der Testorganisation. Schulen planten zudem an Lösungen mit Medizinern vor Ort, um Lehrer:innen bei der Testung zu entlasten.

Das Testangebot für die Lehrer:innen erfolgt in Zusammenhang mit den kostenlosen Selbsttests, welche das Land an Schulen in NRW bereitstellt. Nach den Ferien sollen Schüler:innen an weiterführenden Schulen zwei Tests pro Woche erhalten.

Zudem sei die Landesregierung bestrebt, den Schüler:innen der Primarstufe (Grund- und Förderschulen) schnellstmöglich ein alters- und kindgerechtes Testangebot machen zu können. Hierbei sei die Verfügbarkeit passgenauer Testmöglichkeiten zu berücksichtigen, heißt es.

Hintergrund: Notbremse und Test-Option

Bund und Länder hatten Anfang März die Notbremse vereinbart: Regionen, die über einer Inzidenz von 100 liegen, müssen Lockerungen der Corona-Auflagen zurücknehmen; zum Beispiel müssen Geschäfte das Terminshopping einstellen. Am Freitag fügte das Land NRW die Test-Option hinzu: Betroffene Städte oder Kreise können in Absprache mit dem Land diese Option ziehen, wenn sie über ausreichend Schnellteststellen verfügen. Dann dürfen Geschäfte, Museen und Galerien Besucher:innen einlassen, die einen negativen Schnelltest vom gleichen Tag vorweisen. Allerdings muss es sich um einen bestätigten Schnell- oder Selbsttest einer offiziellen Teststelle handeln.

+ 14:17 Kreis arbeitet noch nicht mit der Sormas Software +

Der Rheinisch-Bergische Kreis verwendet eine eigene, vor einem Jahr zu Beginn der Pandemie entwickelten Software, zur Erfassung und Nachverfolgung der Corona-Fälle. Die Kreisverwaltung hatte sich zwar Anfang Februar auf eine Einführung der bundesweit einheitlichen Software Sormas vorbereitet, bestätigt eine Sprecherin der Kreisverwaltung.

Doch dann war das Lagezentrums des Kreises selbst von einer Infektion mit der britischen Virusvariante betroffen, 53 Mitarbeiter mussten in Quarantäne und weitgehend ersetzt werden. Daher sei die Systemumstellung abgebrochen worden und müsse nun inklusive der Schulungen neu aufgesetzt werden.

Gleichzeitig arbeitet ein neues Team der Kreisverwaltung daran, den Einsatz der Luca-App und oder anderer Apps zur Kontaktdatennachverfolgung vorzubereiten. Diese könnten auch über die Software des Kreises eingebunden werden. Bislang hat sich das Land NRW noch nicht auf eine einheitliche App festgelegt.

+ 13:39 Hohe Nachfrage nach Schnelltests +

Am Wochenende sind in den inzwischen rund 50 Schnellteststellen im Rheinisch-Bergischen Kreis von Freitag bis Sonntag rund 5400 Tests gemacht; davon fielen 21 positiv aus, teilt die Kreisverwaltung mit. In der gesamten vergangenen Kalenderwoche wurden 12.585 Antigentests durchgeführt, 62 Ergebnisse waren positiv. Diese werden mit einem PCR-Test überprüft, bevor sie in die Statistik eingehen.

In der Grafik fehlen die Werte für den 27.3. (Samstag), hier wurden nach einer Panne keine Daten erfasst (s.u.) Die Werte für den 28.3. umfassen daher Samstag und Sonntag.

+ 12:55 Inzidenz sinkt in Kreis und Stadt deutlich +

Da das Landeszentrum Gesundheit die offizielle 7-Tage-Inzidenz erneut auf Basis von null Fällen ausgewiesen hat, hat der Krisenstab des Kreises die aktuelle Inzidenz selbst ausgerechnet. Sie liegt für den Rheinisch-Bergischen Kreis nun bei 89,0 Fälle je 100.000 Einwohner – und damit weiterhin deutlich unter der Schwelle von 100, die für die sogenannte Notbremse relevant ist.

Grafik und Berechnung: HIlger Müller

In der Stadt Bergisch Gladbach sank die Inzidenz am Wochenende noch deutlicher, sie liegt jetzt bei 64 Fällen je 100.000 Einwohner.

Nach wie vor klaffen die Inzidenz-Werte im Kreis weit auseinander: Burscheid (147), Wermelskirchen (130) und Rösrath (108) liegen deutlich über der 100er Schwelle, Leichlingen liegt genau bei 100. Overath und Bergisch Gladbach schneiden derzeit sogar besser ab als Odenthal.

Zum Vergleich: Köln liegt derzeit bei 131, Oberberg bei 160, das Land NRW bei 130. Nur 12 Kreise und kreisfreie Städte in NRW befinden sich unter der 100er Schwelle.

+ 12:31 Gesundheitsamt meldet für zwei Tage 32 Fälle in Rhein-Berg +

Nach den technischen Problemen am Samstag bei der Erfassung und am Sonntag bei der Übermittlung der Daten hat das Gesundheitsamt jetzt die Zahlen für Samstag und Sonntag gebündelt vorgelegt. Demnach wurden im Rheinisch-Bergischen Kreis insgesamt 32 weitere Corona-Fälle registriert.

Die Fälle von Samstag und Sonntag verteilen sich wie folgt: 5 in Bergisch Gladbach, 2 in Burscheid, 7 in Kürten, 2 in Leichlingen, 4 in Overath, 7 in Rösrath und 5 in Wermelskirchen.

Den Angaben zufolge gelten 39 weitere Personen als genesen, damit sind 662 Personen aktuell infiziert. Es befinden sich 1.027 Personen in Quarantäne, das sind 105 weniger als am Vortag.

Über die Anzahl der stationären Patienten macht der Kreis heute keine Angaben. Laut DIVI Intensivregister werden auf den Intensivstationen der vier Kliniken im Kreis derzeit neun Corona-Patienten versorgt; das ist eine Person mehr als am Vortag.

+ 9:45 In NRW melden 11 Kreise und Städte keine Zahlen +

Über den Rheinisch-Bergischen Kreis hinaus weist das Landeszentrum Gesundheit für zehn weitere Städte und Kreise keine Fallzahlen für Sonntag aus; daher ist die tatsächliche Inzidenz in NRW wahrscheinlich höher als der aktuell ausgewiesene Wert von 130.

Der Kreis Rhein-Berg hatte die technische Panne am Sonntag behoben und die Zahlen wieder erfassen können; bei der Übermittlung an das Landeszentrum gab es es dann ein weiteres Problem.

+ 6:30 Rheinisch-Bergischer Kreis: erneut keine Fallzahlen +

Zum zweiten Mal in Folge hat der Rheinisch-Bergische Kreis keine aktuelle Fallzahlen gemeldet. Dadurch wird die Statistik weiter verfälscht: die vom Landesgesundheitsamt offiziell berechnete 7-Tage-Inzidenz wird jetzt mit 76 ausgewiesen, weil das Amt erneut mit 0 Fällen gerechnet hat. Dennoch ist dieser Wert die Basis für eine mögliche Verhängung der sogenannten Notbremse. Dazu kann es vor Ostern nun nicht mehr kommen.

Am Sonntag hatte der Krisenstab auf eine technische Panne verwiesen. Man arbeite mit Hochdruck an einer Lösung, erklärte eine Pressesprecherin. Die Frage, ob das Gesundheitsamt inzwischen die vom Bund zur Verfügung gestellte Software Sormas eingeführt hat, blieb unbeantwortet.

+ 6:12 RKI meldet 9872 weitere Corona-Fälle +

Das RKI hat am Sonntag 9872 Neuinfektionen erfasst, 2163 mehr als vor einer Woche. Die 7-Tage-Inzidenz steigt von 130 auf 134. Zudem wurden 43 Todesfälle erfasst.

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7 Kommentare

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  1. Keine Impftermine. Das ist tatsächlich falsch. Habe am Samstag ab 14.00 Uhr am PC und Telefon gesessen. Zwischenzeitlich mit dem Hinweis, dass die Seite überlastet sei, man es aber weiter versuchen soll. Habe dies gemacht und dann, mit Erfolg, um 16.25 Uhr für meinen Mann und mich einen Termin buchen können.

  2. [Es schreibt der Mensch, der dieses Pseudonym seit mehreren Jahren nutzt und dessen Name der Redaktion vorliegt…]

    Es gab Termine, ich konnte am Samstag Termine für den gestrigen Sonntag für meine Schwiegermutter und meinen Vater buchen. Beide wurden gestern nachmittags im Impfzentrum mit Astrazeneca geimpft.

    Unter https://in-gl.de/2021/02/04/warum-die-vergabe-der-impftermine-fuer-so-viel-aerger-sorgt habe ich in einem Kommentar ein paar Tipps für kommende Buchungen zusammengefasst.

  3. Ich schließe mich diesbezüglich dem Beitrag von Rolf an!
    Das es keine Impftermine gab, ist falsch !
    Meine Frau und ich haben zwar auch seit 8.00 Uhr am PC gesessen und am Telefon nur ein Besetztzeichen gehört.
    Gegen 16:30 kamen wir dann durch und das Problem waren dann Fehler im überlasteten System u.a. auch im Hinblick auf einen Doppeltermin.
    Selbst den haben wir aber am Samstag noch gegen 16.30 Uhr buchen können.

  4. Natürlich veröffentlichen wir keine Falschmeldungen. Die Terminvergabe ist von Samstag bis Sonntagabend gelaufen; am Sonntag gegen 17 Uhr meldete die KVNO, die Termine seien weitgehend vergeben. Richtig ist, auch dass die Vergaben unter einer massiven Überlastung litt – und dass für rund 4.5 Millionen Personen in dieser Altersgruppe nur rund 360.000 Termine zu vergeben waren.

  5. Hallo und guten Morgen,
    was Christine und Wolfgang schreiben ist absolut NICHT richtig.
    Die Meldung das Impftermin vergeben wurden war RICHTIG.
    Am Sa 8 Uhr habe ich ebenfalls versucht einen Termin zu bekommen.
    Um 8:10 Uhr hatte ich einen Termin.
    Hier werden also KEINE Falschmeldung veröffentlicht.
    Schönen Ostermontag noch

  6. Was Christine schreibt ist absolut richtig. Die Meldung das Impftermin vergeben werden ist falsch. Seit Sa 8 Uhr habe ich ebenfalls vergeblich versucht einen Termin zu bekommen. Hier werden Falschmeldung veröffentlicht. Bewusst? Jedenfalls fühle ich mich verarscht.

  7. „Die Impfterminvergabe läuft weitet“ stimmt nicht. Für Bergisch Gladbach gibt es keine Termine mehr. Seit Samstag 8.00 Uhr kamen wir nicht durch und waren ansonsten in der Warteschleife um zu erfahren, dass es keine Termine mehr gibt. Wäre es nicht einfacher, wenn die KVNO das auf der Telefonansage und im Internet direkt mitteilt?