Guten Morgen! Leider kommt auch dieser Newsletter spät; es dauert einfach ein Weile, sich aus den neuen Corona-Daten ein realistisches Bild zu machen. Und das ist ernüchternd: Wieder hatte sich ein Meldestau gebildet, der nun abfließt und die Inzidenz rückwirkend in die Höhe treibt. Unter 100 lag die reale Inzidenz in Rhein-Berg nie. Und nach wie vor verweigert die Kreisverwaltung echte Antworten, wir drehen uns im Kreis. Behalten Sie die Orientierung, Ihr Georg Watzlawek und das Team

Auf einen Blick

  • Rhein-Berg meldet massiv Fälle nach
  • Reale Inzidenz bislang nicht unter 100
  • Kreis nimmt Öffentlichkeitsarbeit wieder auf
  • Gymnasium Herkenrath baut Teststation auf
  • Impfpaten der Caritas stehen bereit
  • Wohin Lutz Urbach wirklich geht
  • Fuchs und Reh vor der Haustür

Corona Spezial

Nach Angaben von LZG wurden weitere 70 Fälle in Rhein-Berg erfasst. Damit steigt die offizielle Inzidenz um 12 auf 94. Von den neuen Fällen wurden aber nur 13 am Montag im Labor erfasst. Alle anderen wurden um bis zu fünf Tage zurückgebucht, die rücklaufende Inzidenz wurde erheblich nach oben korrigiert. Erneut unterzeichnen die Erstmeldungen die reale Inzidenz massiv (um bis zu 37 Punkte), wieder hatten sich hohe Melderückstände aufgebaut. in-gl.de/Liveblog

Die reale Inzidenz war in Rhein-Berg nie unter den Schwellenwert 100 gesunken. Rechtsverbindlich ist bislang die Inzidenz laut Erstmeldung, sie liegt nun seit vier Tagen unter 100. Gezählt werden aber nur die (bislang) zwei Werktage. Fünf sind notwendig, um die Bundesnotbremse außer Kraft zu setzen. in-gl.de/Liveblog, Hintergrund

Bevor die Ausgangssperre in Rhein-Berg fällt und die Schulen zum Regelunterricht zurückkehren muss die Inzidenz an fünf Werktagen in Folge unter 100 liegen. in-gl.de

Das RKI veröffentlicht nun auch die nachträglich korrigierten Inzidenzzahlen der Landkreise fortlaufende auf seiner Website, die für die Festlegung der Bundesnotbremse maßgeblich ist. Das Land NRW will das künftig berücksichtigen, wartet aber auf eine bundeseinheitliche Regelung. Hamburg nutzt bereits jetzt die korrigierten Inzidenzwerte. in-gl.de

Die Kreisverwaltung reagiert mit einer Pressemitteilung auf wiederholte Anfragen des Bürgerportals und zuletzt auch Forderungen von CDU und Grünen, für Klarheit bei der Corona-Statistik zu sorgen. Im Kern, so der Kreis, gehe der Meldeverzug auf technische Probleme zurück. Zur Vereinfachung werde die Information nun auf RKI-Daten umgestellt. in-gl.de

Ein negativer Schnelltest ist für die Teilnahme am Abi nun zwar doch keine Pflicht, bietet allen Beteiligten aber ein Stück mehr Sicherheit. Um die Abiturienten zu motivieren, die Tests freiwillig zu machen, leistet die Schule einen besonderen Aufwand, auch am Wochenende. Mit Erfolg. in-gl.de

Eine Begleitung bei der Impfung bietet die Caritas Rhein-Berg in Zusammenarbeit mit den Verein „einfach gemeinsam“ Senior:innen, Menschen mit Behinderung und chronisch Kranken an. Dafür stehen 40 ehrenamtliche Impfpaten bereit. in-gl.de

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Lutz Urbach, Alt-Bürgermeister und eigentlich für ein Amt bei der Gewerkschaft der Kommunalbeamten gebucht, wird Abteilungsdirektor bei der Bezirksregierung Köln. Dort ist er für die Landesplanung, die Regionalentwicklung und auch für die Kommunalaufsicht des Rheinisch-Bergischen Kreises zuständig. KSTA

Pia Patt und Birgit Lingmann von der Buchhandlung Funk haben drei Buchtipps für den Mai die Spannung garantieren: Eine erbarmungslose Privatdetektivin riecht Lunte, französische Literatur entführt ins Paris der 60er und ein feministischer Roman aus Korea sorgt für Aufsehen. in-gl.de/bezahlter Beitrag

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5.5. 17:30 Bilderbuchkino mit Gebärdensprache „Der kleine Wassermann“, STB Bensberg
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