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+ 12:05 Kreis bestätigt 51 weitere Corona-Fälle +

Die Kreisverwaltung hat 51 weitere Corona-Fälle bestätigt: 18 in Bergisch Gladbach, 3 in Burscheid, 6 in Kürten, 3 in Leichlingen, 4 in Odenthal, 8 in Overath, 5 in Rösrath und 4 in Wermelskirchen.

Den Angaben zufolge gelten 99 weitere Personen als genesen, 10.668 sind aktuell infiziert. Es befinden sich 1.538 Personen in Quarantäne, das sind 117 weniger als am Vortag. 

+ 9:45 Erneut kein Verzug bei Erfassung der neuen Fällen +

Zum zweiten Mal in Folge hat die Kreisverwaltung nahezu alle neuen Fälle in der vorgesehenen Frist in der Statistik verbucht. Von den 49 Neuinfektionen wurden 33 auf Samstag und 15 auf Freitag eingetragen. Damit erhöht sich die Inzidenz von Samstag von zunächst 15 auf 120, die zurückliegenden Tage sind weitgehend unverändert.

Zwar weist die Grafik von Hilger Müller auch für die weiter zurückführenden Tage Veränderungen aus, die sind aber minimal.

+ 9:32 LZG meldet 49 Fälle für Rhein-Berg +

Nach Angaben des Landeszentrums Gesundheit wurden 49 weitere Fälle im Rheinisch-Bergischen Kreis registriert. Die offizielle Inzidenz geht damit um knapp zwei auf 113 Fälle erneut zurück.

Das Bürgerportal berichtet nicht nur über Corona, sondern über alles, was in Bergisch Gladbach und im Rheinisch-Bergischen Kreis relevant ist: Lokalpolitik, Kultur, Wirtschaft, Sport, Vereine. Hier kommen Sie zu unsere Startseite. Und hier können Sie unseren täglichen kostenlosen Newsletter per Mail bestellen.

+ 9:15 Deutlich weniger Neuinfektionen bundesweit +

Das RKI hat 12.656 Neuinfektionen erfasst, 3.600 weniger als vor einer Woche. Zudem werden 127 Todesfälle registriert. Die Inzidenz sank von 122 auf 119.

+ 9:10 Lockerungen für Genesene und Geimpfte +

Ab heute brauchen vollständig Geimpften und Genesene keinen negativen Test mehr, beim Einkaufen oder beim Friseur. Sie müssen sich nicht mehr an mögliche Ausgangsbeschränkungen halten und können sich im privaten Rahmen ohne Einschränkungen treffen. 

+ 9:00 Guten Morgen +

Der Liveblog startet in einen neuen Tag. Für Sie heute im Dienst: Holger Crump und Georg Watzlawek.

Hier beginnt der Liveblog von Samstag, 8.5.2021

+ 9:30 Alle Fälle ohne Verzug verbucht, keine Korrekturen +

Zum ersten Mal seit einem Monat sind am Freitag alle Neuinfektionen auf den gleichen Tag oder den Vortag verbucht worden; von den 44 erfassten Fällen waren 31 am Freitag im Labor bestätigt worden, 15 am Donnerstag.

Nachmeldungen für die Vortage und damit umfangreiche Korrekturen wie in den vergangenen vier Wochen waren damit nicht erforderlich. Nur der Inzidenzwert für Donnerstag wurde um vier auf 121 Fälle nach oben gesetzt.

Die blaue Kurve zeigt die offizielle Inzidenz an, die Balken die korrigierten Werte mit den nachgemeldeten Fällen. Die gelben Balken, die in den Vortagen die Korrekturen über viele Tage hinweg angezeigt hatten, sind verschwunden. Grafik: Hilger Müller.

Das deutet daraufhin, dass die Kreisverwaltung den Rückstau abgearbeitet hat und ihre Arbeitsabläufe soweit geordnet hat, dass die Erfassung der Fälle im Normalbetrieb ohne größeren Verzug erfolgt. Diese Entwicklung muss sich in den kommenden Tagen aber erst noch bestätigen. Denn jeder Fall, der gestern nicht erfasst wurde, würde erneut Korrekturen in den kommenden Tagen nach sich ziehen.

+ 9:23 44 Fälle in Rhein-Berg – Offizielle Inzidenz sinkt leicht +

Nach Angaben des Landesgesundheitszentrums wurde im Rheinisch-Bergischen Kreis 44 weitere Fälle statistisch erfasst. Die offizielle Inzidenz sank damit leicht um 1,4 auf jetzt 115,1.

+ 9:15 Bundesweite Inzidenz setzt Abwärtstrend fort +

Das RKI hat weitere 15.685 Corona-Infektionen registriert, 4250 Fälle weniger als vor einer Woche. Die bundesweite Inzidenz sinkt von 125,7 weiter auf 121,5. Der 7-Tage-R-Wert steigt von 0,88 auf 0,91. Er bildet das Infektionsgeschehen vor acht bis 16 Tagen ab. 

In NRW ging die Inzidenz von 138 auf 133 zurück. Der Vortageswert wurde aufgrund von Nachmeldungen von 138 auf 142 korrigiert.

Hier beginnt der Liveblog von Freitag, 7.5.2021

+ 15:12 Lolli-Test in allen Grundschulen ab Montag +

Das Land NRW hat bestätigt, dass die sogenannten Lolli-Tests ab Montag an allen Grund- und Förderschulen die bisherigen Schnelltests ersetzen. Da es sich um PCR-Tests handelt, die in einem Poolverfahren ausgewertet werden, ist für die Umsetzung ein striktes Logistikkonzept erforderlich, das den Schulen einigen Aufwand und den Eltern viel Flexibilität abverlangt. Details zum Ablauf finden Sie in diesem Beitrag.

+ 13:30 Leichlingen: Hausärzte vergeben Astrazeneca ohne Termin +

Mehrere Leichlingen Ärzte haben sich zusammen getan und für Samstag eine Impfaktion organisiert: Alle Leichlinger:innen über 60 können sich am Samstag mit Astrazeneca impfen lassen, von 10 bis 14 Uhr in den Räumen der Arbeiterwohlfahrt, Am Schulbusch 16. Es stehe Stoff für mehrere Hundert Impfungen bereit, berichtet der KSTA.

Die lokalen Nachrichten, kompakt auf den Punkt, schicken wir Ihnen frei Haus. Morgens um 7:05 per Mail im kostenlosen Newsletter „Der Tag in GL“, oder auf Facebook oder Instagram.

+ 13:01 SPD verlangt von Landrat Santelmann Antworten +

Ansehen und Glaubwürdigkeit der Kreisverwaltung sind in den Augen der SPD durch das aktuelle Corona-Krisenmanagement schwer beschädigt worden. Daher verlangt SPD-Fraktionschef Gerhard Zorn eine öffentliche Sondersitzung des Kreisausschusses.

In der Sitzung müsse Landrat Stephan Santelmann den hohen Korrekturbedarf bei der Inzidenz und die neue Organisation des Krisenstabs erklären soll. Die Einschränkung der Befugnisse des Kreisdirektors erscheint der SPD rechtswidrig. Den ganzen Beitrag und alle Fragen der SPD finden Sie hier.

+ 11:45 Spahn und Wieler ziehen positive Zwischenbilanz +

Nach Ansicht von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn „scheint die dritte Welle gebrochen“. Positiv stimmte ihn, dass am Donnerstag erstmals mehr als 200.000 Zweitimpfungen in Deutschland durchgeführt wurden. 

RKI-Chef Lothar Wieler lobte die Leistung der Bevölkerung, den R-Wert der Variante B.1.1.7, der eigentlich bei 4 liege, unter 1 zu drücken. Dazu trage auch die Impfquote bei, die bei etwa 30 Prozent Erstimpfungen liege. Allerdings sei die Pandemie erst bei einer Quote von 80 Prozent kontrollierbar.

Wieler warnte, dass sich die Situation auf den Intensivstationen noch nicht entspanne: Die Zahl beatmeter Patienten sei weiterhin auf einem Höchststand.

+ 11:26 Belastung der Kliniken steigt weiter +

Bundesweit und auch in NRW geht die Zahl der Corona-Patienten seit Tagen zurück, in den vier Kliniken in Rhein-Berg ist noch ein gegenläufiger Trend zu beobachten. Die Gesamtzahl ist von 58 auf 62 gestiegen, teilt die Kreisverwaltung mit. Auch die Zahl der Corona-Fälle auf den Intensivstationen ist um erneut um eine Person auf 16 gestiegen; 13 davon müssen invasiv beatmet werden.

Wie die aktuelle Lage auf den Intensivstationen ist erfahren Sie in dieser Reportage.

+ 11:23 Kreisverwaltung bestätigt 85 weitere Fälle +

Nach Angaben der Kreisverwaltung sind 85 weitere Fälle bekannt geworden: 40 in Bergisch Gladbach, 3 in Burscheid, 4 in Kürten, 6 in Leichlingen, 2 in Odenthal, 5  in Overath, 4 in Rösrath und 21 in Wermelskirchen. 

Den Angaben zufolge gelten 85 weitere Personen als genesen, 926 sind aktuell infiziert. Es befinden sich 1.817 Personen in Quarantäne, das sind 21 mehr als am Vortag.

Insgesamt wurden im Rheinisch-Bergischen Kreis bislang 93.556 Personen geimpft, dabei haben bereits 21.684 den vollen Impfschutz.

+ 9:34 Inzidenz in relativ geringem Umfang korrigiert +

Das Landeszentrum Gesundheit hat für Rhein-Berg 83 weitere Fälle registriert. Davon wurden knapp die Hälfte auf Donnerstag gebucht, die anderen weitgehend auf Mittwoch. Allerdings mussten einige wenige Fälle erneut bis zum 29. Apri und damit um acht Tage zurück gemeldet werden. Fälle, die mehr als sieben Tage zurück liegen, fallen aus der Berechnung der 7-Tage-Inzidenz völlig heraus.

Entsprechend der Nachmeldungen fiel die Korrektur nur für den 5. Mai deutlich aus, hier erhöhte sich die Inzidenz von der Erstmeldung durch die erste Korrektur von 102 auf 117. Aber auch hier sind weitere Nachbesserungen in den kommenden Tagen zu erwarten.

Die blaue Kurve zeigt die offizielle Inzidenz an, die Balken die korrigierten Werte mit den nachgemeldeten Fällen. Grafik: Hilger Müller.

+ 6:30 Offizielle Inzidenz in Rhein-Berg steigt auf 117 +

Die detaillierten Daten des LZG lassen noch auf sich warten, das RKI weist jetzt für den Rheinisch-Bergischen Kreis eine offizielle Inzidenz von 117 aus. Das sind 15 Fälle mehr als gestern, zeigt aber nur einen Trend an. Die reale Inzidenz (mit Nachmeldungen) liegt deutlich höher als diese Erstmeldungen.

In der Grafik zeigt die blaue Linie die reale Inzidenz mit Korrekturen (Stand gestern) auf, die rote Linie steht für die offizielle Inzidenz auf Basis der Erstmeldungen.

+ 6:20 RKI erfasst 18.485 Neuinfektionen +

Das RKI hat weitere 18.485 Corona-Fälle gemeldet, vor einer Woche waren es fast 6000 mehr. Die Inzidenz ging von 129,1 weiter auf 125,7 zurück. Es wurden 284 neue Todesfälle verzeichnet, vor einer Woche waren es 306.

Sechs Bundesländer (Berlin, Hamburg, Schleswig-Holstein, Niedersachsen, Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg) liegen bei der Inzidenz inzwischen unter 100, in NRW ging sie von144 auf 138 zurück.

Hier beginnt der Liveblog von Donnerstag, 6.5.2021

+ 18:30 Astrazeneca wird freigegeben

Die Haus- und Fachärzte können den Impfstoff von Astrazeneca ab sofort ohne Berücksichtigung der Priorisierung einsetzen. Bund und Länder beschlossen die Aufhebung der Bevorzugung von Risikogruppen bei diesem Impfstoff. Wer mit dem Mittel geimpft werde, liege nun im ärztlichen Ermessen. Auch soll die Zweitimpfung nicht mehr zwingend erst nach zwölf Wochen erfolgen.

+ 15:20 Impfkommission hält an Priorisierung fest +

Die Ständige Impfkommission (STIKO) hält an der Impfreihenfolge weiter fest. Es gebe noch einen großen Anteil an Personen mit hohem Risiko für einen schweren Corona-Verlauf, die noch keine Möglichkeit zur Impfung hatten. Die Kommission appellierte daher an die Solidarität der Ärzteschaft und der Bevölkerung, vorrangig besonders gefährdeten Personen eine Impfung zu ermöglichen.

+ 13:34 Terminvergabe in der Prio 3 läuft laut KVNO gut +

Trotz der sehr großen Nachfrage ist die Vergabe von Impfterminen an Personen aus der Prioritätsstufe 3 reibungslos angelaufen, teilt die zuständige KVNO mit. Bereits in den ersten drei Stunden seien Termine an 85.500 Personen vergeben worden. Die KVNO werde weiterhin freie Terminkapazitäten für die Buchungen bereitstellen.

+ 13:19 Mehr Corona-Patienten auf Intensivstationen +

Nach Angaben der Kreisverwaltung werden 58 Corona-Patienten in einem der vier Krankenhäuser im Kreis stationär behandelt. Davon befinden sich 15 in intensivmedizinischer Betreuung und davon zwölf an Beatmungsplätzen. Damit steigt die Zahl der Intensivpatienten erneut um eine Person, das Divi-Intensivregister meldet sogar 16 Patienten.

+ 13:12 In Bergisch Gladbach 42 weitere Fälle +

Die 102 neu erfassten Corona-Fälle verteilen sich laut Kreis wie folgt: 42 in Bergisch Gladbach, 11 in Burscheid, 6 in Kürten, 9 in Leichlingen, 2 in Odenthal, 11 in Overath, 7 in Rösrath und 14 in Wermelskirchen.

Grafik: Hilger Müller

Innerhalb des Kreises weichen die Inzidenzwerte (berechnet auf Basis der täglichen Fallzahlen, ohne Zurückbuchungen) stark voneinander ab. In Odenthal hat sich die Infektionslage mit einer Inzidenz von 33 wieder beruhigt, in allen anderen Städten liegt sie knapp (Kürten) oder deutlich (alle anderen Kommunen) über dem Schwellenwert 100. Negative Spitzenreiter sind Burscheid (185) und Wermelskirchen (196)

Den Angaben der Kreisverwaltung zufolge gelten 47 weitere Personen als genesen, 927 sind aktuell infiziert. Es befinden sich 1.796 Personen in Quarantäne, das sind 30 weniger als am Vortag. 

+ 12:18 Ausgangssperre reduziert Mobilität deutlich +

Die nächtlichen Ausgangsbeschränkungen haben zu deutlich weniger Mobilität geführt, geht aus einem Vergleich des Statistischen Bundesamts zwischen dem 24. April und dem 1. Mai hervor. Der bislang größte Unterschied am 1. Mai zu beobachten, als der nächtliche Mobilitätsrückgang in Kreisen mit Notbremse 20 Prozentpunkte stärker ausfiel als in Kreisen ohne Notbremse.

+ 12:21 Impfaktion für Lehrer:innen bestätigt +

Wir hatten bereits am Dienstag (s.u.) berichtet, jetzt bestätigt der Rheinisch-Bergische Kreis die Impfaktion für Lehrer:innen weiterführender Schulen (inklusive Berufsschulen) am 12. Mai auch offiziell. Dafür werden – wie bereits bei der Aktion für die Feuerwehr – zwei mobile Aktionen an vier Standorten eingerichtet. Alle Details in diesem Beitrag.

+ 9:15 Inzidenz weiter nach oben korrigiert +

Von den 102 im Rheinisch-Bergischen Kreis neu erfassten Fällen wurden – entsprechend des Labordatums – 36 auf den gestrigen Mittwoch gebucht. Alle anderen wurden auf die Vortage verteilt, bis zum 1. Mai zurück.

Das drückt wie üblich die Inzidenzwerte nach oben,

  • für den 4. Mai um 23 Punkte auf 135,
  • für den 3. Mai um weitere acht auf 136,
  • für den 2. Mai um weitere drei auf 138,
  • für den 1. Mai um weitere zwei auf 136.

Die Grafik oben legt nahe, dass sich die reale Inzidenz (blau) ein paar Tage bei einem Wert um die 136 stabilisiert hatte. Da es für den 3. und 4. Mai aber mit Sicherheit weitere Nachmeldungen geben wird scheint sich die Inzidenz nun in einem leichten Aufwärtstrend zu bewegen. Für die Corona-Maßnahmen ist jedoch die offizielle Inzidenz (rot) maßgeblich.

Wie immer ist eine eindeutige Bewertung der realen Infektionslage erst mit einem Abstand von rund einer Woche möglich. Die neue Grafik von Hilger Müller zeigt, für welchen Bereich es einigermaßen gesicherte Werte gibt:

Die blaue Kurve zeigt die offizielle Inzidenz an, die Balken die korrigierten Werte mit den nachgemeldeten Fällen. Grafik: Hilger Müller.

+ 6:32 101 Neuinfektionen in Rhein-Berg, Inzidenz geht zurück +

Nach Angaben des RKI wurden im Rheinisch-Bergischen Kreis weitere 101 Corona-Fälle erfasst. Die offizielle 7-Tage-Inzidenz geht damit von 112 auf 102 wieder ein Stück weit zurück. Das Landeszentrum Gesundheit hat seine Daten, aus denen die Korrekturen der Inzidenz-Werte für die vergangenen Tage hervorgehen, noch nicht veröffentlicht.

+ 6:15 RKI erfasst 21.953 Fälle – Inzidenz sinkt bundesweit +

Das RKI hat 21.953 Neuinfektionen gemeldet, knapp 3.000 weniger als vor einer Woche. Die 7-Tage-Inzidenz ging weiter vn 132,8 auf 129,1 zurück. Es wurden 250 neue Todesfälle verzeichnet. Der 7-Tage-R-Wert liegt bei 0,83 (Vortag: 0,82)

In NRW ging die offizielle Inzidenz von 148 auf 144 zurück. Für die beiden Vortage wurde die Inzidenz heute um jeweils rund vier auf 154 (4.5.) und 158 (3.5). nach oben geschoben.

Hier beginnt der Liveblog von Mittwoch, 5.5.2021

+ 20:12 Eilanträge gegen Ausgangssperren abgelegt +

Das Bundesverfassungsgericht hat die zahlreichen Eilanträge gegen bundesrechtliche nächtliche Ausgangsbeschränkungen abgelehnt. Die Ausgangssperre der Bundesnotbremse bleibt – auch im Rheinisch-Bergischen Kreis – in Kraft. „Damit ist nicht entschieden, dass die Ausgangsbeschränkung mit dem Grundgesetz vereinbar ist“, teilte das Gericht mit. Das muss im Hauptsacheverfahren geklärt werden.

+ 20:01 Kreis stellt Facebook-Kommunikation wieder ein +

Die Kreisverwaltung hat die aktive Kommunikation mit den Bürger:innen nach nur einem Tag (s.a. gestern, 18:30 Uhr) bereits wieder eingestellt; heute blieben Fragen und Hinweise unbeantwortet. Das Bürgerportal hatte bei der Pressestelle angefragt, ob die Facebook-Seite inzwischen von einer externen Agentur betreut werde. Bislang ohne Antwort.

+ 19:10 NRW prüft Einsatz von Lolli-Tests auch in Kindergärten +

Familienminister Joachim Stamp lässt prüfen, ob auch in den Kitas eine Umstellung von Stäbchen-Tests auf Lolli-Tests möglich ist. Eine flächendeckende Umstellung sei aber nicht sehr schnell machbar. Bei den Kitas sollen all nicht die PCR-Lollitests wie in den Schulen eingesetzt werden, sondern Schnelltests.

+ 16:57 Impfangebote für Prioritäts-Gruppe 3 +

Ab Donnerstag erhalten auch Menschen der Prioritäten-Gruppe 3 in NRW Impftermine. Dazu gehören u. a. Kontaktpersonen von Pflegebedürftigen, Lehrer:innen in weiterführenden Schulen und dDas Personal im Lebensmittelhandel. Termine machen können auch Kontaktpersonen von Schwangeren sowie Eltern schwer chronisch kranker Minderjähriger, die selbst nicht geimpft werden können.

Gebucht werden kann ab 8 Uhr morgens über die bekannten Portale der Kassenärztlichen Vereinigungen oder per Telefon: 0800 116 117 01. Welche Gruppen jetzt drankommen und was dabei zu beachten ist erfahren Sie in diesem Beitrag.

+ 15:22 Auf der Intensivstation: Die verborgene Seite der Pandemie +

Seit einem Jahr sind Ärzt:innen und Pflegekräfte auf den Intensivstationen der Krankenhäuser außergewöhnlichen Belastungen ausgesetzt. Ein Ortstermin im Vinzenz Pallotti Hospital und im Evangelischen Krankenhaus zeigt, wie die Menschen mit Corona umgehen. Vor allem für die Pflegenden ist der körperliche und emotionale Druck sehr hoch. Denn oft sind sie auch die einzigen Sterbebegleiter. Den Beitrag über die Intensivstationen lesen Sie hier.

+ 15:20 FDP fordert von Kreisverwaltung Antworten ein +

Die FDP-Fraktion erneuert ihre Kritik am Krisenmanagement der Kreisverwaltung, die Öffentlichkeitsarbeit in der Pandemie sei „planlos und unprofessionell”. Nun fordern die Liberalen selbst Antworten ein. Alle Fragen und Kritikpunkte der FDP finden Sie in diesem Beitrag.

+ 14:44 Kreis bestätigt weitere 112 Fälle +

Nach Angaben der Kreisverwaltung wurden 112 weitere Corona-Fälle bekannt: 43 in Bergisch Gladbach, 12 in Burscheid, 9 in Kürten, 10 in Leichlingen, 1 in Odenthal, 8 in Overath, 7 in Rösrath und 22 in Wermelskirchen.

Demnach gs gelten 97 weitere Personen als genesen, 875 sind aktuell infiziert. Es befinden sich 1.826 Personen in Quarantäne, das sind 5 weniger als am Vortag. 

Die Zahl der Corona-Patienten in den Krankenhäusern ist mit 56 Personen stabil. Die Zahl der Patienten auf einer Intensivstation stieg um eine auf jetzt 14. 

+ 8:34 Kreis korrigiert reale Inzidenz drastisch nach oben +

Die Inzidenzwerte für den Rheinisch-Bergischen Kreis sind in der vergangenen Nacht auf Basis von Nachmeldungen erneut nach oben berichtigt worden. Die Korrekturen reichen 16 Tage weit zurück und sind für die vergangenen fünf Tage massiver als je zuvor:

  • für den 3. Mai werden 34 Fälle nachgemeldet, die Inzidenz steigt um 34 auf 128
  • für den 2. Mai werden 33 Fälle nachgemeldet, gestern waren es bereits 20, hier stieg die Inzidenz also von zunächst gemeldeten 82 auf bisher 135 an
  • für den 1. Mai kommen 31 Fälle hinzu, in den Vortagen waren es bereits 25, hier stieg die Inzidenz also von zunächst gemeldeten 77 auf real 135
  • für den 30. April kommen jetzt 22 Fälle hinzu, die Inzidenz erhöht sich durch mehrfach Nachmeldungen von 90 auf 138.

Damit zeigt sich, dass die 7-Tage-Inzidenz zuletzt nie – wie offiziell gemeldet – deutlich unter 100 lag, sondern immer oberhalb von 130 Fälle. Die Kreisverwaltung führt die Nachmeldungen und den Korrekturbedarf in ihren Verlautbarungen auf eine Umstellung des Meldesystems und einen vielfachen Meldeverzug bei der Weitergabe der Daten vom Labor, an den Kreis, an das LZG und das RKI zurück.

Fragen des Bürgerportals, wie es zu derartig weit zurückreichenden und so umfangreichen Nachmeldungen kommen kann, wurden bislang nicht zufriedenstellen beantwortet.

+ 6:31 Offizielle Inzidenz in Rhein-Berg springt über 100 +

Das RKI weist für den Rheinisch-Bergischen Kreis weitere 113 Fälle aus, damit steigt die offizielle Inzidenz um 18 Punkte auf 112. Damit sind Erwartungen über eine rasche Lockerung der Bundesnotbremse beendet.

Die reale Inzidenz (nach Korrekturen) liegt ohnehin konstant deutlich über 100 (s.u.), aktuelle detaillierte Daten des Landeszentrums Gesundheit liegen noch nicht vor – aber auch heute werden ein weiteres Mal deutliche Korrekturen erwartet.

+ 6:14 RKI meldet 18.034 Neuinfektionen +

Das RKI hat 18.034 Corona-Neuinfektionen erfasst, 4.200 weniger als vor einer Woche. Die Inzidenz ging von141,4 auf 132,8 zurück. Zudem wurden 285 neue Todesfälle verzeichnet. Der 7-Tage-R-Wert sank weiter von 0,88 auf 0,82.

Hier beginnt der Liveblog von Dienstag, 4.5.2021

+ 18:30 Kreis Rhein-Berg passt Facebook-Kommunikation an +

Die Kreisverwaltung hat auf ihrer stark frequentierten Facebook-Seite die Kommunikation mit den Bürger:innen heute wieder aufgenommen. Auf der früher intensiv gepflegten Seite waren in den vergangenen Wochen nur noch die täglichen Pressemitteilungen veröffentlicht worden, die vielen Anfragen blieben unbeantwortet. Heute wurden zwar nur die gleichen Daten veröffentlich, aber in einer etwas übersichtlicheren Form.

Zudem wurden „positive“ Aspekte auf einem hellgrünen Hintergrund hervorgehoben. Auch die Ansprache der Bürger:innen hat sich geändert; sie werden jetzt mit „Hi“, „Hallo“ und häufig mit Vornamen angesprochen. Die korrigierten Inzidenzzahlen – die zwischenzeitlich mal drei Tage lang genannt worden waren – werden weiterhin nicht ausgewiesen.

+ 16:33 Lockerungen für Genesene und Geimpfte +

Für vollständig Geimpfte und Genesene könnten die Corona-Regeln schon ab dem Wochenende gelockert werden. Die Bundesregierung beschloss eine Verordnung und macht damit den Weg für einen Beschluss in Bundestag und Bundesrat frei. Beide Personengruppen sollen keine Einschränkungen bei Kontakt- und Ausgangsbeschränkungen mehr haben und könnten auf Tests verzichten, sagte Justizministerin Christine Lambrecht.

Geimpfte und Genesene könnten sich dann mit weiteren Geimpften treffen und würden bei Treffen mit Ungeimpften im Familien- oder Freundeskreis nicht mitgezählt. Die Maskenpflicht an bestimmten Orten sowie das Abstandsgebot sollen aber weiter gelten.

+ 15:15 Milder Corona-Verlauf bei Landrat Santelmann +

Landrat Stephan Santelmann, der sich als Chef der Kreisverwaltung vor acht Tagen aus dem Dienst abgemeldet hat, ist noch bis Donnerstag in Quarantäne und krank geschrieben, teilt der Kreis auf Anfrage mit. Santelmann gehe es den Umständen entsprechend gut, die Corona-Erkrankung habe bisher einen milden Verlauf.

Konkrete Angaben, wer das Krisenmanagement nach dem Rückzug von Krisenstabschef Erik Werdel und der Erkrankung von Santelmann verantwortlich führt, vermeidet die Pressestelle des Kreises. Die Verantwortung liege „weiterhin beim Krisenstab“. Die Übergabe der Aufgaben an einen „Corona-Stab“ in den normalen Verwaltungsstrukturen werden derzeit vorbereitet.

Das Konzept für diese Strukturreform werde momentan abgeschlossen, nach der Rückkehr von Santelmann werde eine Übergabe kurzfristig erfolgen. Zudem sei die Leitung der Pressestelle des Kreises neu ausgeschrieben worden.

+ 14:41 In Bergisch Gladbach 35 weitere Infektionen +

Nach Angaben der Kreisverwaltung wurden gestern weitere 78 Fälle erfasst; acht mehr, als das LZG heute früh gemeldet hatte. Davon entfallen 35 auf Bergisch Gladbach. 3 wurden in Burscheid, 1 in Kürten, 9 in Leichlingen, 2 in Odenthal, 10 in Overath, 7 in Rösrath und 11 in Wermelskirchen erfasst. Das teilte der Kreis jetzt mit.

Es gelten 31 weitere Personen als genesen. 860 sind aktuell infiziert. Es befinden sich 1.831 Personen in Quarantäne, das sind 56 mehr als am Vortag. 

56 Corona-Patienten werden in einem Krankenhaus im Kreisgebiet behandelt. Die Zahl der Intensivpatienten liegt unverändert bei 13. Davon benötigen 11 einen Beatmungsplatz.

+ 14:22 85.000 Menschen in Rhein-Berg geimpft +

Nach Angaben der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein sind im Rheinisch-Bergischen Kreis bis gestern insgesamt 105.704 Impfungen durchgeführt, dabei handelt es sich um 85.206 Erstimpfungen und um 20.498 Zweitimpfungen. Die Impfquote gibt der Kreis mit 30,1 Prozent an; sie ist damit genauso hoch wie in ganz NRW. In Deutschland insgesamt liegt die Quote derzeit bei 28.7 Prozent.

+ 13:40 Impfaktion für Lehrer:innen am 12. Mai +

Nach Information des Bürgerportals soll am 12. Mai per Drive-In die Impfung der Lehrer:innen an weiterführenden Schulen stattfinden.

Ob das Impfkontingent nach einer entsprechenden Anfrage von Landrat und Bürgermeistern bei Ministerpräsident Laschet als Sonderkontingent bereitgestellt wurde, ist derzeit noch offen. Ebenso der Ort der Impfung. Die Aktion soll die Feuerwehr Bergisch Gladbach durchführen, die Terminvergabe über die Schulen ist heute angelaufen. Eine entsprechende Anfrage beim Kreis läuft.

Die Feuerwehr GL hatte bereits vor zwei Wochen rund 1.100 Kräfte der Feuerwehr aus dem gesamten Kreis auf dem Zanders-Gelände in einem der größten Corona Drive-In Impzentren Deutschlands geimpft. Die Aktion war als erfolgreicher Probelauf gewertet worden.

+ 13:15 Lolli-Tests starten in ganz NRW ab 10. Mai +

Die so genannten Lolli-Tests (PCR-Pooltests) lösen ab dem 10. Mai die bisherigen Corona-Testverfahren an Grund- und Förderschulen ab. Diese gelten als nicht praktikabel. „Diese Testmethode ist sensitiver als die Antigentests und identifiziert Infektionen auch bei niedriger Viruslast und damit wahrscheinlich geringerer Infektiosität“, teilte das NRW-Schulministerium mit. Die Auslieferung der Test-Kits soll seit heute durch die Labore erfolgen. Alles weitere erfahren Sie in diesem Beitrag.

+ 9:12 Reale Inzidenz deutlich über dem Schwellenwert 100 +

Die Auswertung der aktuellen Daten durch Hilger Müller zeigt, dass der Rheinisch-Bergisch Kreis über 27 Tage hinweg Fälle nachgemeldet hat. Für die vergangenen sechs Tage sind die Veränderungen gegenüber den Erstmeldungen so massiv, dass hier noch keine Sicherheit über die reale Inzidenz besteht. Die Rückschau zeigt zudem, dass die stabilen Daten fast durchgehend Daten über 160 ausweisen – und die Erstmeldungen vom Wochenende in der Region um 80 tatsächlich Phantomzahlen waren.

Die blaue Kurve zeigt die offizielle Inzidenz an, die Balken die korrigierten Werte mit den nachgemeldeten Fällen. Grafik: Hilger Müller.

+ 8:12 Inzidenz-Werte für Rhein-Berg erneut kräftig nach oben korrigiert +

Von den 70 neuen Fällen in Rhein-Berg sind laut Daten des LZG nur 13 am Montag im Labor erfasst worden. Alle anderen Meldungen mussten um bis zu fünf Tage zurückgebucht werden.

Damit wird die rücklaufende Inzidenz erheblich nach oben korrigiert:

  • für Sonntag, 2. Mai, um 20 Fälle auf 102
  • für Samstag, 1. Mai, um weitere 17 und damit insgesamt 26 Fälle auf 103
  • für Freitag, 30.4., um weitere 17 und insgesamt 26 Fälle auf 116
  • für Donnerstag, 29.4., um weitere 16 und insgesamt 29 Fälle auf 147
  • für Mittwoch, 28.4. um weitere 15 und damit ingesamt 37 (!) Fälle auf 165.

Damit zeigt sich erneut deutlich, dass die Erstmeldungen die reale Inzidenz massiv (um bis zu 37 Punkte) unterzeichnet und sich erneut hohe Melderückstände beim Rheinisch-Bergischen Kreis aufgebaut hatten. Die reale Inzidenz ist nie unter den Schwellenwert gesunken.

Rechtsverbindlich ist bislang dennoch die Inzidenz laut Erstmeldung, sie liegt nun seit vier Tagen unter 100. Gezählt werden aber nur die (bislang) zwei Werktage. Fünf sind notwendig, um die Bundesnotbremse außer Kraft zu setzen.

+ 6:31 LZG meldet für Rhein-Berg 70 Neuinfektionen +

Nach Angaben des LZG wurden weitere 70 positive Corona-Tests in Rhein-Berg erfasst. Damit steigt die offizielle Inzidenz um 12 auf 94. Diese Zahlen werden identisch vom RKI übernommen.

+ 6:15 RKI erfasst 7534 weitere Corona-Fälle +

Der Robert Koch-Institut hat 7534 Corona-Neuinfektionen erfasst, 3400 weniger als vor einer Woche. Die Inzidenz ging weiter von 147 auf 141 zurück. Zum wurden 315 neue Todesfälle verzeichnet.

In NRW sank die Inzidenz um 5 auf 154; der Vortageswert wurde um zwei Punkte auf 161 nach oben korrigiert.

Hier beginnt der Liveblog von Montag, 3.5.2021

+ 18:32 Kreis geht auf Probleme bei Corona-Meldungen ein +

Die Kreisverwaltung reagiert mit einer Pressemitteilung auf wiederholte Anfragen des Bürgerportals und Forderungen von CDU und Grünen, für Klarheit bei der Corona-Statistik zu sorgen. Im Kern, so der Kreis, gehe der Meldeverzug auf technische Probleme zurück. Zur Vereinfachung werde die Information nun auf RKI-Daten umgestellt. Viele Fragen bleiben jedoch offen. Wir dokumentieren die Pressemitteilung in diesem Beitrag.

+ 15:56 Impfpaten der Caritas bieten Hilfe an +

In Zusammenarbeit mit den Verein „einfach gemeinsam“ bietet die Caritas RheinBerg Senior:innen, Menschen mit Behinderung und chronisch Kranken eine umfassende Begleitung bei der Corona-Impfung an. Dafür stehen 40 ehrenamtliche Impfpaten bereit. Details und die Kontaktdaten finden Sie in diesem Beitrag.

+ 14:45 Gesundheitsamt bestätigt 28 Corona-Fälle in Rhein-Berg +

Nach Angaben des Gesundheitsamtes wurden im Kreis 28 weitere Corona-Fälle bestätigt: 15 in Bergisch Gladbach, 2 in Burscheid, 1 in Kürten, 2 in Leichlingen, 0 in Odenthal, 1 in Overath, 4 in Rösrath und 3 in Wermelskirchen. 

Das LZG hatte zuvor vier Fälle mehr berichtet; die Differenz erklärt der Kreis nicht.

Aus den 15 neuen Fällen in Bergisch Gladbach ergibt, sich ohne Rückdatierung der Fälle auf das Labordatum, eine Inzidenz für die Kreisstadt von 112.

Laut Kreisverwaltung gelten 162 weitere Personen als genesen, damit sind 814 aktuell infiziert. Es befinden sich 1.775 Personen in Quarantäne, zwei weniger als am Vortag.

Zur Zahl der Corona-Patienten in den Krankenhäusern macht der Kreis keine Angabe, laut Divi-Intensivregister befinden sich unverändert 13 Personen auf den Intensivstationen.

+ 10:01 LZG korrigiert Inzidenzwerte deutlich +

Mit Verzögerung hat jetzt auch das Landeszentrum Gesundheit die neuen Daten für den Kreis Rhein-Berg veröffentlichen. Es weist 32 neue Fälle aus, die offizielle und für die Bundesnotbremse relevante Inzidenz erhöht sich um knapp fünf auf 82 Fälle.

Von den 32 Fälle wurden nur acht mit dem Labordatum 2.5. verbucht, die anderen waren im Labor bereits in den Vortagen bestätigt worden und gehen jetzt – mit dem Labordatum in die Statistik ein.

Auf dieser Basis hat das LZG die zurückliegenden Inzidenzwerte nachträglich für vier Tage zum Teil deutlich nach oben korrigiert:

  • für den 1. Mai wurden 9 weitere Fälle verbucht, die Inzidenz erhöhte sich von 77 auf 87
  • für den 30. April wurden in einem zweiten Schritt weitere 8 (insgesamt 9) Fälle nachgebucht, die Inzidenz erhöht sich gegenüber der Erstmeldung von 90 auf 99
  • für den 29. April wurden weitere 8 (insgesamt 14) nachgetragen, die Inzidenz steigt von zunächst 117 auf 131
  • für den 28. April werden weitere 6 (insgesamt 22) Fälle ergänzt, die Inzidenz geht von 128 auf 150 hoch.

+ 9:25 Corona-App zeigt Schnelltest-Ergebnisse an +

Die offizielle Corona-Warn-App kann jetzt auch die Ergebnisse von Schnelltests anzeigen. Nach einem Updaten kann man nach dem Schnelltest einen QR-Code scannen und erhält das Ergebnis in der App. Ein negatives Resultat wird 48 Stunden lang angezeigt und kann zum Beispiel in Geschäften vorgelegt werden. Schnelltests werde von der App genauso wie PCR-Tests behandelt. Bisher beteiligen sich acht Partner, darunter dm und Lidl.

+ 6:30 Inzidenz in Rhein-Berg bei 82

Das Landeszentrum Gesundheit NRW weist bisher nur für einen Teil der Kommunen aktuelle Daten aus. In Rhein-Sieg liegt die Inzidenz nun bei 113, in Leverkusen 200, in Wuppertal bei 21, in Oberberg bei 224, in Remscheid bei 270.

Für den Rheinisch-Bergischen Kreis zeigt das RKI eine offizielle Inzidenz von 82 an. Nach deutlichen Rückgängen am Wochenende wäre das ein leichter Anstieg um fünf Fälle. Damit nimmt Rhein-Berg in der Region eine Sonderstellung an, die rechtsverbindliche Inzidenz liegt zum dritten Mal in Folge unter 100, dem Schwellenwert für die Bundesnotbremse (Samstag 91, Sonntag, 77, Montag 82).

Die Korrekturen für die vergangenen Tage haben bislang weder LZG noch RKI veröffentlicht, eine Einschätzung der realen Lage ist daher nicht möglich.

+ 6:15 RKI meldet 9160 Neuinfektionen +

Das RKI hat 9160 Corona-Neuinfektionen gemeldet, das sind 2700 weniger als vor einer Woche. Zudem wurden 84 neue Todesfälle verzeichnet. Die 7-Tage-Inzidenz stieg minimal von 146,5 auf 146,9.

Der 7-Tage-R-Wert ging weiter leicht von 0,93 auf 092 zurück. Er bildet das Infektionsgeschehen vor von 8 bis 16 Tagen ab. Liegt er für längere Zeit unter 1, flaut das Infektionsgeschehen ab.

+ 6:10 Keine Testpflicht für Geimpfte und Genesene in NRW +

Ab heute sind vollständig Geimpfte und Genesene in Nordrhein-Westfalen mit negativ Getesteten gleichgestellt. Damit brauchen keinen negativen Test mehr, wenn sie zum Beispiel in Geschäfte wollen. Das hatte die Staatskanzlei am Samstag überraschend verkündet.

Konkret gilt diese Erleichterung für alle, die 

  • seit 14 Tagen einen vollständigen Impfschutz haben,
  • oder mit einen mindestens 28 Tage alten positiven PCR-Test nachweisen können, dass sie eine Corona-Infektion überstanden haben. 

Details finden Sie hier.

Hier beginnt der Liveblog von Sonntag, 2.5.2021

+ 17:30 CDU & Grüne fordern vom Kreis bessere Informationspolitik +

Die Fraktionschefs von CDU und Grünen im Kreistag verlangen von der Kreisverwaltung eine „breite Information der Öffentlichkeit” in der Corona-Pandemie. Die Deaktivierung des Krisenstabs sei im Grundsatz sinnvoll, Defizite beim Informationsmanagement könnten jedoch das Vertrauen der Bürger:innen beschädigen. Mehr zum Thema lesen Sie in diesem Beitrag.

+ 15:12 1000 Impfdosen für Brennpunkt-Viertel in Köln +

Köln kann am Montag ein Pilotprojekt mit zusätzlichen Corona-Impfungen in Brennpunkt-Stadtteilen beginnen. In einigen Vierteln liege die Inzidenz bei 600 oder noch höher, sagte Oberbürgermeisterin Henriette Reker. Die Landesregierung hatte dafür 1000 zusätzliche Impfdosen von Johnson & Johnson zur Verfügung gestellt. Bei diesem Impfstoff reichte eine einzige Impfung aus. Köln will eigentlich 700 Impfungen pro Tag durchführen und fordert daher mehr Unterstützung vom Land.

+ 14:33 Nur 15 von 53 Gesundheitsämtern nutzen Sormas +

Nach Recherchen des WDR wird Sormas, die einheitliche Software zur Nachverfolgung von Corona-Fällen, bislang nur von 15 der 53 Gesundheitssämtern in NRW eingesetzt. Dazu gehört – soweit dem Bürgerportal bekannt – auch das Gesundheitsamt des Rheinisch-Bergischen Kreises.

Die Einführung des Systems war hier im März kurzfristig abgebrochen worden, nachdem ein Corona-Fall im Lagezentrum dafür gesorgt hatte, dass ein Großteil der Mitarbeiter in Quarantäne geschickt werden musste. Seither hat das Lagezentrum andere Probleme, und nutzt nach wie vor ein selbst entwickeltes System.

+ 13:04 Kreisverwaltung bestätigt 20 weitere Fälle +

Nach Angaben der Kreisverwaltung wurden in Rhein-Berg weitere 20 Fälle bestätigt; das ist einer weniger als zuvor vom LZG gemeldet worden war, die Differenz ergebe sich aus einem zuvor in Odenthal zuviel gezählten Fall.

Die Fälle im einzelnen: 6 in Bergisch Gladbach, 0 in Burscheid, 0 in Kürten, 2 in Leichlingen, 0 in Odenthal, 7 in Overath, 2 in Rösrath und 3 in Wermelskirchen.

Bei der 7-Tage-Inzidenz verweist der Kreis auf die offizielle vom LZG berechnete Zahl, siehe unten. Die korrigierten Werte für die Vortage nennt der Kreis nicht mehr. Die Details zur Inzidenz finden Sie weiter unten (9:30 Uhr).

Für Bergisch Gladbach ergibt sich eine Inzidenz von 99; auch die ist seit einigen Tagen stark rückläufig.

Den Angaben zufolge gelten 64 weitere Personen als genesen, damit sind 948 Personen aktuell infiziert. Es befinden sich 1.777 Personen in Quarantäne, 198 weniger als am Vortag. 

Über die Anzahl der stationären Patienten macht der Kreis keine Angaben. Laut DIVI Intensivregister werden unverändert 13 Corona-Patienten auf den Intensivstationen der vier Krankenhäuser im Kreis behandelt.

+ 10:02 Abwärtstrend Rhein-Berg ist in der Region die Ausnahme +

Mit einer offiziellen Inzidenz von 77 und einem deutlichen Abwärtstrend ist Rhein-Berg derzeit ein Sonderfall in der Region. In Köln stieg die Inzidenz um 6 auf 188, in Leverkusen um 7 auf 230, in Oberberg gibt es einen leichten Rückgang um 2 auf 230. Auch in Wuppertal liegt die Inzidenz bei 220, in Remscheid bei 250 und

Nur im Rhein-Sieg-Kreis gibt es eine ähnliche Entwicklung, hier sank der Wert um drei auf 110.

In ganz NRW haben nur Soest und Höxter niedrigere Werte als Rhein-Berg, im Rheinland ist der Kreis der einzige mit einer Inzidenz von unter 100.

+ 9:30 Inzidenz geht in Rhein-Berg massiv zurück +

Das Landeszentrum Gesundheit NRW meldet für den Rheinisch-Bergischen Kreis nur 21 weitere Fälle. Damit geht die offizielle und rechtsverbindliche 7-Tage-Inzidenz erneut um 12 auf jetzt 77 Fälle je 100.000 Einwohner deutlich zurück.

Damit liegt Rhein-Berg zum zweiten Mal in Folge unter dem untersten Schwellenwert der Bundesnotbremse (100) und weit entfernt von den Werten, die zu einer Schließung der Geschäfte (150) oder der Schulen und Kita (165) führen.

Damit liegt Rhein-Berg in ganz NRW auf dem drittletzten Platz, nur die Landkreise Soest und Höxter weisen geringfügig niedrigere Werte aus.

Wie zuletzt üblich sind Nachmeldungen und Korrekturen zu erwarten. Allerdings ist der Korrekturbedarf in den vergangenen Tagen in Rhein-Berg deutlich zurück gegangen. Von den 21 neuen Fällen heute wurden 17 dem Labordatum 1.5. zugeordnet, nur vier Fälle mussten zurückdatiert werden.

Entsprechend geringfügig wurde die Inzidenz für den 30.4. um einen Punkt auf 91 und für den 29.4. in einem zweiten Schritt ebenfalls um einen (insgesamt sechs) Punkte angehoben. Die Differenz zwischen Erstmeldung (offizielle Inzidenz) und korrigierten Werten zeigt die Grafik von Hilger Müller an:

Die blaue Kurve zeigt die offizielle Inzidenz an, die Balken die korrigierten Werte mit den nachgemeldeten Fällen. Grafik: Hilger Müller.

+ 9:15 Inzidenz sinkt in Deutschland weiter +

Das RKI hat 16.290 Neuinfektionen erfasst, rund 2400 weniger als vor einer Woche. Zudem wurden weitere 110 Todesfälle registriert.

Die 7-Tage-Inzidenz geht damit zum sechsten Tag in Folge leicht zurück, von 149 auf 147.

Der 7-Tage-R-Wert liegt 0,93 (Vortag: 0,94). Dieser Wert bildet das mittelfristige Infektionsgeschehen ab. Liegt er für längere Zeit unter 1, flaut das Infektionsgeschehen ab. Er war am 27. April unter diese Marke gesunken.

Hier beginnt der Liveblog von Samstag, 1.5.2021

+ 13:20 Schüler: Schnelltests an Schulen anerkennen +

Die Bundesschülerkonferenz fordert, die in Schulen durchgeführten Schnelltests allgemein anzuerkennen, zum Beispiel für den Besuch von Geschäften. Damit werde ein weiterer Anreiz für Testungen in der Schule geschaffen, die Testzentren könnten zusätzlich entlastet werden, argumentiert Dario Schramm, Abiturient an der IGP und Generalsekretär der Bundesschülerkonferenz.

+ 12:21  Kreis erfasst weitere 26 Fälle +

Die Kreisverwaltung bestätigt 26 weitere Corona-Fälle in Rhein-Berg: 3 in Bergisch Gladbach, 2 in Burscheid, 0 in Kürten, 2 in Leichlingen, 1 in Odenthal, 5 in Overath, 7 in Rösrath und 6 in Wermelskirchen.

Den Angaben zufolge gelten 126 weitere Personen als genesen, damit sinkt die Zahl der aktuell Infizierten deutlich auf 993. Es befinden sich 1.975 Personen in Quarantäne, das sind 90 weniger als am Vortag.

54 Corona-Patienten werden zur Zeit in den vier Kliniken im Kreisgebiet stationär versorgt, davon davon zehn intensivmedizinisch und davon acht an Beatmungsplätzen.

+ 11:02 Testpflicht für Geimpfte und Genesene fällt in NRW +

Überraschend hat die Staatskanzlei angekündigt, dass vollständig Geimpfte und Genesene schon ab Montag in Nordrhein-Westfalen mit negativ Getesteten gleichgestellt werden. Damit brauchen keinen negativen Test mehr, wenn sie zum Beispiel in Geschäfte wollen.

Konkret gilt diese Erleichterung für alle, die

  • seit 14 Tagen einen vollständigen Impfschutz haben
  • mit einen mindestens 28 Tage alten positiven PCR-Test nachweisen können, dass sie eine Corona-Infektion überstanden haben.

Details finden Sie hier.

+ 9:22 Inzidenz für Rhein-Berg erneut nach oben korrigiert +

Auch in der vergangenen Nacht hat das Landeszentrum die Inzidenz auf der Basis von Nachmeldungen des Kreises Rhein-Berg neu berechnet. Der Wert für Donnerstag stieg damit um 5 auf 122, für Mittwoch in zwei Korrekturen um 16 auf 144 und für Dienstag um 17 auf jetzt 159.

Damit zeigt auch die reale Inzidenz über vier Tage hinweg einen Abwärtstrend, allerdings auf einem deutlich höheren Niveau als die offizielle Inzidenz. Hier zeigt sich noch einmal, dass die Umstellung des Meldeverfahrens, offenbar in Kombination mit einem Rückstau in der Kreisverwaltung, zu einer Niveauverschiebung geführt hat. Angekündigte Informationen des Kreises zum neuen Meldeverfahren stehen immer noch aus.

Die blaue Kurve zeigt die offizielle Inzidenz an, die Balken die korrigierten Werte mit den nachgemeldeten Fällen. Grafik: Hilger Müller.

+ 9:15 29 Fälle in Rhein-Berg – Offizielle Inzidenz unter 100 +

DAs Landeszentrum Gesundheit meldet für den Rheinisch-Bergischen Kreis 29 weitere bestätigte Corona-Infektionen. Damit sinkt die offiziell berechnete Inzidenz zum fünften Mal in Folge auf jetzt auf 90 – und damit unter den Schwellenwert der Bundesnotbremse von 100.

Die Erfahrung der letzten Wochen zeigt, dass auch dieser Wert in den nächsten zwei bis drei Tagen mehrfach nach oben korrigiert werden wird; das hat auf die offizielle Inzidenz aber keine Auswirkung.

+ 9:04 Inzidenz fällt bundesweit unter 150 +

Das RKI hat 18.935 weitere Corona-Fälle erfasst, das sind rund 4000 weniger als vor einer Woche. Die Inzidenz ging weiter zurück, von 154 auf 149. 232 weitere Menschen starben.

In NRW liegt die Inzidenz offiziell bei 161. Der Wert vom Vortag wurde um drei Punkte auf 171 nach oben korrigiert.

Hier beginnt der Liveblog von Freitag, 30.4.2021

+ 15:56 Weiter „epidemische Lage von landesweiter Tragweite“ +

Um sechs Wochen hat der NRW-Landtag die Feststellung einer „epidemischen Lage von landesweiter Tragweite“ verlängert. Das gibt der Landesregierung weiterhin außerordentliche Befugnisse in der der Corona-Krise, hat aber auch Auswirkungen auf die Lokalpolitik: Mit Bezug auf diese Lage hatte Bergisch Gladbachs Stadtrat seine Kompetenzen auf den Hauptausschuss übertragen.

+ 15:12 In Köln bleibt es bei Ausgangssperre ab 21 Uhr +

Die Stadt Köln hält an der Ausgangssperre von 21 bis 5 Uhr und damit der strengeren Regel gegenüber der Bundesnotbremse (22 Uhr) fest. Diese Regel gelte zunächst bis zum 17. Mai, stellt die Stadt klar.

+ 13:20 Zwischen 50 und 80 Jahre alt: vier weitere Todesfälle +

Die Kreisverwaltung hat heute weitere vier Todesfälle bestätigt, die sich in der Zeit zwischen dem 22.3. und 8. April ereignet hatten. Hier gibt es immer wieder Verzögerungen, weil zunächst die Todesursache eindeutig festgestellt werden muss.

Nach Angaben des Kreises handelt es sich bei den vier Toten um eine über 60-jährige und eine über 70 jährige Person aus Burscheid sowie eine über 50-jährige und eine über 80-jährige Person aus Wermelskirchen. Seit Beginn der Pandemie sind im Rheinisch-Bergischen Kreis 143 Personen an Corona gestorben.

+ 13:07 Kreis bestätigt 44 Fälle in Rhein-Berg +

Die Kreisverwaltung hat 44 weitere Corona-Fälle bestätigt: 11 in Bergisch Gladbach, 5 in Burscheid, 4 in Kürten, 6 in Leichlingen, 0 in Odenthal, 3 in Overath, 4 in Rösrath und 11 in Wermelskirchen.

Den Angaben zufolge gelten 87 weitere Personen als genesen. 1.093 Personen sind aktuell infiziert. Es befinden sich 2.065 Personen in Quarantäne, das sind 33 mehr als am Vortag.

+ 11:30 Korrigierte Inzidenz weiter über 150 +

Nach wie vor werden die Werte für die offizielle Inzidenz rückwirkend nach oben korrigiert. Für den 26.4. stieg die damit von zunächst gemeldeten 145 in mehreren Schritten auf jetzt 166, für den 27.4. auf 156. Für die beiden vergangenen Tage werden noch Korrekturen erwartet, daher sind dies Daten ebenso wie die offizielle aktuelle Inzidenz von heute (117) nur bedingt aussagekräftig.

Die blaue Kurve zeigt die offizielle Inzidenz an, die Balken die korrigierten Werte mit den nachgemeldeten Fällen. Grafik: Hilger Müller.

+ 10:41 Verstärkte Kontrollen in der Mai-Nacht +

Die Polizei im Kreis wird in der kommenden Nacht mit einem erhöhten Personaleinsatz verstärkt Präsenz zeigen. Hintergrund ist die Corona-bedingte Ausgangssperre zwischen 22 und 5 Uhr. „Dabei werden wir die Einhaltung der Regeln überwachen und bei erkannten Verstößen konsequent einschreiten“, erklärte ein Sprecher dem Bürgerportal.

In der ersten Woche seit Beginn der Ausgangssperre habe es lediglich drei Verstöße gegeben. Ein besonderes Vorkommnis war nach Aussage der Polizei ein Autofahrer in Leichlingen, der berauscht gegen die Ausgangssperre verstoßen habe.

Auch die Ordnungsbehörde werde in der Nacht auf den ersten Mai verstärkt kontrollieren, heißt es bei der Stadt. Konkrete Details würden nicht bekannt gegeben, um Ausweichtreffpunkte zu vermieden.

+ 6:45 Inzidenz sinkt in Rhein-Berg deutlich +

Das Landeszentrum Gesundheit hat bislang keine aktuellen Daten veröffentlicht, das RKI weist für den Rheinisch-Bergischen Kreis jedoch einen weiteren Rückgang um elf auf 117 aus. Nur für vier weitere Städte / Landkreis in ganz NRW werden bessere Werte angezeigt.

Wie immer wird diese Erstmeldung in den kommenden Tagen korrigiert werden; eine Auswertung der Korrekturen der Vortage ist erst nach Freigabe der Daten durch das Landeszentrum möglich.

+ 6:30 Bundesweite Inzidenz geht weiter leicht zurück +

Das RKI hat 24.329 neue Positiv-Tests gemeldet. Die Inzidenz fiel von 154,9 auf 153,4. 306 weitere Menschen starben im Zusammenhang mit dem Virus.

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24 Kommentare

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  1. Was glauben Sie, wo ich war? Es ändert aber nichts an der Tatsache, dass das Kreisamt seinen Anrufbeantworter entsprechend umgestellt hat.
    Trotzdem vielen Dank

  2. @ Herrn S.,
    Sie finden in-gl.de und können Kommentare schreiben, aber die Webseite des Rheinisch Bergischen Kreises finden Sie nicht, um zu erfahren wo und wie Termine bei den Servicestellen zu erlangen sind? Hier wird Ihnen geholfen:
    https://www.rbk-direkt.de/online-dienstleistungen.aspx

    Manchmal habe ich den Eindruck, es ist leichter über eine Kommentarfunktion Frust abzubauen, als eigeninitiativ zu werden.

  3. Ich habe auch nicht die Mitarbeiter persönlich gemeint. Das läge mir fern. Kein Verständnis habe ich aber für die Führung der Kreisverwaltung. das sagen Sie ja selbst, dass es sich offensichtlich um „Führungsprobleme“ handelt.

    Fakt ist aber, dass wir mit unseren Steuern uns einen gewissen Service auch der Kreisverwaltung einkaufen. Das scheint im RBK aber nicht gelebt zu werden. Aber wehe ich kürze meine Steuern auch nur um einen Cent, da sind die Beamten ganz schnell.

  4. Wir haben keinen Zweifel an der Ehrlichkeit der Mitarbeiter oder der Führung der Kreisverwaltung. Jeder einzelne Coronafall wird erfasst – nur dauert es irritierend lange, bis er in der Statistik auftaucht. Wir vermuten, dass Überlastungen und womöglich Organisations- und Führungsprobleme dafür verantwortlich sind. Auf entsprechende Fragen antwortet der Kreis bisher leider nicht.

  5. Das ist doch eine Frechheit, was sich das RBK hier leistet.
    1. Man wiegt die Bevölkerung in einer nicht realen Sicherheit und riskiert hier, dass sich Menschen nicht so pandemie-konform verhalten, wie es eigentlich notwändig wäre. Die Zahl von 102 Inzidenzen ist doch wieder gaaaanz weit an der Ehrlichkeit vorbei.
    2. Ich habe heute vergeblich versucht jemanden in der Führerscheinstelle zu erreichen, weil ich meinen alten Führerschein gegen einen aktuellen tauschen muss. Über Anrufbeantworter erhielt ich die Mitteilung, dass man pandemie-bedingt keine Telefonate beantworte. Termin??? Keine Info.

    Also was jetzt? 102 Inzidenz der letzten 7 Tage, aber die Mitarbeiter des RBK verkriechen sich? Es wird allerhöchste Zeit, dass sich hier was ändert.
    Übrigens, das Bürgerbüro in Bergisch Gladbach ist geöffnet und erreichbar.
    Peinliche Nummer des Kreises.

  6. Danke für den Hinweis, das war ein Fehler, wir haben ihn bereits rausgenommen.

  7. Guten Tag,
    Sie berichten im Rahmen des Artikels über die Lehrerimpfung, dass bei Moderna nur eine Impfung notwendig sei. Dies wäre mir neu? Bei dem Johnson-Impfstoff gibt es nur eine Impfung. Bekommen die Lehrer diesen oder gab es tatsächlich eine Änderung in der Impf-Empfehlung zu Moderna?

  8. Meine Erfahrungen mit dem Impfzentrum und der KV Nordrhein. Die linke weiß nicht, was die rechte tut. Ich musste den 2. Impftermin für meine Mutter (87 J.) stornieren. Einen neuen Termin über die Internetseite zu buchen ist nicht möglich. Telefonisch verwies mich die KVN an das Impfzentrum RBK, dies verwies mich wiederum an die KVN. Resultat 1 Tag am Telefon, für nichts.
    Auch zwei Email´s (19.4. u. 30.4.) an die Koordination.iz blieben, bis jetzt unbeantwortet! Das Impfzentrum hat angeblich keinen Zugang zur KVN und umgekehrt. Die EDV Struktur entspricht wohl eher einer Bananenrepublik, obwohl die wahrscheinlich besser strukturiert ist.

  9. Kein Test für Besuch des Bürgerbüros in GL erforderlich – unverantwortlicherweise!

    In Bergisch Gladbach gibt es für den Besuch des Bürgerbüros immer noch nur die Pflicht, eine “medizinische Maske” – also eine einfache OP-Maske! – zu tragen. Es ist immer noch keine “Atemschutzmaske” – also FFP2-Maske / KN95-Maske / N95-Maske – vorgeschrieben. Und die Bürger müssen immer noch keinen Test machen, bevor sie ins Bürgerbüro gehen.

    (siehe: http://www.bergischgladbach.de/news/29853/lockdown-verlaengert-auswirkungen-auf-oeffnungs–und-servicezeiten-der-stadtverwaltung-bleiben-bestehen)

    Ich finde beides – fehlende Pflicht zum Tragen von Atemschutzmasken und fehlende Pflicht zur Vorlage einer schriftlichen Bestätigung über einen tagesaktuellen Schnelltest durch eine zugelassene Teststelle – unverantwortlich. Beide Maßnahmen sind sowohl für die Bürger als auch die Mitarbeiter der Bürgerbüros sinnvoll und sofort umsetzbar.

    Die Stadt Köln schreibt dagegen schon seit Wochen auf ihrer Internetseite:

    “Für die Wahrnehmung von Terminen und Vorsprachen in städtischen Dienstgebäuden (…) ist der Nachweis eines maximal 24 Stunden alten negativen Coronatests erforderlich. Ausgenommen sind Kinder bis zum Schuleintritt. Die Kund*innen und Besucher*innen müssen ein negatives Ergebnis von einer Corona-Teststelle schriftlich oder digital vorweisen. Corona-Selbsttests werden nicht akzeptiert.”

    (siehe: http://www.stadt-koeln.de/leben-in-koeln/gesundheit/infektionsschutz/corona-virus/aktuelle-corona-regelungen-koeln)

  10. Das Impftempo ist löblich, die Inzidenz im Trend vielversprechend, die Lockerungen hoch erfreulich…

    Die Verwaltung ist leider ein Alptraum. Entweder belügen die umliegenden Städte und Kreise ihre Bürger oder aber das Personal bzw. die technische Infrastruktur ist in Bergisch Gladbach die reinste Katastrophe. Man nehme als Beispiel die Information des OBK z.b. bei Instagram: Transparent, klar und unmissverständlich

    Im Rheinisch Bergischen gibt’s keine verlässlichen Zahlen weil die Faxe etc. vom Labor zu lange brauchen…. Aber Hauptsache das Instrument Stab wird eingestampft bzw. umstrukturiert. Die Situation ist komplett aus den Fugen geraten und ich glaube nicht daß diese amtsinterne Krise mit einfachen Mitteln zu retten ist

  11. Das Nachtragen der Inzidenzen auf das tatsächlich festgestellte Infektionsdatum ist ja grundsätzlich nicht verkehrt. Das sollte dann aber im ganzen Land so gehandhabt werden und das RKI muss seine Daten auch rückwirkend anpassen. Bei den Massen an Nachmeldungen stellt sich schon die Frage, wieviele Personen sind denn eigentlich mit der Erfassung beschäftigt. Viel mehr als eine können es ja nicht sein.
    Das fatale und gefährliche an der ganzen Situation ist aus meiner Sicht aber, dass unsere Landesregierung die Nachmeldung ignoriert und ihre Entscheidungen lediglich auf die nicht angepassten Zahlen des RKIs gründet.
    Man kann über die Grenzwerte für die Notbremse denken was man will. Wenn man sie aber hat, dann sollte man sie auch konsequent anwenden und sich nicht irgendwas in die Tasche lügen. Sonst kann man es auch komplett sein lassen.

  12. Ich verstehe den ganzen Quatsch überhaupt nicht. Fakt ist doch wohl eins, dass mit dem Wechsel des Krisenstabes das Chaos begann und sich seitdem durchzieht. Die bewusst getroffenen Fehlentscheidungen befeuern das Misstrauen, das man in das Kreishaus und das Landratsamt hat.Das ist nicht nur verantwortungslos, sondern in höchstem Maße kriminell. Hier spielen Menschen mit dem Leben anderer, aus Gründen, über die ich besser nicht spekulieren möchte.

  13. Liebe Redaktion:

    Die Wortwahl von GRÜNEN & CDU „virulente Spekulationen“ ist doch klar und eindeutig, oder? Ich weiß nicht, was ihr Kommentar hier soll? Warum verteidigen sie GRÜNE & CDU und das Kreishaus hier? Die haben die Desinformation selbst zu verantworten, und nicht diejenigen, die darüber schreiben und das kommentieren, egal wo.

    Tatsächlich habe ich viele Meinungen und nur wenige Spekulationen in den Kommentaren in Facebook gelesen. Niemand hat GRÜNEN, CDU oder dem Kreishaus vorgeworfen die Zahlen gezielt zu manipulieren. Diesen Vorwurf habe ich tatsächlich das erste Mal in der Presseerklärung von GRÜNEN & CDU gelesen und ich habe viele Kommentare gelesen. Der Vorwurf der GRÜNEN & CDU scheint mir frei erfunden, oder haben sie eine Fundstelle?

    Meine Grundaussage bezieht sich klar auf den Kontext und der ist, dass die Menschen durch Kritik verunsichert werden, denn dass ist von GRÜNEN & CDU gemeint. Wir alle können gut lesen!

    Diese öffentliche Kritik am Landrat und Kreishaus kam in aller Deutlichkeit zuerst von DIE LINKE, dann sehr knackig vom Kölner Stadt-Anzeiger, etwas verspätet und widersprüchlich von der SPD und wie sie es nennen „seriös“ vom Bürgerportal. Für mich etwas zu zahm und zu leise, aber das ist eben die Presse- und Meinungsfreiheit. Die FDP kam heute fast drei Wochen später noch dazu und wiederholt LINKE und SPD Kritik. …

    Es ist etwas blauäugig, wenn man alles glaubt, was vom Kreishaus verbreitet wird. Selbst andere Journalisten, die recherchieren bekommen keine Antworten oder werden mit unklaren Aussagen abgespeist. Auch bekommen Bürger*innen falsche Auskünfte und auch beim Corona-Quarantänemanagement geht es drunter und drüber. … das aber an anderer Stelle …

    Es ist in Zwischenzeit weit verbreitete Haltung, der Kreisverwaltung RBK nicht mehr zu glauben. Das hat sich die Kreisverwaltung selbst eingebrockt und muss das auch selbst auslöffeln. Sie hat ja jetzt angekündigt, etwas zu ändern, nachdem man mehrfach in und her entschieden hat. „Zurückrudern“ gehört im Kreishaus jetzt zum Handungs-Konzept: Erst wurde die NRW-Notbremse gelockert, drei Tage später dann doch aktiviert, erst wurde der Krisenstab aufgelöst und jetzt soll es doch wieder einen Corona-.Stab geben. Hin und her, Zahlenkorrukturen, Computerausfälle, an manchen Tage keine öffentlichen Meldungen, ….

    Ich bin etwas überrascht, dass sie genau in die gleiche Kerbe wie GRÜNE, CDU und Kreishaus schlagen und so tun als wären alle anderen Schuld und nicht die Kreisverwaltung selbst. Wenn GRÜNE & CDU diese Meinung vertreten, kann das auch das Bürgerportal. Alles gut!

    _____________
    Hinweis der Redaktion: Tomás M. Santillán ist Kreisvorsitzender der Linken. Im Bundestagswahlkampf kennzeichnen wir Funktionäre und Kandidaten.

  14. Dem können wir nicht ganz folgen, was meinen Sie? Die Korrekturen gehen (in der Regel) auf Nachmeldungen zurück. Nur selten gibt es geringfügige Korrekturen, weil einzelne Fälle zuviel gezählt worden war. Daher liegt die korrigierte Zahl immer über der Erstmeldung.

    Heute zum Beispiel wurden insgesamt 110 Fälle offiziell gemeldet. Sind jetzt also in der Statistik erfasst. Davon sind aber nur zehn gestern im Labor bestätigt worden. Die anderen 100 wurden schon in den Tagen zuvor im Labor bestätigt und auch am gleichen Tag an das Gesundheitsamt gemeldet. Sie werden jetzt den entsprechenden Tagen zugeordnet und treiben die Fallzahl für Montag, Sonntag, Samstag, Freitag, Donnerstag, … in die Höhe.

  15. Irgendwie erschließt sich mir die Logik der Fallzahlen aufgrund der Nachmeldungen nicht. Wenn die Zahlen nicht korrekt sind, da viele zu spät gemeldet werden, können die korrigierten Zahlen doch nicht konstant über den ursprünglichen liegen. Denn es gehen doch keine verloren und unter den zuerst gemeldeten fehlen ja nicht nur die Nachmeldungen, es kommen ja auch andere Nachmeldungen hinzu, die eigentlich früheren Tagen zugerechnet werden müssen. So müsste sich das doch langfristig in etwa ausgleichen.

  16. Sehr geehrter Herr Santillan, Ihre Grundausssage beachtet den Kontext nicht. Grüne und CDU bezogen sich nicht auf die seriöse Berichterstattung von Bürgerportal oder KSTA, sondern auf Kommentare in den sozialen Medien.

    So lauten die beiden Absätze dazu in unserem Text:

    „Seither hat der Kreis auch die Moderation der eigenen Facebook-Seite eingestellt; Fragen bleiben unbeantwortet, Verschwörungstheorien wird nicht entgegnet.

    Ein Entwicklung, die CDU und Grüne mit Besorgnis verfolgen. „Aktuell virulente Spekulationen tragen zur Verunsicherung bei und gefährden die Bereitschaft der Menschen, sich an notwendige Auflagen zu halten oder stellen die Härte der ergriffenen Maßnahmen in Frage”, stellen die Fraktionsvorsitzenden fest.“

  17. Undemokratische Gutsherrenart im GRÜNEN!

    GRÜNE & CDU Rheinisch-Bergischer Kreis haben in einer gemeinsamen Presseerklärung wörtlich deutlich gemacht: „Aktuell virulente Spekulationen tragen zur Verunsicherung bei und gefährden die Bereitschaft der Menschen, sich an notwendige Auflagen zu halten oder stellen die Härte der ergriffenen Maßnahmen in Frage.“ Wer also öffentlich macht, dass im Kreishaus CHAOS war und ist und daran Kritik übt, gefährdet die Gesundheit der Menschen, so GRÜNE & CDU. …. mhmm??

    Ich bitte den Kölner Stadt-.Anzeiger, Bürgerportal, ForumWK, DIE LINKE, die SPD und seit heute auch die FDP sich solche Meldungen, Kritik, sachliche Bürgerinformation genau zu überlegen, denn „es könnte die Bevölkerung verunsichern“. Alle hatten in den letzten Wochen sehr kritisch darüber berichtet, dass es im Kreishaus bei COVID19-Lagezentreum drunter unter drüber geht und die veröffentliche Inzidenz ständig korrigiert werden muss.

    Tatsächlich haben die deutlichen abweichende Erstmeldungen der Corona-Inzidenz im Kreis auch zu absoluten Fehleinschätzungen und krassen Fehlentscheidung im Kreishaus geführt. Dahinter lag sicher keine Absicht, wie GRÜNE & CDU im Kreishaus von sich weisen, aber mindestens in massives Versagen der Kreisverwaltung und verantwortlichen Mehrheitspolitik, die sich nicht darum gekümmert hat.

    Solche Desinformation der Bevölkerung hat mehrere Folgen:
    * Wir wissen, dass die Menschen, Betriebe und Läden auf steigende Inzidenz mit mehr Vorsicht, strengere Hygienekontrollen etc. reagieren und damit zu einer Verringerung des Infektionsgeschehens beitragen. Werden niedrige Werte gemeldet, steigt die Gefahr eines Jo-Jo-Effekts.
    * Das Land NRW hat die Öffnung der Schulen im Landkreis angeordnet, das man angenommen hatte, dass die Inzidenz mit angeblich zuerst gemeldeten 138 Inzidenz unter 165 lag. Tatsächlich lag sie aber an dem Stichtag /Freitag 23.4. bei 168,7 Inzidenz. Auch hier eine absolute Fehlentscheidung.
    * Auch führt dieses Zahlenchaos, Desinformation, nicht Beantwortung von Anfragen und falsche Bürgerinfos im Kreishaus zu Verunsicherung, Dieses fördert auch rechte Verschwörungstheorien und COVID19-Leugner.

    Wir können nur hoffen, dass das Kreishaus das Chaos endlich in den Griff bekommen, um die Verunsicherung, die sie selbst erzeugt haben und nicht die Kritik und sachliche Infos dazu, endlich beendet wird.

    GRÜNE & CDU sollte sich mal über ihre Demokratieverständnis und ihre Haltung zur Pressefreiheit Gedanken machen, statt sich wie undemokratische Gutsherren aufzuführen, die ihre Fehler nicht eingestehen wollen und alle Verantwortung auf andere schieben.

    _____________
    Hinweis der Redaktion: Tomás M. Santillán ist Kreisvorsitzender der Linken. Im Bundestagswahlkampf kennzeichnen wir Funktionäre und Kandidaten.

  18. Hauptsache der Trend stimmt. Wie im letzten Jahr um diese Zeit gehen die Infektionen jahreszeitlich bedingt zurück. Diesmal durch die Impfungen stark und hoffentlich dauerhaft unterstützt. Ob wir nun zuverlässige relevante Grenzwerte ein oder zwei Wochen später erreichen halte ich jetzt für zweitrangig. Wichtiger fände ich, auch in RBK einmal zu schauen, ob wir sozioökonomisch bedingte Hotspots haben in denen man gezielt Informationen nachschärfen muss und dort evtl. kostenlose Test-Aktionen (Test-Mobil) oder Impfaktionen anbieten sollte. Von den zwingend notwendigen verpflichtenden Testen in den Betrieben ganz abgesehen.

  19. Wahlkampfstrategien und Pandemieverschleppung in alltägliche Meldvorgänge hinein zu interpretieren, grenzt schon an Verschwörungsteorien.
    Wer reagiert schon Tag genau auf die Coronastatistiken? Doch hoffentlich niemand, der sie für seine Entscheidungen – egal ob Lockerung oder Lockdown – wirklich heran ziehen muss. Bereits ein Beobachtungszeitraum von m.E. zehnTagen sollte die Hektik herausnehmen, die sich nun leider allenthalben wegen eines nicht perfekten Melde- und Korrekturverfahrens breit macht.
    Sicher, die Illusion, per Knopfdruck ein Abbild von der Wirklichkeit zu erhalten, wird durch eine naive Digitalisierungsgläubigkeit ja auch täglich unterfüttert. Als Mensch, der sein Berufsleben mit Computerprogrammierung zugebracht hat, kann ich nur zu mehr Sachverstand und auf jeden Fall mehr Gelassenheit raten.

  20. Wenn aufgrund von falschen Fallzahlen die Schulen in den Regelbetrieb gehen ohne Abstand und Tests ist das Gefährdung von Familien! Viele Familien sind ungeimpft, Eltern erkranken haben Spätfolgen die Kinder ebenso! Dann muss der Kreis wenigstens die Präsenzpflicht aufheben damit Familien selber entscheiden können ob sie das Risiko eingehen! B117 ist hoch ansteckend, 30 Personen in einem engen Raum ohne Schutzmaßnahmen ist vorsätzliche Gefährdung!

  21. Welch wundersame Verringerung der Inzidenzwerte in Bergisch Gladbach. Offenbar hat man jetzt eine „gute“ neue Meldemethode gefunden, die auch im Wahlkampf positiv wirkt. Nun kann wieder mal alles geöffnet werden. Schulen, Kitas und der Einzelhandel. Und nicht vergessen, die Aufhebung der Maßnahmen für Geimpfte. So hat es unser Landesfürst im Alleingang beschlossen. Na dann….

  22. Wenn die Inzidenz 3 Tage lang im RBK unter 100 lag, gehen die Schulen dann wieder in „normalen“ Präsenzunterricht an 5 Tagen die Woche? Wäre schön wenn es hierzu einen Beitrag geben könnte. Danke!

  23. + 6:10 Keine Testpflicht für Geimpfte und Genesene in NRW +
    Ist das so zu verstehen, das jemand der positiv mit dem PCR Test identifiziert wurde und die Krankheit überstanden hat, nicht mehr geimpft werden muss.
    Immunität wurde ja hergestellt!