Das Land NRW hat bestätigt, dass der Rheinisch-Bergische Kreis stabil unter einer Inzidenz von 35 liegt. Damit treten in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch weitere Erleichterungen bei den Corona-Regeln in Kraft – vor allem für die privaten Kontakte. Beim Sport und in der Kultur sind mehr Zuschauer möglich.

An diesem Montag liegt die Inzidenz in Rhein-Berg bei 26 und damit an fünf Werktagen hintereinander unter dem Schwellenwert 35. Daher gilt ab Mittwoch (2.6) im ganzen Kreis die Stufe 1 der Corona-Regeln, die gegenüber dem heutigen Stand eine weitere Rücknahme der Auflage für das öffentliche Leben mit sich bringt.

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Ab Mittwoch gilt dann:

  • Bis zu fünf Haushalte (und nicht mehr nur drei) dürfen sich im öffentlichen Raum treffen; zudem bis zu 100 Personen aus beliebig vielen Haushalten, wenn sie getestet, genesen oder geimpft sind. 
  • In der Gastronomie gibt es zunächst keine Änderung; also draußen ohne Test, drinnen mit. Erst wenn in ganz NRW die Inzidenz dauerhaft unter 35 fällt sind auch drinnen keine Tests mehr erforderlich. 
  • Nun sind auch Partys offiziell erlaubt, draußen mit bis zu 100 Gästen, drinnen mit 50. Test sind dann erforderlich, wenn der Mindestabstand nicht gesichert ist. Also wohl immer. 
  • Kontaktsport ist mit bis zu 100 Personen (welche Sportart wäre das?) erlaubt, mit Test. Jetzt sind auch innen bis zu 1000 Zuschauer bei 1/3 der Kapazität und mit Test möglich. 
  • Bei Konzerten, in Theater, Oper und Kino sind bis zu 1000 Personen erlaubt, mit Test.
  • An Tagungen und Kongressen dürfen bis zu 1000 Personen teilnehmen, mit Test. 
  • Clubs und Diskotheken dürfen Außenbereiche öffnen, für 100 Personen mit Test. 
  • Bordelle dürfen öffnen, Zugang aber nur mit Test. 

Die Basisregeln gelten weiter: Abstand halten, wo möglich. Wo kein Abstand möglich ist, Maske tragen (die auch in den Geschäften und im ÖPNV weiter vorgeschrieben ist). Hände waschen, regelmäßig lüften. Wenn es zu Infektionen kommt, dann fast immer in Innenräumen, wenn Personen über längere Zeit nah beieinander sind. Das lässt sich leicht vermeiden!

Eine umfangreiche Übersicht welche Regeln aktuell und welche ab Mittwoch gelten finden Sie hier.

Redaktion

des Bürgerportals. Kontakt: info@in-gl.de

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17 Kommentare

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  1. Eigentlich sollten wir uns alle freuen, dass das Leben halbwegs wieder normal verläuft, trotz gewisser Einschränkungen und Ihr habt nichts besseres zu tun als euch Sachen an den Kopf zu werfen.

  2. Sehr geehrter Herr Knechtmann,
    Ich wundere mich, bislang dachte ich seriöse und objektive Nachrichten würden durch die rechtlich öffentlichen Sender laufen.
    Weshalb Sie mich nun zu Social Media hin verweisen verstehe ich nicht.

    Das diese Seite nicht zu den hiesigen Medien gehört ist mir klar, dennoch wer sich den Begriff „objektiver Medien“ zuschreibt sollte das sich erfüllen. Wir sind hier ja nicht bei Social Media.

  3. @Lisa Stahl: und noch jemand, der besser aufgehoben ist bei den objektiven Informationskanälen Telegram, Instagram und Twitter, dort finden Sie bestimmt viele Gleichgesinnte

  4. @Redaktion

    „Unangenehm? Dann reden Sie doch mal mit einem der Personen, die unter den Langzeitfolgen von Corona leiden. Oder mit einem Angehörigen der bislang 162 Toten.“

    Das ist nicht objektiv.
    Zu dem Ton der schnell bei solchen Themen angeschlagen wird gehören immer 2, und sich als Fakten darlegende Informationsquelle darzustellen schützt auch nicht davor.

    Mein Eindruck ist eh schon länger, dass die Redaktion es nicht schafft neutral und sachlich über die Pandemie zu berichten.

  5. @Claudia+Susanne: warum wenden Sie sich nicht den objektiven Informationskanälen Telegram, Instagram und Twitter zu, dort finden Sie viele Gleichgesinnte

  6. @ Herr Förster
    Bitte meinen Sie nicht, dass Frau Susanne Sie mit ihrem Kommentar entlastet hat. Die Redaktion hat völlig Recht, Sie mal auf den Umstand wirklichen Leides hin zu weisen. Und Sie haben nur das Problem, dass das Maske tragen für Sie unangenehm ist. Ich tausche gerne meine Probleme mit Ihrem.
    Vielleicht schalten Sie mal Ihr Gehirn ein, bevor Sie so einen Blödsinn posten und denken darüber nach, was Ihr Beitrag für die die Bekämpfung der Pandemie sein könnte. Wir sind nämlich noch längst nicht durch, auch nicht, wenn die Zahlen im RBK, NRW und im Bund gut aussehen und sinken. Vielleicht machen Sie sich mal klar, dass wir hier über eine Pandemie sprechen, also ein weltweites Problem. Und solange es nicht weltweit im Griff ist, sollten wir alle noch aufpassen und nicht darüber klagen, dass das Tragen der Maske „unangenehm“ ist.

  7. Sehr geehrte „Susanne“, sehr geehrte „Claudia“, die Aufgabe der Medien ist es, die Fakten darzustellen und Zusammenhänge herzustellen. Genau das haben wir in diesem Fall gemacht. Wenn Sie uns vorwerfen, nicht objektiv zu berichten, dann sollten Sie das belegen.

  8. @ Susanne: ich pflichte Ihnen bei.
    Ich empfinde den Kommentar -ausgerechnet von der Redaktion – als unpassend Konfrontation. Aber mit der Objektivität der Presse hat es in der Corona-Pandemie sowieso nicht wirklich funktioniert.

  9. Herrn Försters Feststellung, dass er das Maskentragen als unangenehm empfindet, wird also auch hier schon als Affront empfunden und mit der Moralkeule der Toten und Langzeitgeschädigten beantwortet. Ich mache mit und schlage vor, dass wir alle niemals mehr über irgendetwas klagen oder jammern, woanders verhungern schließlich gerade Kinder. Nun sind all unsere Sorgen und Probleme vorüber. Gern geschehen.

  10. Hallo,

    ich freue mich, dass wieder mehr möglich ist, gleichwohl bin ich nervös, dass wir ganz schnell auch wieder zurückrudern müssen. Denn der Lockdown, Kontaktbeschränkungen und Homeschooling sind schon sehr aufs Gemüt geschlagen. Partys mit so vielen Gästen sind jetzt nicht mein sehnlichster Wunsch, aber mal zu 2 Familien draußen grillen z.B. ist schon eine Erleichterung. Und ich renne auch nicht jeden Tag von Freund zu Freund oder von Familie zu Familie.

    Masken sind für mich auch eine Belastung, ja. Aber die müssen wir wohl noch eine Weile ertragen müssen. So schwer es auch mir fällt. Safety first. Dass so viel getestet wird, auch 2x wöchentlich in den Schulen, finde ich gut.

  11. Sehr geehrter Herr Förster, Ihre Frage hatten wir gestern bereits beantwortet. Aber gerne noch einmal:

    Die Maskenpflicht in Geschäften und überall dort, wo kein Abstand eingehalten werden kann, gilt weiter. Auf der Straße gibt es diese Pflicht bereits seit Anfang des Jahres nicht mehr, kann als Akt der Höflichkeit und Vorsicht aber dennoch Sinn machen.

    Unangenehm? Dann reden Sie doch mal mit einem der Personen, die unter den Langzeitfolgen von Corona leiden. Oder mit einem Angehörigen der bislang 162 Toten.

  12. Na super endlich mal wieder gute Nachrichten. Hoffentlich bleibt das so
    Was ist mit den Masken?….
    Es wird wärmer und unangenehm mit den Masken.

  13. Hallo,

    Im außen Gastronomie muss man dort auch die KontaktDaten hinterlassen?

    Lg

  14. Ein Test ist in Rhein-Berg beim Frisör seit dem 21. Mai (stabil unter 100) nicht mehr erforderlich.

  15. Ich bin ja froh, dass die Schulen ganze 3 Tage vor den Bordellen wieder regulär geöffnet wurden!

  16. Schön, dass das Leben nun langsam wieder beginnen kann! Wenn nun auch noch die Maskenpflicht in Geschäften abgeschafft wird, dann freue ich mich richtig.
    Übrigens: Es ist wie in jedem Jahr der Sommer, der die Inzidenzien purzeln lässt … egal ob Grippe oder Corona.
    Und wer immer noch glaubt, dass es die Verordnungen der Politiker bewirken … schöne Grüße vom Osterhase.
    Perter F.