Dr. Hartwig Orth (Chefarzt Geriatrie), Katrin Aulenkamp (kfm. Direktorin), Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann. Foto: Günther Ortmann

Aus der Krankenhaus-Einzelförderung der Landesregierung fließen zwei Millionen Euro an die GFO Kliniken Rhein-Berg. Damit wird der Umbau einer geriatrischen Station ermöglicht – und die Versorgungen von Senior:innen in. der Region verbessert.

Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann hat im Rahmen des Investitionsprogramms Krankenhaus-Einzelförderung am Mittwoch, 27. April 2022, im Düsseldorfer Stadttor einen Förderbescheid über rund 2 Millionen Euro an die GFO Kliniken Rhein-Berg übergeben. Mit den Fördermitteln können die Kliniken eine geriatrische Station umbauen.

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Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann erklärt: „Ich freue mich sehr, dass wir mit der Förderung Umbaumaßnahmen einer geriatrischen Station in den GFO Kliniken Rhein-Berg ermöglichen und die Kliniken so die Versorgung der älteren Patientinnen und Patienten weiter verbessern können. Betagte und hochbetagte Menschen sollen im Rheinisch- Bergischen Kreis die bestmögliche Versorgung erhalten. Die Landesregierung unterstützt mit der Förderung dabei gerne.“

„Seit mehr als 25 Jahren bieten wir mit unserem Geriatrischen Zentrum eine hervorragende medizinische Versorgung für ältere Menschen. Wir freuen uns wirklich sehr darüber, dass wir nun unseren Schwerpunkt der Alterstraumatologie weiterentwickeln können. Wir sind ganz sicher: unsere Patientinnen und Patienten werden von der Förderung stark pro- fitieren“, sagt Katrin Aulenkamp, kaufmännische Direktorin der GFO Kliniken Rhein-Berg.

Hintergrund: Mit dem Investitionsprogramm Krankenhaus-Einzelförderung der Lan-desregierung wird die Gesundheitsversorgung in Nordrhein-Westfalen weiter verbessert. Ziel ist es, auch zukünftig eine qualitativ hochwertige und patientengerechte Versorgung für die Menschen sicherzustellen. Für das Jahr 2022 wurde der Förderschwerpunkt „Stärkung der patien- tenorientierten Versorgung im höheren Lebensalter (Altersmedizin)“ festgelegt.

Das Land Nordrhein-Westfalen hat für das Jahr 2022 Mittel in Höhe von rund 100 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. Insgesamt werden damit 20 Maßnahmen in 20 Krankenhäusern gefördert.

GFO Kliniken Rhein-Berg

Die GFO Kliniken Rhein-Berg sind mit etwa 1.500 Mitarbeitern einer der größten Arbeitgeber in Rhein-Berg. Dazu zählt das Marien-Krankenhaus (MKH) und Vinzenz Pallotti Hospital (VPH). Eine enge Kooperation besteht zum Geriatrischen Reha-Zentrum Reuterstrasse und der ambulanten, orthopädischen Reha...

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1 Kommentar

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  1. Es ist toll, wenn auch an ältere Menchen gedacht und dafür auch Geld ausgegeben wird und es ist schön, dass Frau Aulenkamp berichten kann, wie gut ihr geriatrisches Zentrum funktioniert.

    LEIDER NUR FÜR PRIVATPATIENTEN!!!

    Ich kann mir als „Alltagsbegleiter“ ein Urteil erlauben, betreue ich doch seit 18 Monaten eine inzwischen 93 Jahre alte Dame, die seit einer Operation 10/20, nach der sie nach Hause statt in eine Geriatrie überstellt wurde, 24 Stunden am Tag im Bett liegt. Was mit den Muskeln der Dame und ihrem Kreislauf geschieht, kann sich jeder vorstellen. Als ich das 1. Mal bei der Dame eintraf, lag sie seit 6 Wochen ohne weitere Bewegung im Bett. Die im gleichen, eigenen Haus wohnende Tochter versorgt ihre Mutter, neben den medizinischen Diensten, den ganzen Tag und erst mit vereinten Kräften gelang es uns, einen Physiotherapeuten zu finden, der 1 – 2 Mal/Woche kommt. Wenn ich da bin – 2 Stunden freitags – hole ich die alte Dame auch aus dem Bett und wir gehen mit Rollator mehrere Weg hin und her, worauf sie sich in einen Stuch im Esszimmer setzt, um wenigsten 1 x die Woche rausschauen zu können.

    Die ständige Präsenz der Tochter – auch nachts – lässt diese inzwischen auf dem Zahnfleich gehen und die ständigen Forderungen der Mutter haben ein Klima äußerster Kälte und gegenseitigem Misstrauen geschaffen. Meine Versuche und der der Tochter scheiterten bisher, eine Geriatrie-Unterbringung zu finden,
    – weil der Hausarzt sich weigert, eine Überweisung zu schreiben
    – alle Geriatrie-Abteilungen oder -Stationen aber eine solche verlangen
    – und die alte Dame nicht privat versichert ist

    Sollte jemand diese Zeilen lesen, so bitte ich, sich über die Redaktion zu melden, um mit mir Kontakt aufzunehmen. Ich leite dann weiter.

    Ich hoffe, das geht nicht gegebn die Prinzipien der Redaktion!?