Damit klar ist, dass der Bereich vor der Schlossgalerie in Bensberg alleine den Fußgänger:innen vorbehalten ist, setzt die Stadt jetzt deutlich Signale: Die inzwischen von Pollern abgesperrte Fläche wurde von Kindern und Jugendlichen zu einem farbenfrohen Kunstwerk gestaltet.

Ein buntes Kunstwerk kann vor der Schlossgalerie in der Schloßstraße bestaunt werden: Um sichtbar zu machen, dass der Vorplatz der Schlossgalerie für Fußgängerinnen und Fußgänger und nicht für den Autoverkehr vorgesehen ist, haben Kinder und Jugendliche ihre Kreativität spielen lassen und der Fläche ihre ganz eigene Handschrift gegeben: Das Ergebnis sind eindrucksvolle und bunte Formen auf dem Boden.

Ursprünglich als kleine Malaktion angedacht, um auf das Parkverbot hinzuweisen, wurde die Idee zu einem großen partizipativen Kunstprojekt im öffentlichen Raum, das der Fläche nun den Nutzen zuspielt, für den sie bestimmt ist: Für die kreative Nutzung all jener, die zu Fuß unterwegs sind.

Gemeinsam mit der Künstlerin Tihana Biscan vom Atelier KLKS haben die Kinder die Motive entwickelt und auf den Boden gemalt.

„Die Kinder haben sich enorm gefreut in die Gestaltung eines so beliebten und zentralen Ortes wie der Schloßstraße eingebunden zu werden. Das Projekt war für alle Beteiligten ein ganz besonderes Erlebnis“, erklärt Tihana Biscan vom Atelier KLKS.

Das Kunstwerk wird nun bis zum Einbau des neuen Natursteinbelags sichtbar sein. „Wir freuen uns sehr, dass neben der Veranstaltung des Wochenmarkts, dem Feiern von Straßenfesten wie beim Tag der Städtebauförderung am 14. Mai und der Platzierung der temporären Sitzmöbel nun ein viertes Beispiel für die kreative Nutzung der Fläche vor der Schlossgalerie umgesetzt werden konnte“, so Kamila Kozak, Sachgebietsleiterin der Städtebauförderung. 

Lange Zeit gab es Probleme mit ordnungswidrigem Parken auf der Fläche. Erst durch das Anbringen von Absperrpollern konnte das Falschparken gänzlich verhindert werden.

Mehr Informationen zum Umbau der Schloßstraße gibt es auf der Website des Integrierten Handlungskonzept (InHK) Bensberg .

Pressestelle Stadt BGL

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3 Kommentare

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  1. Lieber Herr Richter, ich stimme ihnen zu. Wenn die Poller wegfallen könnten, wäre dies sicherlich eine sehr schöne Situation. Leider zeigt die Realität, dass den rücksichtslosen Verkehrsraudies nur durch Zwang Einhalt geboten werden kann.

    Dies ist sehr gut daran zu erkennen, dass häufig am Ende der Pollerkette vor dem ReWe weiterhin Verkehrsraudies parken, obwohl genügend Parkfläche auf dem ReWe Parkplatz vorhanden ist und das Parken hinter der Pollerkette vor dem ReWe nicht erlaubt ist.

    Folglich müssen die aufenthaltsqualtätssuchenden Menschen entweder durch häßliche Poller vor den Verkehrsraudies geschützt werden oder die Schlossstr. sollte gänzlich vom Autoverkehr befreit werden, da eine hinreichende Anzahl von Parkplätzen im Fußläufig zu erreichenden Umfeld zur Verfügung steht.

  2. Schluss mit der Langeweile in Bergisch Gladbach, naja zumindest für einen überschaubaren Zeitraum in Bensberg. Dass Kreativität seine wirkliche Kraft erst dann entfaltet, wenn Missstände sie herausfordern, scheint eine Tatsache zu sein (damit sind auf keinen Fall sachbeschädigende Grafittis gemeint).

    Behördliche verordnete Kunst im öffentlichen Raum ist sicherlich auch ganz nett, fordert i.d.R. jedoch nicht unbedingt zu einem spontanen Lächeln heraus. Ganz dickes Lob an alle Urheber dieser Pioniertat :O) :O :O) .
    Wenn dann ganz nebenbei auch noch die Poller wegfallen… auch kein Fehler.

  3. Ist schon beschämend, dass da Poller vor der Schlossgalerie installiert werden müssen, um die Verkehrsroudies daran zu hindern, auf der Poolposition direkt vor dem ReWe im absoluten Halteverbot zu parken, obwohl auf der Schlossgalerie genügend Parkplätze zur Verfügung stehen. Wenn die Schlossstr. ihren neuen Belag erhält, bleibt wohl nichts anderes übrig, die Flächen für Menschen zum Flanieren durchgängig durch Poller abzugrenzen um den Autofriedhof auf der Schlossstr. zu bändigen. Sonst wird das nix mit der Verbesserung der Aufenthaltsqualität.