Im März hatte die Stadt Bergisch Gladbach die Stadtgesellschaft erstmals aufgerufen, Vorschläge für kühle Orte in Bergisch Gladbach zu machen. Ziel ist es, in einer Onlinekarte auf kühle Orte an starken Hitzetagen hinweisen zu können. Die ersten 90 Punkte sind bereits eingetragen worden.

Die bisherige Resonanz zu der „Onlinekarte kühler Orte“ war mit über 100 Vorschlägen sehr gut. Die Klimaschutzmanagerinnen Jana Latschan und Heike Behrendt sind zufrieden mit der Aktion: „Die Beteiligung war erfreulich rege, und es wurden viele Vorschläge für Schattenplätze, Orte am Wasser oder kühle Innenräume gemacht. Herzlichen Dank an alle Mitwirkenden!“ Aktuell weist die Karte rund 90 Einträge im Stadtgebiet auf. 

Wo findet man die Onlinekarte kühler Orte?

Über diesen Link gelangt man zur Karte im Internet. Dort erhält man mit einem Klick auf die Markierung weitere Informationen zu dem jeweiligen „kühlen Ort“, beispielsweise zu Öffnungszeiten. Unter dem Link stehen zudem Tipps zum Schutz bei Hitze sowie weitere nützliche Informationen zur Vorbereitung auf heiße Tage bereit. 

Die Karte weist kühle Orte in Gebäuden und in der Natur auf. Mit einem Klick auf die Karte gelangen Sie zur Online-Anwendung.

Wie geht es nun weiter?

„Die Onlinekarte soll ein lebendiges Instrument sein. Es können also weiterhin Vorschläge für kühle Orte gemacht werden. Wir haben dazu in der Karte die Funktion ‚Weitere kühle Orte hinzufügen‘ ergänzt. Wichtig ist, dass die Orte öffentlich und kostenfrei zugänglich sind und natürlich auf Bergisch Gladbacher Stadtgebiet liegen. Besonders interessant sind gut erreichbare kühle Orte in Siedlungsbereichen und in Innenräumen“, so die beiden städtischen Klimaschutzmanagerinnen Jana Latschan und Heike Behrendt.

Auf das Angebot wird in den kommenden Wochen auch durch Flyer und Plakate aufmerksam gemacht.

Klimafreunde und Ärztekammer spricht Einzelhandel an

Zusätzlich trägt eine Aktion der Klimafreunde Rhein-Berg e.V. und der Ärztekammer Nordrhein, Kreisstelle Rheinisch-Bergischer Kreis dazu bei, auf den Bedarf an kühlen Orten an Hitzetagen aufmerksam zu machen und mehr Einzelhandelsgeschäfte als kühle Orte zu gewinnen.

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Hitzeknigge gibt Tipps für extrem heiße Tage

Die Sommermonate haben immer mehr Tage, an denen wir mit extremen Temperaturen zu kämpfen haben. Das Umweltbundesamt hat einen Hitzeknigge herausgebracht, der von der Stadt Bergisch Gladbach mit wichtigen, regionalen Informationen egränzt wurde.

„Wir freuen uns, dass sich die Maßnahmen sinnvoll ergänzen. Verschiedene Teile der Stadtbevölkerung leiden an Hitzetagen unter gesundheitlichen Beeinträchtigungen, so dass ein breites Angebot an kühlen Orten hilfreich ist“, erklären die Klimaschutzmanagerinnen.

Das Projekt wurde von der Stabsstelle Klimaschutzmanagement im Dezernat von Ragnar Migenda, Beigeordneter für Stadtentwicklung und Klimaschutz, gemeinsam mit den Abteilungen StadtGrün und Geodatenmanagement umgesetzt.

Weitere Informationen und Tipps zum Thema finden Sie hier

Hier werden offizielle Pressemitteilungen der Stadtverwaltung veröffentlicht. Sie geben nicht die Meinung des unabhängigen Bürgerportals iGL wieder.

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  1. Innenräume von Kirchen sind meist angenehm kühl, beschattet und bieten auch reichlich Sitzgelegenheiten. Kirchen lassen sich in der Eingabemaske auch anwählen. Aber wer soll zusichern, dass er Besitzer des Kirchengebäudes sei und einer Veröffentlichung zustimme?

  2. Eine sehr tolle Idee ! :)

    Jedoch denke Ich dass man umfassender an das Problem rangehen sollte.
    Gerade bei so heißen Tagen wie 2019 als es über 40 Grad war bringen solche Orte nur bedingt was.
    An den Orten könnte man jeden Tag ein paar Flaschen Wasser bereitstellen. Ich meine was kostet schon eine Wasserflasche !? Unter ein Euro. Dafür bezahle Ich gerne Kirchensteuer. Nicht für irgendwelche Baumaßnahmen oder Anwälte von Bischöfen.
    Das könnten sich die Kirchen leisten. Denn wer gerade durch die Stadt geht braucht dringend was zu trinken und wird kaum in den vollen Rewe City gehen oder zu DM.

    Und was das Gesundheitliche angeht….. Ginge es nach mir sollte jeder Mensch kostenlos einen Erste Hilfe Kurs angeboten werden. Und da sollte man auch erklären was man im Falle von Dehydration tun kann.
    Oder was man besser an so Tagen nicht tun sollte. Wir wissen eindeutig dass es immer mehr alte, herzschwache Menschen gibt und gleichzeitig immer wärmere und trockenere Tage.
    Da sollte man was tun. Sonst kommen die Kosten und wir zahlen einen noch höheren Preis.
    Denkt darüber nach

  3. In Ergänzung der Pressemitteilung der Stadt ist zu sagen, dass wir, Aerztekammer rbk und klimafreunde rheinberg, Discounter, Apotheken, Banken und Kirchen aufgefordert haben, in Hitzezeiten ihre gekühlten Räume anzubieten und das durch einen Flyer anzuzeigen . Die Resonanz war überwiegend positiv. Mal sehen, ob die Logos in den Fenstern hängen.

  4. Es fehlt das Nussbaumer Feld, auch NU7 genannt, das im alten Frischluftkonzept auch als Kaltluft-Entstehungszone markiert war. Es wäre gut, den Link aufzulisten, wo man zusätzliche Stellen melden kann, bitte.

    Der Unterschied ist in den Abendstunden speziell gut zu merken, wenn man aus angrenzenden Siedlungen (z.B. Nussbaumer Bungert) auf diese herrliche Wiese tritt. Die Temperatur sinkt merklich um mehrere Grade!

    1. Das Kölner Fenster hat doch schon jemand eingetragen. Ansonsten steht es Ihnen frei weitere Orte einzutragen.