Der gesamte Straßenzug Hasenweg, Nachtigallenweg und Teile der Parkstraße waren als Fahrradstraße markiert worden. Fotos: Redaktion

Bei der Einrichtung einer Fahrradstraße im Hasenweg hat die Verwaltung der Stadt Bergisch Gladbach ihre Hausaufgaben nicht erledigt: Weil notwendige Verkehrsuntersuchungen nicht gemacht wurden, sei die Ausweisung einer Fahrradstraße rechtswidrig, urteilt das Verwaltungsgericht Köln. Die Stadt setzt das gesamte Projekt jetzt erst einmal aus.

Gegen die Ausweisung des Hasenwegs an der KVB-Trasse zwischen Refrath und Frankenforst als Fahrradstraße hatten zwei Anwohner geklagt – und jetzt vor dem Verwaltungsgericht Köln Recht bekommen. Dieser Schritt der Stadtverwaltung sei rechtswidrig, die Verkehrsschilder müssten entfernt werden.

Grundsätzlich könne die Stadt zwar Fahrradstraßen anlegen, urteilt das Gericht. Dafür müssten im Vorfeld aber Verkehrsdaten erhoben werden, um zu beurteilen, ob und wie sich die Verkehrsströme verändern. Genau das habe die Stadt Bergisch Gladbach aber nicht ausreichend getan, heißt es in der Pressemitteilung.

„Die nur einmalige Verkehrszählung des fließenden Verkehrs erlaubt keine belastbare Prognoseentscheidung (…). Für den ruhenden Verkehr wurden gar keine Daten erhoben, sodass die Frage, ob der ersatzlose Wegfall der Parkflächen angemessen ist, nicht beantwortet werden kann,“ so die Urteilsbegründung in der am Dienstag veröffentlichten Kurzfassung.

Der erste Beigeordnete Ragnar Migenda gab den Gerichtsbeschluss im Ausschuss für Mobilität und Verkehr am Dienstagabend bekannt. Zwar müsse das Urteil zunächst geprüft und auch über einen Widerspruch entschieden werden – doch in einem ersten Schritt würden die Schilder nun deaktiviert und die Fahrradstraße aufgehoben, sagte Migenda.

Das Urteil bezieht sich aufgrund der Klage der Anwohner zunächst nur auf den Hasenweg. Er bildet jedoch den Teil eines ganzen Zugs von Fahrradstraßen von Refrath nach Frankenforst, mit dem Nachtigallenweg und Teilen der Parkstraße.

Migenda wertete das Urteil als „nicht erfreulich“ und als Rückschlag für die Bemühungen der Stadtverwaltung um eine Stärkung der Fahrradmobilität. Die Begründung des Urteils werde nun überprüft, der Ausbau des Fahrradstraßen-Netzes vorerst ausgesetzt. Er gehe davon aus, dass es sich nicht nur um eine kleine Formalie, sondern um grundlegende Probleme handele, die nun aufgearbeitet werden müssten, sagte der Beigeordnete.



Journalist, Volkswirt und Gründer des Bürgerportals. Mail: gwatzlawek@in-gl.de.

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  1. Fahrradstraßen scheinen nicht die Stärke der Verwaltung zu sein. Immer wieder scheitern die Projekte und kosten den Bürger viel Geld. In jeder anderen “Firma” hätte es für so einen Bockmist Abmahnungen gegeben. Hier passiert wohl eher nichts. Auf zum nächsten Projekt mit der Aussicht auf Misserfolg!

  2. @Hr. Felsch – Konzentrieren Sie sich doch erst einmal auf Ihr eigenes persönliches Platz-Problem, dann klappt das auch mit der Lösung.

    Wie haben Sie Platzprobleme denn früher immer gelöst?
    Z.B. wenn der Platz in Ihrem Kleiderschrank oder Kühlschrank nicht reicht?
    Oder der Keller quoll über.
    Oder wenn die Wohnung für weitere Kinder zu klein geworden ist. Sind Sie dann umgezogen? Oder haben Sie, weil die Wohnung so schön war, lieber auf ein Weiteres verzichtet?

    Würde mich freuen, wenn ich Ihnen beim “selbständigen” Lösen Ihres Problems, also bis auf Weiteres noch ohne Konzept, noch helfen konnte.

    Und wenn Sie Sich zunächst gar nicht mehr daran erinnern können, wie Sie das früher alleine hinbekommen haben, fragen Sie einfach bei anderen mal nach, wie die das so machen.

    ___________________
    Hinweis der Redaktion: Bitte unterlassen Sie persönliche Angriffe, sonst geben wir die entsprechenden Kommentare nicht frei. Aus diesem haben wir einen Satz gelöscht.

    1. Sehr geehrte Frau Ulla,
      vielen Dank für Ihre prompte Antwort.
      Vielleicht hätten Sie sich ein wenig mehr Zeit zum Lesen meines Kommentars nehmen sollen…
      Leider haben Ihre Ausführungen mit meiner Frage so gar nichts zu tun.
      Schade eigentlich…
      Ich hatte mich auf Ihren Kommentar bezogen, den ich als Kritik an der geübten Praxis hinsichtlich des Parkens von Anwohnern, Anliegern etc. in Wohngebieten verstanden habe und dem Hinweis, daß das in diesem Zusammenhang aufgewendete Geld besser ausgegeben werden könnte.
      Ein solches Konzept hätte mich sehr interessiert, da unsere Stadtgemeinschaft in diesen herausfordernden Zeiten für alle Verkehrsteilnehmer kreative, praktikable und konsensfähige Konzepte wirklich gut gebrauchen könnte.
      Da Sie ja offenbar persönlich betroffen sind, würde ich persönlich es begrüßen, wenn aus diesem Personenkreis Lösungsideen kämen, die unter Beachtung der Interessen „aller“ umsetzbar und akzeptiert sein könnten.

  3. Schön, dass die Verwaltung endlich einsieht: mit dem Kopf durch die Wand wollen kann weh tun, Herr Migenda. Leider bleibt diese weitere Verschwendung von Steuerzahlergeld wieder ohne persönliche Konsequenzen.
    Ich freue mich trotzdem, dass meine heute morgen eingereichte Klage zur Nachtigallenstraße damit nun gegenstandslos geworden ist.

    1. Gut das sich die Bürger von dieser inkompetenten Verwaltung und Politik nicht drangsalieren lassen. Zu allem ist ja auch noch der größte Teil der Beschilderungen falsch und/ oder unzulässig. Die ganzen Haltverbote am Belgischen Platz z.B.. Die StVO gibt genau vor wann solche Beschilderungen zulässig sind. Nächste Frage: Warum wurden die Fahrradstraßenebschilderungen immer beidseitig aufgestellt? Das ist nicht erforderlich (Köln macht das bei hunderten solcher Abschnitte auch nicht) und kostet aber einfach das Doppelte! Was sollen die ganzen Abpfostungen und Mrakierungen im Einmündungsbereich Parkstraße/ Frankenstraße? Auch gibt es in Frankenforst einige Straße wo man aufgrund der zu geringen Fahrbahnbreiten grundsätzlich gar nicht parken darf. Das alles weiß man bei der Stadtverwaltung und der Politik, Bürger haben darauf hingewiesen und um Änderung gebeten, ändert es aber nicht. Da kann man x-mal den Bürgermeister anschreiben, von dem kommt keine Lesebestätigung und keine Antwort (er ist aber noch extistent, auf Feierlichkeiten und Eröffnungen sieht man ihn strahlend). Dann gibts eben die nächsten Klagen vor dem VG.

    2. Wenn du glaubst, dass dein Engagement der Stadt eins auszuwischen als gute Publicity für dein Unternehmen wahrgenommen wird, könntest du dich irren ;)

    3. @F. Nagelschmitt “Schön” …
      “Verschwendung von Steuerzahlergeld” ist in meiner Sicht, wenn man unser Steuergeld für Fahrbahn- oder Straßenerneuerung behauptet auszugeben bzw. schon ausgegeben hat und dann feststellen muss, dass man in Wirklichkeit damit auch die kostenlosen oder fast kostenlosen PKW-Abstellflächen für Anlieger finanziert hat. DAS tut richtig weh und ist schade um das gute Geld.
      Aber ich will andere bzw. deren Hirn mit meiner Sicht auf diese Dinge nicht weiter überanstrengen.
      Klagen Sie ruhig weiter wenn Ihnen dieses “Amusement” Freude macht.

      1. Sehr geehrte Frau Ulla, ich fürchte, mein Hirn ist da auch ein wenig überfordert…

        Nicht nur im Hasenweg wohnen Menschen, die Auto oder Motorrad benötigen und nutzen. Diese besitzen allerdings, selbst wenn Sie im Bereich Hasenweg/ Nachtigallenstraße wohnen, nicht unbedingt einen eigenen Stellplatz oder eine Garage – oder Familienangehörige fahren irgendwann auch ein Auto.. „Parkhäuser“ gibt es dort leider nicht viele….
        Wo Menschen wohnen, werden auch Autos abgestellt – das ist die Realität.

        Wie sähe denn Ihr Konzept aus?

        Vielleicht sollte man bei der Gelegenheit nicht unerwähnt lassen, daß ja keineswegs nur die Anwohner selbst betroffen sind, sondern auch die so sehr beliebten Lieferdienste, Besucher und Handwerker.

      2. Herr Nagelschmidt hat völlig recht. Politik und Verwaltung betreiben hier rücksichtslos eine ideologisch betriebene Verkehrspolitik unter Ignoranz der wirklich notwendigen und sinnvollen Dinge und der gesetzlichen Vorgaben. Verkehrlich ist hier ja fast alles falsch, was sich erklärt, wenn man nur einen Mitarbeiter für das Ganze anstellt. Hier wurde viel personelle Ressourcen und Geld verpulvert und selbst heute sieht man das noch nicht ein.

        Schloßstraße in Bensberg, auch da ist doch viel Murks. Parkflächen sind nicht klar geregelt, überall wird gestanden, Verkehrszeichen sind falsch. Mängel im Pflaster sind jetzt schon gravierend, usw. Es ist längst überfällig diesen Protektionisten konsequent entgegen zu treten. Es ist unser aller Geld und wir als Bürger erwarten, dass es sinnvoll eingesetzt wird.

      3. „wir als Bürger erwarten“ – ist das der Majestätsplural? Es genügt eigentlich, wenn Sie für sich selbst sprechen.

    4. Eine Steuergeldverschwendung ist das Klagen gegen die Fahrradstraße: Das grundsätzlich richtige und wichtige Projekt für Rad-Hauptverkehrswege wird verzögert und es fallen viele Steuergelder an für etliche Verkehrsanalysen, Beauftragung von Planungsbüros, und nicht zuletzt Anwalts-, Personal- und Gerichtskosten.

      Wenn die Stadt Gebühren erhebt, um die mit Steuergelder hergestellten Parkplätze zu finanzieren, dann würden ganz schnell alle ihre Fahrzeuge auf dem reichlich vorhandenen Platz auf dem eigenen Grundstück abstellen ;-)

      1. Ne, Politik und Verwaltung haben sich an Recht und Gesetz zu halten. Wieso bekommt doch GL laufend Klatschen vom VG? Im Übrigen haben die Kraftfahrer die Straßen mit ihren KFZ- und diversen Mineralölsteuern finanziert. Ganz im Gegensatz zu den Radfahrern, die sich nicht mit einem einzigen Euro daran beteiligen, aber fordern, fordern, fordern. Es wird ungemütlich für die GLer Politik.

      2. @ Tobias S.W. : Aha. Ich wusste gar nicht, dass alle Radfahrenden in GL kein KFZ zu Hause stehen haben. Gehen Sie mal davon aus, dass mehr als 70 Prozent der Radfahrenden auch Kfz-Steuer zahlen, aber eben nicht jeden Weg zum Briefkasten mit eben jenem zurücklegen müssen.

        Nebenbei: Die Kfz-Steuer ist nicht zweckgebunden. Sie fließt in den allgemeinen Haushalt, nicht direkt in den Straßenbau. Zudem übersteigen die Kosten für Bau und Unterhalt von Straßen die Einnahmen aus der Kfz-Steuer bei weitem. Somit subventioniert die Allgemeinheit den Autoverkehr, während Radfahrer durch geringeren Verschleiß und niedrigere Umweltkosten das Gesundheitssystem und den Staat entlasten. Ein Fahrrad verursacht auch nahezu keinen Verschleiß an der Infrastruktur, während schwere Pkw und Lkw für Schäden verantwortlich sind.

        In diesem Sinne. Ein gutes Wochenende in die Runde.

      3. @Tobias S.W. – Da bin ich ganz bei Ihnen, wir sollten die Straßen nicht mehr durch Steuern, sondern gezielt durch Abgaben finanzieren – und zwar in Abhängigkeit der durch das jeweilige Fahrzeug verursachten Schäden.

        So als Start rege ich dann mal 1€ pro Jahr und Fahrrad an.

        Die Kosten für andere Fahrzeuge wären dann in etwa:

        – Motorroller 10,50€
        – Motorrad 39,06€
        – PKW 83521€
        – E-PKW 141646€
        – Kleintransporter 1500625€
        – Sattelzug 15006250000€

        (Berechnung auf Grundlage der Studie, dass Fahrbahnschäden mit der vierten Potenz der Achslast zunehmen und unter Nichtberücksichtigung der Fahrleistung)

        Natürlich sollte es auch ein sofortiges Fahrverbot für E-Autos erlassen werden, da für diese in den nächsten 10Jahren auch keine KFZ-Steuer fällig wird. Sofern Besitzer der selben eine eigen PV-Anlage haben zahlen diese womöglich noch nicht einmal Steuern auf ihren Energiebedarf.

        Der Radfahrer trägt zum Steuereinkommen allerdings durchs seinen höheren Grundumsatz bei, welchen er z.B. durch Steuern auf Nahrungsmittel an den Staat abführt.

    5. Entschuldigung. Sie sind derjenige, der die Kosten für uns Steuerzahler wissentlich verursacht, einfach nur, weil Sie persönlich Probleme mit dem Dezernent haben (war ja hier alles zu lesen, die Geschichte rund um die Laurentiusstraße). Was Sie auch hier tun ist nichts anderes als eine Selbstinszenierung.

      1. Hmmm… merkwürdige Sichtweise… Anscheinend hatte ja auch das Gericht ein Problem mit der städtischen Vorgehensweise.

        Die Möglichkeit des Bürgers gegen empfundenes oder tatsächliches staatliches Fehlverhalten juristisch vorgehen zu können, ist eine wesentliche Errungenschaft des demokratischen Rechtsstaates.
        Oder…?

  4. Es geht immer nur miteinader, pragmatisch und unidelogisch, wenn tragfähige Regelungen gewünscht sind. Ich bin Fußgänger, Radfahrer und bisweilen auch Autofahrer. Manche Diskussionen und Scheinlösungen nützem niemand.

  5. Moin, moin!
    Na wie auch immer – das ist eine deutliche Klatsche für die Stadtverwaltung und Ihre Führung.
    Egal wie man zu dieser oder anderen ‚Fahrradstraßen‘ steht, es ist wohl eine der wichtigsten Aufgaben von Verwaltung und städtischen Spitzenbeamten, Gesetze und Rechtslage sorgfältig zu beachten und danach zu handeln.
    Nebenbei – verlorene Prozesse kosten auch Geld…
    Für mich als Autofahrer und Genuß-Radler und Bewohner des Frankenforstes (nicht Anwohner) ist diese Fahrradstraße sehr… „speziell“.
    Ich muß den Fahradstraßenplanern für diese Strecke, die ja auch noch Parkstraße und Ottostraße beinhaltet bzw. berührt, meine Anerkennung aussprechen.
    Als Autofahrer kann ich sie endlich zum ersten Mal, seit ich einen Führerschein besitze, zügig und „flüssig“ durchfahren.
    Zügig zwar nur mit max. 30 km/h, aber das ist deutlich angenehmer als Schritttempo und stop-and-go.
    Die parkenden Autos früher haben einen schon ziemlich eingebremst.
    Als Fahrrad-Fahrer kann ich sie jetzt zwar auch zügiger durchfahren, aber schneller als früher tue ich das eigentlich nicht.
    Da ja dort sowieso nicht sehr viele Fahrzeuge unterwegs waren und diese ständig vor parkenden Autos anhalten mußten, habe ich auch nicht wirklich das Gefühl, dort sicherer zu sein.
    Als Fußgänger (auch die gibt es dort – Kinder auch) kann mir das Ganze eigentlich egal sein. Ich hab‘ eh nix davon.
    Natürlich abgesehen davon, daß ich auf den einen oder anderen „Renn-Radler“ aufpassen muß und ich die Geschichte selbstverständlich irgendwie auch mitbezahlt habe.
    Also.. ich hätte das Geld für diese schöne Fahrradstraße lieber in die Erneuerung des Asphalts der Friesenstraße investiert.
    Die Friesensstraße ist die Fortführung von Hasenweg und Nachtigallenstraße in Richtung Köln.
    Die ist leider weder Fahrrad- noch Autostraße.
    Offenbar hatten die Planer hier mehr an Geländewagen-Fahrer gedacht…
    Wer‘s nicht glaubt – einfach mal anschauen…
    …und: Mensch bleiben!

    1. Die Friesenstraße ist längst projektiert, eine Bürgerbeteiligung hat am Dienstag, den 29. April ’25 stattgefunden, die Vorplanung wurde am 02.09.2025 politisch beschlossen und noch in diesem Jahr soll im Vollausbau saniert (bestätigt im AMV 05.05.) und u.a. zur Fahrradstraße auch mit Erhalt und Schaffung von Parkplätzen, Lieferzonen und neuen Grünflächen umgebaut werden.

      Sie sehen, die Verwaltung kann das eine tun ohne das andere zulassen und hat tatsächlich den Straßenzug, über den die Radroute F2 vorgesehen ist ganzheitlich im Blick. Stück für Stück, zu dem eben auch der Hasenweg gehört. Im Übrigen gab es dort auch Maßnahmen für den Fußverkehr z.B. mit Pollern an der Ottostraße, um Sichtachsen freizuhalten und die Querung zu erleichtern.

      https://mandatsinfo.bergischgladbach.de/bi/getfile.asp?id=589525&type=do

      1. Vielen Dank für die Info.
        Ich sehe, die Verwaltung hätte das eine tun und das andere lassen sollen…
        Die Friesensstraße ist – v.a. für Radfahrer – ein echtes Problem, regelrecht gefährlich – Hasenweg und Nachtigallenstraße funktionierten auch ohne die Eingriffe der Stadt.
        Was kommt nun? Wenn die Stadt vorerst weiter „Fahradstraßen“ aussetzt, setzt sie dann auch eine Sanierung der Friesenstraße aus?
        Wäre es evtl. sinnvoller gewesen, erst Geld auszugeben für eine Maßnahme, die tatsächlich für Radfahrer mehr Sicherheit bedeutet hätte?
        Mhmmm…

  6. @Ulla
    Was soll die Lobhudelei auf Herrn Migenda, wenn er dann so heißt. Suchen Sie sich den Bericht aus dem letzten Jahr in inGL heraus über ihn. Dann sehen Sie wie toll der ist, aber nur im Abzocken für seinen eigenen Vorteil.

    1. “Herrn Migenda, wenn er dann so heißt”
      Neueste Verschwörungstheorie oder was?

    2. Hallo NK, haben Sie Beweise für Ihre Behauptung (“Abzocken für seinen eigenen Vorteil”)? Das ist möglicherweise Diffamierung, also sollten Sie sich zurückhalten mit solchen Äußerungen. Rechtlich kann dies als Beleidigung, üble Nachrede oder Verleumdung (§ 187 StGB) strafbar sein.

      1. (“Abzocken für seinen eigenen Vorteil”)
        Oder NK verwechselt unseren Herrn Migenda mit Herrn Samirae von der Bürgerpartei, dem letztes Jahr vorgeworfen wurde, bei der Stadt ungewöhnlich hohe Beträge für Verdienstausfall geltend gemacht zu haben.

  7. Alle Diskussionen erübrigen sich, denn von Seiten der Stadt hieß es mal “Straßen sind dafür gebaut worden, dass Sie auch (mit PKWs) befahren werden” (M. Euler, FB 3-32 – Allgemeine Ordnungsbehörde, Straßenverkehrsbehörde -Verkehrslenkung-, 12.02.2020). Am Bespiel einer Anliegerstr. wird es noch deutlicher, denn “…faktisch bleibt daher die Anliegerstraße eine ganz normale Straße vor der lediglich ein Schild steht. Die Anzahl der KFZ wird sich dadurch kaum verringern lassen..” (M. Euler, FB 3-32 – Allgemeine Ordnungsbehörde
    Straßenverkehrsbehörde -Verkehrslenkung-, 20.05.2019). Gleiches wird dann wohl auch für Fahrradstraßen gelten. Oder doch nicht?

  8. Zu Ulla sagt vom 07.05.26, 09:54
    Passt nicht zum angesprochenen Thema „Farbenwahl bei Ampeln“ und was heißt hier “merkwürdige, unzivilisierte Anliegen“? Ich meine und es bedarf sicherlich keine weitern Ausführungen, absolut falsche Wortwahl!

  9. Zu Drucker vom o6.05.26
    Ist das die richtige Vorgehensweise? Jemand stellt eine Vermutung auf und Andere sollen dann, u.U. mühsam, klären ob diese Vermutung stimmt. Ist GoggleMaps hier das richtige Mittel um Klarheit zu schaffen? Ich meine NEIN. Nicht aktuell, zu ungenau. Die Verwaltung sollte hierzu exakte Daten haben (Baurecht Anzeige/Genehmigung) und falls nicht (Digitalisierung/Zusammenführung?), im Rahmen der Planung erheben.

    1. Sie können oder wollen die Realität in Sachen Parkmöglichkeiten auf den Grundstücken nicht akzeptieren. Die Daten von Street View sind aus März 2022, also nicht unbedingt veraltet. Ich war am Montag zweimal als Fußgänger auf dem Hasenweg unterwegs und kann die Bilder und Aussagekraft von Street View bestätigen.
      Die Verwaltung kann gerne eine offizielle Erhebung der Daten, die dann auch für weiterführende Entscheidungen hilfreich und nötig sind, durchführen. Am Ergebnis wird sich aber nichts wesentliches ändern. Das gern genutzte Argument “Wo sollen wir dann parken” wird ins Leere laufen, am Hasenweg wie auch an der Siegenstraße.

      1. Zumal jeder selbst entscheidet, ob die Anschaffung eines Autos sinnvoll ist, und selbst dafür verantwortlich ist, es in Zeiten der Nichtnutzung aufzubewahren. Nicht umsonst wird bei Bauvorhaben der Nachweis einer ausreichenden Zahl von Stellplätzen verlangt.

        Dass gerade diejenigen, die jedem für die Fahrradinfrastruktur ausgegebenen Euro lautstark hinterherweinen, von der Allgemeinheit erwarten, dass ihnen ein für ein Vielfaches der Kosten gebautes Stück Straße zur kostenlosen Privatnutzung überlassen wird, ist völlig absurd.

        Der nächste logische Schritt wäre jetzt eigentlich, die betroffenen Straßen zu Anwohnerparkzonen zu machen und für den Parkausweis eine angemessene Jahresgebühr zu verlangen – die meisten Anwohnerfahrzeuge würden so schnell auf den Grundstücken stehen, dass man Mühe hätte, dem Vorgang mit bloßem Auge zu folgen.

      2. „[..] erwarten, dass ihnen ein für ein Vielfaches der Kosten gebautes Stück Straße zur kostenlosen Privatnutzung überlassen wird, ist völlig absurd.“
        Ja das ist absurd. Am besten erkennt man die Absurdität anhand des Gehzeugs. https://www.tuwien.at/cee/transport/planning/oeffentlichkeitsarbeit/gehzeug

        Dummerweise ist die Rechtslage die, dass man den öffentlichen Raum zur Abstellung eines PKW benutzen darf. Die Abstellung eines Gehzeugs wäre wohl verboten.

        Irgendwie erinnert mich der Vorgang an eine gekippte durchgängige Tempo 30 Zone für die Straße In der Auen. Hier hatte eine Person offenbar erfolgreich protestiert.
        https://in-gl.de/2012/07/27/wochenpresseschau-21-27-7-2012/

        Das eigentliche Problem für eine Verkehrswende scheinen mir aber nicht die protestierenden Einzelpersonen zu sein, sondern die Gesetzte. Die müssten geändert werden.

  10. Bei der Beurteilung der Arbeit des Verantwortungsbereiches von Herrn Migenda würde ein Arbeitgeber im normalen Arbeitsumfeld ein schlechte Beurteilung geben oder gar eine Abmahnung zumindest in Betracht ziehen. Was geschieht in der Stadtverwaltung? Wahrscheinlich nichts.

    Es verbleibt die vage Hoffnung auf einen Lerneffekt für die Zukunft.

    1. Was sie würden oder nicht würden ist vollkommen irrelevant.
      Herr Migenda hat bisher mehr Rückgrad gezeigt als ich zu hoffen gewagt hatte.
      Er tut das, was seine Aufgabe ist, so gut wie in B-GL nur möglich, hat dabei ausschließlich das Wohl der Stadtgesellschaft im Blick und knickt nicht ständig, trotz aller übelsten Beschimpfungen (Havermann u.a.), vor einigen Wortgewaltigen/Lobbyisten ein, plappert NICHT deren Unsinn auch noch ständig nach bzw. stärkt denen auch noch den Rücken bei ihrem unerhörten Anspruchsdenken/-verhalten.

      Chappeau und danke dafür, Herr Migenda!

      1. Wollen Sie bestreiten, daß hier ein nicht unerheblicher Verfahrensfehler seitens der Verwaltung gemacht wurde? Das geht nun zu Lasten Ihrer und meiner entrichteten Steuern.

      2. Ich bestreite gar nichts.
        Mit ist auch klar, dass die Farben und das Anbringen von Hinweisschildern, was der Sicherheit der Radfahrenden dient, ein wenig Geld kosten.
        Aber wenn nun ein JEDER die Gelegenheit wahrnehmen würde, auf evtl. in der Vergangenheit begangene Verfahrensfehler zu spekulieren, weil er/sie sich benachteiligt fühlt und damit beginnen würde, die Stadt zu verklagen, wo kämen wir da hin?
        Wer ein wirklich berechtigtes Anliegen hat und mit aussergerichtlichen Mitteln nicht zu Potte kam, dem mag man das nachsehen.
        Aber für sich selbst auf diesem Wege irgendwelche Vorzugs- oder Sonderrechte erstreiten/erschleichen zu wollen bzw., wie hier, zu haben, ist nicht in Ordnung.
        Und ein solcher Erfolg hat manchmal auch nur kurzen Grund zu Freude.

        Von daher wünsche ich mir von Herrn Migenda und seinen Mitarbeitern, dass sie alle die durch das Verwaltungsgericht festgestellten Mängel “wasserdicht” nachbessern und dann bitte ab zum nächsthöheren Gericht mit diesem Fall.

  11. Es ist unfassbar wie einige wenige Menschen die Stadt schädigen. Es ist kein Geld in den öffentlichen Kassen, der Rückbau der Fahrradstr. geht wieder zu Lasten von Sozialprojekten, Schulen usw. Nur weil Parkplätze im öffentlichen Raum weggefallen sind.

    Die Leute, die im Hasenweg wohnen, haben Garagen, wahrscheinlich jedoch zugepackt und als Keller missbraucht, und auch genug Platz auf den Grundstücken um die Autos abzustellen. Unfassbar das jetzt auch noch eine Person, die ab und zu durch den Nachtigallenweg fährt, dass muss man sich auf der Zunge zergehen lassen, und aus persönlicher Abneigung gegenüber eines einzigen Ratsmitglieds, auch eine Klage einreicht.

    Ich kann das alles nicht glauben. Leute, ihr dort im Hasenweg und Sie Herr Immobilienmakler habt ja wohl Geld genug um diese Klagen einzureichen. Lasst es und nehmt das Geld um Gutes zu tun und nicht so einen unsinnigen Kleinkrieg gegen die Stadt zu führen. Sinnlose Kriege gibt es genug in der Welt.

  12. Die öffentliche Straße ist kein privat nutzbarer Abstellplatz für Fahrzeuge, sondern ein gemeinsamer Raum für alle Verkehrsteilnehmer. Jahrzehntelang wurde ein großer Teil dieses Raums nahezu selbstverständlich dem ruhenden Autoverkehr überlassen – oft kostenlos und dauerhaft. Dabei blockieren parkende Fahrzeuge Flächen, die für sichere Mobilität, bessere Sichtverhältnisse und lebenswertere Straßen dringend gebraucht werden.

    Deshalb sollte man über ein generelles Parkverbot entlang von Straßen nachdenken, gerade in unserer Stadt die typischerweise gerade im Straßenbereich sehr eng bebaut ist. Wo keine parkenden Autos mehr stehen, entstehen breitere und sicherere Radwege, Kreuzungen werden übersichtlicher und gefährliche „Dooring“-Unfälle nehmen ab. Gleichzeitig gewinnen Fußgänger mehr Platz und Städte können den öffentlichen Raum gerechter verteilen.

    Wer ein Auto besitzt, hat nicht automatisch Anspruch darauf, öffentlichen Raum dauerhaft zur privaten Lagerung zu nutzen. Für private Gegenstände gibt es grundsätzlich private Stellflächen oder Parkhäuser. Öffentliche Straßen sollten in erster Linie dem sicheren und effizienten Verkehr dienen – nicht als kostenlose Dauerparkfläche. Eine moderne Verkehrspolitik muss den begrenzten Raum so nutzen, dass möglichst viele Menschen davon profitieren. Mehr Platz für den Radverkehr bedeutet letztlich mehr Sicherheit, weniger Lärm und eine höhere Lebensqualität für alle.

  13. Wir finden die Entscheidung richtig.
    Ein wenig befahrener und verlehrsberuhigter Weg mit Schwellen und Baumscheiben rechts u links kann keine reine fahrradstraße sein. Auch die Farbwahl ist unglücklich – Rot-Grün-‘Blinde’ können sie nicht sehen. Vielleicht schaut man auf Beispiele der Nachbarländer (NE=Fahrradland). Dazu gehören entsprechende Parkplätze und E-Tankstellen wie auch GLATTE Fahrbahnen mit gutem Verkehrssystem.
    All das muss Mit der allgemeinen Strasßenplanung einhergehen.
    Die Autos zu verjagen ist keine Lösung. Und rote Farbe auf der Straße auch nicht.

    1. Ihr Argumentation in Bezug auf den Hasenweg als Nebenstrecke und deren Eignung zur Fahrradstraße ist vor allem unter Berücksichtigung im Radnetzverbund (F2 von Bensberg nach Lustheide) spannend. Soll die Kölnerstraße – als Hauptdurchgangsstraße – zur Fahrradstraße werden?

      Auf der einen Seite wird von vielen der Schilderwald (teils zu recht) der zahlreichen Fahrradstraßenschilder zusätzlich zu den großen Piktogrammen an den “Ein- und Ausgängen” bemängelt und Sie behaupten, dass die roten Begleitlinien für einen Teil der Gesellschaft nicht ausreichen, die Fahrradstraße zu erkennen.

      Und letztendlich “verjagt” niemand Autos, da die Fahrradstraßen für KFZ nach wie vor frei sind. Es ist also entgegen Ihrer Behauptung KEINE “reine” Fahrradstraße.

    2. Meinen Sie das mit den Rot-Grün-Blinden ironisch? Andernfalls sollten sie über die Farbwahl bei Ampeln nachdenken.
      In einer Fahrradstraße werden Autos nicht verjagt, die bekommen nur eine andere Gewichtung gegenüber den Radfahrenden und können die Straße weiterhin befahren. Parken können die Autos auf den Grundstücken, da ist genug Platz.

      1. °Meinen Sie das…ironisch?“ Hier kann ich nur sagen: Denken beim Schenken. Auch der Rot-Grün-Blinde hat seit Kindheit gelernt: Rot ist oben und Grün ist unten.

      2. Naja, farbenblind werden die Klagenden ja nicht sein, da die sich sogar über die angebrachte “rote Farbe” aufregen/ungehalten aufregen.
        In meinen Augen macht sich diese “wegen nichts” schimpfende Anwohner-Front einfach nur lächerlich.
        Mal waren es die Schilder, mal das bisschen Farbe, mal die Kosten für die Farben.
        Und weil denen die Argumente, die gegen die Fahrradroute sprechen, ausgehen, wird halt das (teurere) Verwaltungsgericht mit deren merkwürdigen, unzivilisierten Anliegen beschäftigt.

      3. Herr Schultz: Rot ist oben, Grün ist unten. Da stimme ich zu. Das Wort “Fahrradstraße” steht in schwarzer Schrift auf weißem Untergrund, hinzu kommt das nicht zu übersehende Piktogramm des Fahrrads. Den Hinweis auf die Farbenblindheit kann ich nur ironisch verstehen.

  14. Die Entscheidung des Verwaltungsgerichts Köln zur Fahrradstraße im Hasenweg ist keine Absage an moderne Mobilität – sondern eine klare Erinnerung an saubere, faktenbasierte Politik.

    Ich habe im AIUSO mehrfach darauf hingewiesen: Entscheidungen in der Verkehrsplanung dürfen nicht ideologisch getroffen werden, sondern müssen auf belastbaren Daten basieren. Genau daran hat es hier gefehlt. Eine einmalige Verkehrszählung und gar keine Daten zum ruhenden Verkehr reichen schlicht nicht aus, um so tiefgreifende Eingriffe zu rechtfertigen.

    Über die Anfeindungen, die man für diese Haltung im Ausschuss erntet, kann man viel sagen – ich lasse es an dieser Stelle bewusst.

    Der Blick ins Ausland zeigt, wie es besser geht: Städte wie Nijmegen treffen ihre Entscheidungen datenbasiert und integrierend – im Interesse von Autofahrern, Radfahrern und Fußgängern gleichermaßen. Genau das sollte auch bei uns der Normalfall sein.

    Denn eines ist ebenso klar: Versuch und Irrtum sind in der Verkehrsplanung kein Kavaliersdelikt. Die Kosten – finanziell, rechtlich und im Vertrauen der Bürger – sind im Zweifel deutlich höher als eine saubere Analyse im Vorfeld.

    Wer Mobilität ernsthaft gestalten will, muss bereit sein, zuerst zu messen – und dann zu entscheiden!

  15. In Bergisch Gladbach steht am Anfang der Hauptstraße ein Verkehrsschild, das es zur Zeit meiner Fahrprüfung noch nicht gab. Dieses Schild gibt den Radfahrern Vorrang gegenüber den Autofahrern. Ich verstehe das Schild so, dass sich die Autofahrer hinter den Radfahrern einreihen müssen und die Fahrräder nicht überholen dürfen. Das bedeutet somit auch, dass die Autos nicht schneller als die Fahrräder fahren dürfen.
    Wenn ich mit meiner Interpretation dieses Verkehrsschildes richtig liege, hätte das simple Aufstellen eines solchen Schildes alle Probleme am Hasenweg im Vorfeld gelöst.
    – Die Anwohner hätten ihre Parkplätze behalten können.
    – Rasen wäre auf dem Hasenweg unmöglich bzw. es wäre strafbar.
    -Es wären keine Kosten verursacht worden.
    – Die Radfahrer hätten ihre Fahrradstrasse bekommen.
    Vermutlich wäre diese Lösung zu einfach gewesen und hätte sicherlich irgendwelchen Vorschriften widersprochen.

    1. Der Straßenverkehr in GL ist an so vielen Stellen diskutiert worden, z. B. damals auch hier
      -> https://in-gl.de/2020/11/23/ein-ueberholverbot-fuer-die-hauptstrasse/

      Aber nicht nur RadfahrerInnen sind gefährdet, auch FußgängerInnen, die von RadfahrerInnen auf dem immer noch farblich abgesetztes Pflaster in Richtung Kreisel heizen und u.a. das Schild ignorieren. Also nicht die Straße benutzen. Und auch im späteren Verlauf im Kreiselbereich den großen Hinweis für den Fußgängerstreifen überlesen und nicht absteigen.

      Leute! Fasst Euch alle mal an die eigene Nase, muss ich mir selbst auch immer wieder bewußt machen! Rücksicht im Straßenverkehr, Fünf Minuten früher los, Handy weg, bestehende und neue Regeln kennen und beachten, dann wird es überall leichter und wir brauchen nicht so viele Schilder.

    2. @Dr. Stuckenholz
      Hier die (harmlosen und einfachen) Regeln zu der Fahrradstrasse bzw. hier –>Teil der geplanten Radroute F2, kommuniziert in einem der vorangegangen Beiträge (siehe oben):

      “Mit der Einrichtung der Fahrradstraße gilt im Hasenweg und der Nachtigallenstraße:

      Der motorisierte Verkehr ist weiterhin zugelassen, Kfz-Fahrende müssen aber besondere Rücksicht auf den Radverkehr nehmen und dem Radverkehr anpassen.

      Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 30 km/h für alle Verkehrsteilnehmenden.

      Dauerhaftes Parken ist auf der Fahrradstraße nicht zulässig, die Einhaltung wird vom Ordnungsamt kontrolliert. Auch Pflegedienste müssen ihre Fahrzeuge auf den privaten Grundstücken abstellen.

      Halten (zum Beispiel zum Ein- und Aussteigen oder kurzen Be- und Entladen) bleibt weiterhin erlaubt, sofern es den Radverkehr nicht behindert.

      Alle Verkehrsteilnehmenden auf der Fahrradstraße sind an Kreuzungen vorfahrtsberechtigt. Also kein „rechts vor links“.

      Fahrräder dürfen nebeneinander fahren.”

      Dort, wo die Straße nicht zu eng ist, können Sie Radfahrer:innen natürlich auch langsam überholen.
      Lediglich an Stellen, wo Sie den Mindestabstand zum Radfahrenden, WENN Ihnen denn gerade einer/eine begegnen sollte, nicht einhalten können z.B. an einer der Baumscheiben, müssten Sie Sich mit dem Überholvorgang wohl gedulden bis zur nächsten Gelegenheit.
      Auf der Straße parkende Autos/ Autokolonnen sind, insbesondere für die Kleineren, immer ein Risiko (versperrte Sichtachsen u.a.).
      Daher wäre den Anwohnern nicht mehr gestattet gewesen, ihre Autos, wie bisher, auf der (hier sowieso bereits sehr schmalen) FAHRBAHN abzustellen, sondern diese zukünftig nur noch auf ihrem eigenen Grundstück zu platzieren.

      Soviel zu den angeblich “tiefgreifenden Eingriffe” in das Leben dieser vor Gericht gezogenen zwei Anwohner.

  16. Bin ein Anwohner. Eigentlich ist der Sinn einer Fahrradstrasse ja das man für Fahrräder die Straße sicherer macht. Jetzt bremsen die parkenden Autos niemanden mehr aus und es ist eine Vorfahrtsstraße geworden,wo man nichtmal mehr für rechts vor links anhalten muss und jetzt brettern hier Leute noch schneller als davor entlang. Also es ist nicht wirklich Sicherer geworden.

    1. Man kann wohl kaum die Fahrradstraße dafür verantwortlich machen, dass sich Autofahrer nicht an die Verkehrsregeln halten. Dafür verantwortlich sind die zu schnell fahrenden Autofahrer, gegenüber denen die Regeln durchgesetzt werden müssten.

      Dementsprechend liegt der Grund für den von Ihnen beklagten Zustand nicht in der Einrichtung einer Fahrradstraße, sondern darin, dass Fehlverhalten nicht konsequent geahndet wird. Aber das kennt man in GL: Überall dort, wo man den Zorn zu schnell fahrender, falsch parkender oder Durchfahrverbote missachtender Knatteristen auf sich ziehen könnte, halten die Behörden sich vornehm zurück.

      Dabei dürfte doch inzwischen die Erkenntnis in alle Köpfe gedrungen sein, dass für eine bestimmte Sorte von Autofahrern das Risiko für die eigene Brieftasche motivierender ist als die Gefahr, dass sie aus Bequemlichkeit, Dumnmheit oder Selbstüberschätzung Menschenleben gefährden könnten.

  17. @Hr. Schultz Wenn in einem Kommentar “vermutlich” verwendet wurde, deutet dies eher auf eine fehlende Ortskenntnis hin und wurde daher so formuliert. Mit Google Maps kann man sich aber einen Eindruck von der Situation vor Ort machen. Und die spricht eine andere Sprache. Reichlich Garagen und Stellplätze auf den Grundstücken. Das ist Fakt. Mir ist die Straße auch in Realität bekannt und kann die Parkmöglichkeiten auf den Grundstücken bestätigen. Die Diskussion zu den Parkmöglichkeiten gab es bei der Siegenstraße auch schon mal. Auch dort haben alle Grundstücke Garagen und Stellplätze.

  18. Diese Stadtverwaltung, der Migenda, die alten Leute, die Panzerfahrer, gegen jede Änderung sein, Zukunft verbauen, Ideologie, Geldverschwendung.

    Was sollen diese Totschlagargumente? Sie helfen Niemandem, außer vielleicht dem Ego des Schreibenden. Es gibt Regeln die, wenn auch in Deutschland oft komplizierter, unverständlicher als bei unseren Nachbarn, einzuhalten sind. Wer diese missachtet muss damit rechnen hinterfragt oder von einem Gericht zurückgepfiffen zu werden. Dann bleibt die Frage nach der Haftung zu beantworten. Viel Vergnügen beim Versteckspiel.

    Meine Empfehlung: Entscheidungen, für oder gegen Etwas, sollten im Rahmen des geltenden Rechts faktenbasiert und nachprüfbar erfolgen. Wir haben einen „überquellenden“ Rat und eine große Verwaltung, wo bleibt die Expertise?

    Eine Aussage als Beispiel: „Vermutlich haben dort alle Anwohner genug Platz auf ihren Grundstücken zum Parken“, ist faktenlos und wenig hilfreich.

    1. Zu den Parkmöglichkeiten auf den Grundstücken reicht die Nutzung von Google Maps und Street View. Da gibt es kein Haus ohne Garage oder Stellplatz. Insofern ist die Aussage nicht aus der Luft gegriffen.

      1. Wenn es heißt,”Vermutlich” ist das kein Fakt und bleibt kein Fakt.

      2. Fakt ist auch: eine Fahrbahn bleibt eine Fahrbahn und wird nicht zum Privatparkplatz nur weil man dort wohnt.

      3. Herr Schultz, wenn sich eine Vermutung leicht und von jedermann verifizieren lässt, wird sie zur erwiesenen Tatsache.

  19. Mit welcher Selbstverständlichkeit sich die Anwohner hier öffentlichen Raum einklagen, um ihre privaten PKWs abzustellen. In was für einer Welt leben wir, wenn parkendes Blech mehr wert sein soll, als die Verkehrssicherheit unserer Kinder.
    …. und ja, die geänderten Vorfahrtregeln und das Nutzen als Durchfahrtsstraße kritisiere ich auch … das hat aber wenig mit der Einrichtung einer Fahrradstraße zu tun.

    1. Das stimmt nicht so ganz. Nur weil es zu einer Fahrradstasse geworden ist fahren nun deutlich mehr Autos bei uns entlang und das mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit

      1. Nein, nicht deshalb, sondern weil ihnen in ihrer Egozentrik ihr Vorwärtsdrang wichtiger ist als das Wohl der Allgemeinheit. Konsequentes Abkassieren würde das Problem lösen.

  20. Sie nennen also die Bedenken Ihrer Nachbarn “Kinkerlitzchen, Ulla. Und wie eine völlig unnötige Fahrradstraße, die gegen den Willen der meisten Anrainer eingerichtet wurde, “Magentas Hobby” oder wie? Ihre undifferenzierte Meinung steht in Ihrer Straße, wenn Sie denn sda wohnen, ziemlich alleine und geht völlig am Thema vorbei.

    Denn, verehrte Drahtesel-Lobbyisten, Sie schossen ein Eigentor. Über einem langen Zeitraum wird es keine neuen Fahrradstraßen mehr geben und die bestehenden muss Herr Migenta zurück bauen, wahrlich für mehr Geld als er fürs Entstehen ausgegeben hat.

    So langsam votiere ich für das Schweizer Regelung, wo Ausgaben einer Gemeinde von allen Gemeindemitgliedern eingesehen werden können, die dann entscheiden. Da gibt es keine Verwaltungsirrtümer, da entscheidet das Volk.

    1. Wo das Volk anstelle ausgebildeter Experten entscheidet, herrscht nur leider oft das „gesunde Volksempfinden“.

      Übrigens, was hier bislang nicht erwähnt wurde: Das Gericht hat formale Fehler im Verfahren bemängelt (die sind der Verwaltung tatsächlich anzulasten), aber nichts darüber gesagt, ob die Einrichtung der Fahrradstraße dem Grunde nach falsch war.

      1. Endlich mal ein Beitrag mit Sinn und Verstand, die Stadt kann die Grundlagen schaffen, dass eine Fahrradstraße an der Stelle legitim wäre.

        Übel würde es nur, wenn der Stadt dies eigentlich bewusst war, dass die Voraussetzungen nicht ausreichen und Sie gehofft hat, dass schon keiner so genau hinsehen würde.

      2. “Ausgebildete Experten”? Nein, nicht in GL! Die Planungen wurden von Verwaltungsfachangestellten und Geographen durchgeführt. Nicht von Ingenieuren Straßenbau oder Stadtplanern! Hat sich mal jemand den Murks im Einmündungsbereich Parkstraße/ Frankenstraße angesehen?
        Das Gericht hat formale Fehler bemängelt. Hat man die bewusst gemacht und gehofft damit durchzukommen? Oder war man einfach naiv? Die Zahlen werden für ein Fahrradstraße defintiv nicht ausreichen.
        BG Mirinda versucht doch schon wieder zu tricksen. Offensichtlich soll nur die Fahrradstraßen Hasenweg deaktiviert werden, nicht Nachtigallenstraße und Parkstraße obwohl die nicht ausreichenden Messungen den kompletten Zug betreffen. Also wirds auch hier noch eine Klatsche durch das VG geben.
        Auch die absurde Halteverbotsbeschilderung um den Belgischen Platz ist unzulässig. Das gibt eindeutig die StVO her. Und auch hier wird man wie gehabt besserwisserich darauf beharren alles richtig gemacht zu haben – bis erneut was vom VG kommt.

      3. “Die Planungen wurden von Verwaltungsfachangestellten und Geographen durchgeführt. Nicht von Ingenieuren Straßenbau oder Stadtplanern!”

        Und das können Sie natürlich auch in Form von Fakten nachweisen. Oder ist es doch nur eine steile These…?

    2. Mit Nachnamen haben Sie es nicht so. Mal Magenta oder Migenta. Sie heißen doch auch nicht Havelmann oder Hafermann.

    3. @Rolf Havermann
      Da stimme ich Ihnen gerne voll und ganz zu.
      Auch ich bin für mehr direkte Demokratie, somit für Volksentscheide.

      1. … und damit bei allen Themen, die vorwiegend im Zwischenhirn entschieden werden, für einen kurzen Weg in die Ochlokratie.

  21. Als Mieter im Hasenweg verfolge ich die aktuelle Entscheidung des Verwaltungsgerichts mit großer Erleichterung. Seit der Einrichtung der Fahrradstraße hat sich die Situation vor Ort deutlich verschlechtert – und zwar genau entgegen der ursprünglichen Zielsetzung.

    Durch den Wegfall sämtlicher Parkplätze ist der Hasenweg faktisch zu einer Durchgangs- und Ausweichstrecke geworden. Besonders im Berufsverkehr nutzen viele Autofahrer den Hasenweg, um die Hauptstraßen zu umgehen – oft mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit. Durch die Breite der Straße fühlen sich viele Autofahrer hier inzwischen wie auf einer Vorfahrtstraße, da auch an sämtlichen einmündenden Straßen die Rechts vor links-Regeln durch entsprechende Verkehrsschilder aufgehoben wurden.

    Hinzu kommt eine massive Belastung durch mehrere Baustellen in der Nähe: Schwere Lkw, Betonmischer u. ä. nutzen den Hasenweg gezielt, weil er durch die fehlenden parkenden Fahrzeuge leichter passierbar ist als umliegende Straßen. Für die Radfahrer bedeutet dies mehr Gefahren und das entspricht bestimmt nicht dem Sinn einer Fahrradstraße

    Wie gut, dass die rechtlichen Grundlagen dieser Maßnahme nun hinterfragt wurden. Eine Rückkehr zu geregelten Parkmöglichkeiten wird ganz sicher zur Verkehrsberuhigung beitragen und der Hasenweg wird somit auch für die Radfahrer wieder sicherer.

    Karla Jäger-Meinhardt

    1. Danke für die Anmerkungen. Ich habe es bisher im Hasenweg nicht beobachtet, stimme Ihnen aber grundsätzlich zu, dass der Wegfall von Parkplätzen zu mehr und schnellerem KFZ-Verkehr führen kann. Diese Gefahr sollte bei der Einrichtung von Fahrradstraßen von vornherein bedacht & ihr entgegengewirkt werden!
      Die Vorfahrtsregeln haben sich allerdings nicht geändert. Schon bisher waren die einmündenden “Spielstraßen” nachrangig, der Hasenweg hatte Vorfahrt (was Vielen nicht bekannt war).

      Was ich mich frage: Würde die Markierung einer kleinen Zahl (4-5 Stück) von Parkplätzen, abwechselnd rechts und links, den Verkehr ausbremsen und so die Sicherheit für Radfahrende erhöhen? Dazu würde mich Ihre Einschätzung (und die anderer Anwohner:innen) interessieren!

    2. Vielen Dank für Ihre Meinung aus der Sicht einer Anwohnerin! Ich frage mich nur, wie kann man mehr Sicherheit für Radfahrende – vor allem für Kinder erreichen?

  22. Diese Stadtverwaltung ist eine Katastrophe. Was funktioniert da eigentlich. Wieder bekommen sie per Gerichtsurteil bestätigt, das sie mangelhaft arbeiten. Vielen Dank Herr Miranda.

  23. Liebe Stadt
    Ab in die nächste Instanz und bis zum Bundesverwaltungsgericht bleibt es eben so wie es jetzt ist. Von einer Fahrradstrasse geht doch keine Gefährdung aus.

  24. “Bei der Einrichtung einer Fahrradstraße im Refrather Hasenweg hat die Verwaltung der Stadt Bergisch Gladbach ihre Hausaufgaben nicht erledigt”

    Naja, wer hätte denn auch tatsächlich damit gerechnet, dass 2 “Einwohner”, die zufällig an dieser Strasse wohnen, wegen ein paar angebrachten Hinweisschildern + farbliche Markierungen derart in Wallungen geraten, dass die hiergegen gerichtlich vorgehen werden.

    Mich wundert auch, dass diese Klage nicht von vornherein abgewiesen wurde. Oder wenigstens Gelegenheit zur Nachbesserung angeboten wurde, sondern gleich an die nächsthöhere Instanz verwiesen wird.
    Wie teuer würde es für die Stadtgemeinschaft erst werden, wenn jeder Bewohner wegen z.B. solcher “Kinkerlitzchen” gegen die Stadt klagen würde.

    1. Leider kein Einzelfall, siehe die Klage(n?) gegen die Erneuerung des Skateparks an der Saaler Mühle. “Natürlich haben wir nichts gegen Jugendliche – aber bitte nicht in der Nähe unseres Häuschens!”
      Dieser Egoismus ist einfach nur erbärmlich. Allerdings war mit Klagen zu rechnen, insofern muss die Verwaltung sich den Vorwurf mangelnder Sorgfalt gefallen lassen.

      1. Lieber Herr Kleinert, die Klage( n)gegen den Skaterpark kann man nicht mit der Klage gegen die Einrichtung der Fahrradstraße „ Hasenweg“ vergleichen. Ihre Schlussfolgerung von „ Egoismus „ kann ich nicht bestätigen.
        Herzliche Grüße
        Brigitta Opiela

        ______________
        Hinweis der Redaktion: Brigitta Opiela ist Mitglieder der CDU-Fraktion.

      2. Liebe Frau Opiela,
        vergleichbar sind aber die Persönlichkeitseigenschaften dieser ewig (Weh-)Klagenden, die ihre eigene Perspektive absolut setzen. Der Umgang mit denen kann ziemlich anstrengend sein bzw. ist es, weil sie (konsequent) andere Sichtweisen ignorieren/vernachlässigen, wg. überhöhter Selbstwahrnehmung u.a. die eigenen Bedürfnisse über die der anderen stellen und im allgemeinen wenig Empathie zeigen (können).

  25. Wer bezahlt die Entscheidung, eine Fahrradstrasse einzurichten. Stein und Migenda haben Für die Entscheidungen eine Menge Geld rausgeschmissen

  26. Wie überaus schade, wo doch unsere Söhne, die jeden Morgen mit dem Fahrrad zur Schule fahren, endlich einigermaßen von genervten Autofahrern verschont blieben. Jetzt muss man wieder fürchten, dass die Autos zu schnell und zu nah an den fahrradfahrenden KINDERN vorbei fahren, den Motor aufheulen lassen und schimpfend an den jungen Verkehrsteilnehmern vorbei brettern.

    Bitte geben Sie Gas und beschleunigen Sie die Legitimierung der wertvollen Fahrradstrasse. Danke

    1. Die Fahrradstraße wird nicht wiederkommen. Die erforderlichen Untersuchungen sind aufwändig und teuer und zuletzt werden die Zahlen das nicht hergeben.

      1. @ Drucker – es wird so kommen. Die Faktenlage ist klar, das weiß auch der BG und die Verwaltung. Man hat was unrechtes versucht….und fiel auf die Sch….

  27. Gott sei Dank hat ein Gericht Herrn Migenda eingebremst, sodass erst mal keine neuen gepinselt und beschildert und die schon bestehenden Fahrradstraßen rückgebaut werden müssen. So lese ich auch die übrigen Texte hier außer einem, dessen Autorin wahrscheinlich kein Auto fährt.

    Gegen den Wille der weit überwiegenden Anrainer zog Migenda sein Hobby durch, wissend, dass die Vorbereitungen dazu ungenügend waren. Wie wird man diesen Herrn los?

    1. Was ist ihr Problem? Wenn ich die Kommentare so lese sind sie eins der wenigen Individuen die sich dagegen aussprechen.

      Hauptsache Sie können mal wieder siegreich die Hand heben und mit ihrem Panzer die Straßen runterdonnern.

      Es wird Zeit, dass die alten Leute endlich aufhören, sich gegen jede erdenkliche Änderung stemmen und endlich akzeptieren, dass es nicht mehr ihre Zukunft ist – Sondern die der jungen Generationen, die Sie mit Misswirtschaft, falschen Entscheidungen und fehlendem Nachwuchs gegen die Wand gefahren haben.

      Aber ja – zum Glück wurde das gestoppt..
      Danke für nichts

    2. Ich habe es bisher nicht geschrieben, bin aber auch für die Einführung von Fahrradstraßen. Ich fahre Auto, Fahrrad und bin als Fußgänger unterwegs.
      Geklagt haben zwei Anwohner, woher nehmen sie ihr Wissen von der überwiegenden Mehrheit der Anrainer, die gegen die Fahrradstraße? Warum hat sich sonst niemand der Klage angeschlossen?

  28. Ich verstehe nicht, was man gegen Fahrradstraßen haben kann. Vermutlich haben dort alle Anwohner genug Platz auf ihren Grundstücken zum Parken, die Straße ist auch weiter für Autos befahrbar und im Zweifel ist es doch sogar eine Verkehrsberuhigungsmaßnahme. Ich hätte jedenfalls gerne eine Fahrradstraße vor meiner Haustür.

    1. Ausreichend breite Straße mit Parkplätzen auf beiden Seiten vor der Tür?
      Dann wird das nichts in Sachen Fahrradstraße, weil nicht genug Parkplätze wegfielen…

      1. Sachlichkeit wäre weiterhin fein in dieser Diskussion.

        Polemik, Fake News oder gravierendes Fehlverständnis gibt es schon ausreichend.

  29. Und weil zwei Anwohner ihre Spritschleuder nicht mehr vor dem Haus parken dürfen, sondern vielleicht in die eigene Garage fahren müssen oder auf ihrem Grundstück parken, werden nun wieder alle Kinder rasenden Autos ausgesetzt und ein mutiger und richtiger Schritt in Richtung Mobilitätswende ausgesetzt.

    Das Recht mag ihnen Recht geben, für den deutschen Michel ist es ein Armutszeugnis. Diese aber sehr zweifelhafte Grundeinstellung findet sich auch in der aktuellen Bundesregierung.

    1. Niemand will Kinder rasenden Autos aussetzen. Aber dort gibt es keine rasenden Autos denn da ist überhaupt kein relevanter Verkehr!
      Stattdessen wird alles unübersichtlich und damit nicht gerade sicherer.
      Ich frage mich sowieso, warum man überhaupt solche Straßen auswählt, auf denen man jetzt schon hervorragend und auch sicher Fahrrad fahren kann? Was genau verbessert sich dort für Fahrradfahrer?
      Aber das wahre Konzept dahinter ist sehr wahrscheinlich ein anderes: Wie kann man den Autofahrern und Anwohnern max. auf den Sack gehen…

      1. Will niemand Kinder rasenden Autos aussetzen? Passiert aber permanent und jeden Tag an vielen Stellen unserer Stadt

      2. Sie widersprechen sich selbst. Entweder ist da kein relevanter Verkehr oder man geht den Autofahrern „maximal“ auf das, was Sie in den Mund zu nehmen belieben.

        Ein Tipp: Die Strecke ist ein beliebter Schleichweg von Refrath und Kippekausen Richtung Bensberg. Da herrscht relevanter Verkehr, und der wird vorwiegend nicht von Anwohnern verursacht.

      3. Genau. Es geht immer und ausschließlich darum. Autofahrer zu drangsalieren.
        Ich hatte in der Parkstraße neulich fast einen Dooring-Unfall. Es haben nur wenige Zentimeter gefehlt. Als Fahrradfahrer muss man bei am Rand parkenden Fahrzeugen immer auf der Hut sein.

  30. ha, lol, unglaublich, Verwaltung GL, erst mal machen, an seltsamen Stellen, mit viel wiederholten Einsatz,
    da bin ich eben noch lang gefahren .. na ja, wir haben ja auch sonst keinerlei kaputte Straßen, wofür Geld verwendet hätte werden können, z.B. vorm Kreishaus, tiefe Furchen mittig der Fahrbahn, oder einige Stichstraßen der “ehemaligen Fahrradstraße”, wo sind nochmal die Straßenausbesserungstrupps,
    ich liebe meine Heimatstadt wirklich sehr, puuu was ist hier geworden

  31. Das war zu erwarten. Mit welcher Ignoranz und auch Arroganz die Verwaltung, im Auftrag der Politik diesen Irrsinn vorangetrieben und durchgeführt hat war schon unfassbar.

    Schon während der Maßnahme kontaktierte Verwaltungsrechtler prognostizierten eine solchen rechtlichen Ausgang. Und dennoch hat die Verwaltung, allen voran dieser Migenda, die Straßen mit z.T. auch noch falschen Beschilderungen, Markierungen und diversen Pfosten zugepflastert.

    Es ist davon auszugehen das diese Fahrradstraße nicht mehr kommen wird, die erforderlichen Zahlen liegen nicht vor. Das weiß jeder, der sich im Bereich Verkehrsplanung etwas auskennt. Hier wurden also wieder einmal viele viele tausende Euros Steuergeld für eine Ideologie verpulvert.

    1. Stichwort Ideologie – bitte mal die vielen tausende Euros Steuergelder die permanent für die Ideologie des allmächtigen individuellen Autoverkehrs verpulvert werden in den Blick nehmen. Sind nämlich ein paar Milliönchen mehr

      1. Dafür gibts aber auch intakte und rechtlich legitime Straßen (wenn man sie pflegt und nicht ideologiegetrieben verkommen lässt). Hier wurde verbissen viel Geld der Bürger und viel Arbeit sinnlos verpulvert.