2018 folgte das Alte Backhaus in Refrath auf die beliebte Traditionsbäckerei Eilers, nun ist Schluss, zumindest vorerst: Am Sonntag war der letzte Öffnungstag des Geschäfts, die bisherigen Inhaber:innen verabschiedeten sich. Das Gebäude soll saniert werden. Was danach passiert, bleibt ungewiss.

Die Refrather Bäckerei „Altes Backhaus“ ist seit Anfang der Woche geschlossen. Weil das Gebäude umfassend saniert werde, laufe der Mietvertrag aus, teilen die Inhaber:innen in einem Abschiedsschreiben ihren Kund:innen mit, das mit „Danke, Refrath!“ überschrieben ist. 

„Nach vielen schönen gemeinsamen Jahren müssen wir einen schweren Entschluss treffen“, schreiben die Inhaber:innen, die das Alte Backhaus seit 2018 geführt haben.

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„Altes Backhaus” belebt Eilers Bäckerei neu

Refraths Traditionsadresse für beste Backwaren ist wieder offen. Sibel Tuncer und Yilmaz Inan haben die frühere Bäckerei Eilers als „Altes Backhaus“ neu eröffnet. Zu den Gratulanten gehörte Klaus Kreuzahler, der hier von 1960 bis 1990 selbst in der Backstube stand.

„Aus Kunden sind für uns oft vertraute Gesichter geworden – und genau das hat unsere Bäckerei zu einem besonderen Ort gemacht.“ Letzter Öffnungstag war am 12. Juli. 

„Für uns bedeutet das, dass wir uns zunächst nach neuen Möglichkeiten umsehen müssen“, teilen die Inhaber:innen mit. „Auch wenn uns der Abschied schwerfällt, blicken wir mit großer Dankbarkeit auf die vergangenen Jahre zurück.“

Was künftig mit dem bisherigen Gebäude passiert und ob das Backhaus-Team an einem anderen Standort neu anfängt, war nicht zu erfahren. 

Bis Anfang 2018 war an dem Standort im Wickenpfädchen die Traditionsbäckerei Eilers zu finden. Der Familienbetrieb existierte 29 Jahre lang. Im Mai 2018 wurde dann die Alte Backstube eröffnet.

des Bürgerportals. Kontakt: info@in-gl.de

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  1. Und weil’s hier gerade passt: In Hebborn schließt die Bäckerei Theissen auch ihre Pforten…

    1. … gibt das Ladengeschäft an Lob ab, backt und liefert seine Torten aber weiterhin auf Bestellung. Wir berichten in der nächsten Woche.

  2. „Soll SANIERT werden“: euphemistisch für wahrscheinlich abreißen und neues Klötzchen für mehr Rendite….

    1. Das ist ein bisschen pessimistisch gedacht. Eine handwerklich arbeitende Bäckerei kann da aber sowieso nicht mehr entstehen, wenn nicht zuvor aufwendig umgebaut und technisch erneuert wird.

      Mein Informationsstand: Herr Eilers war der letzte, der dort wirklich produzieren durfte. Die Technik entsprach dort nicht mehr den lebensmittel- oder arbeitsrechtlichen Vorschriften, Herr Eilers hatte aber Bestandsschutz, der bis zu seinem Ruhestand galt. Folgerichtig haben die Nachfolger dort auch nur angelieferte Teiglinge aufgebacken. Es kann dort also wieder eine Verkaufsstelle für Backwaren entstehen, aber eine echte Bäckerei könnte man nur nach umfangreichen Maßnahmen aufmachen (mir wäre es recht, weil wir in Refrath ansonsten nur noch derartige Verkaufsstellen haben, wenn man mal von Herrn Müller absieht, der nur einmal die Woche den Verkauf in seinem Hof öffnet).

      @ Thomas (weiter unten): Vor der Schließung hat Herr Eilers das Rezept für seine Quarkweckchen an alle Interessierten verteilt. In Refrath dürften sie also im einen oder anderen Haushalt nach wie vor gebacken werden.

      1. Vielleicht kann jemand das Rezept hier einstellen. Ich hab es leider nicht und würde mich freuen, die Quarkweckchen mal nachzubacken.