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3 Kommentare zu “Die Bahndammtrasse ist tot. Und was nun?”

  1. So tot ist das Projekt ja anscheinend doch nicht.

  2. Über die Verkehrssituation kann man sich sicher streiten, wobei man dabei natürlich nicht vergessen darf, das wir alle gerne ein wenig ruhiger und ländlicher wohnen möchten – sonst wären wir kaum hier. Eine Kombination aus schneller Erreichbarkeit und viel Ruhe ist natürlich immer sehr schwierig.
    Den ÖPNV nutze ich selber eigentlich nur in meiner Freizeit. Für die Fahrt zur Arbeit sind die Anbindung, sowohl zeitlich, als auch die Verbindung an sich einfach nicht vernünftig machbar. Für etwa fünfzehn Kilometer müsste ich pro Tag zweimal etwa neunzig Minuten einplanen… das geht einfach nicht. Das würde auch die Taktrate der S-Bahn nicht wirkungsvoll beeinflussen.
    Mir fällt zum Beispiel immer wieder die Bushaltestelle auf der Hauptstrasse, stadteinwärts an der Spielhalle auf… Ob es sinnvoll ist, das der Bus hier mitten auf der Hauptstrasse hält und somit den fließenden Verkehr komplett blockiert, halte ich für eher unzweckmäßig. Wenn kurz darauf unser Papierwerk einen Zug auf die Reise schickt, ist die Innenstadt weiter eine Weile blockiert und der Verkehr rund um die Richard-Zander-Strasse, Hauptstrasse und Refrather Weg blockiert alles andere drum herum auch.
    Hier sollte man als erstes Mal eine alterntive Idee finden.
    Weiter denke ich, das generell zu viel Verkehr aus Richtung Refrath oder Köln in Richtung Kürten durch die Innenstadt fließt… ich denke wenn man die Verkehrsführung eher über die Richard-Zanders-Str. und die Bensberger Straße zurück über die Schnabelsmühle leiten würde, käme es auch zu einer Entlastung. Hier müsste allerdings der Rechsabbieger Schnabelsmühle in Richtung Herrenstrunden vereinfacht werden…
    Es wird bestimmt noch mehr Ecken geben, an denen Verbesserungen nötig sind.

  3. Auch ich empfinde die Verkehrssituation in Bergisch Gladbach als unbefriedigend, allerdings frage ich mich, woher in Anbetracht der demografischen Entwicklung die Zunahme des Verkehrs entstehen soll. Aktuelle Zahlen z.B. aus http://www.innoz.de/fileadmin/INNOZ/pdf/Bausteine/innoz-baustein-06.pdf sagen für unsere Region eine Stagnation bis 2030 voraus.
    Vieleicht sollte man stärker auf das zweite S-Bahngleis und einen damit möglichen 10min Takt nach Bergisch Gladbach drängen. Damit würde diese für Pendler attraktiver, da auch ich lieber zu den Straßenbahn Haltestellen Refrath oder Thielenbruch fahre, da mir dort eine höhere Taktdichte und Zuverlässigkeit angeboten wird, als auf der S-Bahn-Strecke. Meist nutze ich allerdings das Rad, da ich damit noch schneller und zuverlässiger ans Ziel komme.

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