Das ehemalige Lübbe-Haus hat die Stadt für die Unterbringung von 150 Flüchtlingen hergerichtet

Die Situation im Hinblick auf den Wohnraum für Flüchtlingen im Stadtgebiet von Bergisch Gladbach ist nach wie vor sehr angespannt. Die Zuweisungen lagen bis Januar bei 150 bis 200 Menschen pro Monat. Eine Prognose für die Zukunft ist schwierig.

Bürgermeister Lutz Urbach und die im September 2015 gegründete Task Force Flüchtlingsunterbringung mit städtischen Kolleginnen und Kollegen rufen daher erneut die Bürgerinnen und Bürger der Stadt auf, Wohnmöglichkeiten in Bergisch Gladbach zu benennen oder zur Verfügung zu stellen beziehungsweise neuen Wohnraum zu schaffen.

Die Task Force tagt zweimal wöchentlich und erarbeitet fortwährend neue Standorte für die Unterbringung der Zuflucht suchenden Menschen. Dabei arbeiten Spezialisten aus den Bereichen Soziales, Planung, Hochbau, Gebäudewirtschaft und Feuerwehr in enger Abstimmung zusammen.

Ziel der Task Force ist die Anmietung von privatem Wohnraum sowie größeren Gewerbeobjekten zum Zwecke der Flüchtlingsunterbringung und die Ausweisung von Flächen zur Errichtung neuer Unterkünfte. Auch die Schul- und Sportverwaltung ist in diese Arbeit eingebunden, da bei allen Standorten eventuelle Auswirkungen speziell auf Schul- oder Vereinssport mit hinterfragt und bedacht werden.

Wenn Objekte wie privater Wohnraum oder größere Einrichtungen bezugsfertig sind, kümmert sich die Abteilung „Soziale Förderung“ um die weitere Betreuung der Menschen. Hier sind rund 40 Kolleginnen und Kollegen tätig und erfüllen alle Aufgaben, die sich durch die Flüchtlingsunterbringung und –betreuung ergeben.

Interessant für die Stadtverwaltung sind:

  • Wohnungen ab 30 Quadratmeter, wobei sich der Mietpreis am Mietspiegel sowie an den Angemessenheitsgrenzen nach dem Sozialgesetzbuch orientiert
  • Große Immobilien, in denen ausreichend Sanitäranlagen vorhanden oder nachgerüstet werden können.
  • Zudem als Provisorien: Beheizbare Gewerbehallen mit Sanitäranlagen, in denen mit Blick auf den Winter bspw. Zelte aufgestellt werden können mit einer Mindestgröße von 1000 Quadratmetern

Wer Wohnraum anbieten möchte, wendet sich bitte direkt an die Task Force Flüchtlinge. Die zentrale Rufnummer lautet: 02202 / 14 14 92. E-Mail-Anfragen bitte an info@bergischgladbach.de.

Allgemeine Fragen nimmt das Pressebüro entgegen. Telefon: 02202 / 14 28 04. E-Mail: pressebuero@stadt-gl.de. Alle wichtigen Ansprechpartner sind zudem übers Internet  abrufbar.

Pressestelle Stadt BGL

Hier werden offizielle Pressemitteilungen der Stadtverwaltung veröffentlicht. Sie geben nicht die Meinung des unabhängigen Bürgerportals iGL wieder.

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