Nachrichten, Hintergründe, Termine und Service aus Bergisch Gladbach

Journalist, Volkswirt und Gründer des Bürgerportals. Mail: gwatzlawek@in-gl.de. Twitter: @gwatzlawek

5 Kommentare zu “Lutz Urbach: „Wir werden das schon schaffen””

  1. Hier schreiben ja viele, die eine Geschichte mit den Themen haben. Dazu zähle ich nicht und bin, mit einem Blick von etwas weiter draußen und mit einer anderen parteilichen Orientierung als Herr Urbach, doch der Meinung, dass die meisten Aussagen durchaus ihre Berechtigung haben.
    Es ist richtig, dass ich als Bürger nicht möchte, dass eine zufällige Gruppe ohne Mandat in Bürgerbeteiligungen ihre Herzensanliegen durchsetzt. Sie sollten stattfinden, sie sollen wohlwollend beachtet werden aber die gewählten Vertreter müssen entscheiden und die Verantwortung tragen. So gehört sich das in einer repräsentativen Demokratie und es gibt genu Beispiele, was dabei heraus käme, wäre dem nicht so.
    Es ist richtig, dass es einen zukunftsorientierten FNP braucht und dieser kann nicht nur für GL gedacht werden, sondern muss regionale Aspekte einbeziehen. Jeder 3. oder 4. Haushalt scheint hier davon zu leben, dass man in Köln oder anderswo arbeiten kann. Wenn Herr Urbach darauf verweist, dass hier die Mieten schon unsozial hoch sind, dann zeigt der Blick nach Köln und den Prognosen für dort, wie wichtig und solidarisch es ist zu einer Entlastung beizutragen. Die Flüchtlinge spielen hierin mengenmäßig in der Tat eine untergeordnete Rolle aber sie drücken in das Segment, in dem eh schon Knappheit herrscht, nicht nur im Wohnungsmarkt. Wer keine Spaltung der Gesellschaft will, der will maßvolles, nachhaltiges Bauen, ja, der Flächenverbrauch ist ein Problem aber die Verstädterung ist ein globaler Fakt und man muss sie gestalten, nicht negieren.
    Dies als Beispiele, worüber es sich zu debattieren und nachzudenken lohnen könnte, gerne auch in kritischem Dialog mit unserem OB.

  2. Es bleibt weiterhin die Frage wie ein Verkehrskollaps auf der L289 verhindert werden soll. Schon jetzt stellt es eine zeitliche Herausforderung dar diese Strasse als Fussgänger oder Radfahrer überqueren zu müssen und wer in die Strasse einfahren will muss morgens extra Zeit einplanen.
    Und die KVB 1 wird dann unterirdisch geführt? Wohl über die ganze Strecke? Oder wo soll das Bahntrasse PLatz finden? Was für ein Wahnsinn.

    Dachte hier würde es ruhiger sein als ich hier her zog. Für mich kommt es jetzt schon nicht mehr in Frage mich hier komplett einzurichten bei diesen wahnwitzigen Plänen. Zuerst dachte ich es sei ein kleines Paradies – immer noch zu nahe an der Stadt, jedoch mit einigen Vorteilen gegenüber dem Stadtleben.

    Dass der Herr Bürgermeister nicht viel auf die Eingaben der Bürger gibt merkte ich schon vor einigen Jahren als ich Berichte eines Wissenschaftlers zu der schädigenden Wirkung von WLAN-HotSpots einsandte. Die neusten Studien 2014 und 2015 zeigen: WLAN ist die schädlichste Strahlung im Nahfeldbereich – DNA-Schädigung sofort. Das Bürgerwohl kommt wohl erst nach anderen, kurzfristigen Interessen. Gerade bei solchen Themen wären die Volksvertreter gefragt um die Bürger vorsorglich zu schützen, da die Medien oft am Topf der Industrie hängen. Während ein guter Teil der CDU in BG-GL merkt wie ein Festhalten an alten Wegen nicht in eine vernünftige Zukunft führt, braucht es bei einer Minderheit wohl etwas länger.

    Auch im Rathaus sind andere Ansichten unerwünscht. Die Stadtverwaltung agiert manchmal als wär’s besser die Räte und Bürger hätten besser nichts zu melden.

    Je mehr ohne die Bürger entschieden wird und je mehr gegen sie, desto mehr werden sich die Bürger abwenden, ggf. auswandern an Orte in denen eine ‘Demokratie’ nicht nur vorgeheuchelt wird und die Bürger überall mitreden. Das Wort ist sehr stark strapaziert worden und es wird sehr viel Arbeit brauchen um die Bevölkerung überhaupt jemals wieder an so etwas wie eine so genannte ‘Demokratie’ glauben zu lassen.

    Sie können mich gerne anschreiben: Ich bin immer zu einem offenen Dialog bereit.

    Buchtipp: J. Roth – Der Deutschland-Clan

  3. Herr Urbach, Sie loben einerseits die Bürgerbeteiligung, die die Stadt veranstaltet hat, als “mehr, als wir überhaupt hätten machen müssen”, andererseits “bügeln” Sie die Stellungnahmen, die nun dazu eingegangen sind, einfach so ab und plädieren dafür, dass es keine größeren Veränderungen am FNP mehr geben wird.

    Warum denn dann überhaupt eine Bürgerbeteiligung??
    Den Aufwand hätte die Stadt sich dann doch sparen können!

    Sie versprechen einerseits einen fairen Umgang mit den Stellungnahmen der Bürger, jede einzelne Stellungnahme ausgewertet und beachtet.
    Andererseits suchen Sie das Gespräch über den FNP mit allen möglichen Leuten, der FNP wird thematisiert auf dem Neujahrsempfang, es werden 5 Leistungskurslern des NCG zu einem Gespräch eingeladen, ein Gesprächsangebot an die Vertreter der Bürgerinitiativen gibt es aber nicht.

    Kontruktive Gespräche könnten vielleicht für alle einen annehmbaren Kompromiss schaffen, aber das wird gar nicht erst versucht, ganz im Gegenteil: Ohne überhaupt mit uns gesprochen zu haben, unterstellen Sie uns einfach, mit Bürgerinitiativen können man sowieso nur schwierig einen Konsens finden – ohne jegliche Grundlage für Ihre Behauptung, sie haben ja nicht einmal mit uns gesprochen.

    Ihre oben veröffentlichten Äußerungen zeugen davon, dass Sie die von uns eingebenen Stellungnahmen nicht einmal ansatzweise kennen!:

    Wir sind NICHT dagegen, dass sich in unserem privaten Wohnumfeld etwas ändert – das tut es übrigens schon seit Jahren:

    Schildgen und Katterbach haben einen guten Teil der nach GL gekommenen Flüchtlinge aufgenommen und mit viel Verständnis und Hilfsbereitschaft auf diese Situation reagiert.

    Schildgen und Katterbach gehören zu den zuwachsstärksten Ortsteilen in Bergisch Gladbach seit dem Jahr 2000.

    In unserer Stellungnahme haben wir uns ganz ausdrücklich NICHT grundsätzlich gegen eine Bebauung ausgesprochen, sondern NUR gegen die MASSIVE Bebauung, die lt. FNP vorgesehen ist.

    Wie, bitte schön, kommen Sie zu Ihrer Behauptung, wir Bürgerinitiativen wären nur einfach gegen eine Veränderung unseres Wohnumfeldes.

    Ist das der versprochene faire Umgang mit uns??

    Wir denken keineswegs eigennützig, die in unseren abgegebenen Stellungnahmen geäußerten Bedenken beschäftigen sich zu drei Vierteln überhaupt gar nicht mit unserem persönlichen Wohnumfeld, sondern mit den Auswirkungen, die eine Umsetzung des FNP auf die gesamte Stadt Bergisch Gladbach haben würde.
    Wir kämpfen für das von Ihnen hochgepriesene “Allgemeinwohl”!

    Diese Auswirkungen würden jeden Bergisch Gladbacher Bürger betreffen, die katastrophale Zahl von 28.500 Mehrfahrten, die unser GLer Verkehrsnetz bewältigen müsste, zum Beispiel, wird jedoch in keinem einzigen Interview mit Ihnen erwähnt, in keinem einzigen Artikel, den die Presse über Ihre Meinung zum FNP herausbringt.
    Meiner Meinung nach werden diese “Schwachstellen” des FNP ganz bewusst der Öffentlichkeit verschwiegen – alle Ihre Äußerungen zielen dagegen darauf ab, die Initiatoren der Bürgerinitiativen und alle Bürger, die unterschrieben haben, als “alt, und damit nicht mehr für die Zukunft urteilsfähig und als eigennützig darzustellen.

    So wird öffentliche Meinungsbildung betrieben – als Stadt habe ich da ein komplettes Räderwerk an Pressekontakten, Marketingmöglichkeiten u.s.w. zur Verfügung, mit dem die Bürgerinitiativen einfach “platt” gemacht werden.

    Nochmal: Ist das der versprochene, faire Umgang mit der Meinung der Bürger?
    Ist das die “Kommunikation auf Augenhöhe”, die Herr Flügge versprochen hatte?

    Nein, so, wie ich das sehe, ist eine Kommunikation überhaupt gar nicht gewünscht.
    Man hat eine angeblich große Bürgerbeteiligung stattfinden lassen in der Hoffnung, dass sich kein oder kaum Widerstand regt ( darauf abzielend war die Art der Bürgerbeteiligung ja auch ganz klar ausgelegt) und war dann vom heftigen Widerstand überrascht.
    Wie werde ich jetzt wieder los, die Geister, die ich rief?

    Da kann ich Sie nur zitieren, Herr Urbach:
    “Gesprächsangebote, Gesprächsangebote, Gesprächsangebote.(………….).Man muss kommunizieren.”!!

    Das Angebot steht, und damit niemand sagen kann, man könne uns nicht erreichen, finden Sie hier auch meine Email-Adresse sowie Telefonnummer:
    nc-schultro13@netcologne.de und 02202/84949

    Ninette Schulte

  4. Mit Verlaub, Herr Bürgermeister, aber da wird sich natürlich nicht nur bei mir Widerspruch regen.

    Wir hatten in Deutschland 2016 einen Rückgang von 60% Flüchtlingszuwanderung zu verzeichnen. Das kann auch nicht an BGL vorübergegangen sein. Darum hätte ich gerne im Interview gelesen, dass das Thema Flüchtlinge im Gegensatz zu früher nun keinen Grund mehr darstellen kann, im FNP-E. riesige Wohnflächen auszuweisen.

    So, so, BGL ist eine Insel. Man kann also BGL verwalten oder dort leben ohne Verbindung zur Außenwelt? Ist die Antwort wirklich richtig abgedruckt oder ein Verschreiber?

    Dass “ein Konsens mit Bürgerinitiativen meistens sehr schwierig (ist)” liegt mit Sicherheit nicht nur an den Initiativen. Inwieweit man dort (bei den Initiativen) auch und gerade für ganz BGL einen anderen FNP-E. will, wird sich bald zeigen. Und wer entscheiden will, wann der Blick zu heben ist, der sollte auch eine Perspektive für die Bürger zeigen und nicht nur Vorstellungen von Lobbyisten und damit eigene durchsetzen wollen. Gäbe es ein Konzept für eine zukunftsgerichtete Stadtentwicklung, gäbe es auch einen anderen FNP-E.

    Wenn der Bürgermeister meint, die Initiativen würden nur bewirken wollen, dass alles bei Ihnen bleibt wie es ist, wird er eines Besseren belehrt werden. Im Übrigen kann man erkennen, wie wenig Ahnung die Verwaltung hat, was die Denke der Bürger anbelangt.

    Wie kann ein Bürgermeister von allgemeinem Wohl sprechen, wenn er nur die Belange der Wirtschaft im Sinn hat? Es wird deutlich, dass der Bürger, der per Gesetz dazu aufzufordern ist, mitzuwirken, höchstens als solcher 2. Klasse und damit quasi ohne Stimme ist. Und das ist Allgemeinwohl?

    Kennt der Bürgermeister den FNP-E. wirklich und weiß er nichts zu den verbalen Entgleisungen Herrn Flügges den Bürgern gegenüber zu sagen?

    Die CDU stand bisher einmütig hinter der Entscheidung, in Voislöhe kein Gewerbegebiet o.ä. zuzulassen. Der Bürgermeister scheint anzunehmen, dass er seine Partei noch von seiner Meinung überzeugen wird. Schafft er das nicht, kann der FNP-E. Schnee von gestern werden. Und wer in der CDU davon abweicht, wird durch andere Ratsmitglieder ersetzt werden.

    Nicht ein einziges Mal hat man von einem Bemüher der Stadt gehört, Betriebe anzulocken, die nicht über große Grundstücke verfügen müssen, noch nie hat man von einem Hinweis auf das Gewerbe der Zukunft gelesen, das keine großen Flächen braucht, noch nie die Sicht von Zukunftsforschern betrachtet, die interkomunale Zusammenarbeit ist bisher auch nur ein alibibringendes Schlagwort und Zanders scheint in den Erwägungen der Verwaltung allenfalls eine Außenseiterrolle zu spielen, auch wenn man sich angeblich seit 2 Jahren damit befasst. Die Stadt wills ja machen, nur hat man das in Bensberg bei der Marktgalerie auch 5 Jahre lang vorgedudelt bekommen.

    Die Linie 1 nach Herkenrath, sicher ein gutes Vorhaben. Leider sind immer noch viele Ingenieure der Meinung, das ginge nur als Zahnradbahn. Da kann man nur hoffen, dass die Fachleute der Verwaltung Recht behalten.

    Sozialen Wohnungsbau wird es nur geben, wenn die periphären Protagonisten wie Grundstückseigentümer, Makler, Bauunternehmer, Handwerker und Vermieter von ihren hohen Rössern runtersteigen und aufhören, auf Teufel komm raus das Pferd der Niedrigzinsen zu reiten und immer nur nach noch höheren Gewinnen zu schielen. Wir nähern uns amerikanischen Verhältnissen, die schon einmal die Welt in ihr größtes Nachkriegschaos gestrieben haben.

    Ja, lieber riesige neu Wohngebiete ausweisen als den alteingesessenen Eigentümern mal an gewisse soziale Verantwortungen zu erinnern. Wieder ein Totschlagargumnet gegen innerstädtische Verdichtung, die in anderen Städten längst an der Tagesordnung ist.

    Man kann nur dafür sein, dass Gründlichkeit vor Geschwindigkeit geht. Das hat man an Bensbergs Marktgalerie gesehen.

    Man wird das Gefühl nicht los, die Verwaltung hat, weil sie seit 2 Jahren darüber berät und zweifellos wesentlich mehr über das Gelände weiß, als der Bürgermeister zugibt, irgendwo Leichen entdeckt und weiß nicht, die los zu werden. Wenn 1/3 des kaufbaren Zanders-Geländes durch Büros genutzt wird, 1/3 Parkplatz ist und ein weiteres Dritel den Denkmalschützern überlassen werden soll, warum will die Stadt dennoch kaufen? Wegen der sofort kassierbaren Büromiete? Oder warum hat Trewo von Zanders gekauft, wenn die ähnliche Probleme haben? Mit Verlaub, da riecht was um nicht ein anderes Wort zu benutzen.

    Es wäre toll, käme es endlich zur “aktiven Stadtentwicklung”. Nur ist das nach meiner Auffassung der 2. Schritt. Sollte man nicht vorher überlegen, wohin es denn gehen soll, was man Konzept nennt?

    Alle sind gespannt, wie die neuen Ideen Herrn Flügges aussehen. Und ein Schulterschluss mit Köln kann nichts anders als aufgezwungen sein, um neben den mangels dortigen Flächen prognostizierten Zuzügen aus Köln auch beim dortigen Verkehr (Bergisch Gladbacher Straße) zu helfen (Pförtnerampel). Eins ist sicher: Bevor Herr Flügge was auch immer mit dem Bahndamm macht, die ersten Autos werden erst in 20 Jahren fahren können, die Innenstadt GLs wird von noch mehr Fahrzeugen überflutet, und bis dahin ist das Verkehrsaufkommen so gestiegen, dass die bisherigen Wege zur Autobahn über Bensberger und Dollmannstraße keinerlei Entlastung bekommen haben, wofür man bisher immer votiert hat.

    Der Bürgerenstcheid, nichts als ein Drohgebärde für die Bahndamm-Gegner.

    Die kritisch Hinterfragenden als tendenziös abzutun, sie sozusagen nur als Rand der Bevölkerung wahzunehmen und dem entgegenwirken zu wollen zeigt schon Ignoranz dem Großteil der Bürger in BGL gegenüber. Die Größe des Teils dieser “Tendenzen” zu erkennen, wird dem Bürgermeister geholfen werden.

    Was nützen Gespräche, die nichts bringen. Überzeugung ist wichtig, da fehlt es an allen Ecken und Enden.

    Wie kann es 2 Auffassungen über das Wort “Beteiligung” geben? Wenn man beteiligt ist, hat man etwas beigetragen, vorgeschglagen oder gar mitentschieden. Auf der Veranstaltung im Bergischen Löwen hat man den Menschen etwas vorgetragen, das nennt man Frontunterricht. Fragen wurden abgebügelt (Schmickler, selbst erlebt) oder es gingen am Ende die Argumente aus (Bahndamm, selbst erlebt). Bewirken konnte der Bürger rein gar nichts. Vielleicht wird die Situation mit der Bekanntgabe über die Bürgereingaben im März anders – oder wird es April, Mai oder Juni – eien andere. Aber das ist leider nur Hoffnung.

    Wer galubt, dass an einem solchen FNP-E. nicht alles in Zement gegosen ist, glaubt auch an den Weihnachtsmann. Man hörte schon von Flächen, die bereits vergeben sind.

    Wer es nicht wusste wurde spätestens mit diesem Interview davon überzeugt, dass die Verwaltung mit dem Bürgermeister an der Spitze nicht eine Minute daran gedacht hat, auf die Wünsche einer großen Zahl der Bergisch Gladbacher Bevölkerung einzugehen. Mit seinen Worten hat der Bürgermeister den FNP-E. zementiert. Allerdings hat er zuviel Sand verwendet.

  5. Es gäbe so viel zu kommentieren, aber zunächst nur das Zitat: Bürgerinitiativen wollen, dass alles bleibt wie es ist.

    Diese Vorgehensweise der Argumentation scheint typisch zu sein für etablierte Politiker, entweder gelernt oder intuitiv. Reflexartig bekommt der “Andersdenkende” ein “Label” aufgeklebt, hier: BI‘s wollen, dass alles bleibt wie es ist. Das „Label“ muss möglichst negativ belegt sein, in der Hoffnung, es wird schon was hängen bleiben. In jedem Fall steht aber der „Widersprechende“ schon mal in einer zugewiesenen Ecke, Verteidigung ist angesagt.

    Die Bürgerinitiativen, die Unbeweglichen, die Veränderungsresistenten, die Besitzstandswahrer, nur Eigeninteressen, sie wollen einfach keine Veränderung. Das ist schlecht in einer Welt, die ständig von jedem von uns Veränderung verlangt. Alle sind betroffen.

    Und ich bin der Gute, ich berücksichtige das allgemeine Wohl, die Mehrheit für sich in Anspruch nehmen, ich bewege die BI’s zur Veränderung indem ich sie „missachte“. Reden ja, aber…. Ist das Populismus?

    Die Bürger haben für ihr Engagement zunächst erst einmal Anerkennung verdient und zwar völlig unabhängig davon, ob das Ergebnis in das rückwärtsgerichtete Weltbild des Fläschenverbrauchs passt oder auch nicht. Auch die in vielen Fällen von Bürgern in ihrer Freizeit geleistete hervorragende fachliche Arbeit, auch mit Blick auf das allgemeine Wohl, die hätte ebenfalls Anerkennung verdient. Mit diesem zitierten Satz wird diesem Engagement stattdessen mit Arroganz und Überheblichkeit begegnet. Jedenfalls kommt es bei mir so an.

    Wenn es bei den BI’s Frust und Desinteresse erzeugen sollte, falsch, aufgeben ist keine Option so mein Eindruck. Diesmal könnte es sogar die Wahlbeteiligung erhöhen. Dann wären Sie wirklich ein Guter.

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