Guten Morgen, liebe Leser. Das sollten Sie wissen:

Der Technologiepark verlässt nach gut fünf Jahren die Zwangsverwaltung. Noch in 2018 soll der Verkauf vollzogen und der Name des Investors genannt werden. Der sei „keine Heuschrecke, im Gegenteil”, sagt Krisenmanager Alfred Hanseder-Schießl. In Fachmedien wird die Berliner BEOS AG genannt, das wird aber nicht bestätigt. iGL

Krankenhausbesucher, die ohne Parkschein auf einem städtischen Parkplatz parken, haben mit Beschwerden gegen ein Knöllchen vor Gericht schlechte Chancen, wenn sie sich auf einen Notfall berufen. Die Stadtverwaltung will dabei jedoch kulant vorgehen. KSTA/BLZ

Die Zusage von Strundeverband und Stadt, die Baustelle auf der Hauptstraße an der Kreuzung zur Buchmühle bis zum Weihnachtsgeschäft abzuräumen, ist hinfällig. Statt dessen sollen nun Bauzäune und Betonsilo weihnachtlich dekoriert und „hübsch gemacht” werden, teilte die Verwaltung im Ausschuss für Umwelt, Klima, Infrastruktur und Verkehr (AUKIV) mit. iGL

Weitere Entscheidungen aus dem AUKIV

  • Der Beschluss über den Neubau des Obdachlosenheims Hoppersheider Busch wurde auf Antrag der SPD vertagt. Die FDP kritisierte, dass diese Vorlage ohne Betreuungskonzept und ohne vorherige Info der Anwohner vorgelegt wurde. VerwaltungsvorlageHintergrund
  • Die Verwaltung ist im Bereich der Bauingenieure ausgeblutet und findet keine neuen Kräfte; nachrangige Aufgaben etwa bei der Umsetzung des Abwasserbeseitigungskonzeptes können auf absehbare Zeit nicht geleistet werden. VerwaltungsvorlageHintergrund
  • Die berechneten theoretischen Belastungswerte mit Stickdioxid werden an die Landesregierung übermittelt; auf Vorschlag der Grünen gilt das auch für die Feinstaubwerke. Der Vorschlag der Grünen, schon jetzt einen Messcontainer bei der Landesregierung zu beantragen, wurde mit Stimmen von CDU, FDP und LKR abgelehnt; der Grünen-Antrag, schon jetzt Maßnahmen zur Luftreinhaltung ins Auge zu fassen, von allen anderen Fraktion. Hintergrund
  • Der Engpass in der Schlade im Bereich des Geopfads wird durch einen Schutzbereich entschärft, der mit einer Leitbake gekennzeichnet wird. Anträge der Grünen, dort Tempo 30 und eine Wochenendsperrung einzurichten, wurden von allen anderen Fraktionen abgelehnt. Verwaltungsvorlage
  • Die CDU kündigt an, Anfang 2018 einen Antrag vorzulegen, die gesamte Verkehrsüberlastung in der Stadt noch einmal anzugehen. Ein Antrag der FDP, sich um die prekäre Verkehrslage in Schildgen zu kümmern, wurde ausgesetzt. Sollte es kein übergreifende Konzept geben wird automatisch die Verkehrsuntersuchung für Schildgen beauftragt. Antrag FDP

Zwei Bürgeranträge zum Flächennutzungsplan hat der Ausschuss für Beschwerden abgehnt. Ein Antrag forderte, den Bürgern mehr Zeit für die Bewertung der Unterlagen zu geben; im zweiten ging es um eine Fläche im sträßchen Siefen, die im neuen Entwurf nicht mehr auftaucht. KSTA/BLZ

Bergische Köpfe

Hanna Gjakonovski und Elisabeth Völker setzen im „Lernstudio Bensberg – Praxis für integrative Lerntherapie” Neurofeedback zum Gehirntraining bei Schülern und Erwachsenen ein. In ihrer Kolumne erläutern Sie, wie damit Aufmerksamkeit und Konzentration deutlich erhöht werden können. iGL/bezahlter Beitrag

Alexander Wolf, Vizepräsident des Senats der KG Alt-Paffrath ist auch in den Vorstand gewählt worden. Der Senat hat sich in den letzten drei Jahren mit 14 neuen Senatoren auf insgesamt 26 Personen erweitert und verjüngt. KSTA/BLZ, iGL/alle Karnevalstermine

Die lieben Nachbarn

Overaths Stadtverwaltung will die Grundsteuer B um 39 auf  889 Prozentpunkte erhöhen, um 2018 einen ausgeglichenen Haushalt zu erreichen. Das würde pro Einwohner einer Mehrbelastung von 19 Euro entsprechen. 2020 soll der Hebesatz vorübergehend auf 921 Punkte steigen. In Bergisch Gladbach muss die Grundsteuer B im kommenden Jahr von Grundsteuer B von 545 auf 570 Prozent erhöht werden – damit der Abstand zu anderen Städten im Kreis nicht zu groß wird. KSTA/BLZ, iGL (zu Bergisch Gladbach)

Kürten verabschiedet einen Haushalt 2018 mit einem minimalen Überschuss. KSTA/BLZ

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Seit einigen Wochen warnt die Polizei vor Trickbetrüger, die sich telefonisch als Polizisten ausgeben, bislang mit Erfolg. Doch jetzt wurde ein Ehepaar erheblich geschädigt. Daher gibt die Polizei jetzt noch einmal klare Verhaltenstipps. iGL

Am Volkstrauertag lädt Bürgermeister Lutz Urbach die Bürger ein, auf dem städtischen Friedhof in Bensberg gemeinsam der Toten von Krieg und Gewalt, der Opfer von Diktatur, Flucht und Vertreibung zu gedenken. iGL

Besonders viele junge Igel sind unterernährt und müssen vor dem Winterschlaf aufgepäppelt werden; Ursache könnte u.a. das Insektensterben sein. KSTA/BLZ

Die Fenster der NCG-Turnhalle lassen sich nach dem Einbau neuer Steuerelemente wieder schließen. Sie hatten mehr als ein Jahr lang offen gestanden. KSTA/BLZ, Hintergrund

Drei Termine zum 11.11. und 44 Folgetermine führt das Karnevalsportal für die anlaufende Session auf. Morgen geht es los. iGL

Blitzer: Reiser, Alte Wipperfürther Straße, Richard-Zanders-Straße 

Heiß diskutiert:  Baustelle Buchmühle wird „hübsch gemacht”

Meistgeklickt:  Ein Traummorgen für Radpendler

Das bringt die Woche

Freitag
17:00  Seminar: „Entspannte Schulter – gelöster Nacken“, EVK
17:00 20. Jubiläum der Aids-Hilfe, Q1
18:00 Martinszüge
19:30 Film “Ein Tick anders”, Cineplex, Bensberg.
19:30 Kurz vor elf (Sessionseröffnung Steinbreche), Bürgerzentrum Steinbreche

Samstag
08:15 Wanderung von Wiehl nach Morsbach, ab Parkplatz Zanders.
11:00 Mahnwache zur Reichsprogomnacht, St. Josef
11:11 Einweihung Karnevalswagen Hebborner Buure, REWE Parkplatz Hebborn
14:00 Reaktiv – offenes Kunstlabor für junge Menschen, Villa Zanders
15:30 Die Ostermann-Revue, Bergisch Residenz Refrath
17:00 Start in die Karnevalssession, Gasthaus Zum Horn
17:30 Martinszüge
19:00 Sessionseröffnung KG Bensberger Garde, Progymnasium
18:00 Abschlusskonzert “Gitarrissimo”

Sonntag
10:00 Tag des Kinderturnens, TS 79
11:00 Sessionseröffnung BBB, Wirtshaus am Bock
11:00 Westafrikanisches Trommeln, VHS.
11:00 Konzerte gegen den Hunger, Rathaus Bensberg
11:00 Öffentliche Führung, Kunstmuseum Villa Zanders.
14:00 Öffentliche Führung, LVR-Industriemuseum.
14:30 Schnuppertour Stadtmitte, Treffpunkt Rathaus Gladbach
15:00 Klön Kaffe Märchenerzählungen, Begegnungsstätte Mittendrin
17:00 Luther und wir, Gnadenkirche
17:00 Time for Jazz, AMG
17:00 Chorkonzert, Zeltkirche Kippekausen.
17:00 XIV Oratorisches Konzert, Kirchengemeinde St. Johann Baptist
18:00 „Gaff nicht in den Himmel… Reformation heute”, Kirche zum Frieden Gottes

Aktuelle Ausstellungen:
AdK Werkschau 2017 , Atelier 24 (bis 19.11.) 
Marius Singer, EVK, Brustzentrum, Matinee am 5.11.
„Freunde treffen sich – revisited”, Villa Zanders (bis 20.11.)
“Ich rieche Menschenfleisch”, VHS (10.11. bis 19.01.)
Bibelausstellung, Ev. Gemeindezentrum Herkenrath (bis 12.11.)
Wolfgang Hundhausen: Begegnungen, Himmel un Ääd (bis 17.11.)

„Stadtansichten”, Rathaus Bensberg (bis 31.12.)
“Im guten Glauben”, Kreishaus, (bis 15.11.)

Alle Ausstellungen in GL

Hier finden Sie weitere Termine der nächsten Wochen und Monate

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Pütz-Roth: Bestattungen und Trauerbegleitung

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  1. Kommentar zu
    “Die CDU kündigt an, Anfang 2018 einen Antrag vorzulegen, die gesamte Verkehrsüberlastung in der Stadt noch einmal anzugehen.”
    Man glaubt es kaum: Das Mobilitätskonzept ist gerade mal 1 Jahr alt und soll bis 2030 halten und jetzt will man noch einmal von vorne beginnen?
    Es bestätigt sich genau das, wovor die Bürgerinitiativen gegen die Planung des Flächennutzungsplanes von Anfang an gewarnt haben: Es gibt kein Konzept, das zusätzliche Verkehrsaufkommen, das durch die massiven Neuausweisungen von Wohnbauland entsteht, zu bewältigen.
    Selbst ohne Neuausweisung gibt es in Bergisch Gladbach durch Bautätigkeiten in Baulücken und auf den Grundstücken abgerissener Wohngebäude ein starkes Bevölkerungswachstum. Zusätzlich sollen noch 105 Hektar Grünfläche in Wohnbauland umgewandelt werden.
    Das ist weder notwendig noch vernünftig. Hier soll einfach nur mit aller Macht ein Bevölkerungswachstum produziert werden, dass die Lebensqualität in unserer Stadt dauerhaft verschlechtern wird.

  2. Kleine Korrektur.

    Dem Antrag der FDP wurde im AUKIV zugestimmt, jedoch die Verwaltung beauftragt, bis zum Frühjahr zu warten und es mit dem kommenden Antrag von CDU/SPD zu kombinieren.

    Hier sollen alle Problempunkte in der Stadt betrachtet werden, nicht nur Schildgen.