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Journalist, Volkswirt und Gründer des Bürgerportals. Mail: gwatzlawek@in-gl.de.

Ein Kommentar zu “Ganey Tikva: Neuer Gesprächsanlauf endet mit Eklat”

  1. Schalom, werter Ganey Tikv – Verein,

    wissen Sie noch, dass dieses Grußwort auch “Frieden” bedeutet?

    Leider kann der Außenstehende immer nur nach dem urteilen, was ihm zugänglich ist, also Veröffentlichungen von Zitaten und Berichte in Medien. Die Begründungen Ihres Vereins, die mir bisher zugänglich waren, zeichneten sich nicht durch Friedensbemühungen aus. Im Gegenteil verlangten Sie, dass man zu begreifen hätte, dass Ihr ehemaliges, palästinensisches Pendant “Antisemitisch” oder, nachgelegt, “antiisraelisch” gepolt wäre und agieren würde. Als dem heftig widersprochen wurde, verstärkten Sie Ihren Kampf und griffen zu Mitteln wie die nachträgliche Negierung eines Presseberichtes, der zunächst von Ihrer Vorsitzemden unterschrieben wurde. Das kann man kaum als Ruf nach “Frieden” bezeichnen sondern im Gegenteil als Aufforderung zur Konfrontation.

    Der Bürgermeister hatte wohl die Faxen dicke, als er Sie aus dem Kreis des Dreierbündnisses als neben den anderen selbst bestimmendes Organ entließ. Die ständigen Vorwürfe, alle Welt und vor allem Ihre Kollegen für die palästinensische Stadt wären, antisemitisch oder antiisraelisch gleichen den Vorwürfen Herrn Netanjahus, der schon immer auf alle eindrischt, die nicht seiner Meinung sind und Sie sind nur Mitläufer.

    Das letzte Gesprächsvorhaben wegen einer – in Wirklichkeit 2 – nicht abgestimmter Personen zu verlassen, war sicher nicht die geschickteste Reaktion Herrn Urbachs. Warum aber mussten Sie oder Ihr Vorstandsmitglied Bolte Senior dadurch überhaupt Öl ins Feuer gießen, wenn Sie diesen Versuch, die Gegensätze zu überbrücken, ernsthaft betreiben wollten? Sie schreiben von “ungeheuerlichen Vorgängen”, wenn die andere Seite Bedingungen reklamiert, die Sie doch wohl vorher akzeptiert haben. Sie wollten sogar noch einige andere Vorständler mitnehmen, womit ein Chaos vorprogrammiert gewesen wäre. 2 mit 2 ist ein faires Angebot, was Sie torpediert haben. Sie wollten auch nicht die Gegensätze überbrücken, Sie wollten Rehabilitation, Sie wollten “Herrn Urbach die Gelegenheit () geben (seit wann wedelt der Schwanz mit dem Hund?), . . . uns das Mandat zu entziehen, zurückzuziehen”. Das nenne ich Krawallsucherei, denn Herr Urbach hatte seine Einstellung zu Ihnen klar und deutlich formuliert.

    Wenn hier Vorwürfe zu formulieren sind, dann gegen Sie. Auch Ihr Umfeld, in dem Sie wohnen und Politik machen – reine Städteverständigung ist bei Ihnen ja nicht möglich – wird dieses Verfolgungswahns, den Sie wohl innehaben, mittlerweile ebenso müde wie das bei vielen Mitmenschen aus ganz Deutschland der Fall ist. Sie vertreten diesen alten Grundsatz, dem schon ganz andere Geschichtsfiguren erlegen sind: Wer nicht für uns ist ist Genen uns!

    Schalom

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