Achim Rieks mit Bürgermeister Lutz Urbach. Foto: Luhr

Kreativ, voller Ideen und Tatendrang – so kennt man Hans-Joachim Rieks, dessen ehrenamtliches Engagement weit über das „Himmel un Ääd” hinausgeht. Dafür wurde er jetzt ausgezeichnet. 

Für seine über 30-jährige vielfältige ehrenamtliche Arbeit ist Hans-Joachim Rieks mit der Ehrennadel in Silber ausgezeichnet worden. Im Rahmen des internationalen Tags des Ehrenamtes überreichte Bürgermeister Lutz Urbach ihm die Auszeichnung im Begegnungscafé „Himmel un Äd“.

Der Tausendsassa zeichnet sich durch Ideenreichtum und Kreativität aus. Er arbeitet dabei immer beziehungsorientiert, begeistert Menschen für vielfältige Projekte und übernimmt dabei große soziale Verantwortung.

Rieks ist darüber hinaus aus guter Netzwerker und Organisationstalent bekannt – weshalb seine vielen Projekte und sein überdurchschnittliches ehrenamtliches Engagement in diesem Rahmen überhaupt funktioniert.

Von 1988 bis 2002 war er Mitglied des Kirchenvorstandes der Gemeinde Herz Jesu in Schildgen. Seit Januar dieses Jahres hat er in diesem Gremium sogar den stellvertretenden Vorsitz inne. Zudem ist er seit 2015 Mitglied der Verbandsvertretung des Kirchengemeindeverbandes (KGV) Bergisch Gladbach West.

In den Jahren 1997 bis 2002 und wieder seit diesem Jahr ist er im Pfarrgemeinderat Bergisch Gladbach West als Vertreter des KGV tätig. Neben diesen Ehrenämtern brachte er sich mehr als drei Jahrzehnte in diversen Projekten und Aktivitäten der Pfarrgemeinde ein.

Ökumenisches Begegnungscafé für Schildgen

2013 gründete er den Verein „Himmel un Ääd“ und schuf damit ein ökumenisches Begegnungscafé in Schildgen. Das Café ist offen für alle, die Angebote niederschwellig. Es gibt dort eine Vielzahl an Veranstaltungen, die man „einfach so“ besuchen kann – unter anderem Lesungen, Spielabende, Musik oder einfach nur Gespräche.

Die Kaffee- und Kakako-Spezialitäten haben übrigens alle das „Fairtrade“-Siegel und werden im „EineWelt“-Laden in Bergisch Gladbach bezogen. Denn Rieks ist zudem seit 2018 Mitglied der Steuerungsgruppe FairtradeBergisch Gladbach und gründete im gleichen Jahr die Projektgruppe „FAIRsuchen Schildgen“.

Darüber hinaus ist Rieks seit kurzem Mitglied der Freiwilligen-Börse RheinBerg e.V. und des Beirates der Interessengemeinschaft Schildgen.

Aktiv in der Flüchtlingshilfe

Der 64-Jährige hat auch bei der Integration von Geflüchteten im Stadtteil Schilden aktiv mitgewirkt. So war er 2015 Mitinitiator des Koordinierungskreises „Willkommen in Schildgen“. Auch die von der katholischen Kirche ins Lebens gerufene Aktion „mobile Nachbarn“, das sich für Fahrradreparaturen und –touren einsetzt, hat er 2016 in den Bergisch Gladbacher Stadtteil geholt.

Mit den „Mobilen Nachbarn in Schildgen“ bot er den neu Angekommenen Hilfe zur Selbsthilfe: Radfahrkurse und regelmäßige Fahrradtouren erweiterten das Angebot der interkulturellen Begegnung in Schildgen. So hat sich Rieks vor allem aber auch für die Vernetzung mit anderen Flüchtlingshilfsorganisatoren gekümmert.

Vier Jahre lang, von 2014 bis 2018, war der Diplom-Ingenieur der Geodäsie Schöffe am Landgericht Köln, seit 2015 ist er stellvertretender ehrenamtlicher Beisitzer beim Berufsgericht Düsseldorf.

Als Assessor des Vermessungs- und Liegenschaftswesens und mit seiner 30-jährigen Berufstätigkeit im Bayer-Konzern – Vice President im Bereich Immobilien- und Facilitymanagement, Standort- und Infrastrukturplanung – hat er auch im Ehrenamt seine Kenntnisse und Fähigkeiten in Beratung, Forschung und Lehre eingebracht.

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Redaktion

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