Keine neuen Corona-Fälle meldet der Kreis RheinBerg am Montag, jedoch den inzwischen 20. Todesfall.

Nach Angaben des Gesundheitsamts ist eine über 90-jährige Person der Pflegeeinrichtung St. Josefshaus in Refrath an einer Corona-Erkrankung verstorben. Das ist bereits der siebte Todesfall im Zusammenhang mit Corona in diesem Heim.

Die Einrichtung war mehrfach von Infektionsketten betroffen, Mitte Mai hatte das Gesundheitsamt alle Bewohner:innen und Mitarbeiter:innen getestet.

Die aktuelle Statistik sieht so aus:

Ortneue FälleInfektionenToteGenesenInfiziert
Bergisch Gladbach02251519416
Burscheid0170161
Kürten0230212
Leichlingen0350296
Odenthal0230212
Overath0392370
Rösrath0470461
Wermelskirchen0533491
RheinBerg04622041329

Die Zahl der Infektionen pro 100.000 Einwohner im Durchschnitt der vergangenen sieben Tage ging weiter zurück auf 1,8. Das ist der niedrigste Wert seit Beginn der Corona-Krise.

Derzeit befinden sich nur noch zwei Personen, die am Corona-Virus erkrankt sind, in einem der vier Krankenhäuser im Kreis in stationärer Behandlung, keine liegt auf der Intensivstation.

Bei der Zahl der Genesenden gab es am Montag keine Veränderung, insgesamt sind es 413; nur noch 29 Personen sind aktuell infiziert.

Redaktion

des Bürgerportals. Kontakt: info@in-gl.de

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8 Kommentare

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  1. Aus den Daten entnehme ich, dass 29 von 283.457 Einwohnern, also nur noch 0,01% infiziert sind – und entspanne mich.

  2. Sehr geehrte Damen,
    Sehr geehrte Herren,

    hiermit möchte ich Ihnen sagen, dass nicht nur Senioren (egal ob die Damen oder Herren in Pflegeheimen oder Zuhause) leider verstorben sind und sehr wohl auch schon jüngere Menschen an bzw. mit dem Virus verstorben sind.

  3. Einen Verstorbenen als “Alibi-Toten” für Vorsichtsmaßnahmen zur Vermeidung von erheblich mehr Toten zu bezeichnen, ist in meinen Augen menschenverachtend – und besonders für Menschen, die einen Angehörigen, egal wie alt, durch Corona verloren haben, unerträglich.
    Es muss nicht jeder mit den Corona-Beschränkungen einverstanden sein und von mir aus kann auch jeder den abstrusesten Verschwörungstheorien glauben, man sollte aber akzeptieren, dass andere Menschen das anders sehen und Beschränkungen auf sich nehmen wollen, um nicht zu den “Alibi-Toten” oder heftig Erkrankten zu zählen.
    Es ist sehr leicht, über angeblich überforderte und empathielose Politiker und Entscheidungsträger zu reden bzw. zu schreiben, aber in diesem Falle einer noch nie dagewesenen Situation doch sehr unangebracht und einfach nur auf Stammtischniveau.
    Ich vermute mal, dass Frau Hartgenbusch eine Erklärung mit sich führt, dass sie im Falle einer Erkrankung auf jegliche Behandlung verzichtet.

  4. Bitte verdrehen Sie unsere Worte nicht. Weder fühlen wir uns bemüßigt noch rechtfertigen wir uns.

  5. Ihre Reaktion ist hochinteressant. Weder habe icn in meinem Kommentar das Bürgerportal kritisiert noch ist ihm zu entnehmen, dass ich den Machern des Bürgerportals vorschreiben möchte, wie sie Ihre Arbeit zu tun haben. Ich habe lediglich eine allgemeine Frage “die Medien” betreffend in den Raum gestellt. Wenn sich die Redaktion des Bürgerportals dennoch bemüßgt fühlt, sich zu rechtfertigen, dann scheint “der Schuh” wohl leider doch zu passen?!
    Schade! Bislang bin ich stets davon ausgegangen, dass gerade das Bürgerportal sich wohltuend von anderen Medien unterscheidet – was ich auch bereits in früheren Kommentaren unmißverständlich zum Ausdruck gebracht habe.

    Was Ihre Rüge anbelangt, der Begriff Alibi-Tote sei zynisch (offenbar zwischenzeitlich geändert in: geschmacklos) kann man – und das ist eine Frage des grundgesetzlich verankerten Rechts auf freie Meinungsäußerung – selbstverständlich unterschiedlicher Auffassung sein.
    Aber was, bitte, ist an diesem Begriff zynisch oder geschmacklos?
    Der Wortteil “Tote”? Die sind leider allzutraurige Realität!
    Oder der Wortbestandteil “Alibi”, der laut Duden steht für Entschuldigung und/oder Rechtfertigung.
    Nichts anderes als die Problematik der Rechtfertigung habe ich versucht, im weiteren Verlauf meines Kommentars zu reflektieren – wohl offenbar nicht eindeutig und verständlich genug, was ich sehr bedauere.

    Was den (inzwischen ebenfalls gelöschten) Hinweis anbelangt, ich solle mir eine andere “Plattform” wählen, konstatiere ich – ebenfalls mit Bedauern -, dass sich die bislang beim Burgerportal geübte Praxis, der Leserschaft ein Forum für sachliche, sich an die Regeln des Fair Play (keine persönlichen Angriffe/Beleidigungen) haltende Kommentare (Meinungsäußerung en) zu bieten, wohl leider geändert zu haben scheint, oder?

  6. Wir berichten frei und unabhängig – und lassen uns weder vom RKI, dem Gesundheitsamt noch von Ihnen vorschreiben, wie wir unsere Arbeit zu tun haben. Wir berichten, was ist, der Zweck ist Information. Welche Schlüsse Sie daraus ziehen ist Ihr Sache. Die Opfer als „Alibi-Tote” zu bezeichnen halten wir jedoch für ausgesprochen geschmacklos.

  7. Wie lange noch wollen uns von RKI, Gesundheitsämtern und sonstigen Zahlenlieferanten gebriefte Medien über 80-jährige und noch ältere Verstorbene, die zumeist in Senioreneinrichtungen gelebt haben, als Alibi-Tote für Covid-19 präsentieren?
    Vor allem, welchem Zweck soll dies dienlich sein?
    Vielleicht der Rechtfertigung für die überbordenden Maßnahmen, die große Bereiche der wirtschaftlichen Infrastruktur in Kommunen, Ländern und in der BRD an die Wand gefahren haben?
    Oder dem Wunsch, einige der einschränkenden Maßnahmen, aus welchem Grund auch immer, noch eine Zeitlang – wenn auch inzwischen auf Sparflamme – weiter köcheln zu lassen?
    Wer solche Gedanken äußert, muss damit rechnen, zumindest von der Mehrzahl der Kommentatoren oder Berichterstatter des Kölner Stadtanzeigers als “dumm”, als “Wirrkopf” oder als *Spinner” disqualifiziert zu werden.
    Obwohl für diejenigen, die seit Beginn der Coronakrise die dazu veröffentlichten Zahlen, Daten und Informationen nicht nur oberflächlich gelesen, sondern sich damit – anfangs nur interessiert und im späteren Verlauf mehr und mehr kritisch – auseinandergesetzt haben, längst augenfällig geworden ist, dass Menschen unter 80 – es sei denn, sie waren aufgrund schwerwiegender Erkrankungen und Vorbelastungen Angehörige sogenannter (Hoch-)Risikogruppen – nicht an dieser Krankheit gestorben sind. Sie haben sich infiziert, andere angesteckt und sie sind gesundet – aber tödlich war dies nur für die Alten und Kranken, die vermutlich so oder so gestorben wären, allerdings nicht zwangsgeschützt und isoliert von heillos überforderten Politikern, mit erheblichem Mangel an Empathie ausgestatteten karriereorientierten Selbstdarstellern oder gehorsamen Verwaltungsangestellten, sondern im Kreis ihrer Familie, um von Angesicht zu Angesicht, durch Berührung ein letztes Mal miteinander verbunden, friedvoll und angstfrei voneinander Abschied nehmen zu können. Dieser letzte Kontakt ist um vieles wichtiger, als ein Weiterleben mit Krankheit und Gebrechlichkeit in Isolation für diejenigen, die ihre Sinne für immer aufgeben und für diejenigen, die sich mit dem Verlust eines geliebten Menschen abfinden müssen.