Alle aktuellen Entwicklungen zur Corona-Pandemie in Bergisch Gladbach und im Rheinisch-Bergischen Kreis finden Sie hier: neue Zahlen, Regeln, Reaktionen und Ereignisse. Die Seite aktualisiert sich nicht automatisch.

  • Impfdosen der ersten Welle reichen für rund 2.600 Personen
  • 26 Personen im Seniorenzentrum Quirlsberg positiv getestet
  • Gesundheitsamt bestätigt 37 Fälle für Montag im Kreis
  • Impfung startet am Sonntag in Pflegeheimen
  • RKI meldet 19.528 positive Tests
  • 7-Tage-Inzidenz steigt bundesweit weiter an

+ Knapp 2.600 Impfdosen für Rheinisch-Bergischen Kreis +

Die NRW-Landesregierung hat die Aufteilung der Impfdosen auf die 53 Landkreise und kreisfreien Städte bekannt gegeben. Demnach erhält der Rheinisch-Bergische Kreis bis Jahresende in drei Etappen knapp 2.600 Einheiten. Die gleiche Anzahl ist für Januar eingeplant. Da die Imfpung zweimal vorgenommen werden muss, wird die erste Welle an Impfungen im RBK knapp 2.600 Menschen umfassen, rund 0,92 Prozent der Bevölkerung.

+ Viele Fragen und einige Antworten zum Impfstart +

Nachdem der Impfstoff von der EU genehmigt ist wird die Lage in der Stadt und im Kreis langsam klarer: Wann geht es los, wie viel Impfstoff ist verfügbar, wer wird zuerst geimpft. Wir bringen Sie auf Stand und klären die wichtigsten Fragen:

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+ Weiterer Corona-Ausbruch am Quirlsberg +

Nach Angaben des Gesundheitsamtes sind im Evangelischen Seniorenzentrum Quirlsberg im Rahmen einer Testaktion sieben 7 weitere Personen positiv auf das Corona-Virus getestet worden. Damit sind dort 26 Personen ingesamt infiziert. Das Gesundheitsamt teilte zunächst nicht mit, ob neben Bewohner:innen auch Mitarbeitende betroffen sind.

Hinweis der Redaktion: Das Gesundheitsamt hatte zunächst gemeldet, es seien 26 weitere Personen im Seniorenzentrum Quirlsberg positiv getestet worden, korrigierte sich später aber.

In dem Alten- und Pflegeheim waren bereits am 14. Dezember im Wohnbereich „B“ sechs Personen aus der Mitarbeiterschaft sowie zehn Personen aus der Bewohnerschaft positiv getestet worden. Der Bereich „B“ wurde bis zum 27. Dezember unter Quarantäne gesetzt und ein Besucherstopp verfügt.

+ Weitere Infektionen im Altenheim Hasensprungmühle +  

Im Altenheim Hasensprungmühle in Leichlingen wurde laut Gesundheitsamt nach ersten Infektionen in einem weiteren Wohnbereich eine Testaktion durchgeführt. Dabei sind seien insgesamt 17 Personen positiv getestet worden.

Die lokalen Nachrichten, kompakt auf den Punkt, schicken wir Ihnen frei Haus. Morgens um 7:05 per Mail im kostenlosen Newsletter „Der Tag in GL“, oder auf Facebook oder Instagram.

+ Inzidenz steigt erneut leicht an +

Die 7-Tage-Inzidenz verharrt in der Region auf hohem Niveau und zeigt keine klare Tendenz. Nach einigen Tagen mit Rückgängen zog sie gestern erneut an und liegt im Kreis jetzt bei 187 Fällen, in der Stadt Bergisch Gladbach stieg sie auf 156 Fälle.

+ Gesundheitsamt registriert am Montag 37 weitere Fälle +

Laut Kreisgesundheitsamt wurden am Montag im Rheinisch-Bergischen Kreis insgesamt 37 weitere Corona-Fälle bekannt: 16 in Bergisch Gladbach, 1 in Kürten, 8 in Leichlingen, 2 in Odenthal, 3 in Overath, 5 in Rösrath und 2 in Wermelskirchen.

Da 66 weitere Personen als genesen gelten ging die Zahl der akut infizierten auf 809 Personen zurück. Es befinden sich, wie am Vortag, 2.003 Personen in Quarantäne.

Über die Anzahl der stationären Patienten macht das Gesundheitsamt erneut keine Angabe, da Meldungen der Krankenhäuser fehlen.

+ Offenbar nur 4300 Impfdosen für RheinBerg in 2020 +

Umgerechnet auf den Bevölkerungsanteil ergibt sich aus der ersten Lieferung von 274.000 Impfdosen für NRW für den Kreis Rhein-Berg ein Anspruch auf 4300 Dosen für die letzten fünf Tage in diesem Jahr. Diese sollen von den mobilen Teams in den Pflegeheimen eingesetzt werden, das Impfzentrum in der RheinBerg Galerie startet offenbar erst im Januar.

Von den wöchentlichen Lieferung von 141.374 Impfdosen an NRW im Januar 2021 kann der Kreis entsprechend seines Bevölkerungsanteils mit rund 2200 Impfdosen rechnen. Alleine das Impfzentrum in der RheinBerg Galerie hat eine Tageskapazität von 1000 Impfungen, die rasch verdoppelt werden könnte. Hinzu kommen die mobilen Teams, die Vorrang haben und in die Pflegeheime gehen.

+ Zur Erinnerung: Wer zuerst geimpft wird +

Das Bundesgesundheitsministerium hatte auf Basis der Impfkommission drei Gruppen festgelegt, die zuerst geimpft werden, siehe unten. Davon kommen zunächst diejenigen dran, die in Pflege- und Altenheimen untergebracht sind.

Alle anderen Personen ab 80 Jahren müssen warten, bis genügend Impfstoff zur Verfügung steht und eine zentrale Telefonnummer zur Terminvergabe bekannt gegeben wird. Das kann bis in den Januar hinein dauern, betätigt eine Sprecherin der Rheinisch-Bergischen Kreises.

Gruppe 1

  • Personen ab 80 Jahren
  • Personen, die in stationären Einrichtungen für ältere oder pflegebedürftige Menschen behandelt, betreut oder gepflegt werden oder tätig sind
  • Pflegekräfte in ambulanten Pflegediensten
  • Beschäftigte in medizinischen Einrichtungen wie Intensivstationen, Notaufnahmen, Rettungsdienste, als Leistungserbringer der spezialisierten ambulanten Palliativversorgung, Impfzentren und mit infektionsrelevanten Tätigkeiten
  • Beschäftigte in medizinischen Einrichtungen, die Menschen mit einem hohen Risiko behandeln, betreuen oder pflegen

+ Landeszentrum Gesundheit registriert 33 Fälle +

Das Landeszentrum Gesundheit NRW meldet für Montag ingesamt 33 Fälle im Rheinisch-Bergischen Kreis. Die Inzidenz gibt das LZG mit 187,5 an, das sind fünf mehr als am Vortag. Die Werte des Kreisgesundheitsamtes weichen davon in der Regel leicht ab.

+ RKI meldet 19.528 positive Tests +

Das RKI hat am Montag 19.528 neue Ansteckungsfälle erfasst, das sind 5100 mehr als vor einer Woche. Die Zahl der Corona-Todesfälle ist mit 731 erneut sehr hoch. Die 7-Tage-Inzidenz betrug stieg weiter leicht auf 197,6 Fälle.

+ Spahn nennt erste Zahlen über verfügbare Impfdosen +

Gesundheitsminister Jens Spahn hatte am späten Abend bestätigt, dass Deutschland ab Sonntag bis zum Ende des Jahres 1,3 Millionen Impfdosen erhält.

Das NRW-Gesundheitsministerium hat zuvor eine erste Lieferung von 9.750 Impfdosen am Samstag, dem 2. Weihnachtstag, bestätigt. Noch vor Silvester sollen 273.000 Dosen folgen, im Januar sollen es wöchentlich 141.374 Dosen werden.

+ Die Nachrichten von gestern zum Nachlesen +

Im Liveblog gestern hatten wir u.a. gemeldet:

  • Zum Start nur wenige Impfdosen für RheinBerg
  • Gesundheitsamt bestätigt für Sonntag 49 Fälle
  • Inzidenz in GL geht ein Stück weit zurück
  • 7-Tage-Inzidenz erreicht bundesweit fast 200 Fälle
  • Mehr Corona-Patienten auf Intensivstationen

+ 06:00 Guten Morgen +

Der Liveblog startet. Für Sie heute im Dienst: Holger Crump und Georg Watzlawek.

Frühere Ausgaben des Liveblogs:

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6 Kommentare

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  1. Ich bin sehr froh, dass auch das Bürger:innenportal dazu übergeht, eine zeitgemäße gendergerechte Sprache zu benutzen.

  2. Sehr geehrte Frau Rust, danke für den Impuls – genau darüber wollen wir mit unseren Leserinnen und Lesern (oder Leser:innen) diskutieren. In der Redaktion tendieren wir tatsächlich zum Doppelpunkt, nicht in der Anrede, aber im Fließtext. Aber es gibt auch in der Redaktion andere Haltungen dazu:

    https://in-gl.de/2020/12/22/ganz-nebenbei-das-binnen-i-andere-loesungen-und-einige-konsequenzen/

    Ganz furchtbar halten wir auch „Studierende“, „Mitarbeitende“, etc. Allerdings haben wir bei der Corona-Berichterstattung eine Besonderheit: aus Datenschutzgründen besteht die Pressestelle des Kreises darauf keine Hinweise auf das Geschlecht zu geben. Dann landen wir bei „drei Personen aus der Mitarbeiterschaft“. Es in „drei Mitarbeiter“ umzuformulieren, würde unter Umständen nicht den Tatsachen entsprechen. Also doch „Mitarbeiter:innen“?

    Wir sind offen für die Debatte“. Am besten unter dem oben verlinkten Beitrag von Reiner Thor.

  3. Weshalb strafen Sie uns mit Ihren Genderformulierungen (Mitarbeiterschaft, Mitarbeitende, Bewohner:innen) etc. Selbst der Duden verlangt diesen Unfug noch nicht. Weshalb also vorpreschen? Wir haben dann Gleichberechtigung, wenn es ganz selbstverständlich geworden ist, dass es auch weibliche Ingenieure und Ärzte gibt. Ich fühle mich beleidigt, wenn die „richtigen“ Ingenieure (Männer) diese Berufsbezeichnung tragen dürfen, Frauen aber mit der Verniedlichungsform „in“ am Ende degradiert werden. Männer hingegen werden aufgewertet. Weshalb gibt es keine männlichen Krankenschwestern? Sofort muss eine neue Berufsbezeichnung her (Krankenpfleger), nur damit der ehemals von Frauen dominierte Beruf von den Männern gekapert werden kann und die Frauen mit der Niedlichkeitsform (Krankenpflegerin) abgewertet werden können. Das ist mangelnde Gleichberechtigung! Es muss nur konsequent gehandelt werden und bedarf keiner Sprachverfälschung!

  4. Wo ist die überzeugende Impfstrategie ?
    Ich bin kein Impfgegner und bin entschlossen mich sobald als möglich impfen zu lassen. Aber ich sehe bisher leider keine überzeugende Impfstrategie bzw. viele offene Fragen zur Impfung:
    1.) Auf welcher wissenschaftlichen Basis beruht die Aussage über die Dauer einer erzielbaren Immunität nach einer Corona-Impfung ? Das konnte doch mit den neuen Impfstoffen maximal 4-6 Monate überprüft werden. Bei der saisonalen Grippe soll man sich ja jedes Jahr neu impfen lassen.
    2.) Warum wird in den Impfstrategien nie der Faktor Zeit diskutiert ? Wenn das Ziel Herdenimmunität sein soll, muss doch wohl die Zeitspanne für die Durchimpfung möglichst deutlich unter der erreichbaren Immunitätsdauer liegen. Wenn nach den bisher vorliegenden Angaben bis Ende 2021 ca 34,8 Mio Impfdosen, also 17,4 Mio Impfungen in D vorgeplant sind, kann man mit den Impfungen doch gleich wieder von vorne beginnen bzw. unendlich weiterimpfen.
    3.) Für Masern, Röteln, Polio und Pocken wird in der wissenschaftlichen Literatur eine notwendige Durchimpfungsrate von über 80% angegeben. Für die Bekämpfung der Corona-Pandemie findet man Angaben von nur 60-65%. Worauf beruhen diese Angaben für die Corona-Pandemie und müssen die wegen der jetzt aufgetretenen höheren Infektiösität der „englischen“ Mutation anders eingeschätzt werden ? Mit 17 Mio Impfungen in 2021 liegen wir bei 20% der Bevölkerung. (Mir ist bewusst, dass diese Fragen wahrscheinlich nicht von den lokalen Verantwortlichen beantwortet können, aber sie können solche Fragen ja in der Linie nach oben weiterreichen wenn sie es für sinnvoll erachten.)

  5. Danke für den Hinweis, das war tatsächlich unser Fehler, 33 ist korrekt. Die Zahlen des Gesundheitsamtes für Montag kommen erst im Laufe des vormittags.

  6. Woher nehmen Sie denn die Zahl von 44 neuen Postiv-Getesteten? Sie verlinken doch selber direkt darunter das LZG mit 33 Fällen und das Kreisgesundheitsamt meldet für gestern 37.