Foto: Screenshot wahlprognose.de

Die Website wahlkreisprognose.de sieht im Wahlkreis 100 (Rheinisch-Bergischer Kreis) gute Aussichten für Christian Lindner, bei der Bundestagswahl im September ein Direktmandat zu gewinnen. Dieser Prognose zufolge sind die Chancen des FDP-Chefs besser als die des Amtsinhabers von der CDU oder des Herausforderers von den Grünen.

Guten Chancen auf ein Direktmandat für Christian Lindner bei der Bundestagswahl im September: Prognostiziert werden bei wahlkreisprognose.de für ihn eine Wahrscheinlichkeit von 33 Prozent, zu gewinnen. Beim Mitbewerber der CDU sind es 30 Prozent, 25 Prozent für den der Grünen und 9,5 Prozent für den der SPD.

Christian Lindner – FDP-Wahlkreiskandidat für Rhein-Berg und Nummer Eins der Bundesliste – hat selber seine ParteifreundInnen vor Ort erfreut auf diese Entwicklung hingewiesen.

Gleichzeitig kündigte er angesichts dieser Aussichten an, seine persönliche Präsenz im Wahlkampf in Bergisch Gladbach und den anderen Kommunen seines Heimatkreises noch zu intensivieren und den ohnehin geplanten Terminen (am 12.8. im BürgerClub und am 20.8. in der WahlArena des Bürgerportals) weitere hinzuzufügen – auch wenn er als Bundesvorsitzender natürlich überall in Deutschland vor Ort sein muss. 

In den Ohren der Gladbacher Ortsvorsitzende Anita Rick-Blunck und ihrer Mitstreiter ist das „Wahlkampf-Musik“: „Das wird unsere ohnehin starke Motivation für den Wahlkampf noch weiter beflügeln. Zumal uns die Kölner KollegInnen angesichts dieser Option bereits ihre zusätzliche Unterstützung signalisiert haben. Natürlich kennen wir den Stellenwert solcher Prognosen – wir wissen, dass noch viel Wasser bis zum 26. September die Strunde hinunterfließt“, relativiert sie dabei die Bedeutung dieser Momentaufnahme.

Sie weist jedoch auch darauf hin, dass gerade die Möglichkeit eines Kopf-an-Kopf-Rennens einen hohen Mobilisierungsgrad für die Wähler haben wird – mit dem Bewusstsein, wie wichtig gerade ihre Stimme sein kann. Und das wiederum betrachtet sie so oder so als positiven Nebeneffekt. 

FDP

Hier veröffentlichen die Ratsfraktion und der Parteivorstand der FDP Bergisch Gladbach ihre Beiträge. Kontakt: Dorothee Wasmuth. Mail: dorothee.wasmuth@fdp-bergischgladbach.de

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10 Kommentare

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  1. Meiner Ansicht nach hat die FDP schon Berechtigung mit zu regieren. Sie ist die Partei, welche den Menschen Freiheiten lässt. Dazu eine Partei, die soziale Ausgeglichenheit im Lot hält und vor allen Dingen eine Wirtschaftsführungskraft. Eine Partei die uns evtl. noch vorhält wieviel Kaffee wir in die Filtertüte tun dürfen, brauchen wir aber nicht.

  2. Ach Frau Rick-Blunck,
    ich würde es der FDP ja wünschen, in heutiger Zeit einmal wieder die Möglichkeit zu erhalten, in Berlin mitzuregieren. Allein, sie lässt es ja nicht zu, die heutige FDP, mit Herrn Lindner als einzigem jedenfalls mir bekannten Gesprächspartner. Der gespannte Bürger möchte es ja erleben, ob und wie die FDP regieren kann. Aber immer wieder kommt sie ins Straucheln. Selbst als es kurz davor stand, mitregieren zu dürfen, hat Ihr Chef denselben eingezogen. FDP-nahe Menschen rechnen ihm das natürlich groß an. Wenigstens einer, der seinen Prinzipien treu bleibt. Nur unterstützte er damit eine GroKo, die er immer wieder für alles Mögliche geißelte, weshalb sein Rückzieher nichts war als Schiss vor der Verantwortung und die Lust an der Kritik, die die FDP als Opposition ja nicht treffen konnte.

    Die Familien, die gleichzeitig „superreich“ sind und eigene Firmen führen, kann man an einer Hand abzählen, die sind nicht die Klientel, die ich meine. Selbst wenn sie es wären, meinen Sie wirklich, denen würde auch nur ein Butterbrot fehlen, wenn sie höhere Steuern zahlen müssten und dass sie dann keine Arbeitsplätze mehr schaffen würden? Es mag ein wirtschaftswissenschaftliches Modell sein, das die Korrelation zwischen Steuersenkungen und Wirtschaftswachstum kennt. Wann aber wurde das je in die Tat umgesetzt?

  3. Liebe Gesprächsteilnehmer,

    eines ist immerhin mit diesem Beitrag gelungen (und so ja im Schlusssatz desselben auch erhofft): Es kommt „Leben in die Bude“ sprich: Eine muntere Diskussion auf. Wie ich schon sagte: Die angesprochene Aussicht mag zu einer allseitigen Mobilisierung beitragen … und das ist per se ja nicht schlecht.

    Zumal es mir die Gelegenheit gibt, unseren Positionen die von Ihnen dargestellte Eingleisigkeit zu nehmen.
    Herr Ullmann, Sie sprechen das „F“ für „Freiheit“ in unserem Parteinamen an. Völlig richtig: Das MUSS mehr sein als „freie Fahrt “ und „freie Vermögensgestaltung“. Und das IST es für uns auch:
    Darf ich daran erinnern, dass es – anfangs viel gescholten – die Freien Demokraten waren, die sich im Bundestag für unser aller Freiheitsrechte stark machten – als sich COVID-bedingt Einschränkung an Einschränkung reihte; die daran erinnerten, dass nicht nur Gesundheit eines hohes Gut ist, sondern dass unsere Verfassung auch andere Grund- und Bürgerrechte kennt – mit, wenn wir von unser aller Würde sprechen, sogar von übergeordnetem Rang. WIR sind nicht auf Kuschelkurs mit der Regierung gegangen, für uns war die Verteidigung genau dieser Freiheit ein cetero censeo. Und so wird es auch bleiben!

    Und – Herr Havermann – unsere Überlegungen zum Thema „Steuererhöhungen“ beziehen sich nicht nur auf die Entlastung der gerne so genannten „Superreichen“ – die sind nämlich zum einen oftmals Inhaber von Familienunternehmen und damit Schöpfer von Arbeitsplätzen. Wirtschaftswissenschaftler zum anderen kennen die Korrelation zwischen Steuersenkungen und Wirtschaftswachstum (wieder so ein böses Zauberwort ;-) … ), von der am Ende (mit Augenmaß und differenziert umgesetzt) die gesamte Gesellschaft profitiert (in einer globalen Welt, in der Deutschland diesbezüglich viel zu stark die Nase vorne hat).

    Und ja: Diese besagte Option (BGL in gelber Hand) ist – wie ebenfalls bereits gesagt – eine nette, kleine Momentaufnahme … Zugleich ist sie jedoch ein Stimmungsbild, das aber immerhin den aktuellen Rückenwind für uns widerspiegelt. Stimmungsbilder machen mitunter auch Stimmungen … und unsere (und die vieler Menschen, die eine Veränderung wollen) damit nicht schlechter!
    Es gibt viel zu tun … so und so.

    Anita Rick-Blunck / FDP-Vorsitzende

  4. Danke, Frau Rick-Blunck, für den Hinweis, dass man Herrn Ullmanns Kommentar auch so wie Sie beurteilen kann. Aber die FDP sieht ja gerne Dinge, die gar nicht auf einem Papier stehen.

    Die FDP sollte auf jeden Fall in den Bundestag – da sie den Braunen gewiss viele Stimmen nehmen können, was mal zu was nütze wäre. Ansonsten fürchte ich, sollte man sich langsam bei den Gelben, oder Blauen, oder doch Pinken das Schweben auf 10 – 12% abgewöhnen, es wird nicht bis in den September reichen. Wenn Herr Lindner weiter Steuer für Reiche ablehnt, von denen ihn einige schon fast anflehen, sie zur Kasse zu bitten, wird dieses FDP-Mantra bei der Wahl Herrn L. aus NRW auf die Füße fallen.

  5. Liebe Anita Rick-Blunck,

    ´mal Ernst beiseite: Die nächsten Bt-Wahlen werden ja für viele, die ihre Sinne noch beisammen haben, alles andere als lustig!

    Wer nicht von irgendeinem (Irr-)Glauben gedankenschonend beseelt bzw. völlig -befreit ist oder nicht nach mittlerem Alkoholgenuss sanft benebelt irgendeiner alten Gewohnheit folgt, muss, so er denn sein Kreuz stimmwirksam auf den Zettel bringen will, in irgendeinen Abgrund blicken …

    Der, rein sportlich gesehen, reizvoll knallige Coup, die (dann ehemals) hiesig schwarze Domäne auch in ihrem (zweit-)höchsten Symbol (je nachdem, wie man Kommunalebene und BT-Direktmandat gewichtet) abzuwickeln (zunächst gleich, ob per Gelb oder Grün), ließe dann ja und auf sozusagen „höherer Ebene“ die Frage offen: Was dann bzw. Wer mit Wem und Ob und Wie …?

    Damit nun aber (auch) hier ggf. tatsächlich Gelb die Krone zufiele (was -analog für Grün- angesichts der herrschenden Crosswinde im politischen Luftraum einerseits nicht mehr unmöglich erscheint, andereseits aber auch und gerade hier nicht von selbst passieren wird),
    sollte sich eine entsprechend intensive gelbe Kampagne (auch hier) idealerweise nicht auf die bestenfalls kreidig geglättete Losung: „Vermögende – Schützt Eure Vermögen!“ beschränken.

    Denn Freiheit (das „F“ im Parteinamen) ist immer auch die Freiheit der Nicht-Vermögenden, ist mehr als „Freie Fahrt für freie Bürger“ (vor allem die mit reichlich Hallo unter der Haube) und hat viele Dimensionen auch jenseits von Steuersenkungen;

    überhaupt -wie gesagt: Ernst beiseite- wäre ein sich radikalisierendes Festfahren aller notwendig politischen Diskussionen um dringend geboten intelligente (!) Reformationen / Renovierungen im durchaus großen Stil entlang einer puren „Besitzstands- oder Klassenkampf-HKL“ letztlich nur ein Geschenk an den bereits gegenwärtig pitoresk irisierenden Ideologismus einer furchtbar „… neuen Welt“ oder an klassische Krisengewinnler im selbstgefällig dräuenden Wutbusiness …

    Insofern: Machen´Se ´was draus (gilt, rein sportlich betrachtet, auch für Grün), auf dass es dennoch heiter werde!

  6. Lieber Herr Ullmann,

    Danke für Ihre köstliche Würdigung dieser Möglichkeit!
    Eine mit Augenzwinkern relativierende, jedoch den „Ernstfall“ mit Big-Picture-Blick historisch einordnende Bewertung – wir Freien Demokraten lächeln entspannt beim Lesen, andere womöglich nicht …

    Sie haben Zeit und Mühe investiert – es hat sich gelohnt.

    Herzliche Grüße

    Anita Rick-Blunck
    FDP-Vorsitzende Bergisch Gladbach

  7. Liebe Frau Schinkel,

    die FDP hat keine Verantwortung abgelehnt. Sie ist in die Koalitionsverhandlungen gegangen und hat dieses Mal für sich entschieden, dass die Positionen der FDP nicht ausreichend Gehör finden würden.
    Da ist der Gang in die Opposition richtig gewesen. Diesen Schritt hat man sich damals in 2009 bei 14,7 Prozent leider nicht getraut und alle Positionen für Posten verkauft. Sie wäre heute bei 20%.

    Und die Steuern zu senken wird der richtige Weg sein.
    Ein ökologisches Hochsteuerland kann nicht unser Ziel sein. Zumindest nicht mit der aktuellen Bevölkerungsstruktur, unserem Bildungssystem, der Zuwanderungsqualität und der sozialen Hängematte.
    Denn ohne Unternehmen wird es bald kein Geld mehr geben, das verteilt werden kann.

    Um dies zu verhindern, kann man nach der Weidel/Chrupalla-Wahl nur CDU oder FDP wählen.

    Oder wir warten einfach noch ein paar Habeck und Plapperlena Auftritte ab, dann bremst sich der Grünen-Zug von ganz alleine aus.

  8. Das ist doch so hoffe ich, ein Scherz. Was sollen wir mit einem der, wenn es darauf ankommt, kneift und sich in die Hosen macht. So doch wohl nach der letzten Bundestagswahl. Erst Verantwortung ablehnen und dann an wirklich allem Meckern und alles besser wissen. Nein, danke, der ist nicht wählbar. Er will die Steuern für Firmen senken, wer soll dann unsere hohen Coronaschulden zahlen? Sicher die untere Bevölkerungsschicht für die er ohnehin nichts übrig hat.

  9. Das wäre doch lustig:
    Überhaupt ein Direktmandat für die FDP (von den Kinderjahren der BRD abgesehen, gab´s das letzte 1990 in Genschman´s Halle) und dann auch noch im RBK, der doch meines Wissens 1949 für 99 Jahre von der CDU gepachtet wurde …

    Und nur ein einziges Mal seither, 1972 (als allerorten die „Willy wählen“-Welle wogte), wurde auch im RBK (wohl versehentlich absichtlich) der SPD-Kandidat gezogen (Bertram Blank hieß er) …

    Nun ist die traulich übersichtliche Dreiparteienzeit der beiden Großen und der einen Kleinen lang´ vorbei, haben alte „Polit-Pachtverträge“ ihre Geltung verloren, im real existierenden Digitalismus werden die Schaumkronen des Politischen (oder so Scheinenden oder schäumend dafür Ausgegebenen …) täglich höher, beinahe alles scheint möglich;
    und v.d.H. würde sich ein durchaus sensationell direkter FDP-Einlauf im RBK noch vergleichsweise harmlos ausmachen, aber eben auch amüsant, weil nach dem Abschmieren bei den Europa- und Kommunalwahlen damit das nächste „Sakrileg“ wider den hiesigen „Pachtvertrag“ der Union begangen wäre …

    Immerhin stellt die FDP hier ihren beweglichen Leuchtturm in des Wähler´s Brandung …
    Wenn also der Schaffner des regionalen CDU-Bummelzuges nicht auf den ausgefahrenen Schienen der Gewohnheit doch wieder in´s Mandat schaukelt … Und wenn der hiesig recht positiv reputiert Grüne Kandidat (derzeit dichtauf Platz 3) nicht von der gleichfarbigen Welle dann au point und direktemang noch unter die Große Kuppel getragen wird …

    Aber Wellen sind eben launisch, und bis zum Doomsday am 26.09. wird´s noch viel Gewoge, Kämme und Täler geben … Und reichlich Schaum …

  10. Nachdem man bei EU-Eigenmittelthema weder dagegen gestimmt, noch geklagt hat, ist dieser Laden eigentlich schon nicht mehr wählbar.

    Dann noch die fehlende Verfassungsklage zur neuen Regelung, dass Vermieter 50% der CO2-Abgabe der Mieter übernehmen müssen.

    Viel schlimmer ist aber leider, dass die FDP von allen Übeln das aktuell kleinste ist.
    Auf der anderen Seite kippt man bei einem Ampel-Angebot auch wieder um, da man sich nicht der gespielten medialen Hetze aussetzen will, falls man Regierungsbeteiligung ablehnt. Da hätte man damals viel selbstbewusster auftreten müssen. Nun gut, dass hätte man bereits bei Westerwelle machen müssen, als man mit dem guten Ergebnis dennoch alle Positionen für die neue Koalition verkauft hat. Mit den fast 15% in 2009 hätte man in die Opposition gehen sollen, dann wäre man jetzt bei 20 und eine AfD hätte es nie gegeben.

    Alles Gründe, Sie nicht zu wählen.
    FDP (kleinste Übel) oder Grün (damit der Karren noch schneller vor die Wand fährt), es wird nicht leicht in der Wahlkabine