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+ Sonntag, 9:32 In Rhein-Berg 438 Fälle erfasst +

Das RKI weist für den Rheinisch-Bergischen Kreis 438 Neuinfektionen aus. Die offizielle Inzidenz steigt um 120 Punkte auf 444; sie ist aufgrund eines hohen Rückstaus bei der Erfassung aber weit vom tatsächlichen Infektionsgeschehen entfernt.

Wie bereits am Vortag hat das Lagezentrum gestern vor allem die neu hinzugekommenen Fälle erfasst: 361 wurden für Samstag gebucht, 74 für Freitag nachgetragen. Die Altfälle aus den sechs vorhergegangenen Tagen sind offenbar noch nicht abgearbeitet worden.

Fälle, die außerhalb der 7-Tage-Frist erfasst werden, fallen aus der Inzidenzberechnung heraus; damit verliert auch die korrigierte reale Inzidenz grundsätzlich an Aussagekraft.

Für einigermaßen realistische korrigierte Inzidenzwerte muss man zur Zeit neun Tage zurückgehen.

+ 9:00 Guten Morgen +

Der Liveblog startet in den neuen Tag. Im Dienst sind Georg Watzlawek und Holger Crump.

Hier beginnt der Liveblog von Samstag, 5.2.2022

+ 9:30 Rhein-Berg erfasst 599 weitere Fälle +

Das Landeszentrum Gesundheit weist für Rhein-Berg 599 Neuinfektionen aus, die offizielle (aber derzeit aufgrund der Untererfassung nicht relevante) Inzidenz erhöht sich um 37 Punkte auf 324.

Aus den Angaben des RKI wird deutlich, dass das Lagezentrum nach wir vor einen großen Rückstand bei der Erfassung der Fälle hat, seinen Bearbeitungsmodus aber offenbar geändert hat: Gestern wurden vor allem die am Freitag und Donnerstag aus den Laboren gemeldete Fälle (568) erfasst, für die Vortage dagegen so gut wie keine. Immerhin zwölf Fälle wurden mehr als sieben Tage zurück gebucht und fallen damit ganz aus der Inzidenzberechnung heraus.

Für mindestens sechs Tage (29.1. - 3.2.) ist bislang nur ein Teil der Fälle in die Statistik eingegangen. Für einigermaßen realistische korrigierte Inzidenzwerte muss man daher zur Zeit acht Tage zurückgehen. Den bisherigen Höchststand erreichte die reale Inzidenz am 27. Januar mit einem Wert von 1492; dieser wurde gestern noch einmal um 20 Punkt nach oben korrigiert.

Hier beginnt der Liveblog von Freitag, 4.2.2022

+ 14:01 Impfaktion in der Rhein-Berg Galerie und Impf-Drive-In +

Am Samstag gibt es neben dem Impfdrive-In der Feuerwehr auf dem Zanders-Parkplatz an der Heidkamper Straße auch in der RheinBerg Galerie ein Angebot: Die Praxis Dr. Rupprich impft im Obergeschoss von 10 bis 16 Uhr. Um eine Anmeldung unter www.impfen-gl.de wird dringend gebeten.

+ 13:29 Kreis nimmt neues Online-Tool in Betrieb +

Um die Meldung von Kontaktpersonen einfacher und schneller zu erfassen und das Lagezentrum zu entlasten, hat der Rheinisch-Bergische Kreis ein neues Meldetool auf seiner Internetseite eingerichtet. Zudem wurde der Service am Bürgertelefon erweitert.

+ 12:17 Mehr Corona-Patienten in stationärer Behandlung +

Die Zahl der Corona-Erkrankten, die stationär in einer der vier Kliniken im Kreis behandelt werden müssen, ist gestern von 34 auf 38 gestiegen, die Zahl der Intensivpatienten von vier auf fünf, teilt die Kreisverwaltung mit.

+ 11:55 Kreis weist Inzidenz in Pressemitteilung nicht aus +

Aufgrund der „aktuell extrem zahlreichen Meldungen und der daraus resultierenden Überlastung des Lagezentrums“ nennt die Kreisverwaltung in ihrer täglichen Pressemitteilung zur Infektionslage die offizielle Inzidenz nicht mehr. Sie entsprächen ebenso wie die Quarantänezahlen nicht mehr der Realität. Nach wie vor meldet der Kreis täglich die neu erfassten Fälle an das Landeszentrum Gesundheit, das wiederum die offizielle Inzidenz berechnet und an das RKI weiter meldet.

Das LZG nimmt auch die nachgemeldeten Fälle auf und korrigiert die Inzidenz rückwirkend; aufgrund des großen Rückstands bei der Erfassung muss man dabei inzwischen aber sieben Tage zurück gehen. Zudem werden zum Teil Fälle mehr als sieben Tage weit nachgemeldet; diese fallen ganz aus der Inzidenzberechnung heraus.

+ 10:22 Rhein-Berg in der Inzidenz-Rangliste ganz unten +

Mit einer offiziellen Inzidenz von 287 liegt der Rheinisch-Bergische Kreis in der Rangliste des RKI nun auch bundesweit auf dem letzten Platz; selbst der Landkreis Wittmund weist eine um 80 Punkt höhere Inzidenz aus, Berlin-Charlottenburg hält den Spitzenplatz mit 3552.

Die „gute“ Platzierung von Rhein-Berg geht jedoch nicht alleine auf die Infektionslage zurück, sondern auf den massiven Verzug des Lagezentrums bei der statistischen Erfassung, der mittlerweile acht Tage zurück reicht. Der Kreis Oberberg musste heute nur drei Tage weit zurück korrigieren, dort liegt die offizielle Inzidenz bei 1402. Auch Köln weist einen Rückstand von drei Tagen aus, die Inzidenz beträgt

+ 7:45 NRW legt Regeln für Verteilung von Novavax fest +

Das NRW-Gesundheitsministerium hat mitgeteilt, dass der neue Impfstoffs des US-Herstellers Novavax zunächst zu 75 Prozent den Berufsgruppen vorbehalten wird, die der einrichtungsbezogener Impfpflicht unterliegen. 20 Prozent sollen für Menschen reserviert werden, denen eine Unverträglichkeit in Bezug auf die vorhandenen mRNA-Impfstoffe ärztlich attestiert wird. Fünf Prozent bleiben für die Allgemeinbevölkerung. 

Die Novavax-Impfung soll ab Ende Februar über die kommunalen Impfstellen laufen, die die Möglichkeiten zur Terminbuchung schaffen sollen. Der Rheinisch-Bergische Kreis verfügt bereits über ein Online-Tool, in dem man sich für die Impfung ohne Wartezeit anmelden kann. Hier finden Sie weitere Infos der Landesregierung zu Novavax.

+ 6:29 Rhein-Berg erfasst 520 weitere Fälle +

Das RKI weist für Rhein-Berg weitere 520 Corona-Infektionen aus, die bis zu acht Tage zurückdatiert wurden. 47 Fälle wurden für den 27. Januar und damit außerhalb der 7-Tage-Frist eingetragen. Das Niveau vor gut einer Woche lag bei rund 800 Fällen pro Tag, was einer realen Inzidenz von knapp 2000 entsprechen würde.

Das Gros der Fälle (346) wurde für den 28. Januar nacherfasst, auch hier sind noch Nachmeldungen zu erwarten.

Offenbar liegt die Erfassungskapazität des Lagezentrums pro Tag bei rund 500 Fällen; solange die tägliche Fallzahl darüber liegt stauen sich alte Fälle auf.

Die offizielle Inzidenz sinkt im Kreis weiter von 388 auf 287. Sie hat sich inzwischen jedoch soweit von der Realität entfernt, dass sie irrelevant ist. Das LZG hat seine Daten noch nicht veröffentlicht.

+ 6:08 Bundesweite Inzidenz steigt auf 1345 +

Bundesweit hat das RKI 248.838 weitere positive Tests erfasst, noch einmal fast 13.000 mehr als am Vortag. Die Inzidenz steigt deutlich von 1282 auf 1345. Zudem wurden 170 weitere Todesfälle gemeldet.

Hier beginnt der Liveblog von Donnerstag, 3.2.2022

+ 19:07 Kreis stellt klar: Aufgaben in der Pandemie werden erfüllt +

Der Rheinisch-Bergische Kreis tritt der Einschätzung entgegen, das Lagezentrum des Gesundheitsamtes sei so überlastet, dass es seine Aufgaben nicht mehr erfüllen könne. Zwar sei das Lagezentrum seit gut einer Woche an den Rand seiner Kapazitäten gelangt, betont Kreissprecherin Birgit Bär.

Daher konzentriere sich das Lagezentrum auf die Prioritäten: den Schutz der vulnerablen Personen und die Kontrolle der Sonderlagen. „Das haben wir voll im Griff", sagt Bär. Die ganze Stellungnahme finden Sie in diesem Beitrag.

Das Bürgerportal berichtet über alles, was in Bergisch Gladbach und im Rheinisch-Bergischen Kreis relevant ist: LokalpolitikKulturWirtschaftSportVereine. Hier kommen Sie zu unsere Startseite. Hier können Sie unseren täglichen kostenlosen Newsletter per Mail bestellen.

+ 18:45 381 Sonderlagen in 132 Einrichtungen +

Das Lagezentrum des Rheinisch-Bergischen Kreises hat seine Angaben zu den sogenannten Sonderlagen (gehäufte Infektionen in Schulklassen oder Kitagruppen) präzisiert. Nach einer aktuellen Zählung haben die Einrichtungen aktuell 381 Sonderlagen gemeldet. Da jede betroffene Klasse oder Kita als einzelne Sonderlage gilt sind davon „nur" 132 Einrichtungen betroffen.

+ 16:01 Omikron trifft Kitas und Schulen mit voller Wucht +

Eine Grundschule registriert an einem einzelnen Tag positive Pooltests in jeder Klasse, immer mehr Kitas schließen. Das Bild ist unvollständig, aber die Omikron-Welle trifft gerade die Kinder mit voller Wucht, die Nerven der Familien liegen blank. Eine neue Teststrategie an den Grundschulen und fehlende PCR-Tests in den Kitas sorgen für weiteren Frust. Wir haben mit den Betroffenen gesprochen, auf beiden Seiten.

+ 14:20 Impfstelle der Feuerwehr öffnet um 16 Uhr +

Die stationäre Impfstelle der Feuerwehr ist heute von 16 bis 20 Uhr auf dem Zanders-Parkplatz an der Bensberger Straße geöffnet. Geimpft werden alle Personen ab 5 Jahren, es sind Erst-, Zeit- und Boosterimpfungen möglich.

+ 12:32 Zahl der Corona-Fälle in Kliniken unverändert +

Nach Angaben der Kreisverwaltung werden zur Zeit 34 Personen, die mit Corona infiziert sind. in den vier Krankenhäusern im Kreis behandelt. Davon liegen vier auf der Intensivstation. Diese Zahlen haben sich seit Dienstag nicht verändert.

+ 11:02 Stiko empfiehlt 4. Impfung und Novavax +

Die Ständige Impfkommission (Stiko) hat sich für den Einsatz auch des neuen Impfstoffs von Novavax für Menschen ab 18 aus gesprochen. Dieser erste Proteinimpfstoff solle zur Grundimmunisierung mit zwei Dosen im Abstand von mindestens drei Wochen eingesetzt werden. 

Zudem rät die Stiko zur einer zweiten Auffrischungsimpfung für besonders stark gefährdete Gruppen sowie Beschäftigte im Gesundheits- und Pflegebereich. Die Empfehlung gilt u.a. für über 70-Jährige, für Bewohner von Altenheimen und Menschen mit Immunschwächekrankheiten. Beide Beschlüsse liegen zurzeit nur als Entwurf vor.

+ 6:30 Rhein-Berg fällt mit Erfassung weiter zurück +

Das Lagezentrum des Rheinisch-Bergischen Kreises bekommt seine Probleme noch immer nicht in den Griff, der Verzug liegt inzwischen bei sieben Tagen. Von den 443 gestern bearbeiten Fällen waren 300 bereits am 27. Januar gemeldet worden - die reale Tendenz für diesen Tag erhöht sich damit auf 1475, alle Daten danach sind unvollständig.

Die offizielle Inzidenz gibt das Landeszentrum Gesundheit heute mit 388 (minus 151) an; dieser Wert ist aufgrund des Meldeverzugs ohne Aussagekraft.

Inzwischen ist das Lagezentrum aufgrund von Überlastung und Personalausfällen soweit zurück, dass sechs der sieben Tage, die eigentlich für die 7-Tage-Inzidenz betrachtet werden, nicht bearbeitet sind. Fällt der Kreis einen Tag weiter zurück verschwinden die Fälle komplett aus der Inzidenz-Betrachtung.

+ 6:12 Bundesweite Inzidenz geht weiter nach oben +

Das RKI meldet für ganz Deutschland 236.120 Positiv-Tests, noch einmal 33.000 Fälle mehr als vor einer Woche. Die Inzidenz steigt von 1228 auf 1283. Die Hospitalisierungs-Inzidenz liegt bei 4,77. 164 weitere Menschen starben.

Hier beginnt der Liveblog von Mittwoch, 2.2.2022

+ 17:45 Gebauer lässt in NRW wieder Distanzunterricht zu +

Bei Bedarf können die Schulen in NRW wieder leichter auf Distanzunterricht umschwenken, sagte Schulministerin Yvonne Gebauer in Düsseldorf. Die Landesregierung halte jedoch generell am Präsenzunterricht fest. Über die neue Regelung wurden die Schulen schriftlich informiert.

+ 17:03 Regierung: Berufsbezogene Impfpflicht wird umgesetzt +

Die Bundesregierung hat Warnungen der Gesundheitsämter zurückgewiesen, eine Kontrolle der speziellen Impfpflicht nicht leisten zu können. Regierungssprecher Steffen Hebestreit sagte, die Diskussion sei kontraproduktiv und schädlich. Das Gesetz gelte und werde zum 16. März wirksam. 

Die zusätzliche Belastung der Gesundheitsämter sei „schaffbar", sagte Hebestreit. Im Durchschnitt wird jedes Amt etwa 500 Fälle prüfen müssen, die am 16. März noch nicht geimpft sind. Wo dies nicht möglich sei, so Hebestreit, suchten die Bundesländer derzeit nach Lösungen. 

+ 14:21 Laumann lehnt „voreilige" Lockerung in NRW ab +

Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann plädiert dafür, den für Mitte Februar prognostizierten Höhepunkt der Omikron-Welle abzuwarten, bevor über Lockerungen verhandelt wird. „Hellseherischen Fähigkeiten, zu sagen, dann und dann können wir lockern, die habe ich nicht", sagte Laumann. Daher bleibe er mit Öffnungsvorhersagen sehr vorsichtig. Familienminister Joachim Stamp (FDP) hatte zuvor frühere Erleichterungen in einigen gesellschaftlichen Bereichen gefordert.

+ 12:12 Keine aktuellen Angaben aus den Krankenhäusern +

Die Kreisverwaltung hat in ihrer täglichen Pressemitteilungen die von uns heute früh gemeldeten Zahlen bestätigt und weist selbst noch einmal darauf hin, dass sie aufgrund der Auslastung des Lagezentrums nicht belastbar seien.

Über die Anzahl der Corona-Patienten in den Krankenhäusern könne heute keine Angabe gemacht werden. In den Schnellteststellen im Kreis wurden gestern 13.494 Schnelltests gemacht, die Positivquote lag bei 4,2 Prozent und damit etwas niedriger als gestern.

+ 7:15 Kreis räumt ein: keine belastbaren Zahlen +

200 Corona-Ausbrüche in Kitas und Schulen muss das Lagezentrum des Rheinisch-Bergischen Kreis im Blick behalten, tägliche einige hundert neuer Infektionen erfassen, ständig auf neue Ausfälle aller Art reagieren. Das Krisenmanagement ist überlastet, wo Rhein-Berg in der Pandemie steht und wohin die Reise geht, kann der Kreis zur Zeit nicht beantworten. Daher haben wir ein eigenes Lagebild erstellt:

+ 6:30 In Rhein-Berg 428 neue Fälle - Inzidenz ohne Aussagekraft +

Das RKI weist für den Rheinisch-Bergischen Kreis 428 weitere Fälle aus. Die offizielle Inzidenz geht von 663 weiter deutlich auf 539 zurück. Damit weist der Kreis in der Statistik den niedrigsten Wert in ganz NRW aus. Auf dem Platz davor liegt Bielefeld mit 606, Remscheid hat die höchste offizielle Inzidenz mit 2566.

Der Grund für die niedrigen Werte in Rhein-Berg ist allerdings alleine der massive Meldeverzug: innerhalb der für die Inzidenz maßgeblichen 7-Tages-Frist hat das Lagezentrum nur für zwei Tage die Meldungen (zum Teil) erfasst. Daher hat die offizielle Inzidenz keine Aussagekraft.

Das Landeszentrum Gesundheit hat seine Daten heute früh noch nicht aktualisiert; daher fehlen Hinweise zur Entwicklung der realen Inzidenz. Sie war in der vergangenen Woche bereits auf 1400 geklettert.

+ 6:21 Bundesweit fast 210.000 Neuinfektionen +

Das RKI hat 208.498 Corona-Neuinfektionen gemeldet, 44.498 mehr als vor einer Woche. Die bundesweite Inzidenz steigt von 1206 auf 1228. Es wurden 196 weitere Tödesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus verzeichnet.

Hier beginnt der Liveblog von Dienstag, 1.2.2022

+ 17:30 Zahl der „Sonderlagen“ auf rund 200 gestiegen +

Die Kreisverwaltung hält immer mehr der sogenannten Sonderlagen im Blick: Häufungen von Infektionen in Einrichtungen wie Kitas, Schulen und Pflegeeinrichtungen. Die Zahl dieser Sonderlagen war bereits in der vergangenen Woche sehr rasch auf 130 gestiegen, jetzt liege sie bei 200, bestätigte eine Sprecherin des Krisenstabs des Kreise.

+ 13:45 Deutlich mehr Corona-Patienten in Kliniken +

Die Zahl der Personen in den vier Krankenhäusern im Kreis, die mit Corona infiziert sind, ist seit Freitag von 19 auf 34 gestiegen. Die Zahl der Corona-Patienten, die auf einer Intensivstation behandelt werden müssen, hat sich von zwei auf vier erhöht, teilt die Kreisverwaltung mit.

+ 13:32 Unter Corona-Toten eine Person in den 50ern +

Bei den drei Todesopfern, die heute früh gemeldet wurden, handelt es sich unter anderem um eine Person aus Bergisch Gladbach zwischen 50 und 50 Jahren, die Vorerkrankungen hatte. Zudem waren es drei Über-80-Jährige aus Bergisch Gladbach sowie eine Über-70-Jährige Person aus Overath. Zwei der fünf Toten seien nicht geimpft gewesen, einer war genesen, bei zwei weiteren sei der Impfstatus nicht bekannt, so die Kreisverwaltung.

+ 12:23 Katastrophenschützer rufen zum Impfen auf +

Die im Katastrophenschutz tätigen Organisationen in NRW haben einen gemeinsamen Impfaufruf veröffentlichen. „Die Impfung ist der einzige Weg aus der Pandemie. Unsere zahlreichen ehrenamtlichen Einsatzkräfte sind zum größten Teil geimpft und sprechen sich für eine Impfung aus“, betonen die sieben Organisationen in Nordrhein-Westfalen in einer Stellungnahme. Beteiligt sind die Feuerwehren, ASB, Malteser, Johanniter, DRK, THW und DLRG.

+ 9:02 Reale Inzidenz auf über 1400 gestiegen +

Nach Angaben des Landeszentrums Gesundheit ist die reale Inzidenz im Rheinisch-Bergischen Kreis bereits am vergangenen Mittwoch (26.1.) auf 1408 gestiegen. Der Wert musste auf Basis der verzögert erfassten Nachmeldungen gegenüber den ersten Angaben um 500 Punkte nach oben korrigiert werden, die reale und offizielle Inzidenz geht immer weiter auseinander.

+ 8:15 Gesundheitsämter sollen Impfpflicht umsetzen +

Ungeimpfte können offenbar auch nach Inkrafttreten der einrichtungsbezogenen Impfpflicht am 16. März weiter in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen arbeiten - bis das lokale Gesundheitsamt über den jeweiligen Einzelfall entscheidet.

„Bis das Gesundheitsamt die Entscheidung über ein Betretungs- bzw. Tätigkeitsverbot getroffen hat, dürfen die betroffenen Mitarbeitenden grundsätzlich weiterbeschäftigt werden,“ zitiert „Business Insider“ einen Sprecher des Bundesgesundheitsministeriums. „Im Rahmen seines Ermessens" müsse das Gesundheitsamt die „Umstände des Einzelfalles" berücksichtigen.

+ 6:31 Rhein-Berg fällt bei Erfassung fünf Tage zurück +

Das Lagezentrum des Rheinisch-Bergischen Kreises ist bei der statistischen Erfassung der Neuinfektionen inzwischen fünf Tage im Rückstand: gestern wurden bis auf relativ wenige Ausnahmen erst die Fälle vom vergangenen Mittwoch erfasst. Mehr als 300 Fälle kamen für den 26. Januar hinzu, die Gesamtzahl an diesem einzigen Tag erhöhte sich auf 869.

Für die vergangenen fünf Tage hat das Lagezentrum nur eine sehr geringe Zahl von Fällen neu erfasst (orange), die Mehrzahl der gestern bearbeiteten Infektionen waren bereits vor sechs Tagen bestätigt worden.

Bei einem derartig großen Zeitverzug sind die Angaben zur offiziellen 7-Tage-Inzidenz völlig wertlos, die aktuelle reale Inzidenz ist seit fast einer Woche nicht mehr bekannt.

Rechnet man alleine die Fallzahlen vom 25. und 26. Januar hoch ergibt sich eine reale Inzidenz von rund 2000. Offiziell weist das RKI derzeit einen Wert von 663 aus.

+ 6:22 Fünf weitere Tote in Rhein-Berg - 451 Neuinfektionen +

Das RKI weist heute früh fünf weitere Corona-Tote für den Rheinisch-Bergischen Kreis aus; seit Beginn der Pandemie sind bisher insgesamt 213 Menschen an den Folgen der Viruserkrankung gestorben. In der Regel liegen die Sterbedaten weit zurück und werden verspätet gebündelt gemeldet. Auch das ein Hinweis auf die völlig Überlastung des Lagezentrums.

Zudem weist das RKI 451 Neuinfektionen aus, die offizielle Inzidenz erhöht sich moderat von 644 auf 663. Auch hier ist davon auszugehen, dass das Lagezentrum bei der Erfassung der Fälle weit zurückliegen.

Das LZG hat heute früh seine Daten noch nicht aktualisiert, seit Tagen liegen keine aussagekräftigen Zahlen zur realen Inzidenz vor.

+ 6:11 Bundesweite Inzidenz über 1200 +

Das RKI hat 162.613 weitere positive Tests erfasst, rund 25.000 mehr als vor einer Woche. Die Inzidenz steigt von 1177 auf 1206. Es wurden weitere 188 Todesfälle gezählt.

Hier beginnt der Liveblog von Montag, 31.1.2022

+ 18:45 Mehr Schüler:innen infiziert und in Quarantäne +

77.000 Schülerinnen und Schüler mit einer bestätigten Infektion waren dem NRW-Schulministerium zum Stichtag 26. Januar gemeldet. Weitere 88.000 befanden sich in Quarantäne. Insgesamt mussten acht Prozent der Schülerschaft wegen Corona zuhause bleiben, in der Vorwoche waren es 5,3 Prozent.

Wie die wöchentliche Umfrage des Ministeriums ergab, kam es auch bei den Lehrkräften zu einem deutlichen Anstieg von 2462 auf 4101 Fälle. 2086 Lehrerkräfte (zuvor 1592) waren in Quarantäne. Vier Schulen waren pandemiebedingt ganz geschlossen.

+ 13:02 Schnelltests: Positivquote steigt weiter an +

Nach wie vor werden im Rheinisch-Bergischen Kreis sehr viele Schnelltests gemacht; 44.098 waren es von Freitag bis Sonntag, teilt der Kreis mit. Davon seien 1513 positiv ausgefallen - was einer Quote von 3,43 Prozent entspricht.

Diese Positivquote hatte nach Berechnungen von Hilger Müller zum Jahresbeginn noch bei 0,47 Prozent gelegen und war kontinuierlich angestiegen, bis auf 2,89 Prozent in der vergangenen Woche. Das spricht dafür, dass das Infektionsgeschehen nach wie vor sehr hoch ist.

+ 11:14 Keine neuen Zahlen aus dem Kreishaus +

Die Kreisverwaltung bestätigt in ihrer Pressemitteilung, das am Freitag und Samstag in Rhein-Berg insgesamt 678 weitere Fälle erfasst wurden, die aktuellen Werte aber erst morgen veröffentlicht werden. Erneut entfielen mit 109 überproportional viele Neuinfektionen auf Wermelskirchen.

Zur Belastung der Krankenhäuser macht der Kreis heute keine Angaben.

+ 6:22 Keine Daten aus Rhein-Berg - Offizielle Inzidenz sinkt +

Wie immer am Sonntag hat das Lagezentrum am Sonntag keine aktuellen Daten erfasst, das RKI weist daher null Fälle für Rhein-Berg aus. Die offizielle Inzidenz sinkt damit auf 644.

Die reale Inzidenz unter Einschluss der zuletzt extrem hohen Nachmeldungen wird erst morgen wieder berechnet, sie hatte bereits Anfang vergangenen Woche bei knapp 1300 gelegen.

+ 6:15 Bundesweite Inzidenz steigt auf 1177 +

Das RKI hat in ganz Deutschland 78.318 positive Tests registriert, 14.925 Fälle mehr als vor einer Woche. Die Inzidenz steigt von 1157 auf 1177. Weitere 61 Menschen starben.


Die früheren Ausgaben des Liveblogs finden Sie hier.

Redaktion

des Bürgerportals. Kontakt: info@in-gl.de

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4 Kommentare

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  1. Ich finde das Gesundheitsamt sollte jetzt mal die Statistik beiseite legen und sich wieder den Fragen der Bürger Innen widmen. Es gibt soviel die Fragen haben und einfach mal Ansprechpartner brauchen- auch für Corona unabhängige Bezüge.

    Die Zahlen sagen ab jetzt eh nichts mehr aus , außer : eine Durchseuchung ist unaufhaltsam.
    Wichtig ist doch jetzt auf die Krankenhäuser zu gucken und rechtzeitig zu steuern.

    1. Wie das rechtzeitige Steuern funktionieren soll, wenn man die Statistiken beiseite legt, muss aber erst mal jemand erklären.

  2. Was ist eigentlich beim LZG los? Ich habe keinerlei Verständnis dafür, dass wir im RBK uns taumelnd durch die Pandemie bewegen. Personlprobleme hin, krankheitsbedingte Ausfälle her, die Situation ist zu ernst, als dass man derart ignorant aggiert.